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Endstation im Achtelfinale

Nach 14 Siegen in Folge ist die Reise von Red Bull Salzburg in der UEFA Youth League am Mittwoch vom FC Porto beendet worden. Im Achtelfinale des prestigereichen U19-Nachwuchsbewerbs unterlagen die „Jungbullen“ am Mittwoch in Portugal mit 1:3 (0:1) und müssen damit die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung begraben.

„Natürlich haben wir uns viel vorgenommen und über weite Strecken auch ein gutes Spiel gemacht. Trotzdem ist es im Moment natürlich richtig bitter, diese Niederlage zu realisieren“, meinte Trainer Gerhard Struber nach der klaren Niederlage. „Auf dieser Ebene entscheiden kleinste Details über Sieg und Niederlage. In manchen Situationen hat uns heute das Glück gefehlt. Wir müssen dem Gegner zum Sieg gratulieren.“

Jubel von Salzburgern

GEPA/Felix Roittner

Mehr als der zwischenzeitliche Ausgleich schaute für Salzburg nicht heraus

Ohne Kapitän Luca Meisl, der im erweiterten Aufgebot des A-Teams für das Europa-League-Rückspiel am Donnerstag gegen Real Sociedad steht, geriet Salzburg nach guten Chancen durch Anderson Niangbo (6., 20.) in der 22. Minute durch Diogo Bessa in Rückstand. Eine kurze Drangphase Portos später kontrollierten die Gäste erneut das Spiel, verabsäumten es aber, daraus Zählbares zu machen.

Bessa bringt Porto in Führung

In der 22. Minute trifft Diogo Bessa zur 1:0-Führung für die Portugiesen.

„Jungbullen“ beweisen Moral

In der zweiten Hälfte erhöhten die Portugiesen zwar das Tempo, Salzburg bewies aber Moral und kam nach den Einwechslungen von Alexander Schmidt und Sekou Koita zu zwei guten Chancen (61., 64.). Belohnt wurden die Gäste dann in der 68. Minute. Nach einem Schuss von Koita, Winterneuzugang von Salzburgs Kooperationsclub FC Liefering, fand der Ball via Stange und Rücken von Porto-Schlussmann Diogo Costa den Weg ins Tor.

Koita gleicht für Salzburg aus

In der 68. belohnt Koita die Salzburger Bemühungen und besorgt unter Mithilfe des Rückens von Porto-Goalie Costa den Ausgleich.

Salzburg schöpfte nun neuen Mut, mit dem 2:1 durch Diogo Leite nach einem Eckball kippte die Partie aber wieder zugunsten der Hausherren. Die machten im Finish durch Fidelis alles klar (89.) und verwehrten Salzburg damit auch ein Viertelfinal-Duell mit Tottenham, das sich gegen AS Monaco im Elferschießen durchsetze.

„Wir sind alle enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind. Vor allem weil wir kein schlechtes Spiel gemacht haben“, meinte Offensivspieler Nicolas Meister. „Das Glück war heute nicht auf unserer Seite. Der Gegner hat durch einen Standard das 2:1 erzielt sowie durch einen Weitschuss das 3:1 und das Spiel dadurch gewonnen.“

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