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Heimserie von Admira beendet

Puntigamer Sturm Graz hat am Samstagabend mit einem 4:2-Sieg die Heimserie von Flyeralarm Admira beendet. Matchwinner für die Gäste war Bright Edomwonyi, der in der Winterpause zu den Steirern zurückgekehrt war. Der 23-jährige Nigerianer erzielte zwei Treffer (17., 54.), Marvin Potzmann (45.) und Deni Alar (95.) die weiteren für die Grazer, die zweimal in Rückstand geraten waren.

Sasa Kalajdzic (11.) und Patrick Schmidt (27.) hatten die Admira in Führung gebracht. Trotzdem mussten die Niederösterreicher am Ende die erste Heimniederlage seit dem 1:3 am 27. August 2017 gegen die Wiener Austria hinnehmen. Davor hatte die Admira in der BSFZ-Arena sogar fünf Siege in Serie gefeiert. Während die Niederlage für die Admira den Rückfall auf Platz vier bedeutete, liegt Sturm nun elf Punkte vor den Hütteldorfern sowie Südstädtern und hat damit gute Chancen auf Platz zwei, der zur CL-Qualifikation berechtigt.

Admira - Sturm Graz 2:4 (2:2)

BSFZ-Arena, Tore: Kalajdzic (11.), Schmidt (27.) bzw. Edomwonyi (17., 54.), Potzmann (45.), Alar (95.).

Torreiche erste Halbzeit

Die ersatzgeschwächte Admira, die ohne den gesperrten Kapitän Thomas Ebner sowie den erkrankten Stephan Zwierschitz spielen musste, verwertete gleich ihre erste Chance: Nach Flanke von Marco Hausjell war Kalajdzic mit dem Kopf zur Stelle (11.). Damit kassierte Sturm zum zehnten Mal in dieser Saison einen Treffer in der ersten Viertelstunde. Doch diese Führung währte nur kurz, denn nach einem Lochpass von Thorsten Röcher traf Edomwonyi zum 1:1 (17.).

Unterhaltsam ging es weiter. Nach einer unglücklichen Vorlage von Jeggo per Kopf setzte Schmidt seine Serie fort und traf im dritten Spiel in Folge (27.). Wenig später hätte er den Doppelpack schnüren müssen, schoss aber nach einem Corner von Lukas Grozurek aus kurzer Distanz genau in die Arme von Goalie Jörg Siebenhandl (30.).

Danach war wieder Sturm am Drücker. Die Grazer ließen zunächst einen Elfer - Stefan Hierländer war im Strafraum von Jonathan Scherzer gelegt worden (37.) - aus, da Peter Zulj an Andreas Leitner scheiterte (38.). Dank Potzmann, der aus knapp 20 Metern abzog, schafften die Steirer noch vor der Pause den Ausgleich (45.).

Keine Probleme mehr nach 3:2-Führung

Edomwonyi sorgte acht Minuten nach dem Seitenwechsel mit einem sehenswerten Tor für die erstmalige Sturm-Führung. Diese spielte die Elf von Trainer Heiko Vogel problemlos nach Hause, da die Admira in der Folge keine einzige Ausgleichschance vorfand. Sturm hatte noch mehrere hochkarätige Möglichkeiten.

So fiel etwa ein Zulj-Abschluss nach einem Konter zu schwach aus (59.). Außerdem ging ein Kopfball von Emeka Eze, der unmittelbar zuvor für Edomwonyi eingewechselt worden war, knapp am Tor vorbei (82.). Nach einem bösen, aber nicht geahndeten Foul von Fabio Strauss musste Eze wenig später ausgetauscht werden. Den letzten Konter schloss Alar zum Endstand ab (95.).

Jubel von Sturm

GEPA/Walter Luger

Die Sturm-Spieler durften sich in der Südstadt über vier Treffer freuen

Stimmen zum Spiel:

Ernst Baumeister (Admira-Trainer): „Es war ein verdienter Sieg von Sturm Graz. Ich war aber mit meiner Mannschaft nicht unzufrieden, was die kämpferische Leistung und Einsatzbereitschaft betrifft. In den ersten 30 Minuten haben wir mitgehalten. Es war sicher eine nicht unbedeutende Schwächung, dass wir Sasa Kalajdzic durch Verletzung verloren haben. Er hat einen Mittelfußknochenbruch erlitten und fällt damit für den Rest der Saison aus. Langsam gehen mir die Spieler aus.“

Heiko Vogel (Sturm-Trainer): „Es ist beruhigend, wie es wieder läuft. Wir haben gegen Rapid und Salzburg gute Leistungen geboten, aber nur einen Punkt geholt. Aber nun in zwei schweren Auswärtsspielen, beim LASK und der Admira, sechs. Heute war es ein sehr intensives Spiel, in dem wir zweimal nach Rückstand zurückgekommen sind. Großes Kompliment an meine Mannschaft und die Fans, die uns auch in der schlechteren Zeit unterstützt haben. Nach der Pause haben wir das Match routiniert zu Ende gespielt und sehr wenig zugelassen.“

Tipico-Bundesliga, 26. Runde

Samstag:

Admira - Sturm Graz 2:4 (2:2)

Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 2.950 Zuschauer, SR Muckenhammer

Torfolge:

1:0 Kalajdzic (11.)
1:1 Edomwonyi (17.)
2:1 Schmidt (27.)
2:2 Potzmann (45.)
2:3 Edomwonyi (54.)
2:4 Alar (95.)

Admira: Leitner - Posch (85./Malicsek), Petlach, Strauss, Scherzer - Lackner, Merkel - Hausjell (68./Holzmann), Kalajdzic (43./Maier), Grozurek - Schmidt

Sturm: Siebenhandl - Koch, Spendlhofer, Maresic, Potzmann - Jeggo - Hierländer, Jantscher (64./Alar), Zulj - Röcher - Edomwonyi (81./Eze/88. Lovric)

Gelbe Karten: keine

Die Besten: Lackner, Kalajdzic bzw. Edomwonyi, Potzmann, Jeggo

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