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Generalprobe für WM 2019

Neun Jahre nach dem bisher letzten Finale ist Aare wieder Gastgeber des Saisonausklangs im alpinen Skiweltcup. Es ist zugleich die Generalprobe für die Weltmeisterschaft im Februar 2019. Die Damen bestreiten regelmäßig Technikrennen in der schwedischen Provinz Jämtland, die Herren waren zuletzt 2014 dort am Start.

Beim Weltcup-Finale 2009 fiel die bisher knappste Entscheidung um den Gesamtweltcup bei den Herren, der Norweger Aksel Lund Svindal gewann nach einem Ausfall von Benjamin Raich im Slalom die große Kugel mit zwei Punkten Vorsprung auf den Tiroler. Die einzige Kugel in der Saison 2008/2009 für Österreich eroberte in der Abfahrt Michael Walchhofer, der den Erfolg auch erst in Aare fixierte.

Michael Walchhofer in Are 2009

GEPA/Wolfgang Grebien

Erst im letzten Rennen entschied Michael Walchhofer 2009 den Abfahrtsweltcup für sich

Schwer mit Kristall bepackt reisten die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (Gesamt, Abfahrt, Super-G) und Svindal (Gesamt, Super-G) heim. Beide haben auch heuer wieder die Chance auf einen Kugelgewinn.

Hirscher mit guten Erinnerungen

Aare kam im Herren-Weltcup zuletzt 2014 als Ersatzort zum Zug, weil wegen Schneemangels die Frankreich-Rennen von Val d’Isere verlegt werden mussten. Beste Erinnerungen daran hat Marcel Hirscher, der Salzburger gewann den Flutlicht-Riesentorlauf vor Ted Ligety (USA) und Stefan Luitz (GER) sowie den Slalom vor Felix Neureuther (GER) und Alexander Choroschilow (RUS).

Im Dezember 2015 waren die Weltcup-Damen das bisher letzte Mal in Aare am Start, das am Ufer des Aresjön und am Fuße des 1.420 Meter hohen Berges Areskutan liegt. Vonn sicherte sich den Sieg im Riesentorlauf vor der Tirolerin Eva-Maria Brem und Federica Brignone (ITA), Petra Vlhova (SVK) den Slalom vor Frida Hansdotter (SWE), Nina Löseth (NOR) und der am Samstag zurückgetretenen Salzburgerin Michaela Kirchgasser.

WM-Medaillenregen für Österreich

2007 war Aare Austragungsort der alpinen Ski-WM. Das Wetter bot mit Temperaturen von bis zu minus 30 Grad, leichtem Tauwetter, heftigen Schneefällen, Nebel, Sonnenschein und orkanartigem Wind alle Facetten. Österreich gewann je drei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und damit die Medaillenwertung, von den erfolgreichen Läufern ist niemand mehr aktiv. Titelträger waren Nicole Hosp im Riesentorlauf, Mario Matt im Slalom und die Mannschaft mit Renate Götschl, Kirchgasser, Marlies Schild, Matt, Raich und Fritz Strobl.

Vor einem Jahr richtete Aare die Junioren-Weltmeisterschaften aus, sie verliefen für Österreich ebenfalls äußerst erfolgreich. Mit drei Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen gewann man auch die Medaillenwertung. Mit der Vorarlbergerin Katharina Liensberger schaffte es eine Edelmetallgewinnerin von damals auch heuer zum Weltcup-Finale, sie hatte bei der Aare-Junioren-WM Silber im Riesentorlauf und mit der Mannschaft gewonnen.

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