FIFA fordert nach Revolver-Zwischenfall Konsequenzen

Der Fußballweltverband (FIFA) hat den Revolverauftritt von PAOK-Präsident Iwan Savvidis scharf verurteilt und „angemessene Maßnahmen“ gefordert. Alle Beteiligten auf nationaler Ebene müssten „sofort“ handeln, um die „inakzeptable Situation im griechischen Fußball“ zu beenden, hieß es in einer Stellungnahme der FIFA am Dienstag.

„Wenn die zuständigen Institutionen keine angemessenen Schritte unternehmen, um jegliche Art von Gewalt auszumerzen (...), wäre die FIFA verpflichtet, den Fall der FIFA-Verbandskommission zu übertragen“, hieß es weiter. Diese könne als mögliche Sanktion die Suspendierung des griechischen Fußballverbandes (HFF) verhängen.

Auch der Europäische Fußballverband (UEFA) verurteilte den Vorfall. Die UEFA verwies aber darauf, dass Disziplinarmaßnahmen Sache des HFF seien. Savvidis war am Montag während des Spitzenspiels zwischen PAOK Saloniki und AEK Athen mit einem sichtbaren Revolver am Gürtel aufs Spielfeld gestürmt, um gegen die Annullierung eines Tores seiner Mannschaft wegen Abseits zu protestieren. Daraufhin hatte die griechische Regierung die Meisterschaft unterbrochen. Savvidis entschuldigte sich am Dienstag für den Vorfall.