Themenüberblick

Knöchelblessur legt Thiem auf Eis

Dominic Thiem hat sich beim Masters-1000-Turnier in Indian Wells schwerer verletzt als zunächst angenommen. Der 24-Jährige zog sich laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ (Onlineausgabe) in der Drittrundenpartie gegen Pablo Cuevas einen Haarriss im rechten Knöchel zu und muss eine bis zu vierwöchige Pause einlegen. Sein Trainer Günter Bresnik wollte den Bericht allerdings nicht bestätigen.

Stimmt die genannte Diagnose, ist für Thiem nicht nur die US-Tournee vorzeitig zu Ende. Der Niederösterreicher dürfte auch beim Davis-Cup-Gastspiel Österreichs in Russland (6./7. April) fehlen. Selbst sein Einsatz beim Auftakt der Sandplatzsaison ab 15. April in Monte Carlo scheint ungewiss.

Dominic Thiem

APA/AFP/Getty Images/Matthew Stockman

Für Thiem ging die US-Tournee schmerzhaft zu Ende

Thiem hatte sich die Verletzung am Montag im Spiel gegen den Uruguayer Cuevas schon im ersten Satz zugezogen, den er gewann. Beim Stand von 6:3 4:6 2:4 warf er dann aber endgültig das Handtuch. „Es hat mir den Fuß so komisch reingestaucht. Ich bin nicht umgeknickt, ganz komisch, ich weiß nicht ganz genau, was da passiert ist. Ich habe weiterspielen können, aber es ist dann schlechter statt besser geworden“, gab er zu Protokoll.

Bresnik wartet Untersuchungen ab

Bresnik bestätigte den Zeitungsbericht gegenüber dem ORF nicht. Thiem fliegt am Donnerstag via Los Angeles nach Wien und wird sich am Freitag Untersuchungen bei Professor Rudolf Schabus sowie Primarius Johann Pidlich unterziehen. Bresnik will daher die Expertise seiner Vertrauensärzte abwarten.

„Miami fällt einmal sicher flach, dann muss man schauen, wie lange das dauert und er wieder zum Trainieren anfangen kann“, sagte der Coach. Für wie lange sein Schützling ausfällt, darauf wollte sich Bresnik aber nicht festlegen: „Bevor die beiden ihn nicht angeschaut haben, wäre es unseriös, eine Prognose abzugeben.“

Link: