Austria verhängt nach Attacke auf Fotografin Hausverbot

Die Austria hat nach einem Vorfall im 326. Wiener Derby gegen Rapid (0:4) am Sonntag ein weiteres Hausverbot verhängt. Ein Anhänger der Favoritner warf nach dem 2:0 des Gegners eine leere Rauchbombe Richtung Spielfeld und traf dabei eine Fotografin. Diese erlitt eine Platzwunde am Kopf.

Die Austria forschte den Werfer mittels Videoaufnahmen und Fotos binnen Stunden aus. Man „bedauere den Vorfall“, hieß es am Montagvormittag vonseiten des Clubs. Neben dem Hausverbot für die eigenen Heimspiele wurde bei der Bundesliga auch ein bundesweites Stadionverbot beantragt.

Austria behält sich weitere Schritte vor

Außerdem behält sich die Austria ob der zu erwartenden Strafe vonseiten der Liga das Recht, Regress gegenüber dem Verursacher zu fordern.

Insgesamt hatte es nach dem Wiener Derby drei Festnahmen und 20 Anzeigen gegeben. Das gab die Polizei am Sonntagabend bekannt. Demnach kam es nach Schlusspfiff zu „Auseinandersetzungen der Fangruppierungen“. Drei Personen mussten von der Wiener Berufsrettung versorgt und in ein Spital gebracht werden.