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Showdown gegen Weißrussland

Im Play-off-Heimspiel für die Handball-WM gegen Weißrussland muss am Mittwoch (20.15 Uhr, live in ORF Sport +) in Wien-Kagran eine Topleistung der Österreicher her. „Wir werden nochmals alles raushauen und spielen voll auf Sieg“, betonte Gerald Zeiner vor dem entscheidenden Duell um das Ticket für die WM im Jänner 2019 in Deutschland und Dänemark.

Teamchef Patrekur Johannesson erwartet jedenfalls energisch auftretende Gäste. „Wir erwarten uns, dass Weißrussland sehr aggressiv anfangen wird. Sie haben schon oft gezeigt, dass sie auswärts gut spielen. Wir müssen von Anfang an da sein. Unser Spielplan in Minsk war gut. Jeder war da, die Körpersprache hat gestimmt, wir waren eine richtige Einheit auf dem Spielfeld“, sagte der Isländer.

Patrekur Johannesson

GEPA/Matic Klansek

Johannesson geht von einer ambitionierten Mannschaft aus Weißrussland aus

Das Hinspiel hatte nach einer 25:21-Führung der Österreicher 28:28 geendet. Eine ähnliche Schwächephase wie in Minsk wird man sich gegen die Weißrussen um Topscorer Barys Pukhouski wohl nicht noch einmal leisten können. „Im Nachhinein ist es ein wenig schade, wir waren schon mit vier Toren vorne, hätten das vielleicht besser spielen können am Schluss“, sagte Zeiner, der aber bekräftigte, dass die Ausgangslage trotzdem gut sei.

„Mit dem Heimpublikum im Rücken gewinnen wir“

Tobias Wagner sprach von einer insgesamt starken Leistung, verwies aber auch auf die fehlende „Coolness“ der jungen Mannschaft in der Schlussphase. Entscheidend seien die Rhythmuswechsel des Gegners und die erfolgreiche Manndeckung gegen Nikola Bilyk gewesen. „Darauf werden wir uns jetzt vorbereiten und mit dem Heimpublikum im Rücken gewinnen wir am Mittwoch das Spiel“, sagte Wagner.

Mit einem Sieg würde sich die Mannschaft von Teamchef Johannesson zum sechsten Mal in der 80-jährigen Geschichte für die WM-Endrunde qualifizieren. Seit 2011 war das ÖHB-Team jeweils abwechselnd dabei und zwei Jahre später wieder nicht. Bei der bis dato letzten Teilnahme 2015 in Katar war im Achtelfinale gegen die Gastgeber Endstation gewesen.

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