Erschöpfter Finalist Anderson fordert Regeländerung

Finalist Kevin Anderson hat nach seinem Sieg im zweitlängsten Wimbledon-Spiel aller Zeiten (6:36 Stunden) eine Debatte angeregt. Der Südafrikaner, der sich am Freitag mit 26:24 im fünften Satz gegen den US-Amerikaner John Isner durchgesetzt hatte, forderte eine Regeländerung.

Im Entscheidungssatz so lange weiterzumachen, bis einer zwei Spiele Vorsprung habe, sei nicht mehr zeitgemäß. „Ich sehe den Mehrwert dadurch nicht. Ich sehe keinen Grund dafür, nicht bei allen Grand Slams ein Tiebreak zu spielen“, sagte der 32-Jährige. „Solch lange Matches sind sehr ermüdend. Ich denke, es würde die Gesundheit der Spieler schützen.“

Auch der unterlegene Isner war dafür, die Regeln zu ändern: „Ich denke, das ist längst überfällig.“ Der Vorschlag der beiden: ein Tiebreak bei 12:12. Die US Open sind momentan das einzige der vier Grand-Slam-Turniere, bei dem der entscheidende Satz nach 6:6 mit einem Tiebreak endet.

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