Ski-WM

Am Samstag steht bei der Ski-WM in Aare mit dem Slalom der letzte Damen-Bewerb auf dem Programm. Eröffnet wird das Rennen von Katharina Liensberger, die unmittelbar vor US-Star Mikaela Shiffrin auf die Piste geht. Die Slowakin Petra Vlhova kommt mit der Startnummer sechs. Die weiteren Österreicherinnen sind Bernadette Schild (5.), Katharina Truppe (10.) und Katharina Huber (19.).

Der erste Durchgang beginnt um 11.00 Uhr und ist live in ORF eins und im Livestream zu sehen, Übertragungsbeginn ist 10.30 Uhr. Der entscheidende zweite Lauf folgt um 14.30 Uhr und wird ebenfalls live in ORF eins und im Livestream übertragen.

Startliste und interessante Fakten in sport.ORF.at/skialpin

Biathlon

Der Biathlon-Weltcup der Männer hat seit Freitag ein neues Siegergesicht. Der Norweger Vetle Sjastad Christiansen entschied den Sprint über 10 km auf der Olympiaanlage von 2002 in Soldier Hollow überraschend für sich und feierte seinen ersten Einzelsieg in einem Weltcup-Rennen.

Vetle Sjastad Christiansen
AP/Rick Bowmer

Christiansen blieb bei schwierigen Windverhältnissen als einer der wenigen Athleten am Schießstand fehlerfrei und setzte sich 1,3 Sek. vor dem Simon Desthieux (ein Fehler) und 22,4 Sek. vor dem ebenfalls überraschend schnellen Deutschen Roman Rees (ein Fehler) durch. Weltcup-Leader Johannes Thingnes Bö war nach zwölf Siegen in 16 Rennen diesmal nach vier Fehlern beim Stehendschießen ohne Chance auf den Sieg. Der Norweger landete mit starker Laufleistung aber noch auf Platz fünf.

Österreicher weit zurück

Die Österreicher spielten im Kampf um die Spitzenplätze keine Rolle. Felix Leitner wurde mit zwei Fehlern und 1:22,2 Min. Rückstand auf den Sieger als bester ÖSV-Läufer 22., Simon Eder schaffte es nach drei Fehlern mit Rang 37 ebenfalls noch in die Punkteränge. Für Tobias und Julian Eberhard blieben nach vier bzw. fünf Fehlern nur die Plätze 45 und 46.

Weltcup in Soldier Hollow

Herren-Sprint (10 km):
1. Vetle Sjastad Christiansen NOR 23:29,7 0 *
2. Simon Desthieux FRA + 1,3 1
3. Roman Rees GER 22,4 1
4. Erik Lesser GER 23,0 0
5. Johannes Thingnes Bö NOR 41,5 4
6. Quentin Fillon Maillet FRA 42,9 1
7. Lukas Hofer ITA 46,3 1
8. Benjamin Weger SUI 49,3 1
9. Antonin Guigonnat FRA 52,7 1
10. Johannes Dale NOR 56,5 2
22. Felix Leitner AUT 1:22,2 2
37. Simon Eder AUT 1:47,8 3
45. Tobias Eberhard AUT 2:03,5 4
46. Julian Eberhard AUT 2:04,2 5
* Schießfehler = Strafrunden

Skispringen

In der im Anschluss an das Teamspringen ausgetragenen Einzel-Qualifikation haben sich am Freitagabend alle sieben Österreicher für die Konkurrenz am Samstag (16.00 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) qualifiziert.

Stefan Kraft wurde mit einem 145-m-Satz Dritter hinter Markus Eisenbichler (GER) und dem Polen Piotr Zyla, hatte dabei aber eine Luke weniger Anlauf. Mit von der Partie am Samstag sind auch Daniel Huber, der als zweitbester ÖSV-Mann Achter wurde, Michael Hayböck (16.), Philipp Aschenwald (18.), Gregor Schlierenzauer (30.), Manuel Fettner (37.) und Jan Hörl (49.).

Fußball

Juventus Turin hat am Freitag in der italienischen Meisterschaft den Vorsprung auf den ersten Verfolger Napoli zumindest vorerst auf 14 Punkte ausgebaut.

Der Titelverteidiger gewann das Heimspiel gegen den Vorletzten Frosinone durch Tore von Paulo Dybala (6.), Leonardo Bonucci (17.) und Cristiano Ronaldo (63.) mit 3:0.

Damit lieferte der Rekordmeister eine erfolgreiche Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwoch bei Atletico Madrid ab. Napoli empfängt am Sonntag Torino.

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der Chef des Internationalen Fußballverbands (FIFA), Gianni Infantino, will trotz der Skepsis europäischer Funktionäre beim nächsten Council-Meeting die Erhöhung auf 48 Teams schon für die Fußball-WM 2022 in Katar vorantreiben.

Gianni Infantino
APA/AFP/Ozan Kose

„Wenn es um die WM mit 48 Mannschaften geht, prüfen wir die Machbarkeit“, sagte Infantino am Freitag zum Abschluss des Executive Football Summit in Istanbul. „Wenn es machbar ist, wenn es logistisch möglich ist, werden wir uns bereits im Jahr 2022 entschließen, auf 48 Teams zu erhöhen“, betonte der Schweizer.

Entscheidung könnte im März fallen

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und FIFA-Council-Mitglied Reinhard Grindel hatte in der vergangenen Woche betont, dass er den FIFA-Rat nicht für das geeignete Gremium für das Thema WM-Expansion halte.

Nur der FIFA-Kongress mit seinen 211 Mitgliedern könne darüber befinden. Die Vollversammlung kommt am 5. Juni in Paris zusammen. Das Council tagt das nächste Mal am 14. und 15. März in Miami.

Skepsis gegenüber Erhöhung

Nach bisherigen Planungen sollen in Katar letztmals 32 Teams bei der WM dabei sein, beschlossen ist die Erhöhung auf 48 Mannschaften für das Turnier 2026 in Mexiko, Kanada und den USA.

In Katar sprechen logistische und politische Gründe gegen eine Erhöhung. Das Emirat könnte eine Ausdehnung kaum alleine stemmen, einen Kogastgeber zu finden, ist wegen der Isolation des Gastgebers in der Region kompliziert.

Der FC Barcelona hat Trainer Ernesto Valverde vor den anstehenden Aufgaben den Rücken gestärkt. Der Vertrag mit dem 55-Jährigen wurde am Freitag um eine Saison bis 2020 verlängert, wie Spaniens Meister bekanntgab. Außerdem gebe es eine Option auf eine weitere Verlängerung um ein Jahr. Unter Valverde gewann Barcelona bisher 65 von 96 Spielen bei nur neun Niederlagen.

Bundesliga

Das am 3. März angesetzte Bundesliga-Spiel zwischen Sturm Graz und dem LASK ist um zweieinhalb Stunden auf 14.30 Uhr vorverlegt worden.

Als Grund nannte die Liga am Freitag behördliche Auflagen aufgrund der Eishockey-Partie Graz 99ers – KAC. Dieses Match beginnt um 16.00. Im Gegenzug wandert die Bundesliga-Partie Wacker Innsbruck – Mattersburg von 14.30 Uhr auf den 17.00-Uhr-Termin.

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Eishockey

Die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) wird kommende Saison aus zumindest zehn Clubs bestehen. Aus dem bisherigen Zwölferfeld scheiden Zagreb und Znojmo aus. Mit der VEU Feldkirch könnte aber noch einer dazukommen. Bis zum Abgabeschluss Freitagmittag seien zehn Meldungen derzeit aktiver Clubs eingegangen, teilte die EBEL mit.

Neben den acht österreichischen Vereinen aus Dornbirn, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Villach und Wien betreffe das auch den aktuellen Meister HCB Südtirol und Fehervar aus Ungarn. Nicht mehr dabei sind hingegen der im laufenden Jahr mit Finanznöten ausgeschiedene KHL Zagreb und Znojmo. Mit dem HC Znojmo sei noch vor Ablauf der Meldefrist vergeblich das Gespräch gesucht worden. „Leider konnten diese Gespräche bis zum Ablauf der Meldefrist nicht zu einem positiven Abschluss gebracht werden“, hieß es in einer EBEL-Pressemitteilung.

Feldkirch habe sich fristgerecht um die Aufnahme beworben. Die Hallenevaluierung sei bereits abgeschlossen. Ab kommender Woche werde das vierstufige Verfahren mit der Prüfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fortgesetzt.

Die Graz 99ers müssen für den Rest der Saison in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) wegen eines Bandscheibenvorfalls auf Tormann Thomas Höneckl verzichten. Als Ersatz für den 29-Jährigen hat der Tabellenführer die beiden 19-jährigen Nachwuchsgoalies Felix Nussbacher vom VSV und Simon Rönning aus Schweden verpflichtet.

Eishockeyspieler Thomas Hoeneckl (Graz)
GEPA/Hans Oberlaender

Das Duo soll sich um die Position hinter der Nummer eins Robin Rahm matchen, so die Grazer am Freitag in einer Pressemitteilung.

Football

Colin Kaepernick, der den Protest gegen Polizeigewalt und Unterdrückung von Schwarzen in der National Football League (NFL) losgetreten hatte, hat sich laut Aussagen seines Anwalts Mark Geragos nach den Differenzen mit der NFL geeinigt. Laut Geragos wurde über die Modalitäten aber Stillschweigen vereinbart.

Der mittlerweile 31-Jährige hatte im Oktober 2017 eine Beschwerde eingelegt. Der frühere Quarterback der San Francisco 49ers hatte seine Ausstiegsklausel genutzt und war als „Free Agent“ ohne Engagement geblieben. Er ist nach wie vor ohne Verein.

Bei den Protestaktionen knieten 2016 Kaepernick und andere Spieler während der Nationalhymne und hatten damit eine landesweite Debatte losgetreten, in die sich schließlich auch US-Präsident Donald Trump einschaltete. Trump hatte die NFL-Clubs sogar aufgefordert, all jene zu feuern, die nicht für die Nationalhymne aufstünden.

Rallye

Der Finne Teemu Suninen führt das Klassement der Schweden-Rallye im Raum Torsby nach der ersten Etappe am Freitag an. Der Ford-Pilot hat zwei Sekunden Vorsprung auf den Esten Ott Tänak (Toyota) und 17,8 auf den Norweger Andreas Mikkelsen (Hyundai). Weltmeister Sebastien Ogier kam bei der Eis- und Schneerallye auf der sechsten Sonderprüfung an siebenter Stelle liegend von der Strecke ab.

Teemu Suninen
APA/AFP/TT News Agency/Micke Fransson

Citroen-Pilot Ogier, der Sieger des Saisonauftakts, der Rallye Monte Carlo, schied für diesen Tag aus, fährt aber mit Strafzeit am Samstag weiter.

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Olympia 2020

Bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Tokio könnten Ruderinnen und Ruderer aus den beiden Staaten Koreas gemeinsam in den Achtern sitzen. Das ist ein Ergebnis eines Arbeitstreffens von Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit Vertretern aus Nord- und Südkorea am Freitag. Weitere Sportarten könnten folgen.

Keine Sonderstartrechte

Für folgende Sportarten und Wettbewerbe neben den Achter-Rennen prüft das IOC mit den Fachverbänden die Möglichkeit, gemeinsame Mannschaften antreten zu lassen: Basketball, Hockey (jeweils Frauen), Judo (Mixed), Rudern (Doppelvierer, Vierer ohne Steuermann/-frau; jeweils Männer und Frauen). Voraussetzung ist, dass sich das jeweilige Team auf üblichem Wege für die Spiele qualifiziert, ein Sonderstartrecht wird es nicht geben.

Nach Angaben des IOC werden zwischen den beiden Nationalen Olympischen Komitees die Gespräche über gemeinsame Mannschaften in weiteren Sportarten fortgesetzt. Bei den Olympischen Winterspielen vor einem Jahr im südkoreanischen Pyeongchang hatte es ein gemeinsames Team der Eishockeyspielerinnen gegeben. Auf dem Arbeitstreffen bekräftigten die beiden koreanischen Abordnungen ihre Absicht, sich um die Sommerspiele 2032 zu bewerben.

Hockey

Radsport

Karate

Stefan Pokorny hat am Freitag beim Premier-League-Turnier in Dubai mit vier Siegen als Pool-Gewinner das Halbfinale der Klasse bis 67 kg erreicht. Dort unterlag der EM-Dritte dem Weltmeister Steven Dacosta (FRA) mit 0:3, kämpft aber am Sonntag gegen den Iraner Fashtali Mirazei um Bronze.

Die Vorarlbergerin Bettina Plank ist hingegen im Achtelfinale ausgeschieden. Nach zwei Siegen musste sich die EM-Zweite in der Klasse bis 50 kg der Deutschen Shara Hubrich mit 0:1 geschlagen geben.

Chronik

Dreieinhalb Wochen nach dem Tod des argentinischen Fußballers Emiliano Sala bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal ist seine Leiche in seine Heimat überführt worden. Die British-Airways-Maschine mit Salas Sarg landete am Freitag in Buenos Aires. Später sollte die Leiche in Salas Heimatdorf Progreso in der Provinz Santa Fe gebracht werden, wo am Samstag die Trauerfeier stattfindet.

Anschließend soll seine Leiche in Santa Fe eingeäschert werden. Zur Trauerfeier haben auch die Vereine FC Nantes und Cardiff City Delegationen entsandt.

Der 28-jährige Sala war am 21. Jänner beim Flug von Frankreich nach Wales mit einer Propellermaschine über dem Ärmelkanal abgestürzt. Der Fußballer war nach einem Millionentransfer auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City. Nach fast zweiwöchiger Suche wurde das Flugzeug am Meeresgrund entdeckt. Sein britischer Pilot wurde nicht gefunden.