Fußball

Gegen einen hochkarätigen Gegner hat SCR Altach einen ersten Probelauf für die Rückkehr der Zuschauer in die Fußballstadien absolviert. Dem deutschen Vizemeister Borussia Dortmund unterlagen die Vorarlberger am Mittwoch in der Cashpoint Arena mit 0:6. Laut Angaben des Bundesligisten durften 1.250 Dauerkartenbesitzer bei dem Match dabei sein.

Bei hochsommerlichen Bedingungen sahen die Altacher Fans einen ungefährdeten Sieg der Dortmunder und einen gut aufgelegten Ex-Salzburg-Stürmer Erling Haaland: Der Norweger traf bei seiner Rückkehr nach Österreich gleich zweimal (36./Elfmeter, 45.+2). Dazu trugen sich Giovanni Reyna (14.), Thorgan Hazard (75./Elfmeter), Emre Can (86.) und Julian Brandt (90.) als Torschützen ein.

3:0 – Haaland schlägt erneut zu (45+2. Minute)

Erling Haaland hat das Toreschießen auf österreichischem Boden nicht verlernt – kurz vor der Halbzeitpause erhöht der Norweger mit seinem zweiten Treffer im Spiel auf 3:0.

Altach-Trainer Alex Pastoor setzte unter anderem auf die Neuzugänge Nosa Edokpolor, Mario Stefel, Tino Casali und Daniel Maderner. Bei den Gästen, die derzeit im nahen Schweizer Kurort Bad Ragaz auf Trainingslager sind, kamen Jude Bellingham, der von Birmingham City gekommen war, und Thomas Meunier (von Paris Saint-Germain) zum Einsatz.

Rapid gewinnt nach 0:3-Rückstand

Einen Sieg – auch für die Moral – feierte Österreichs Vizemeister Rapid gegen den tschechischen Club SFC Opava in Bad Erlach. Nach einem 0:3-Rückstand nach 37 Minuten gewannen die Wiener dank Toren von Leo Greiml (55.), Koya Kitagawa (58.), Ercan Kara (69., 85.) und Christoph Knasmüllner (87.) noch mit 5:3.

Die Admira setzte sich ebenfalls gegen einen tschechischen Verein durch. In Rudersdorf siegte die Mannschaft von Trainer Zvonimir Soldo gegen Banik Ostrava 2:1, Markus Pink (56.) und Filip Ristanic (81.) trafen für die Niederösterreicher. SKN St. Pölten zog in Westendorf gegen Dynamo Ceske Budejovice hingegen mit 0:3 den Kürzeren.

Der französische Weltmeister Blaise Matuidi hat seinen Vertrag beim italienischen Meister Juventus Turin aufgelöst und steht vor einem Wechsel zum Beckham-Club Inter Miami. Der 33-Jährige hatte sich zuvor mit Juve darauf verständigt, die bis 2021 angelegte Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden. Das teilten der Club und Matuidi am Mittwoch mit.

Der Mittelfeldspieler war vor drei Jahren von Paris Saint-Germain nach Turin gewechselt, soll aber laut Medienberichten in den Planungen des neuen Trainers Andrea Pirlo keine Rolle mehr spielen. Matuidi soll vor einem Wechsel nach Miami stehen. Der Club war vom früheren englischen Starspieler David Beckham mitgegründet worden und gehört seit diesem Jahr der nordamerikanischen Major League Soccer an.

Der brasilianische Erstligist Atletico Goianiense hat die Erlaubnis erlangt, vier positiv auf das Coronavirus getestete Spieler aufzustellen. Der Club aus der zentralbrasilianischen Stadt Goiania verwies nach einem Bericht des Portals Globoesporte vor der Partie gegen Flamengo Rio de Janeiro am Mittwochabend darauf, dass die Spieler in der Endphase der Ansteckung seien.

Zudem seien schon alle Quarantänemaßnahmen erfüllt worden, deshalb würde keine Gefahr der Übertragung der Krankheit mehr bestehen. Der Brasilianische Fußballverband (CBF) mit Sitz in Rio folgte diesem Argument. Man würde sich auf eine Regel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stützen.

Mindestens 150 positive Fälle

Zwei Dutzend positive Coronavirus-Tests hatten den Start der brasilianischen Fußballligen inmitten der grassierenden Pandemie am Wochenende bereits infrage gestellt. Zehn Spieler des Erstligisten Goias Esporte Clube wurden vor der Partie gegen den FC Sao Paulo positiv getestet. Das Spiel wurde letztlich verschoben. Nach einem Medienbericht wurden insgesamt schon mindestens 150 Erstligaspieler positiv getestet.

Beim FC Barcelona ist ein Spieler, der nicht zum Champions-Team in Lissabon gehört, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Name des Sportlers wurde vom Verein am Mittwoch nicht genannt. Er sei asymptomatisch und befinde sich in häuslicher Quarantäne. Einen Kontakt zu den Spielern, die am Freitag im Viertelfinale der Champions League in Lissabon gegen den FC Bayern München antreten, habe es nicht gegeben.

ÖFB-Legionär Marko Arnautovic hat am Mittwoch beim 2:1-Sieg seines Clubs SIPG Schanghai in der chinesischen Super League gegen Wuhan Zall den Ausgleichstreffer erzielt. Der Stürmer, der in der 92. Minute ausgewechselt wurde, traf nach einer Ecke von Oscar per Kopf zum 1:1 (79.). Oscar (89.) besorgte dann in der 89. Minute den Siegestreffer für die Heimmannschaft. Es war bereits das dritte Tor im vierten Spiel von Arnautovic seit dem Neustart der chinesischen Liga Ende Juli.

Bundesliga

Austria Wien hat bekanntgegeben, dass sich eine weitere Person im Club mit dem Coronavirus angesteckt hat. Der Test sei am Dienstag durchgeführt worden, am Mittwoch gab es das Ergebnis. In der Vorwoche hatte der Verein den ersten positiven Fall publik gemacht. Laut Aussendung kann ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen „definitiv“ ausgeschlossen werden.

„Die beiden Personen hatten seit dem Trainingsstart keinerlei Kontakt. Ferner wurde der erste Test deswegen bewusst vor dem Trainingsstart angesetzt“, hieß es dazu. Der Betroffene weise bisher keine Symptome auf und sei sofort unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Diese muss nun für zehn Tage eingehalten werden, die übrigen Spieler und Betreuer müssen in Selbstisolation und dürfen nur zum Training und wieder direkt retour nach Hause fahren.

Die Austria habe „entsprechend dem Präventionskonzept reagiert und umgehend die zuständige Gesundheitsbehörde und die Bundesliga informiert“. Aus Datenschutzgründen wurden und werden keine Namen von Betroffenen öffentlich gemacht.

Sturm Graz setzt künftig auf die Unterstützung des ehemaligen Skitrainers Mathias Berthold. Die Steirer, die nach enttäuschenden Jahren wieder einmal einen Neustart wagen, engagierten den Vorarlberger als Team- und Persönlichkeitsentwickler.

Mathias Berthold
GEPA/Daniel Goetzhaber

Der 55-jährige Berthold, zuletzt beim deutschen Zweitligisten Nürnberg unter Damir Canadi tätig, soll „das mentale Leistungsvermögen der Schwarz-Weißen steigern“, wie es in einer Aussendung hieß. Schon im Zuge des derzeit stattfindenden Trainingslagers in Bad Waltersdorf wird Berthold erstmals mit der Mannschaft arbeiten.

„Eine spannende Aufgabe“

„Das wird mit Sicherheit eine spannende Aufgabe, auch dank der langfristigen Planung“, sagte Berthold. „Ich bin sehr überzeugt von Sturms ‚Neustart‘-Projekt und habe mit Andreas Schicker und Christian Ilzer im Vorfeld gute Gespräche geführt.“

Berthold war einer der erfolgreichsten Trainer der jüngeren Skigeschichte und führte etwa die Deutsche Maria Höfl-Riesch zu Gold bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Von 2010 bis 2014 fungierte Berthold als Sportlicher Leiter bei den ÖSV-Herren.

Champions League

Am Mittwoch geht die aufgrund der Coronavirus-Pandemie ungewöhnlichste Saison in der Geschichte der UEFA Champions League in die entscheidende Phase. Acht Teams sind beim Finalturnier in Lissabon noch mit von der Partie. Den Auftakt macht ab 21.00 Uhr die Begegnung Atalanta Bergamo gegen Paris Saint-Germain.

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Radsport

Der Belgier Wout van Aert hat seine Topform erneut unter Beweis gestellt. Am Mittwoch gewann der Jumbo-Visma-Fahrer den Auftakt des stark besetzten Criterium du Dauphine und feierte im August damit seinen bereits dritten Sieg nach den Erfolgen bei Strade Bianche und Mailand–San Remo. Mit einem beeindruckenden Sprint am Schlussanstieg hielt er den Südafrikaner Daryl Impey (Mitchelton-Scott) und den Kolumbianer Egan Bernal (Ineos) in Schach.

Zeitgleich mit dem Sieger und als 51. gewertet kam der Oberösterreicher Sebastian Schönberger (B&B Hotels) nach 218,5 Kilometern ins Ziel in Saint-Christo-en-Jarez. Die weiteren Österreicher Gregor Mühlberger (92./+7:23/Bora), Michael Gogl (117./11:55/NTT) und Felix Großschartner (154./18:05/Bora) lagen aussichtslos zurück.

Eine Woche nach seinem schweren Sturz bei der Polen-Rundfahrt wird der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen am Mittwoch aus dem Krankenhaus in Sosnowiec in eine Klinik in seiner Heimat verlegt. Jakobsens Zustand entwickle sich positiv und erlaube die Verlegung in das Krankenhaus in Leiden, teilte dessen Team Deceuninck-Quick-Step am Dienstag auf seiner Website mit. Dort könne dann die Folgebehandlung seiner Verletzungen aufgenommen werden.

Jakobsen war am vergangenen Mittwoch im Zielsprint der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt bei hoher Geschwindigkeit in die Absperrgitter gekracht und regungslos liegen geblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Nach einer fünfstündigen Operation musste er zunächst in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden.

Skispringen

Stefan Kraft laboriert seit einiger Zeit an Rückenproblemen im Lendenwirbelbereich und muss daher das Training dosieren. In Absprache mit dem neuen Cheftrainer Andreas Widhölzl verzichtet der Weltcupsieger auf die Teilnahme an der einzigen Sommer-GP-Station in Wisla. „Wir haben das schon länger beschlossen“, sagte Widhölzl am Mittwoch der APA.

Während seine Kollegen am 22./23. August in Polen zwei GP-Einzelwettkämpfe bestreiten, holt Wisla-Schanzenrekordler Kraft einen einwöchigen Urlaub nach. Laut Widhölzl hat der 27-Jährige stets trainiert, wegen der Probleme im Lendenwirbelbereich aber mit Pausen. „Er springt recht gut, obwohl er nicht so viele Sprünge hat wie die Kollegen“, so der Coach. Man habe die Blessur abklären lassen. „Es ist nichts Dramatisches“, versicherte Widhölzl.

Formel 1

Sebastian Vettel wird beim Großen Preis von Spanien mit einem neuen Chassis antreten. Das bestätigte Ferrari-Chefingenieur Simone Resta am Mittwoch in der Vorschau des italienischen Formel-1-Rennstalls für das sechste Saisonrennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr, live in ORF1 und im Livestream).

In der Analyse nach dem Rennen in Silverstone sei ihnen ein kleiner Fehler aufgefallen, so Resta. Dieser sei durch einen schweren Aufprall auf die Kerbs – Randsteine – verursacht worden. „Es hätte nicht großen Einfluss auf die Leistung, aber es war die logische Entscheidung“, sagte der Teamchef zum Chassis-Wechsel für den SF 1000 von Vettel.

Der 33-jährige Vettel äußerte sich in der Ferrari-Mitteilung nicht explizit zu dem neuen Chassis. In den ersten fünf Grand Prix der Coronavirus-Notsaison holte der Deutsche bisher nur zehn Punkte.

Extremsport

Die Behörden haben grünes Licht für den Dolomitenmann am 12. September in Lienz gegeben. Auf organisierte Hotspots für Zuschauer sowie die Moderationen im Zentrum von Lienz und entlang der Strecke, abgesehen vom Dolomitenstadion, wird coronavirusbedingt bei der 33. Auflage verzichtet. Für die Plätze im Stadion wird an einer Onlinereservierung für Tickets und einer entsprechenden Einbahnbesucherstromlenkung gearbeitet, um Menschentrauben an den Ein- und Ausgängen zu vermeiden.

Helmut Eichholzer (AUT)
GEPA/Daniel Goetzhaber

Auch die Streckenführung mit diesmal fünf Etappen wurde angepasst. Mit dem neuen Konzept soll die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen vom Lienzer Stadtkern entkoppelt werden. Gestartet wird im Lienzer Dolomitenstadion. Die Strecke der Bergläufer bleibt unverändert. Das Ziel liegt auf dem 2.441 m hohen Kühbodentörl, von wo die Paragleiter ins Rennen gehen. Mit einer Zwischenlandung auf der Moosalm fliegen sie ihr Ziel im Dolomitenstadion an.

Wie gewohnt erfolgt die Übergabe an die Mountainbiker, deren erste Teilstrecke diesmal nach Leisach zum Kajakstart geht. Die Wildwasserstrecke führt über den Iselkatarakt bis unter den Zusammenfluss von Drau und Isel, wo erneut an die Mountainbiker übergeben wird. Der Schlussabschnitt führt sie vom Drauausstieg über den Hochstein und wieder runter über die alte Weltcupstrecke H2000 zurück ins Dolomitenstadion.

Kamil Kaniscak (POL)
GEPA/Daniel Goetzhaber

OK-Chef Nikolaus Grissmann: „Für uns ist es aufgrund der Mehrkosten und Zusatzauflagen in den Bereichen Hygiene und der Besucherstromlenkung sowie fehlender Einnahmen eine sehr schwierige Situation. Aber nach vielen Gesprächen mit dem Tourismus sowie der Hotellerie und Gastronomie wissen wir, wie wichtig der Dolomitenmann als Zeichen in schwierigen Zeiten wie diesen ist. Hier wollen auch wir unseren Beitrag leisten.“

Coronavirus

Die Schweizer Profisportvereine und Organisatoren von Großveranstaltungen können etwas aufatmen. Der Schweizer Bundesrat hat am Mittwoch unter Auflagen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern ab 1. Oktober erlaubt. Voraussetzung ist das Einhalten strenger Sicherheits- und Hygienevorschriften. Zudem gilt eine Bewilligungspflicht durch den jeweiligen Kanton.

Insbesondere für die Schweizer Proficlubs im Fußball und Eishockey bedeutet die Lockerung eine wichtige finanzielle Entlastung in der angespannten Situation. Verschiedene Club- und Verbandsvertreter hatten in den letzten Tagen darauf hingewiesen, dass eine Verlängerung der Einschränkungen viele Vereine vor existenzielle Probleme stellen würde.

Die Lockerung ab Oktober könnte bedeuten, dass im Eishockey der Mitte September geplante Saisonstart um zwei Wochen nach hinten verschoben wird, damit von Beginn an vor mehr Zuschauern gespielt werden kann. In der Fußball-Super-League beginnt die neue Spielzeit am 12. September noch mit maximal 1.000 Leuten in den Stadien, also so, wie sie Anfang August aufgehört hat. Bis zum Monatsende stehen drei Runden auf dem Programm.

Wegen der steigenden Zahl an Coronavirus-Infektionen in Europa ist die für September geplante Tischtennis-EM in Warschau auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Das gab der europäische Verband ETTU auf seiner Website bekannt. Eigentlich sollten die Europameisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed in der Zeit vom 15. bis 20. September in der polnischen Hauptstadt stattfinden.

„Da unter diesen Voraussetzungen nicht alle Mitgliedsverbände hätten teilnehmen können, wären es keine fairen Europameisterschaften gewesen“, sagte der niederländische ETTU-Präsident Ronald Kramer. „Die Sicherheit der Spieler, Trainer, Offiziellen, der Volunteers und Betreuer hat Priorität.“ Ein neuer Termin für die EM steht noch nicht fest.

Leichtathletik

Der bereits mehrfach verschobene Paris-Marathon ist für dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie endgültig abgesagt worden. Vor allem Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Ausland hätten Schwierigkeiten, den Termin am 15. November wahrzunehmen, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Daher habe man beschlossen, den Marathon auf das Jahr 2021 zu verschieben.

Eigentlich hätte der diesjährige Marathon bereits im April stattfinden sollen. „Diejenigen, die sich für die diesjährige Ausgabe angemeldet haben, sind, wenn sie es wünschen, bereits für die Ausgabe 2021 angemeldet“, so die Veranstalter.

Basketball

Die San Antonio Spurs bleiben in der National Basketball Association (NBA) im Rennen um einen Play-off-Platz. Das Team von Jakob Pöltl feierte am Dienstag in der „Bubble“ in Orlando einen 123:105-Sieg über die Houston Rockets. Der Wiener verbuchte 14 Punkte und zwölf Rebounds. Die Rockets schonten allerdings im 200. Texas-Derby gegen die Spurs NBA-Topscorer James Harden.

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Chronik

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat als Folge von Dopingermittlungen bei der „Operation Aderlass“ zwei Skilangläufer und einen Betreuer aus Estland wegen des Verdachts des Sportbetrugs angeklagt. Wie ein Sprecher am Mittwoch erklärte, müssen sich Karel Tammjärv und Andreas Veerpalu vor Gericht verantworten. Auch der Vater von Veerpalu sei wegen Beihilfe zum Sportbetrug angeklagt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Vorwurf des Eigenblutdopings

Den Sportlern, die nach ihrer Festnahme bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld Doping gestanden hatten und für jeweils vier Jahre gesperrt worden waren, wird Eigenblutdoping und die Einnahme verbotener Substanzen seit der Wintersaison 2016/2017 zur Last gelegt. Außerdem sollen sie zu Unrecht Sponsorengelder von jeweils 15.000 Euro kassiert haben.

Veerpalu, der 15-km-Olympiasieger von 2002 und 2006, soll sein Zimmer bei der WM 2019 einem anderen Sportler zum Eigenblutdoping zur Verfügung gestellt haben. Für Veerpalu ist ein Verhandlungstermin für den 8. Oktober angesetzt. Die anderen beiden Verfahren sind noch nicht terminiert.