Fußball

Für Nicole Billa läuft es in der deutschen Frauen-Fußball-Bundesliga weiter wie am Schnürchen. Die ÖFB-Teamstürmerin erzielte am Freitagabend beim 3:1-Sieg von 1899 Hoffenheim bei Bayer Leverkusen einen Doppelpack (13., 20.) und ihre Saisontore Nummer sechs und sieben.

Damit zog die 23-jährige Tirolerin in der Ligaschützenliste mit der führenden Wolfsburgerin Pernille Harder gleich. Für Hoffenheim war es der sechste Sieg im siebenten Spiel, zumindest bis Sonntag ist der Tabellenzweite punktegleich mit dem Leader. Wolfsburg trifft dabei auswärts auf den 1. FFC Frankfurt (Feiersinger, Aschauer, Dunst, Weilharter).

Der 1. FC Nürnberg hat in der zweiten deutschen Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Das Team von Trainer Damir Canadi verlor am Freitagabend eine verrückte Partie bei Erzgebirge Aue mit 3:4. Damit endete die Ligapremiere von Ex-Altach-Tormann Andreas Lukse ohne Erfolgserlebnis. Es war Nürnbergs erste Niederlage nach sechs Partien.

Die Nürnberger verloren erstmals seit dem 2:3 in Sandhausen am 16. August. Michael Frey scheiterte in der letzten Aktion des denkwürdigen Spiels in der 100. Minute mit einem Elfmeter an Aue-Goalie Martin Männel. Für die nach einem Handspiel von Asger Sörensen im Strafraum ab der 61. Minute dezimierten Nürnberger waren Tore von Frey (51.) und Johannes Geis (78., 90.) zu wenig.

Georg Margreitter spielte in der Innenverteidigung durch, auch Lukas Jäger und Nikola Dovedan standen in der Startformation. Nürnberg (13) liegt sieben Punkte hinter dem HSV auf Rang sieben, der Vierte Aue (18), für den Dimitrij Nazarov (62./Elfmeter), Jan Hochscheidt (75.), Marko Mihojevic (87.) und Florian Krüger (90.) trafen und bei dem Philipp Zulechner im Finish zum Zug kam, zog vorerst nach Punkten mit dem Dritten Bielefeld gleich.

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Der französische Fußballserienmeister Paris Saint-Germain (PSG) hat die Tabellenführung in der Ligue 1 vorerst ausgebaut. Das Team des deutschen Trainers Thomas Tuchel gewann zum Auftakt der zehnten Runde am Freitag mit 4:1 (2:0) beim OGC Nizza. Vor den Spielen am Wochenende beträgt der Vorsprung von PSG auf Verfolger Nantes fünf Punkte.

Angel Di Maria (15., 21.), der eingewechselte französische Weltmeister Kylian Mbappe (88.) und Mauro Icardi (91.) trafen für Paris. Ignatius Ganago (67.) gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 1:2, bevor seine Teamkollegen Wylan Cyprien mit der Gelb-Roten Karte (74.) und Christophe Herelle mit der Roten Karte (77.) vom Platz gestellt wurden.

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Krassimir Balakow ist nach dem Rassismus-Eklat in der EM-Qualifikation gegen England als Trainer der bulgarischen Fußballnationalmannschaft zurückgetreten. „Ich sagte, dass, falls ich das Problem des bulgarischen Fußballs bin, ich keine Minute darüber nachdenken und meinen Rücktritt einreichen werde“, sagte der 53-Jährige einem Bericht des Staatsfernsehens zufolge. Bulgarien hatte 0:6 gegen England verloren und hat keine Chance mehr auf eine Teilnahme an der Endrunde 2020.

Wegen der rassistischen Entgleisungen während des Spiels am Montagabend in Sofia trat auch das gesamte Exekutivkomitee des bulgarischen Fußballverbandes (BFS) zurück. Im Stadion waren Affenlaute zu hören und der Hitlergruß zu sehen gewesen. Es kam im Anschluss bereits zu Festnahmen vermeintlicher Täter. Ein 18-jähriger Bulgare soll in Haft bleiben. Er soll laut Staatsanwaltschaft den Hitlergruß gezeigt haben. Dem bulgarischen Verband droht eine harte Strafe durch den Europäischen Fußballverband (UEFA).

Verbandschef Borisslaw Michailow hatte schon am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Er reichte diesen nun während einer Tagung in der Verbandszentrale in Bojana bei Sofia offiziell ein. Der frühere Tormann und Rekordnationalspieler leitete den Verband seit 2005. Interimspräsident ist vorerst Michail Kassabow, der bisherige Vizechef.

Angesichts anhaltender Diskriminierungen in Stadien will der italienische Fußballverband nun mit Hilfe des Videobeweises gegen das rassistische Verhalten von Fans vorgehen. Mit dem „Video Assistant Referee“ (VAR) sollen in Zukunft nicht nur Schiedsrichterentscheidungen überprüft, sondern auch auffällig gewordene Zuschauer identifiziert werden.

„Es ist ein weitverbreitetes Phänomen. Das muss aufhören, und dafür werden wir den Videobeweis nutzen“, sagte Verbandspräsident Gabriele Gravina dem italienischen Fernsehsender Sky Sport. Es sei ihm egal, „wie viele Fans sich den Gesängen anschließen. Auch im Einzelfall muss man eingreifen.“

Immer wieder Zwischenfälle

In den vergangenen Monaten waren in Italien mehrere Spiele wegen rassistischer Vorfälle unterbrochen worden. Die Erstliga-Partie zwischen Atalanta Bergamo und dem AC Fiorentina wurde kurzzeitig gestoppt, nachdem der brasilianische Florenz-Profi Dalbert Henrique von Atalanta-Fans rassistisch beschimpft worden war.

Im europäischen Fußball ist das längst kein Einzelfall. Erst am Montag war das EM-Qualimatch zwischen Bulgarien und England zweimal unterbrochen worden, weil bulgarische Anhänger englische Spieler rassistisch beleidigten und den Hitlergruß zeigten.

Der für 26. Oktober angesetzte „Clasico“ in La Liga zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid ist aufgrund der jüngsten gewaltsamen Proteste von katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern in Barcelona verschoben worden. Das teilte der Spanische Fußballverband (RFEF) am Freitag mit.

Barcelona und Real haben nun bis Montag Zeit, sich auf einen neuen Termin zu einigen. Laut Medienberichten wären beide Vereine mit einer Verlegung auf Mittwoch, den 18. Dezember einverstanden. Dagegen spricht sich aber angeblich die Liga aus, da diese offenbar Einbußen bei den TV-Einnahmen befürchtet.

Sie schlage deshalb den 7. Dezember vor, einen Samstag. Die für diesen Tag angesetzten Spiele Real Madrid gegen Espanyol Barcelona und FC Barcelona gegen Real Mallorca sollten nach dem Willen der Liga schon am 4. Dezember stattfinden. Einen zunächst angedachten Tausch des Heimrechts, um den Schlager in Madrid auszutragen, hatten sowohl Barcelona als auch Real abgelehnt.

UEFA

Wegen Sicherheitsrisiken wird es vorerst keine Fußballspiele zwischen russischen und kosovarischen Mannschaften geben. Das entschied der Dringlichkeitsausschuss der Europäischen Fußballunion. „Bis auf Weiteres“ würden Teams der beiden Länder nicht mehr einander zugelost, hieß es am Freitag.

Die beiden bereits feststehenden Partien in der Qualifikation zur Frauen-EM 2021 sollen „von den betreffenden Nationalverbänden gemeinsam auf neutralem Boden ausgerichtet werden“.

Für die EM der Männer im kommenden Jahr hat sich Russland bereits qualifiziert. Der Kosovo hat gute Chancen, spätestens über die Play-offs der UEFA Nations League nachzuziehen. Russland, das den Kosovo wie auch einige andere Nationen nicht anerkennt, ist 2020 einer von zwölf EM-Gastgebern. In Sankt Petersburg finden drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale statt.

Bundesliga

Der 18-jährige Dalibor Velimirovic hat bei Rapid am Donnerstag seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Wie der tipico-Bundesligist am Freitag bekanntgab, läuft der Kontrakt des Defensivspielers bis Sommer 2022. „Wenn er so spielt wie in den letzten Wochen, hat er gute Chancen, Stammspieler zu werden“, sagte Trainer Dietmar Kühbauer über den ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler.

Fußballspieler Dalibor Velimirovic
GEPA/Christian Ort

„Damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet“, meinte Velimirovic, der erst am 1. September 2019 beim 3:1-Sieg im Auswärtsderby gegen die Austria sein Bundesliga-Debüt gegeben hatte. „Wir freuen uns sehr, dass wir es geschafft haben, diesem jungen Burschen den Weg zu ebnen in die Kampfmannschaft. Jetzt liegt es natürlich an ihm, wie er sich weiterentwickelt“, betonte Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic.

Tennis

Der britische Tennis-Routinier Andy Murray hat erstmals seit über zwei Jahren wieder ein Halbfinale auf der ATP-Tour erreicht. Am Freitag setzte sich der 32-Jährige in Antwerpen gegen den rumänischen Qualifikanten Marius Copil mit 6:3 6:7 (7/9) 6:4 durch und steht unter den besten vier.

Der zweifache Olympiasieger und dreifache Tennis-Major-Gewinner aus Schottland hatte sich im Jänner einer Hüftoperation unterzogen und erst Ende September seinen ersten Einzel-Matchsieg gefeiert. Zuletzt war er bei den French Open 2017 in einem Halbfinale gestanden.

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Die dritte und letzte noch offene Wildcard für die Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle (21. bis 27. Oktober) geht an das erst 18-jährige Supertalent Jannik Sinner aus Italien. „Das folgt auch ein bisschen dem Grundsatz, dass wir einem ehemaligen Star wie Tsonga und einem aufstrebenden Spieler eine Wildcard geben“, sagte Turnierdirektor Herwig Straka am Freitag.

Tennisspieler Jannik Sinner
APA/AFP/Getty Images/Mike Stobe

Auf Andy Murray, der in Antwerpen schon im Viertelfinale steht und dessen hochschwangere Frau demnächst zum dritten Mal Mutter wird, setzt Straka eher nicht mehr. „Wenn er jetzt die letzten Tage bei seiner Frau gewesen wäre. Jetzt war er durchgehend unterwegs. So wie ich ihn kenne, ist die Chance sehr klein.“ Die restlichen beiden Wildcards erhalten der Franzose Jo-Wilfried Tsonga und Dennis Novak.

Football

Die Kansas City Chiefs haben am Donnerstag (Ortszeit) in der National Football League (NFL) die Denver Broncos zwar mit 30:6 geschlagen, den Auswärtssieg aber teuer bezahlt. Starquarterback Patrick Mahomes renkte sich im zweiten Viertel die Kniescheibe aus und wird laut internationalen Agenturmeldungen voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen. In diesem Zeitraum würde er zumindest drei Spiele der Chiefs verpassen.

Patrick Mahomes
APA/AFP/Dustin Bradford

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Vier Österreicher verfolgen an diesem Wochenende aktiv ihren Traum von der National Football League (NFL). Wie die NFL am Freitag mitteilte, wurden die Wide Receiver Bernhard Seikovits und Yannick Mayr, Defensive End Leon Balogh (alle Dacia Vikings) und Runningback Sandro Platzgummer (Swarco Raiders) zu einem Sichtungstraining (International Combine) in Europa eingeladen, das am Samstag und Sonntag in Köln stattfindet.

Die Teilnahme zu dem Training für Spieler von anderen Kontinenten, das die NFL zum zweiten Mal veranstaltet, erfolgt nur aufgrund einer Einladung. Die betroffenen Sportler wurden dazu über Monate intensiv gescoutet, NFL-Verantwortliche erkundigten sich über die AFBÖ-Teamspieler auch bei deren Coaches in Österreich.

Am Ende des Auswahlverfahrens, das sich an diversen körperlichen Tests vor dem alljährlichen Draft orientiert, steht ein Platz im „International Player Pathway“-Programm der NFL, das 2017 ins Leben gerufen wurde. Damit können NFL-Teams zusätzliche Spieler aus Übersee in ihren Trainingskader aufnehmen. Von dort können, zum Beispiel im Fall von Verletzungen, Akteure in den regulären Kader aufsteigen. Ein „Pathway-Spieler“ erhält für die Saison dann ein Gehalt über rund 120.000 Dollar.

Handball

Handball-Vizemeister Hard hat am Freitag in der neunten Runde der spusu Liga eine 26:27-Heimniederlage gegen Schwaz erlitten. Drei Tage nach dem Auswärtssieg bei Titelverteidiger Krems kassierten die „Roten Teufel“ trotz Aufholjagd nach der Pause die dritte Schlappe in den jüngsten vier Partien und konnten mit weiter zwölf Punkten vorerst nicht mit Leader Fivers Margareten (14) gleichziehen.

Erfolgreicher agierte der zweite Vorarlberger Club Bregenz. Der Rekordmeister gewann beim HC Linz mit 31:26 und verdrängte dank des erst dritten Saisonsiegs die Oberösterreicher von Platz sieben. Am Samstag folgen die Spiele Graz – Westwien, Ferlach – Fivers und Bärnbach/Köflach – Krems.

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Ski alpin

Skistar Marco Schwarz ist für den Weltcup-Auftakt nächste Woche in Sölden nicht rechtzeitig fit geworden. Der Technikspezialist, der gegen Ende der vergangenen Saison einen Kreuzbandriss erlitten hatte, verzichtet auf den Riesentorlauf am 27. Oktober auf dem Rettenbachferner. Katharina Liensberger steht nach gelöster Skischuh-Causa hingegen im Aufgebot.

„Mir geht es schon sehr gut, aber ich bin noch nicht so weit, dass ich Ende nächster Woche ein Weltcup-Rennen bestreiten kann“, wurde Schwarz in einer ÖSV-Aussendung zitiert. Er wolle sich noch Zeit geben, um für den Slalom in Levi am 24. November zu hundert Prozent fit zu sein.

Neben dem dreifachen WM-Medaillengewinner von Aare fehlt dem ÖSV auf dem Rettenbachferner auch die zweifache Weltcup-Gesamtsiegerin Anna Veith. Auch sie arbeitet nach einer schweren Knieverletzung noch am Comeback. Liensberger, deren Start aufgrund von Materialstreitigkeiten lange ungewiss gewesen war, steht hingegen im ersten Kader von Neo-Damenchef Christian Mitter.

ÖSV-Aufgebote für Riesentorläufe in Sölden

  • Herren: Manuel Feller, Stefan Brennsteiner, Roland Leitinger, Matthias Mayer, Dominik Raschner, Johannes Strolz, Patrick Feurstein, Magnus Walch
  • Damen: Eva-Maria Brem, Franziska Gritsch, Ricarda Haaser, Katharina Liensberger, Elisa Mörzinger, Bernadette Schild, Rosina Schneeberger, Ramona Siebenhofer, Katharina Truppe

Eishockey

Österreichs Eishockey-Nationalteam der Herren startet Anfang November in die Länderspielsaison. Bei den „MECA Hockey Games“ in Lörenskog trifft die ÖEHV-Truppe nach drei Trainingstagen am 7. November (19.00 Uhr) auf Gastgeber Norwegen und 24 Stunden später auf Dänemark. Mit von der Partie sind sieben Spieler des WM-Teams sowie erstmals im A-Kader Emilio Romig (Sturm) und Florian Vorauer (Tor).

Bader setzt auf die Jugend

Teamchef Roger Bader, der mit Philipp Lukas einen neuen Assistant Coach zur Seite hat, setzt beim Dreinationenturnier auf die Jugend. „Die Hälfte der Mannschaft sind U24-Spieler. Wir vergrößern dadurch die Anzahl der Teamkandidaten“, erklärte Bader in einer Aussendung des Verbandes.

Für ihn ist es besonders wichtig, dass Österreich trotz des Abstiegs weiter gegen A-Nationen spielt. „Das war mir bei den Verhandlungen für das Spieljahr 2019/20 ein sehr großes Anliegen“, so Bader.

Ziel ist der Wiederaufstieg

Großes Ziel Baders und des Teams ist es, den sofortigen Wiederaufstieg zu erreichen. Von 27. April bis 3. Mai geht es in Ljubljana (SLO) gegen Gastgeber Slowenien, Frankreich, Südkorea, Ungarn und Rumänien. „Spiele gegen bessere Mannschaften bringen uns einen Schritt weiter, damit wir am Ende der Saison auch unsere Ziele erreichen. Denn bei der WM in Ljubljana wollen wir zeigen, dass wir in die A-Gruppe gehören“, gab Bader die Devise aus.

Radsport

Golf

Golfprofi Matthias Schwab hat nach sechs Turnieren mit vier Top-Acht-Plätzen seit der Sommerpause wieder einen Cut verpasst. Der 24-jährige Steirer erwischte bei den mit 1,6 Millionen Euro dotierten Open de France in Paris am Freitag auf der zweiten Runde einen schwarzen Tag.

Mit 78 Schlägen (sieben über Par) fiel er vom 13. auf den 77. Platz zurück und rutschte mit insgesamt vier über Par unter den Cut. Nicolas Colsaerts (BEL) und George Coetzee (RSA) führen auf dem Ryder-Cup-Kurs von 2020 mit je neun Schlägen unter Par.

Vier Bogeys und zwei Doppelbogeys

Zwei Schläge fehlten Schwab, der in den jüngsten sechs Turnieren rund 570.000 Euro brutto eingespielt hat, um seine Serie zu prolongieren. Am Freitag musste er auf elf Spielbahnen vom achten bis zum 17. Loch vier Bogeys und zwei Doppelbogeys bei nur einem Birdie hinnehmen.

Der Vierte der Italian Open vom Sonntag verpasste damit auch die Chance auf die Teilnahme am Turnier der WGC-Serie in Schanghai (10,25 Mio. Dollar) ab 31. Oktober. Dort dürfen die besten 30 der Europa-Tour spielen, Schwab war vor den Open de France 31.

Golf-Star Tiger Woods möchte bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio dabei sein. „Das ist ein großes Ziel von mir“, sagte der US-Amerikaner.

Golfer Tiger Woods
APA/AFP/Don Emmert

„Ich werde danach nicht mehr so viele Möglichkeiten haben. Bei den nächsten Olympischen Spielen (Paris 2024, Anm.) werde ich 48 Jahre sein. Da einer der besten US-Amerikaner zu sein, ist hart.“ Golf feierte 2016 in Rio de Janeiro ein Olympiacomeback, Woods fehlte verletzt.

Tischtennis

Die SPG Walter Wels hat auch das zweite Spiel in der Gruppenphase der Tischtennis-Champions-League gewonnen. Zu Hause setzten sich die Oberösterreicher am Freitag gegen Ostrava mit 3:0 durch, für die Erfolge sorgten der Südkoreaner Kang Dong Soo, der Kroate Frane Kojic und der Ungar Adam Szudi.

Im Parallelspiel feierte auch Jekaterinburg mit einem 3:1 über Roskilde den zweiten Sieg und führt die Gruppe B punktegleich vor Wels an. Am kommenden Freitag (18.30 Uhr) kommt es in Wels zum Spitzenduell der beiden Teams.

Die Oberösterreicherin Sofia Polcanova beginnt beim Tischtennis-Weltcup der Damen am Samstag (6.00 Uhr MESZ) in der chinesischen Metropole Chengdu gegen Wu Yue. Die US-Amerikanerin hat am Freitag ihre Gruppe mit Siegen von 4:0 und 4:1 souverän gewonnen. Polcanova, Europas Nummer eins, hatte sich als Nummer acht der Setzliste die Gruppenphase erspart.

Auch das Viertelfinale wird noch am Samstag ausgetragen. Polcanova bekäme es da entweder mit Lily Zhang und damit einer weiteren US-Amerikanerin oder mit der Japanerin Miu Hirano zu tun. Im Vorjahr – ebenfalls in Chengdu – hatte die 25-jährige Polcanova mit dem Viertelfinale ihr bisher bestes Weltcup-Abschneiden erreicht.

Formel 1

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat Spekulationen um einen baldigen Rückzug ins Privatleben zerstreut. „Ich habe nicht aufgegeben, ich bin immer noch genau hier und kämpfe“, schrieb der 34-Jährige am Freitag auf Instagram. Am Dienstag hatte er in dem Sozialen Netzwerk mit einer längeren Botschaft irritiert, in der er sich tief besorgt über die globale Entwicklung und Klimaprobleme zeigte.

„Ehrlich gesagt ist mir danach, alles aufzugeben. Alles runterfahren“, schrieb der Mercedes-Pilot unter anderem. Drei Tage später klang das deutlich anders. „Ich wollte euch nur eine Botschaft der Positivität senden“, ließ Hamilton wissen und bedankte sich für die Aufmunterung, die er zuletzt erhalten habe. Zuvor hatte er noch angekündigt, sich für einige Tage zurückzuziehen, um seine Gedanken zu sammeln.

Der Silberpfeil-Star steht in der Formel 1 kurz vor dem Gewinn seines sechsten WM-Titels. Schon beim nächsten Rennen in Mexiko am 27. Oktober könnte Hamilton erneut als Weltmeister feststehen. Sein Vertrag bei Mercedes gilt auch noch für die kommende Saison. Dann könnte er mit einem siebenten WM-Triumph den Rekord des Deutschen Michael Schumacher egalisieren.

Auszeichnung

Doping

Der American-Football-Spieler Martin Winkler ist von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) für vier Jahre gesperrt worden. Die Sperre ist rechtskräftig, teilte die NADA am Freitag weiters mit. Winkler wurde zudem zum Ersatz der Kosten des gesamten Verfahrens verpflichtet.

Der zuletzt bei den Mödling Rangers aktive Verteidiger hat eine auf mehrere verbotene Substanzen positive Dopingprobe abgegeben. Unter anderem wurde ihm der Gebrauch eines anabol-androgenen Steroids nachgewiesen.

Chronik

Der Burgenländer Hans Niessl ist offizieller Kandidat für die Präsidentschaft der Bundessportorganisation (BSO). Das gab die Organisation am Freitag nach einstimmiger Entscheidung am Vortag des BSO-Wahlausschusses bekannt.

Der 68-jährige Ex-Landeshauptmann (SPÖ) benötigt am 8. November für eine erfolgreiche Wahl eine Zweidrittelmehrheit der Delegierten der BSO-Generalversammlung. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.