Golf

Golfsuperstar Tiger Woods wird nicht zur Finalrunde der 104. PGA Championship in Tulsa antreten. Der 46 Jahre alte Kalifornier gab zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem Major-Turnier auf. Rund vier Stunden nachdem der 15-malige Major-Sieger die dritte Runde unter Schmerzen beendet hatte, teilte Woods den Veranstaltern mit, dass er am Sonntag im Southern Hills Country Club nicht an den Start gehen werde.

„Nun, ich bin wund. Ich weiß, das ist eine Tatsache. Wir werden etwas arbeiten und sehen, wie es läuft“, hatte Woods am Samstag direkt nach der schwachen 79er-Runde auf dem Par-70-Kurs im US-Bundesstaat Oklahoma gesagt und damit seine Teilnahme am Schlusstag infrage gestellt. Eine weitere Erklärung für seine Aufgabe lieferte er bisher nicht. In der Gesamtwertung lag die langjährige Nummer eins der Welt mit 222 Schlägen weit zurück. Für Woods war es erst das zweite PGA-Turnier seit seinem schweren Autounfall im Februar 2021, bei dem er sich sein rechtes Bein mehrfach gebrochen hatte.

Der Österreicher Bernd Wiesberger fiel 19 Plätze zurück und liegt nun mit 213 Strokes auf dem geteilten 36. Rang, Sepp Straka rangiert auf Position 76. Straka hatte die dritte Runde in Tulsa verpatzt, er rutschte mit 222 Strokes auf den geteilten letzten Rang ab. In Führung nach der dritten Runde liegt der Chilene Mito Pereira mit 201 Schlägen.

Fußball

Der französische Fußballstar Kylian Mbappe hat das Geheimnis um seine Zukunft gelüftet. Der 23-jährige Weltmeister hat seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain bis 30. Juni 2025 verlängert und wechselt nicht zu Real Madrid. „Ich bin überzeugt, dass ich weiter bei einem Club wachsen kann, der alles Notwendige bietet, um auf dem höchsten Level Leistung zu bringen“, sagte Mbappe am Samstag. Sein bisheriger Kontrakt in Paris lief zum Saisonende aus, damit hätte er ablösefrei wechseln können.

Damit endet eine monatelange Debatte um den Ausnahmekönner. Bereits im vergangenen Sommer wollte Mbappe nach der Verpflichtung von Superstar Lionel Messi PSG verlassen, wofür er beim Saisonstart von den eigenen Fans ausgebuht worden war. Ein neues PSG-Angebot über einen Fünfjahresvertrag mit kolportierten 50 Millionen Euro Gehalt pro Saison schlug er aus. Real gab mehrere Offerten für Mbappe ab, noch am letzten Tag des Transferfensters hatte Real über 200 Millionen Euro geboten, aber PSG lehnte ab.

Spanische Liga will Beschwerde einlegen

Schon vor der bestätigten Vertragsunterschrift hatte Mbappes Verbleib in Paris für heftige Reaktionen in Spanien gesorgt. Der Chef der spanischen Liga, Javier Tebas, wetterte bei Twitter, die Art und Weise der wohl sehr teuren Verlängerung sei eine „Beleidigung“ für den Fußball. PSG-Präsident Nasser al-Chelaifi sei „so gefährlich wie die Super League“. Real war allerdings eines der Gründungsmitglieder eben jener Super League, die im vergangenen Jahr kläglich gescheitert war.

Die spanische Liga kündigte an, Beschwerde gegen den Vertrag beim Europäischen Fußballverband (UEFA), bei den französischen Verwaltungs- und Steuerbehörden sowie der Europäischen Union einzulegen. Diese Art von Vereinbarung würde die wirtschaftliche Stabilität des europäischen Fußballs attackieren sowie Hunderttausende Jobs und die Integrität des Sports gefährden, hieß es zur Begründung.

Mbappe schnürt Triplepack

Die ganze Aufregung um die Vertragsverlängerung dürfte bei Mbappe jedenfalls keine Spuren hinterlassen haben, unbeeindruckt davon schnürte der Superstar beim 5:0-Heimsieg der Pariser gegen Metz im letzten Ligaspiel der Saison einen Triplepack. Während Metz damit zusammen mit Bordeaux den Weg in die Zweitklassigkeit antreten muss, wurde Mbappe mit 28 Treffern zum vierten Mal in Folge Torschützenkönig der Ligue 1.

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Der belgische Nationalspieler Kevin De Bruyne von Tabellenführer Manchester City ist zum Spieler der Saison in der Premier League gewählt worden. Das gab die Liga am Samstag bekannt. Für den 30-jährigen Mittelfeldspieler ist es die zweite Auszeichnung nach der Saison 2019/20. De Bruyne erzielte in dieser Spielzeit bisher 15 Tore und leistete sieben Assists in 29 Ligaspielen.

Manchester City Spieler Kevin De Bruyne
APA/AFP/Paul Ellis

„Es gibt so viel Qualität in der Premier League und es ist eine Freude, mit so vielen anderen großartigen Spielern nominiert zu werden, die unglaubliche Saisons für ihre Vereine gespielt haben“, sagte De Bruyne. Mit einem Sieg in der letzten Runde am Sonntag gegen Aston Villa könnte ManCity um Trainer Josep Guardiola wie schon in der vergangenen Saison den Meistertitel in der Premier League fixieren und im spannenden Titelrennen vor Liverpool bleiben.

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Bundesliga

Die Einstiegstermine der österreichischen Fußball-Clubs in der Europacup-Saison 2022/23:

Red Bull Salzburg: Champions-League-Gruppenphase (6./7. September)

Sturm Graz: 3. Runde Champions-League-Qualifikation (2./3. und 9. August) – bei Aufstieg im Play-off am 16./17. und 23./24. August, bei Ausscheiden in der Europa-League-Gruppenphase ab 8. September

Austria: Europa-League-Play-off (18. und 25. August) – bei Aufstieg Europa-League-Gruppenphase, bei Ausscheiden Conference-League-Gruppenphase, jeweils ab 8. September

WAC: 3. Runde Conference-League-Qualifikation (4. und 11. August)

Rapid, WSG Tirol oder LASK: 2. Runde Conference-League-Qualifikation (21. und 28. Juli)

Der Spieler der Saison in der Admiral Bundesliga heißt bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere Jakob Jantscher. Der Routinier von Puntigamer Sturm Graz setzte sich in der unter den Präsidenten, Managern und Trainern der Liga durchgeführten Wahl vor Karim Adeyemi von Meister Red Bull Salzburg durch. Jantscher war bereits 2011/12 ausgezeichnet worden, als er selbst noch das Dress der „Bullen“ getragen hatte. Zum besten Tormann wurde zum zweiten Mal in Folge Austrias Patrick Pentz gewählt.

Sturm Graz Spieler Jakob Jantscher
GEPA/Christian Walgram

Jantscher drückte der Saison mit vor der letzten Runde 13 Toren und 15 Assists seinen Stempel auf. Der Wechsel des Ex-Nationalspielers vom Flügel in die Spitze scheint sich ausgezahlt zu haben, Sturm verhalf er zum Vizemeistertitel und der Champions-League-Qualifikation. Die persönliche Auszeichnung hätte einen noch höheren Stellenwert als jene vor zehn Jahren, zumal er sie mit dem Club erspielte, bei dem er groß geworden ist.

„Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich selbst etwas überrascht war, gewonnen zu haben“, so Jantscher. Der 33-Jährige führte die vielen Salzburg-Spieler an, die ebenfalls „sehr gute Leistungen gezeigt“ hätten. Der neue, intensivere Fußball bringe mit sich, dass man als routinierter Spieler nicht stehen bleiben dürfe. Jantscher: „Für mich ist Alter kein Kriterium, es geht um den einzelnen Spieler und die Einstellung in jedem Training.“

Die erstmals vergebene Auszeichnung als Newcomer des Jahres geht an den wie Adeyemi 20-jährigen Matthias Braunöder von der Wiener Austria. Während der Spieler des Jahres nach drei Jahren wieder erstmals nicht aus Salzburg kommt, setzte sich die „Bullen“-Serie bei den Trainern fort. Matthias Jaissle tritt als Trainer des Jahres in der Bundesliga in die Fußstapfen von Marco Rose und Jesse Marsch. Die Auszeichnung als Schiedsrichter der Saison in der Bundesliga erhält auch im neunten Jahr ihres Bestehens Harald Lechner.

French Open

Früher kann man nicht in die French Open starten: Dominic Thiem, der zweifache Finalist in Roland Garros, beginnt sein neuntes Pariser Grand-Slam-Turnier am Sonntag, dem ersten Turniertag, um 11.00 Uhr gegen den Bolivianer Hugo Dellien (ATP-87.). Angesetzt wurde der Ex-US-Open-Sieger als erste Partie auf dem Court Simonne-Mathieu, dem drittgrößten Platz.

Auftaktmatch für Thiem am Sonntag

Dominic Thiem, der zweifache Finalist in Roland Garros, beginnt sein neuntes Pariser Grand-Slam-Turnier am Sonntag, dem ersten Turniertag, um 11.00 Uhr gegen den Bolivianer Hugo Dellien (ATP-87.).

Qualifikant Sebastian Ofner spielt im dritten Match nach 11.00 Uhr gegen Alexander Zverev (GER/3). Der Steirer darf ob seines prominenten Gegners auf den zweitgrößten Platz, den Court Suzanne Lenglen, wo er nach einem Frauen-Match und einer Männer-Partie angesetzt ist.

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Eishockey-WM

Die Schweiz hat sich mit einem Sieg gegen Rekordweltmeister Kanada bei der Eishockey-WM an die Spitze der Vorrundengruppe A geschoben. Die Eidgenossen setzten sich am Samstag in Helsinki in einer hochklassigen Partie gegen die Kanadier 6:3 (3:3 1:0 2:0) durch und feierten den fünften Sieg im fünften Spiel.

Für Kanada war es im fünften Spiel die erste Niederlage. Beide Teams sind wie auch der Gruppendritte Deutschland bereits für das Viertelfinale qualifiziert. In den abschließenden Partien haben alle drei Nationen noch die Möglichkeit, den Gruppensieg zu erringen.

Dänemark wahrte mit einem 3:0 gegen Frankreich die Chance auf das Viertelfinale. KAC-Torhüter Sebastian Dahm wehrte alle 19 Torschüsse der Franzosen ab.

USA bezwingen Schweden

In Gruppe B in Tampere setzte es auch für Schweden im fünften Spiel die erste Niederlage. Das „Dreikronen“-Team verlor gegen die USA mit 2:3 nach Verlängerung und bleibt in der Österreich-Gruppe B Tabellenzweiter hinter Gastgeber Finnland.

jubelnde Amerikaner
APA/AFP/Heikki Saukkomaa

Adam Gaudette, der auch zum 1:1 (8.) getroffen hatte, entschied die Partie in der Verlängerung. Nate Schmidt steuerte den dritten Treffer der USA bei. Für Schweden trafen Rasmus Dahlin (3.) und Carl Grundström (47.).

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Giro d’Italia

Richard Carapaz hat als Tagesdritter auf der anspruchsvollen 14. Etappe die Gesamtführung beim 105. Giro d’Italia übernommen und damit den Spanier Juan Pedro Lopez nach zehn Tagen im Rosa Trikot abgelöst. Den Etappensieg in Turin nach 147 Kilometern und rund 3.000 Höhenmetern sicherte sich am Samstag der Brite Simon Yates vor dem Australier Jai Hindley und Carapaz. Der Ecuadorianer hatte den Giro bereits vor drei Jahren gewonnen.

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Handball

Die Handballerinnen von Hypo Niederösterreich haben das erste Spiel der Finalserie in der WHA-Meisterliga gegen WAT Atzgersdorf deutlich gewonnen. Der Titelverteidiger setzte sich am Samstagabend in Maria Enzersdorf gegen den Außenseiter aus Wien klar mit 27:21 (17:10) durch und ging in der „Best of three“-Serie mit 1:0 in Führung.

Das zweite und womöglich schon entscheidende Finalspiel findet am Mittwoch (20.20 Uhr, live in ORF Sport +) in Wien statt. Hypo hat den bereits 44. Meistertitel vor Augen, die seit 1977 bestehende Titelserie ist nur 2019 von Atzgersdorf unterbrochen worden.

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Leichtathletik

Lukas Weißhaidinger ist mit Platz vier in die Diamond-League-Saison der Leichtathleten gestartet. Der Olympiadritte von Tokio schleuderte den Diskus am Samstag in Birmingham in seinem besten Versuch auf 65,14 Meter, daneben hatte er mit 62,08 m noch einen weiteren gültigen. Der Sieg ging an den Slowenen Kristjan Ceh, der mit 71,27 m den nationalen Rekord markierte. Platz zwei holte der Litauer Andrius Gudzius (66,40), Platz drei der schwedische Olympiasieger Daniel Stahl (65,97).

Diskuswerfer Lukas Weisshaidinger
APA/AFP/Ben Stansall

Weißhaidinger schrieb seinem Konto damit fünf Punkte gut, die besten sechs Athleten qualifizieren sich für das Diamond-League-Finale in Zürich im September. „Mit dem vierten Rang kann ich sehr gut leben. Die Weite ist okay, aber technisch muss ich mich noch stark verbessern“, so der 30-Jährige.

Trainer Gregor Högler sah das Ziel genau erfüllt, es hatte über 65 m und mindestens Rang vier gelautet. „Lukas hat sich absolut achtbar verkauft. Alle anderen außer Ceh waren in Reichweite.“

Brown gewinnt über 100 m

Im Sprint über 100 m ging der Sieg in 10,13 Sekunden an den Kanadier Aaron Brown. Nach Fehlstarts waren Favorit Trayvon Bromell aus den USA und Lokalhoffnung Zharnel Hughes disqualifiziert worden. Der Kurzsprint bei den Frauen wurde eine Beute der Britin Dina Asher-Smith in 11,11 Sekunden.

Mehrkämpferin Ivona Dadic hat am Freitag in Ried ihren ersten Wettkampf seit den Olympischen Spielen im vergangenen Sommer in Tokio bestritten. Die Oberösterreicherin gewann beim zweiten von sieben Austrian Top-Meetings dieser Saison im Kugelstoßen mit 14,48 Metern. Mit weiteren vier Versuchen über 13,50 Meter lieferte die 28-Jährige den bisher besten Saisoneinstieg ihrer Karriere.

„Der Aufbau war heuer nicht perfekt, umso mehr freut mich diese Weite“, sagte die im April mit einer Oberschenkelverletzung aus einem Trainingscamp in Atlanta zurückgekommene Dadic. „Jetzt muss ich in den nächsten Wochen noch ins Laufen kommen, das ist jetzt wichtig.“

Mit Sarah Lagger war auch eine zweite österreichische Siebenkämpferin im Einsatz, die Kärntnerin war mit 14,50 Sek. über 100 Meter Hürden sowie 5,69 Meter im Weitsprung nicht zufrieden. Karin Strametz wurde über 100 Meter Hürden wegen eines Fehlstarts disqualifiziert, Magdalena Lindner gewann die 100 Meter in 11,89 Sek.

Volleyball

Gleich zwei österreichische Volleyballnachwuchsteams haben sich für Europameisterschaften qualifiziert. Die U21 der Frauen ist von 12. bis 17. Juli in Cerignola und Andria (Italien) mit dabei, Siege beim Qualifikationsturnier in Steinbrunn gegen Färöer (3:0), Israel (3:1) und Bulgarien (3:0) am Samstag bescherten den Sieg in Gruppe D und das Finalticket. Die U22-Männer werden im selben Zeitraum im Juli in Tarnow in Polen antreten.

Die Männer waren in Tirana mit 3:0 gegen Gastgeber Albanien und mit 3:2 gegen Montenegro erfolgreich, damit wurden sie in Gruppe F Erste. „Es ist tatsächlich ein historischer Tag für den österreichischen Volleyballsport. Dass wir uns innerhalb von wenigen Stunden mit zwei Nationalteams für eine Europameisterschaft qualifizieren, hat es noch nie gegeben“, sagte der Sportdirektor des Österreichischen Volleyballverbandes (ÖVV) Gottfried Rath-Zobernig.

Formel 1

Sein Ex-Team McLaren hat anlässlich des dritten Todestages von F1-Legende Niki Lauda am Freitag eine Bronzestatue des Österreichers enthüllt. Laudas Abbild steht künftig im Technologiezentrum des britischen Traditionsherstellers in Woking.

„Ein absoluter Held, der immer gesagt hat, was er sich denkt“, würdigte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown den dreifachen Weltmeister in einem Twitter-Video. Seinen letzten WM-Titel hatte Lauda 1984 für McLaren gewonnen.

Football

Die Salzburg Ducks haben in der Austrian Football League (AFL) den ersten Saisonsieg gefeiert. Der Liganeuling aus Salzburg gewann am Samstag gegen die Graz Giants mit 35:20 und durfte im sechsten Spiel erstmals über einen Triumph jubeln. Für die Grazer war es unterdessen die vierte Niederlage bei fünf Partien.

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Österreichs NFL-Hoffnung Bernhard Raimann hat seinen Vertrag bei den Indianapolis Colts unterschrieben. Das gab das Team am Freitag bekannt. Der 24-jährige Burgenländer war Ende April als erster Österreicher in der Geschichte des NFL-Drafts ausgewählt worden – in der dritten Runde an 77. Stelle. Der Rookie-Vertrag des Offensive Tackles läuft für vier Jahre und soll mit rund 5,5 Millionen Dollar (5,2 Mio. Euro) dotiert sein.

Raimann hat ausgezeichnete Chancen, im Herbst als erster Österreicher, der nicht auf der Spezialposition des Kickers beheimatet ist, ein NFL-Spiel zu bestreiten. Der frühere Vienna-Vikings-Spieler bekleidete am College die Position des Left Tackles. Auf dieser könnte bei den Colts nach dem Abgang von Altstar Eric Fisher zwar Matt Pryor der erste Konkurrent sein. Der Club will laut Angaben von General Manager Chris Ballard aber die fünf besten verfügbaren Spieler in seiner Offensive Line auf dem Feld haben. Dafür hat Raimann gute Karten.

Ihr erstes Saisonspiel bestreiten die Colts am 11. September bei den Houston Texans. Davor stehen im August noch Vorbereitungsspiele gegen die Buffalo Bills, Detroit Lions und Tampa Bay Buccaneers auf dem Programm.

Motorsport

Mit einem dritten Platz beim ersten DTM-Rennen an diesem Wochenende auf dem Lausitzring hat Lucas Auer in der Gesamtwertung die Führung übernommen. Der Mercedes-Pilot, der von der Poleposition gestartet war, musste sich am Samstag Sieger Sheldon van der Linde (BMW) aus Südafrika und dem Deutschen Luca Stolz (Mercedes) geschlagen geben. Nach drei Rennen liegt der Tiroler Auer mit 44 Punkten nur einen Zähler vor dem Wiener Mirko Bortolotti.

Auer übernimmt mit Rang drei DTM-Gesamtführung

„Über die Pole war ich natürlich sehr happy. Am Start habe ich gleich gegen den BMW verloren, der heute meiner Meinung nach ohnehin eine Liga für sich war“, sagte Auer. „Leider haben wir dann beim Stopp viel Zeit verloren. Und wenn das nicht klappt, ist bei diesem engen Feld eben nicht mehr möglich.“

Bortolotti steuert für das österreichische Grasser Racing Team einen Lamborghini Huracan GT3 Evo, fährt allerdings mit italienischer Lizenz, nachdem er zu Beginn seiner Karriere noch für Österreich gestartet war. Das zweite Rennen am Lausitzring ist am Sonntag angesetzt.

Eishockey

Die Edmonton Oilers haben am Freitag (Ortszeit) im Viertelfinale des Play-offs der National Hockey League (NHL) gegen die Calgary Flames im „Best of seven“-Vergleich mit einem 5:3-Auswärtssieg auf 1:1 ausgeglichen. Die Flames waren nach sechs Spielminuten 2:0 vorangelegen, die von Connor McDavid und Leon Draisaitl (je ein Tor) angetriebenen Gäste drehten die Partie aber. Das entscheidende Oilers-Tor besorgten weder McDavid noch Draisaitl, sondern Zach Hyman mit dem 4:3 knapp zehn Minuten vor Ende des Spiels.

Die Carolina Hurricanes wiederum erhöhten gegen die New York Rangers auf eine 2:0-Führung. Auch der Score im Spiel lautete 2:0. Matchwinner daheim waren Sebastian Aho mit einem Tor und einem Assist sowie Torhüter Antti Raanta mit einem Shutout. Mit ihrem sechsten Play-off-Heimerfolg in Folge fixierten die Hurricanes einen Clubrekord. Die Serien wechseln nun nach Edmonton bzw. New York.

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Basketball

Die Golden State Warriors haben trotz zwischenzeitlich 19 Punkten Rückstand in der National Basketball Association (NBA) auch das zweite Conference-Finalspiel gegen die Dallas Mavericks gewonnen. Das Team um die Stars Stephen Curry und Klay Thompson ging am Freitagabend erst im letzten Viertel beim Stand von 86:85 erstmals in Führung und siegte 126:117. Die Texaner verspielten in der „Best of seven“-Serie vor ihrem ersten Heimspiel am Sonntag eine bessere Ausgangslage.

Die Warriors holten den 200. Play-off-Sieg ihrer Geschichte. Nur die Los Angeles Lakers, Boston Celtics, Philadelphia 76ers und San Antonio Spurs haben diese Marke in der NBA schon erreicht. Curry war mit 32 Punkten bester Werfer der Gastgeber.

Warriors erkämpfen zweiten Sieg gegen Dallas

Match entgleitet Mavericks

Die Mavericks um ihren Star Luka Doncic hatten in der ersten Hälfte alles unter Kontrolle und brachten die Fans in San Francisco immer wieder zum Schweigen. Selbst am Ende des dritten Viertels, das die Warriors 25:13 für sich entschieden, lagen die Gäste noch voran – doch da war ihnen die Partie schon entglitten. Doncic beendete die Partie als Topscorer mit 42 Punkten. Mit dem siebenten Play-off-Spiel mit mindestens 40 Punkten stellte der Slowene den Mavericks-Rekord des Deutschen Dirk Nowitzki ein.

Die Texaner stehen erstmals seit ihrem Titelgewinn 2011 im Finale der Western Conference. „Wir müssen es besser machen. Wenn wir drei oder vier Dreier versuchen und vergeben, dann müssen wir näher zum Ring, mit dem Ball in die Zone. Vielleicht ist das eine Erfahrungssache“, sagte Mavs-Trainer Jason Kidd. „Wir sind im dritten Viertel daran gestorben, dass wir so viele Dreier genommen und nur zwei getroffen haben.“

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Sporthilfe

Auch heuer ermöglicht die Österreichische Sporthilfe heimischen Sportfans im Rahmen ihrer traditionellen Wohltätigkeitsauktion den Zugang zu außergewöhnlichen Erlebnissen und Exponaten.

Unter den mehr als 70 attraktiven Preisen kommen unter anderem eine VIP-Reise zu Manchester United, ein exklusives DTM-Wochenende am Kommandostand eines Teams, ein „All inclusive hospitality“-Paket bei den BMW International Golf Open, VIP-Finalkarten für die Erste Bank Open mit Führung, der Besuch der ORF-Kommentatorenkabine beim Formel-1-Grand-Prix von Österreich sowie Helikopterflüge beim Red Bull Erzbergrodeo bzw. mit Thomas Morgenstern für den guten Zweck unter den Hammer.

Die Auktion läuft unter sporthilfe.at/auktion. Der Bietzeitraum für die meisten Exponate endet bereits am 23. Mai, für weitere kann noch bis 30. Juni geboten werden. Der Erlös kommt dem heimischen Nachwuchs- und Behindertensport zugute.