Fußball

Fußballmeister Red Bull Salzburg absolviert am 31. Juli daheim ein Testspiel gegen den englischen Topclub Chelsea. Geschäftsführer Stephan Reiter bezeichnete den Europa-League-Finalisten am Freitag als „Warm-up-Gegner“ für die Champions League. Durch ihren erstmaligen Fixplatz ersparen sich die Salzburger diesmal die Qualifikation für die Königsklasse.

Für die kommende Bundesliga-Saison wurden bereits 8.500 Dauerkarten verkauft, das ist Clubrekord. Die Salzburger werden sich künftig auch in einem neuen Dress präsentieren. Dieses ist der Länge nach Rot-Weiß gestreift und kommt am Sonntag im abschließenden Bundesliga-Heimspiel gegen St. Pölten erstmals zum Einsatz.

Nach dem Spiel steht ab ca. 19.30 Uhr die offizielle Meisterfeier vor dem Schloss Kleßheim auf dem Programm. In diesem Rahmen werden auch Erfolgscoach Marco Rose und sein Trainerteam verabschiedet.

Der Italiener Marcello Lippi kehrt als Trainer zur chinesischen Fußballnationalmannschaft zurück. Lippi werde ab Juni vor dem Beginn der Qualifikationsrunde für die WM 2022 erneut den Posten des Cheftrainers übernehmen, teilte der chinesische Verband am Freitag mit. Der 71-Jährige war bereits seit 2016 Coach der chinesischen Mannschaft, hatte seinen Vertrag im Jänner aber nicht mehr verlängert.

Der Italiener folgt als Trainer auf seinen Landsmann Fabio Cannavaro, der im April nach nur knapp zwei Monaten zurückgetreten war. Der Weltfußballer von 2006 hatte die chinesische Auswahl Mitte März in Personalunion als Clubtrainer des südchinesischen Teams Guangzhou Evergrande übernommen. Im selben Monat gingen die beiden Testspiele unter seiner Regie gegen Thailand und Usbekistan 0:1 verloren.

Bundesligist SKN St. Pölten hat den auslaufenden Vertrag mit Defensivmann Michael Ambichl um ein Jahr bis Sommer 2020 verlängert. Das gab der Tabellensechste am Freitag vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag bei Meister Red Bull Salzburg bekannt.

Michael Ambichl (St.Pölten)
GEPA/Philipp Brem

Ambichl kommt aus dem eigenen Nachwuchs der St. Pöltner, unter Trainer Ranko Popovic war er zuletzt im Abwehrzentrum gesetzt. In bisher 13 Saisoneinsätzen in der Bundesliga verbuchte der 28-Jährige ein Tor und drei Assists.

Kapitän Daniel Toth bleibt Admira erhalten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler verlängerte seinen mit Saisonende auslaufenden Vertrag, wie der Tabellenvierte der Qualifikationsgruppe der tipico-Bundesliga am Freitag bekanntgab. Toth ist seit Jänner 2009 für die Südstädter tätig. „Ich bin mit demselben Feuer und der gleichen Leidenschaft wie vor zehneinhalb Jahren für die Admira dabei“, sagte Toth.

Daniel Toth (Admira)
GEPA/Philipp Brem

Bereits am Donnerstag hatte mit dem 23-jährigen Marcus Maier ein weiterer Mittelfeldakteur seinen Kontrakt verlängert. Über die Laufzeiten machte die Admira keine Angaben.

French Open

Novak Djokovic hat sich auf Twitter bei den Organisatoren des Tennis-Grand-Slam-Turniers in Roland Garros für einen kleinen zerstörerischen Akt im Fitnessraum entschuldigt. Der Weltranglistenerste aus Serbien warf beim Aufwärmen einen Medizinball zu wuchtig auf den Boden, der Belag und die darunterliegenden Holzplatten gingen dabei in die Brüche.

„Bitte verzeiht mir“, schrieb der 31-Jährige. Auf einem Video ist zu sehen, wie er die Unfallstelle mit kleinen gelben und roten Plastikhütchen absichert. In einem zweiten Tweet erklärte er scherzend, dass er Paris nun für einige Tage verlassen habe, bis die Untersuchungen abgeschlossen seien. Vielleicht werde seine Teilnahme ja noch überprüft.

Djokovic tankt nicht umsonst Kraft, denn sollte er das Halbfinale erreichen, dann könnte es zum Duell mit dem Vorjahresfinalisten Dominic Thiem kommen. Im Finale könnte Champion Rafael Nadal warten.

Der australische Tennisspieler Nick Kyrgios hat sein Antreten bei den am Sonntag beginnenden French Open in Paris kurzfristig abgesagt. Das gaben die Veranstalter am Freitag bekannt.

Erst vergangene Woche hatte der 24-Jährige in Rom wieder einmal für negative Schlagzeilen gesorgt, als er im Zweitrundenmatch gegen den Norweger Casper Ruud nach Schläger- und Sesselwurf disqualifiziert wurde. Warum Kyrgios beim zweiten Major des Jahres nicht dabei ist, wurde nicht bekannt. Sein nächstes Turnier hat der Australier in Stuttgart geplant. Das Rasenturnier beginnt am 10. Juni und dient der Vorbereitung auf Wimbledon.

Mit Lucas Miedler ist auch der letzte Österreicher in der Qualifikation für die French Open in Paris ausgeschieden. Nach Siegen gegen Jewgenij Karlowskij (RUS) und Attila Balazs (HUN) musste sich der 22-jährige Niederösterreicher am Freitag in der letzten Qualirunde dem Brasilianer Thiago Monteiro mit 2:6 4:6 geschlagen geben.

Neben Miedler waren in der Quali auch Sebastian Ofner, Gerald Melzer, Dennis Novak und Jurij Rodionov gescheitert.

Qualifikation, dritte Runde:
Thiago Monteiro (BRA) Lucas Miedler (AUT) 6:2 6:4
Zweite Runde:
Lucas Miedler (AUT) Attila Balazs (HUN) 7:6 (7/5) 6:3
Yannick Hanfmann (GER) Sebastian Ofner (AUT/15) 6:2 6:1
Erste Runde:
Lucas Miedler (AUT) Jewgeni Karlowski (RUS) 7:5 6:2
Sebastian Ofner (AUT/15) Ruben Bemelmans (BEL) 6:2 7:6 (7/5)
Blaz Rola (SLO) Dennis Novak (AUT/11) 6:2 6:3
Alexej Watutin (RUS) Gerald Melzer (AUT) 2:6 6:1 7:5
Stefano Travaglia (ITA/13) Jurij Rodionov (AUT) 1:6 6:3 7:6 (7/4)

Radsport

Der Vorarlberger Matthias Brändle hat nach der ersten Etappe der Estland-Radrundfahrt (Kategorie 2.1, zwei Stufen unter WorldTour) die im Prolog eroberte Gesamtführung erfolgreich verteidigt. Der Fahrer des Teams Israel Cycling Academy kam am Freitag nach 186 km von Tallinn nach Tartu als 42. zeitgleich mit seinem siegreichen Teamkollegen Rudy Barbier ins Ziel und liegt zwei Sekunden vor dem Franzosen.

Ilnur Sakarin hat bei ersten Bergankunft des 102. Giro d’Italia triumphiert. Der 29-jährige Russe siegte am Freitag auf der 13. Etappe nach 196 Kilometern von Pinerolo nach Ceresole Reale.

Sakarin setzte sich auf dem 20 Kilometer langen Schlussanstieg zum 2.247 Meter hoch gelegenen Lago Serru aus einer kleinen Ausreißergruppe vor den beiden Spaniern Mikel Nieve und Mikel Landa durch. Für Sakarin war es der erste Saisonerfolg.

Polanc verteidigt Rosa Trikot

Der Slowene Jan Polanc verteidigte das Rosa Trikot des Spitzenreiters. Der 27-Jährige liegt in der Gesamtwertung 2:25 Minuten vor dem slowenischen Favoriten Primoz Roglic. Sakarin ist mit 2:56 Minuten Rückstand Dritter.

Roglic sowie der italienische Altstar und Mitfavorit Vincenzo Nibali erreichten gut drei Minuten nach dem Etappensieger Sakarin gemeinsam das Ziel. Der Vuelta-Champion Simon Yates aus Großbritannien fiel auf der 13. Etappe zurück und hat nun 8:14 Minuten Rückstand auf die Spitze.

Am Samstag steht für die Fahrer wieder eine schwere Bergetappe auf dem Programm. Das 14. Teilstück des Giro d’Italia führt über 131 Kilometer von Saint-Vincent nach Courmayeur. Dabei müssen zwei Berge der ersten und zwei Anstiege der zweiten Kategorie bewältigt werden.

13. Etappe

Pinerolo - Lagu Serru (188 km/BAK):
1. Ilnur Sakarin RUS 5:34:40
2. Mikel Iturralde ESP + 0:35
3. Mikel Landa ESP 1:20
4. Richard Carapaz ECU 1:38
5. Bauke Mollema NED 1:45
6. Rafal Majka POL 2:07
7. Primoz Roglic SLO 2:57
8. Vincenzo Nibali ITA -"-
9. Pawel Siwakow RUS 3:34
10. Davide Formolo ITA 3:50
15. Jan Polanc SLO 4:39
17. Simon Yates GBR 5:00
115. Marco Haller AUT 39:59
131. Michael Gogl AUT 48:53

Gesamtwertung

Stand nach 13 von 21 Etappen:
1. Jan Polanc SLO 54:28:59
2. Primoz Roglic SLO + 2:25
3. Ilnur Sakarin RUS 2:56
4. Bauke Mollema NED 3:06
5. Vincenzo Nibali ITA 4:09
6. Richard Carapaz ECU 4:22
7. Rafal Majka POL 4:28
8. Mikel Landa ESP 5:08
9. Pawel Siwakow RUS 7:13
10. Miguel Angel Lopez ESP 7:48
98. Marco Haller AUT 1:19:20
115. Michael Gogl AUT 1:38:08

Champions League

Harry Kane könnte im Fußball-Champions-League-Finale von Tottenham gegen Liverpool am 1. Juni in Madrid sein Comeback geben. „Wir hoffen, dass er uns helfen kann, entweder von Beginn an oder von der Bank. Wenn nicht, wird er uns als moralische Stütze zur Verfügung stehen. Wir sind aber optimistisch, dass er uns auf dem Platz helfen kann“, sagte Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino.

Tottenham’s Harry Kane
Reuters/Peter Nicholls

Der 25-jährige Stürmer ist seit dem Viertelfinal-Hinspiel gegen Manchester City am 9. April wegen einer Bänderverletzung im linken Knöchel außer Gefecht. Rechtzeitig vor dem Saisonhighlight stieg Kane, der in 39 Saisonpflichtspielen 24-mal getroffen hat, nun wieder ins Training ein. „Er ist auf dem Weg zurück in der letzten Phase“, so der argentinische Coach.

Chronik

Eine Bronzestatue der 2005 verstorbenen nordirischen Fußballlegende George Best reiht sich in die Liste der von Fans verschmähten Abbilder ihrer Superstars ein: Die lebensgroße Figur sei „noch schlechter als die von (Cristiano) Ronaldo“ und sehe ihm kein bisschen ähnlich, zitierte die britische Tageszeitung „The Guardian“ am Freitag empörte Fans.

Fans erkennen weiße Wanderer

Die Statue des früheren Stars von Manchester United war am Mittwoch – dem 73. Geburtstag von Best – in Nordirlands Hauptstadt Belfast nahe dem Windsor-Park-Stadion aufgestellt worden. Dort hatte er in den 1960er und 1970er Jahren für Nordirland geglänzt. In der Vergangenheit hatten auch Statuen etwa von Diego Maradona und Mohammed Salah unter Fans für Empörung gesorgt. Die Büste von Ronaldo auf dem Flughafen der portugiesischen Insel Madeira war nach viel Hohn und Spott im Juni 2018 ausgewechselt worden.

Verärgerte Best-Fans fanden laut „Guardian“ unter anderem, dass das Bronzeabbild eher dem US-Musiker Lionel Ritchie oder auch den weißen Wanderern aus der TV-Erfolgsserie „Game of Thrones“ ähnle. Der Erschaffer der Figur, der Künstler Tony Currie aus Belfast, blieb trotz der Kritik dabei, er sei über das Ergebnis glücklich. „Jeder, der wichtig ist – seine Familie und seine Fans –, fand, dass sie ihm ähnlich sieht. Und das reicht mir“, zitierte ihn die Zeitung.

Leichtathletik

Die 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya umgeht durch Ausweichen auf eine längere Strecke ein weiteres Mal die neue Regel des Leichtathletikweltverbandes (IAAF) für Läuferinnen mit intersexuellen Anlagen.

Solange ihr Testosteronwert über dem geltenden Limit liegt, darf die Südafrikanerin in Rennen von 400 m bis zu einer Meile nicht antreten. Nun startet sie am 11. Juni in Paris über 2.000 m.

Zuvor hatte die dreifache 800-m-Weltmeisterin ihr Antreten in der Diamond League in Stockholm über diese Distanz abgesagt. Stattdessen läuft sie am 30. Juni in Stanford (USA) über 3.000 m. Die 28-Jährige ist nicht bereit, ihren Wert mit einem Hormonpräparat unter das erlaubte Maß zu senken. Das müsste sechs Monate hindurch vor einem Start geschehen.

Tennis

Der in den ersten beiden Auflagen in Prag und Chicago so erfolgreiche Laver Cup wird Teil der ATP-Tour. Das gab die Vereinigung der Tennis-Herren-Profis am Freitag bekannt. Der in Anlehnung an den Ryder Cup im Golf entstandene Vergleich zwischen Mannschaften aus Europa und dem „Rest der Welt“ findet dieses Jahr von 20. bis 22. September im schweizerischen Genf, also dem Heimatland von Erfinder Roger Federer, statt.

Die ATP, die den Mannschaftsbewerb auch schon in ihren Kalender auf der Website aufgenommen hat, wird den Laver Cup von der Vermarktung wie auch vom Personal her voll unterstützen. Weltranglistenpunkte gibt es, zumindest vorerst, nicht. Ab 2020 startet die ATP ihren eigenen Mannschaftsbewerb, den ATP Cup, bei dem 15 Mio. Dollar Preisgeld sowie 750 Zähler vergeben werden.

Freude bei Federer

„Das Team des Laver Cup ist unglaublich froh über diese Partnerschaft mit der ATP. Wir haben den Bewerb kreiert, um die Größen dieses Sports in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu feiern und das Interesse an unserem Sport zu steigern“, sagte Tony Godsick, Vorsitzender des Laver Cup und CEO von Team8, der eigenen Managementfirma von Roger Federer. Godsick ist auch Manager des Schweizers.

Auch Federer war hocherfreut. „Jetzt, wo ich mich dem Ende meiner Karriere nähere, ist es wunderbar zu wissen, dass der Laver Cup Teil jener Tour sein wird, der ich über 20 Jahre meines Lebens gewidmet habe“, meinte der 20-fache Grand-Slam-Sieger in einer Aussendung. Auch die Kapitäne der beiden Teams, Tennislegenden John McEnroe und Björn Borg, sowie Namensgeber Rod Laver zeigten sich unisono sehr froh. „Der Laver Cup ist für mich die schönste Woche im Jahr“, sagte etwa der Schwede Borg.

Eishockey

Die spusu Vienna Capitals können ein weiteres Jahr auf die Fähigkeiten von Taylor Vause bauen. Der kanadische Stürmer verlängerte seinen Vertrag beim aktuellen Vizemeister der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) um ein weiteres Jahr. Das gaben die Capitals am Freitag bekannt.

Taylor Vause (Capitals)
GEPA/Mario Kneisl

Vause kam in der vergangenen Saison in insgesamt 67 Spielen auf 65 Scorerpunkte (22 Tore, 43 Assists). Vor allem im Play-off war der 27-Jährige ein Leistungsträger. Mit sechs Toren und 14 Assists war Vause ligaweit bester Scorer der K.-o.-Runde.

„Die spusu Vienna Capitals haben mir in den letzten drei Jahren immer die großartige Möglichkeit gegeben, Teil eines erfolgreichen Teams zu sein. Ich weiß, dass dies in der kommenden Saison auch so sein wird. Die Stadt ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe die Chance, in einer tollen Arena vor großartigen Fans zu spielen, gemeinsam mit siegeshungrigen Teamkollegen“, so Vause in einer Aussendung.

Österreich kämpft im kommenden Jahr in Slowenien um den Wiederaufstieg in die A-Gruppe. Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) erteilte am Freitag im Rahmen der Titelkämpfe in Bratislava dem einzigen Bewerber den Zuschlag. Die WM der Division Ia wird von 24. bis 30. April 2020 in Ljubljana über die Bühne gehen.

Die Österreicher stiegen nach zwei Jahren in der A-Gruppe heuer in der Slowakei gemeinsam mit Frankreich ab. Weitere Gegner im Kampf um zwei Aufstiegsplätze sind neben Gastgeber Slowenien noch Ungarn, Südkorea und Aufsteiger Rumänien.

Zudem steht fest, dass Österreich in der letzten Qualifikationsphase für die Olympischen Spiele 2022 in Peking einsteigt. Das finale Qualifikationsturnier wird von 27. bis 30. August 2020 in der Slowakei ausgetragen. Neben dem Team des Gastgebers und Österreich kämpfen Weißrussland, das heuer in die A-WM aufgestiegen ist, und ein Aufsteiger aus der zweiten Qualifikationsrunde um ein Ticket für Peking 2022.

Beim Kongress des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) im Rahmen der Weltmeisterschaft in der Slowakei sind am Freitag die Veranstalter der A-Weltmeisterschaften von 2023 bis 2025 fixiert worden. 2023 findet das Turnier in Russland mit Austragungsort St. Petersburg statt, für 2024 bekam Tschechien (Prag und Ostrava) den Zuschlag, 2025 sind Schweden und Dänemark gemeinsame Gastgeber.

Im kommenden Jahr ist die Schweiz mit Zürich und Lausanne WM-Veranstalter, 2021 steigt das Turnier in Weißrussland und Lettland, 2022 in Finnland. Österreich ist nach seinem Abstieg bei der aktuell laufenden WM in der Slowakei frühestens erst wieder 2021 mit von der Partie.

Kanu

Die österreichischen Flachwasser-Kanutinnen Viktoria Schwarz/Roxana Lehaci sind am Freitag beim Weltcup in Poznan in Polen ins Kajak-Finale über 500 Meter eingezogen. In ihrem Vorlauf und im Semifinale erreichten die beiden Oberösterreicherinnen jeweils Rang drei. Der Endlauf ist für Samstag angesetzt.

„Wir sind zufrieden mit unserer Leistung, denn man hat nicht davon ausgehen können, dass es nach meiner Schulter-OP schon so gut läuft“, sagte Lehaci. Sie sieht noch Reserven, so auch Schwarz: „Wir sind noch nicht auf dem Level, wo wir schon waren, und daher auch zu verhalten gefahren. Uns fehlt es an Rennpraxis, aber wir werden das Finale aggressiver angehen.“

Manfred Pallinger schaffte im Canadier-Einer über 1.000 Meter den Sprung ins Semifinale, schied da aber aus. Am Samstag bestreitet er das 200-m-Semifinale. Para-Kanute Mendy Swoboda hatte am Dienstag in der Klasse KL2 in Poznan EM-Silber über 200 Meter geholt und erreichte nun im KL2 auch das Weltcup-Finale.

Beachvolleyball

Die Steirerinnen Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig sind am Freitag beim World-Tour-Turnier in Jinjiang in China in der Zwischenrunde ausgeschieden und wurden 17.

Nach ihrem 2:1-Sieg gegen die Chinesinnen Wang Fan/Xia Xinyi unterlagen sie den Lettinnen Tina Graudina/Anastasija Kravcenoka und den Slowakinnen Andrea Strbova/Natalia Dubovcova jeweils mit 0:2. Damit ist kein ÖVV-Paar mehr im Turnier engagiert.

Basketball

Routinier Jason Detrick ist zum wertvollsten österreichischen Spieler der Saison in der Basketball-Bundesliga der Herren (ABL) gewählt worden. Das gab die Liga am Freitag bekannt.

Der 38-Jährige vom BC Vienna war mit 26,43 Punkten pro Spiel bester Scorer des ABL-Grunddurchgangs. Bereits 2004/05 war Detrick, damals für Oberwart aktiv, als wertvollster Spieler (MVP) der Liga ausgezeichnet worden.

Den Toronto Raptors fehlt nur noch ein Sieg zum erstmaligen Einzug ins Finale der National Basketball Association (NBA). Mit einem 105:99-Sieg bei den Milwaukee Bucks stellte der kanadische NBA-Club auf 3:2 in der „Best of seven“-Serie, deren Gewinner auf Titelverteidiger Golden State Warriors trifft. Das sechste Spiel findet in der Nacht auf Sonntag in Toronto statt.

Leonard nicht zu stoppen

Raptors-Superstar Kawhi Leonard war mit 35 Punkten (15 im Schlussviertel), neun Assists und sieben Rebounds sowie starker Defensivarbeit der überragende Mann der Partie. Zudem überzeugte Aufbauspieler Fred VanVleet, der von der Bank kommend sieben seiner neun Dreierversuche verwertete und damit 21 Zähler zum wichtigen Auswärtserfolg beisteuerte.

Die Bucks verloren erstmals in dieser Saison drei Spiele in Serie, obwohl sie das Match zu Beginn klar dominiert und mit bis zu 14 Punkten geführt hatten. Milwaukees bester Scorer war Giannis Antetokounmpo mit 24 Zählern. „Wir waren das ganze Jahr über ein unverwüstliches Team. Wir müssen jetzt nur daran denken, dieses nächste Spiel in Toronto zu gewinnen“, appellierte Bucks-Trainer Mike Budenholzer an seine Mannschaft.

Mehr dazu in National Basketball Association