Spiele des Tages

Im Education City Stadium von Doha stehen sich am Freitag im Viertelfinale der WM 2022 in Katar Kroatien und Brasilien im Showdown um einen Platz in der Runde der besten vier gegenüber. Die Bilanz in den direkten Duellen zwischen dem Vizeweltmeister von 2018 und dem fünffachen Champion aus Südamerika spricht eine klare Sprache. Brasilien, das zum achten Mal in Folge unter den besten acht bei einer WM-Endrunde steht, hat alle bisherigen vier Duelle gewonnen.

Anpfiff in Doha ist um 16.00 Uhr, die Partie kann in einem Liveblog verfolgt werden.

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Im Lusail Iconic Stadium, wo im Rahmen der Endrunde 2022 in Katar am 18. Dezember auch der neue Weltmeister gekrönt wird, kommt es am Freitag im Viertelfinale zum ewig jungen Schlager zwischen den Niederlanden und Argentinien. Die beiden Fußballgroßmächte standen sich u. a. im WM-Finale 1978 und zuletzt im Halbfinale 2014 gegenüber. Beide Male hatte Argentinien das bessere Ende für sich.

Der Showdown in Lusail ist ab 20.00 Uhr live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist 19.00 Uhr.

Zusätzlich kann die Partie auch in einem Liveblog verfolgt werden.

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Fußball-WM

Angel Di Maria könnte im WM-Viertelfinale am Freitag gegen die Niederlande (20.00 Uhr, live in ORF1) wieder für Argentiniens Nationalmannschaft auflaufen, doch nun bangt das Land um Schlüsselspieler Rodrigo de Paul. Der 29-Jährige von Atletico Madrid trainierte Medienberichten zufolge am Mittwoch bei den nicht öffentlichen Einheiten nicht mit seinen Teamkollegen. Trainer Lionel Scaloni wollte die Gerüchte, dass der Mittelfeldspieler verletzt ist, aber keineswegs bestätigen.

Rodrigo De Paul (ARG)
IMAGO/MB Media Solutions/Sebastian Frej

Sie hätten am Mittwoch hinter verschlossenen Toren trainiert, betonte Scaloni. „Ich weiß nicht, woher Sie wissen wollen, dass es de Paul nicht gut geht“, sagte er bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in al-Rajjan auf entsprechende Fragen. De Paul, der unter Scaloni zu den gesetzten Akteuren im zentralen Mittelfeld zählt, soll muskuläre Probleme haben. „Alarm“, schrieben unter anderem „La Nacion“, „Ole“ und der Sender TyCSports vor der Partie um den Einzug in das Halbfinale gegen die Niederlande.

Flügelspieler Di Maria, der seit einer im letzten Spiel der Gruppenphase aufgetretenen Oberschenkelverletzung nicht mehr zum Einsatz kam, ist unterdessen ins Training zurückgekehrt. Und Lautaro Martinez, der nach Startelfeinsätzen zu Beginn seinen Platz an Julian Alvarez verloren hat, wurde zuletzt am Knöchel mit schmerzstillenden Injektionen versorgt, wie sein Agent argentinischen Medien verriet.

Katar hat laut einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Bericht der WM-Organisation in den ersten zwei Wochen des Turniers knapp über 765.000 internationale Gäste begrüßt. Diese Zahl liege in der Prognose klar unter jenen 1,2 Millionen, die das Emirat für die gesamte WM angepeilt hatte. Ab dem Viertelfinale ist eine eklatante Steigerung bei nur noch acht Partien nicht mehr zu erwarten.

Die Organisatoren hatten Reuters zufolge in der Gruppenphase mit den meisten Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Laut dem Bericht wurden in den ersten 17 WM-Tagen exakt 765.859 internationale Besucher und Besucherinnen gezählt, mehr als die Hälfte davon ist inzwischen wieder abgereist. Ein Offizieller, der nicht genannt werden wollte, bestätigte die Zahlen. Auf Anfrage von Reuters äußerte sich das Organisationskomitee bisher nicht offiziell dazu.

Fußball

Cristiano Ronaldo zusammen mit Lionel Messi in einem Team beim französischen Meister Paris Saint-Germain? Für Präsident Nasser al-Khelaifi ist diese Variante nicht vorstellbar. „Ich bewundere ihn. Er ist eine Legende, einer der besten Fußballer in der Geschichte überhaupt. Aber für uns ist das schwierig, mit den drei Spielern, die wir haben (Messi, Neymar und Kylian Mbappe, Anm.)“, sagte der PSG-Boss dem TV-Sender „Sky“.

Al-Khelaifi sprach dennoch in höchsten Tönen vom Portugiesen, der jüngst seinen Vertrag bei Manchester United aufgelöst hat: „Er ist fantastisch und er ist immer noch ein großartiger Spieler.“

Zukunft von Messi offen

In Sachen Messi soll es nach der WM ein Gespräch über dessen auslaufenden Vertrag zum Saisonende geben. „Es gibt keine Entscheidung von ihm oder von unserer Seite“, betonte al-Khelaifi. Vor der WM hatte es auch Spekulationen gegeben, dass Messi womöglich in die USA zu Inter Miami wechselt.

Der Europäische Fußballverband (UEFA) hat Irlands Fußballverband wegen eines „Verstoßes gegen die Grundregeln anständigen Verhaltens“ mit einer Geldstrafe von 20.000 Euro belegt. Das gab der Verband am Donnerstag bekannt. Grund ist, dass irische Spielerinnen nach ihrer erfolgreichen WM-Qualifikation das umstrittene Lied „Celtic Symphony“ gesungen haben. Kritiker bemängeln an dem Song eine positive Einstellung zur militanten IRA (Irish Republican Army).

„Ooh Ah Up The Ra“ als Knackpunkt

Die irischen Fußballerinnen hatten sich am 11. Oktober mit einem 1:0 gegen Schottland erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Danach kursierte im Internet ein Video von den Feierlichkeiten in der Kabine. Darin singen Mitglieder des Teams wiederholt „Ooh Ah Up The Ra“.

Die Textzeile des Liedes der irischen Band The Wolfe Tones bezieht sich auf die IRA, nimmt allerdings Bezug auf ein Graffito. Laut Songwriter Brian Warfield, der das Lied 1987 zum 100. Jubiläum für den schottischen Fußballverein Celtic Glasgow geschrieben hatte, handelt es sich nicht um eine politische Aussage, sondern um eine Beobachtung der Zeit.

Unmittelbare Entschuldigung

Am Tag, nachdem das Video im Internet aufgetaucht war und für Diskussionen gesorgt hatte, hatte der Irische Fußballverband bereits eine Entschuldigung veröffentlicht. „Wir entschuldigen uns von ganzem Herzen bei allen, die durch den Inhalt unserer Feierlichkeiten nach dem Spiel verletzt wurden“, sagte Nationaltrainerin Vera Pauw. Allen Beteiligten täte es leid.

In Frankreich hofft der US-Investor John Textor mit seiner Eagle Football Holding auf die Übernahme des Erstliga-Clubs Olympique Lyon. Die gesetzte Frist zum Abschluss der Übernahme wurde am Donnerstag aber erneut aufgeschoben, teilte der Verein mit. Der Club äußerte sich optimistisch, dass die Übernahme in Kürze besiegelt werden kann.

Vom bisherigen Mehrheitseigner will Eagle Football Anteile im Ausgabewert von gut 327 Millionen Euro übernehmen und zudem eine Kapitalerhöhung von 86 Millionen Euro vornehmen, wie Olympique Lyon mitteilte. Der Investor wolle sich außerdem teilweise an der Entschuldung des Vereins beteiligen. Textor besitzt bereits Anteile an Vereinen in Großbritannien, Belgien, Brasilien und in den USA.

Österreichs U19-Nationalteam hat in der ersten Qualifikationsrunde für die EM 2024 in Nordirland ein schweres Los gezogen. Die Mannschaft von Teamchef Oliver Lederer trifft im Herbst kommenden Jahres auf England, Wales und Montenegro, ergab die Auslosung am Donnerstag in Nyon. Gastgeber des Turniers ist Montenegro, die beiden erstplatzierten Teams sowie der beste der 13 Gruppendritten steigen in die Eliterunde im Frühjahr 2024 auf.

„Es ist eine sehr attraktive Gruppe, aber schwieriger hätte es in der ersten Qualirunde kaum sein können. Darum muss ich schon ehrlich sagen, dass wir nicht gerade glücklich waren nach der Auslosung“, sagte Lederer. Die Rollenverteilung ist für ihn klar. „Wir werden mit Wales und Montenegro um den zweiten Platz konkurrieren. England geht sicher als Favorit in die Quali, was nicht heißt, dass wir das Spiel jetzt schon abschreiben“, sagte Lederer.

U17-Auswahl gegen Dänemark

Die U17-Auswahl von Teamchef Martin Scherb bekommt es in der ersten Qualifikationsrunde mit Gruppenfavorit Dänemark, Georgien und Litauen zu tun. Das Turnier wird von 11. bis 17. Oktober 2023 in Georgien ausgetragen. Die beiden erstplatzierten Mannschaften sowie die fünf besten Dritten der 13 Gruppen steigen in die Eliterunde auf. Die Endrunde der U17-EM findet 2024 in Zypern statt.

Bundesliga

Sturm Graz hat den Vertrag mit Rechtsverteidiger Jusuf Gazibegovic bis Sommer 2026 verlängert. Der 22-jährige gebürtige Salzburger absolvierte bereits 90 Pflichtspiele für die Steirer, ist zudem fünffacher Teamkicker der Auswahl Bosnien-Herzegowinas.

„Jusuf Gazibegovic ist ein Musterbeispiel für den Weg und die Entwicklung, die junge Spieler beim SK Sturm nehmen können“, sagte Geschäftsführer Sport Andreas Schicker in einer Aussendung.

„Der Schritt vor zweieinhalb Jahren zum SK Sturm war perfekt für mich. Dank der hervorragenden Umstände im Verein konnte ich mich als Spieler immer weiter verbessern und entwickeln“, meinte Gazibegovic selbst, der 2020 nach neun Jahren im Nachwuchs von Red Bull Salzburg nach Graz gekommen war.

Basketball

Die San Antonio Spurs haben am Donnerstag das Kellerduell mit den Houston Rockets in der National Basketball Association (NBA) für sich entschieden. Das 118:109 war der erste Sieg seit 11. November und nach elf Niederlagen in Folge. Jakob Pöltl fehlte bei den Spurs weiterhin verletzt. Der 27-jährige Center aus Wien verpasste die vierte Partie hintereinander.

Keldon Johnson (Spurs) dunkt
Reuters/USA Today Sports/Scott Wachter

San Antonio legte mit einem 39:23 im dritten Viertel den Grundstein zum erst siebenten Sieg in 25 Saisonspielen. Keldon Johnson mit 32 und Tre Jones mit einer Karrierebestleistung von 26 Punkten waren die erfolgreichsten Scorer der Spurs, die mit dem Erfolg die rote Laterne in der Western Conference wieder an Houston abgaben. Am Samstag ist der fünffache Champion bei Miami Heat zu Gast.

Das Team aus Florida gewann mit 115:110 gegen die LA Clippers. Bam Adebayo mit 31 Punkten und zehn Rebounds zeigte sich ebenso in Spiellaune wie Jimmy Butler, der 26 Zähler beisteuerte. Die Denver Nuggets gewannen dank eines Distanztreffers von Jamal Murray in der Schlusssekunde mit 121:120 bei den Portland Trail Blazers. Nikola Jokic verpasste bei den Siegern mit 33 Punkten, zehn Rebounds und neun Assists knapp ein Triple-Double. Portland wurde von Damian Lillard mit 40 Zählern angeführt.

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Die Topteams der Basketballsuperliga der Männer (BSL) haben am Donnerstag allesamt Erfolge eingefahren. Tabellenführer und Titelverteidiger BC Vienna landete mit einem ungefährdeten 87:65 gegen die Kapfenberg Bulls den neunten Sieg in Folge. Der erste Verfolger Oberwart Gunners setzte sich im Topspiel beim Tabellenvierten Flyers Wels mit 85:80 durch und hält nach zehn BSL-Spielen bei acht Siegen.

Die Swans Gmunden, als Finalist der Vorsaison mit drei Niederlagen Ligadritter, fertigten die Fürstenfeld Panthers auswärts 100:71 ab. Weiter aufwärts geht es für die Dukes Klosterneuburg unter ihrem neuen Chefcoach Damir Zeleznik. Die Niederösterreicher besiegten den UBSC Graz mit 87:72. Die Traiskirchen Lions behielten im NÖ-Duell mit dem SKN St. Pölten mit 86:75 die Oberhand.

Beim Meister aus Wien waren die ÖBV-Nationalspieler Jozo Rados (26 Punkte) und Enis Murati (19) nicht zu stoppen. Für Oberwart stachen die US-Legionäre Derek Hanes mit 25 Zählern sowie Rob Howard mit 16 Punkten und 17 Rebounds heraus. Die Wiener gastieren bereits am Samstag (17.30 Uhr) in Klosterneuburg. Oberwart bekommt es am Sonntag zu Hause mit Graz zu tun.

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Football

Die Las Vegas Raiders haben in der National Football League (NFL) den vierten Sieg in Serie verspielt und mit dem letzten Angriff mit 16:17 verloren. Gegen Super-Bowl-Sieger Los Angeles Rams führten die Raiders am Donnerstag bis 15 Sekunden vor dem Ende mit 16:10, ehe Baker Mayfield bei seinem Debüt als Quarterback für die Rams der erste Touchdown-Pass für sein neues Team gelang.

Der in dieser Saison enttäuschende Titelverteidiger feierte damit den vierten Sieg, die Raiders müssen sich dagegen wohl von allen Hoffnungen auf das Play-off verabschieden. Für das Team war es die achte Niederlage bei fünf Siegen.

Van Jefferson (Rams) und Sam Webb (Raiders)
Reuters/USA Today Sports/Kirby Lee

Mayfield kam nur zwei Tage nach seinem Wechsel zu den Rams auf 230 Yards und den Touchdown. Er hatte keine Interception. Raiders-Quarterback Derek Carr warf den Ball dagegen zweimal zum Gegner und kam auf keinen Touchdown-Pass. Dennoch hatten die Gäste die Partie im Griff, ehe Strafen der Abwehr im letzten Angriff für die Rams doch noch die Chance auf ein Comeback ermöglichten – und Mayfield in der Endzone Van Jefferson fand.

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Handball

Mykola Bilyk hat seinen THW Kiel nach fünf sieglosen Spielen in Serie wieder zu einem Erfolg in der Champions League geschossen. Mit zehn Toren war Österreichs Teamkapitän am Donnerstag entscheidend am 37:33 (20:18)-Heimerfolg über HBC Nantes beteiligt.

Mit nunmehr acht Punkten verbesserte sich der THW zumindest vorübergehend auf Platz vier in der Gruppe B.

Eishockey

Der EC iDM VSV hat auch den zweiten Saisonvergleich mit den Pioneers Vorarlberg für sich entschieden. Auswärts in Feldkirch setzten sich die Adler am Donnerstag mit 5:2 (1:2 2:0 2:0) durch und sicherten Tabellenplatz vier ab.

Dabei mussten John Hughes und Co. gegen das Schlusslicht der ICE Hockey League ein frühes 0:2 nach nur vier Minuten verdauen, arbeiteten sich schließlich aber noch klar zum dritten Sieg en suite.

Win2day ICE Hockey League, zwölfte Woche

Donnerstag:

Vorarlberg – VSV 2:5

(2:1 0:2 0:2)

Tore: Maver (2.), Jacome (4.) bzw. Tomazevic (16.), Maxa (28.), Collins (28.), Grafenthin (50.), Lanzinger (60.)

Strafminuten: vier bzw. sechs

Tabelle

1. Bozen Südtirol Alperia 23 15 1* 0** 7 78:54 47
2. TIWAG Innsbruck Haie 23 15 0* 2** 6 96:78 47
3. Red Bull Salzburg 22 13 2* 1** 6 67:47 44
4. EC iDM VSV 25 13 2* 1** 9 93:78 44
5. Hydro Fehervar 24 11 1* 5** 7 63:54 40
6. Steinbach Black Wings Linz 22 11 2* 0** 9 64:55 37
7. KAC 23 9 3* 3** 8 69:60 36
8. spusu Vienna Capitals 23 10 1* 2** 10 70:70 34
9. Moser Medical Graz 99ers 24 7 3* 3** 11 48:64 30
10. Olimpija Ljubljana 23 8 2* 1** 12 65:76 29
11. Pustertal Wölfe 24 7 1* 2** 14 62:77 25
12. Migross Asiago 20 5 2* 0** 13 52:74 19
13. Pioneers Vorarlberg 22 4 1* 1** 16 39:79 15
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Mehr dazu in ICE Hockey League

Win2day ICE Hockey League, Woche zwölf

Beginn 19.15 Uhr:

KAC – Salzburg -:-

(-:- -:- -:-)

Graz – Pustertal -:-

(-:- -:- -:-)

Innsbruck – Asiago -:-

(-:- -:- -:-)

Ljubljana – Linz -:-

(-:- -:- -:-)

Tabelle

1. Bozen Südtirol Alperia 23 15 1* 0** 7 78:54 47
2. TIWAG Innsbruck Haie 23 15 0* 2** 6 96:78 47
3. Red Bull Salzburg 22 13 2* 1** 6 67:47 44
4. EC iDM VSV 25 13 2* 1** 9 93:78 44
5. Hydro Fehervar 24 11 1* 5** 7 63:54 40
6. Steinbach Black Wings Linz 22 11 2* 0** 9 64:55 37
7. KAC 23 9 3* 3** 8 69:60 36
8. spusu Vienna Capitals 23 10 1* 2** 10 70:70 34
9. Moser Medical Graz 99ers 24 7 3* 3** 11 48:64 30
10. Olimpija Ljubljana 23 8 2* 1** 12 65:76 29
11. Pustertal Wölfe 24 7 1* 2** 14 62:77 25
12. Migross Asiago 20 5 2* 0** 13 52:74 19
13. Pioneers Vorarlberg 22 4 1* 1** 16 39:79 15
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Mehr dazu in ICE Hockey League 2022/23

Golf

Lukas Nemecz mischt nach einer starken ersten Runde beim mit 1,5 Millionen Dollar dotierten Alfred Dunhill Championship im südafrikanischen Malelane an der Spitze mit.

Der Steirer spielte am Donnerstag zum Auftakt des World-Tour-Turniers im Leopard Creek Country Club sieben Birdies bei einem Bogey und beendete die Runde damit mit 66 Schlägen bzw. sechs unter Par. Damit rangiert Nemecz mit einem Schlag Rückstand auf den Südafrikaner Dean Burmester auf dem zweiten Platz.

„Das war ein sehr guter Tag. Ich bin mit drei Birdies gestartet, das hat mir das Leben viel leichter gemacht“, erklärte der 33-Jährige. „Ich hatte viele gute Schläge, ich bin glücklich mit dem Ergebnis.“

Skicross

Johannes Rohrweck hat beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser in Val Thorens (Frankreich) gleich voll angeschrieben. Der Oberösterreicher sicherte sich bei den Männern nach einem Start-Ziel-Sieg im Finale am Donnerstag seinen zweiten Weltcup-Sieg. Debütant Mathias Graf klassierte sich nach dem vierten Platz im kleinen Finale als Achter. Bei den Frauen fuhr Andrea Limbacher auf Rang sieben, Sonja Gigler trat nach einem Sturz im Halbfinale im kleinen Finale nicht mehr an und wurde damit Achte.

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Behindertensport

Österreichs Paraski-Asse haben sich zu Beginn der neuen Weltcup-Saison in Topform präsentiert. Beim Auftakt in St. Moritz feierten Veronika und Johannes Aigner jeweils einen Sieg im Riesentorlauf. Barbara Aigner komplettiert mit Platz drei ein starkes ÖSV-Ergebnis.

Bei den sehbehinderten Frauen fuhr Veronika Aigner (mit Guide und Schwester Elisabeth) in beiden Durchgängen Laufbestzeit und distanzierte die zweitplatzierte Italienerin Chiara Mazzel um 1,90 Sekunden. Dritte wurde Schwester Barbara Aigner mit Guide Klara Sykora (+5,05).

Überlegener Sieg für Johannes Aigner

Johannes Aigner dominierte mit Guide Matteo Fleischmann das Feld bei den sehbehinderten Männern. Der Niederösterreicher hatte am Ende 6,33 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Hyacinthe Deleplace. Auf Rang drei landete der Pole Michal Golas (+6,70).

Bei den stehenden Männern belegte Nico Pajantschitsch als bester Österreicher Rang sieben. Auf Sieger Arthur Bauchet aus Frankreich fehlen ihm 6,48 Sekunden. Markus Salcher wurde Elfter (+9,13), Thomas Grochar schied im ersten Durchgang aus.

In St. Moritz stehen von Freitag bis Sonntag noch drei Slalom-Bewerbe auf dem Programm.

Hockey

Österreichs Nationalteam der Männer ist mit zwei Siegen in die Hallen-Europameisterschaft in Hamburg gestartet. Die Mannschaft des Österreichischen Hockeyverbands (ÖHV) wurde am Donnerstag ihrer Favoritenrolle gerecht und feierte erst einen 9:5 (5:2)-Erfolg über die Schweiz, danach ließ man auch Belgien beim 6:2 (2:1) keine Chance. Zum Mann des Tages des Weltmeisters und Vizeeuropameisters Österreich avancierte Michael Körper mit insgesamt sieben Treffern.

Österreich führt damit die Tabelle vor Gastgeber und Titelverteidiger Deutschland an, der sich am Donnerstag u. a. gegen Belgien mit einem 4:4 zufriedengeben musste. Nächster Gegner ist am Freitag (15.45 Uhr) das noch sieglose Tschechien.

Frauen feiern ersten Sieg

Die ÖHV-Frauen feierten unterdessen einen 3:2 (0:0)-Erfolg über die Tschechinnen. Nach zuvor zwei Niederlagen schrieb das Team dank zweier Tore von Johanna Czech und eines weiteren Treffers von Lisa Steyrer erstmals in der Tabelle der Gruppe A an.

Tischtennis

Österreichs Tischtennisfrauen haben im Kampf um die direkte Qualifikation für die Mannschafts-EM 2023 in Malmö einen herben Rückschlag einstecken müssen. Am Donnerstag unterlag die favorisierte ÖTTV-Equipe in Linz Serbien mit 2:3.

Damit ist am Freitag (17.00 Uhr, live in ORF Sport +) im „Rückspiel“ wieder in Linz zumindest ein 3:1-Sieg Pflicht, um im direkten Duell die Oberhand zu behalten.

Nur Europameisterin Sofia Polcanova konnte mit zwei souveränen 3:0-Siegen gegen Izabela Lupulesku und Sabina Surjan überzeugen. Karoline Mischek verlor im Anschluss beide Spiele, und Amelie Solja musste sich im entscheidenden Duell geschlagen geben.

Vielversprechender Start für Herren

Österreichs Herren sind hingegen erfolgreich in die Qualifikation für die Mannschafts-EM 2023 gestartet. Die Equipe des ÖTTV um Robert Gardos feierte Mittwochabend in Granada einen hart umkämpften 3:2-Sieg über Spanien.

Für den entscheidenden dritten Punkt sorgte Andreas Levenko im Entscheidungsmatch, das er gegen Joan Masip mit 3:2 gewann. Für den Erfolg brauchte der 24-Jährige insgesamt neun Matchbälle. Levenko hatte zum Auftakt gegen Alvaro Robles verloren. Dem Lokalmatador war auch Gardos unterlegen, einen Sieg steuerte der ÖTTV-Routinier gegen Masip bei. David Serdaroglu gewann gegen Carlos Caballero.

Die Österreicher müssen im März Spanien daheim erneut schlagen, um zumindest Gruppenplatz zwei und damit das EM-Endrundenticket für Malmö zu fixieren. Zuvor geht es noch gegen Gruppenfavoriten Kroatien, der Spanien zum Auftakt mit 3:1 bezwungen hatte.