Basketball

Den Toronto Raptors fehlt nur noch ein Sieg zum erstmaligen Einzug ins Finale der National Basketball Association (NBA). Mit einem 105:99-Sieg bei den Milwaukee Bucks stellte der kanadische NBA-Club auf 3:2 in der „Best of seven“-Serie, deren Gewinner auf Titelverteidiger Golden State Warriors trifft. Das sechste Spiel findet in der Nacht auf Sonntag in Toronto statt.

Leonard nicht zu stoppen

Raptors-Superstar Kawhi Leonard war mit 35 Punkten (15 im Schlussviertel), neun Assists und sieben Rebounds sowie starker Defensivarbeit der überragende Mann der Partie. Zudem überzeugte Aufbauspieler Fred VanVleet, der von der Bank kommend sieben seiner neun Dreierversuche verwertete und damit 21 Zähler zum wichtigen Auswärtserfolg beisteuerte.

Die Bucks verloren erstmals in dieser Saison drei Spiele in Serie, obwohl sie das Match zu Beginn klar dominiert und mit bis zu 14 Punkten geführt hatten. Milwaukees bester Scorer war Giannis Antetokounmpo mit 24 Zählern. „Wir waren das ganze Jahr über ein unverwüstliches Team. Wir müssen jetzt nur daran denken, dieses nächste Spiel in Toronto zu gewinnen“, appellierte Bucks-Trainer Mike Budenholzer an seine Mannschaft.

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Darts

Michael van Gerwen hat am Donnerstag erneut die Premier League of Darts für sich entschieden. Der niederländische Weltmeister gewann das Finale in London gegen Rob Cross mit 11:5 und das Turnier zum fünften Mal und zum vierten Mal in Folge.

Im Halbfinale hatte „The Green Machine“ den Nordiren Daryl Gurney mit 10:7 geschlagen, Cross seinen Landsmann James Wade mit 10:5. Der Österreicher Mensur Suljovic war vor dem „Final Four“ gescheitert und belegte den sechsten Endrang.

Premier League of Darts

Finale ("Best of 21"-Legs):
Michael van Gerwen Rob Cross 11:5
Semifinale ("Best of 19"-Legs):
Michael van Gerwen Daryl Gurney 10:7
Rob Cross James Wade 10:5

Tabelle

1. Michael van Gerwen (NED) 16 10 3 3 107:67 23
2. Rob Cross (ENG) 16 10 2 4 102:77 22
3. James Wade (ENG) 16 7 6 3 104:84 20
4. Daryl Gurney (NIR) 16 8 3 5 93:86 19
5. Gerwyn Price (WAL) 16 6 6 4 99:93 18
6. Mensur Suljovic (AUT) 16 7 3 6 94:95 17
7. Michael Smith (ENG) 16 3 4 9 79:10 10
8. Peter Wright (SCO) 16 2 5 9 76:108 9

2. Liga

In der Hpybet 2. Liga stehen am Freitagabend sechs Spiele der 28. Runde auf dem Programm. Der Tabellenzweite Wattens ist ab 19.10 Uhr beim FC Liefering zu Gast. Das Match ist live in ORF Sport + und im Livestream zu sehen.

Die weiteren sechs Partien – u. a. trifft die drittplatzierte Austria Lustenau auswärts auf Amstetten – beginnen ebenfalls um 19.10 Uhr.

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Fußball

Kapitän Daniel Toth bleibt Admira erhalten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler verlängerte seinen mit Saisonende auslaufenden Vertrag, wie der Tabellenvierte der Qualifikationsgruppe der tipico-Bundesliga am Freitag bekanntgab. Toth ist seit Jänner 2009 für die Südstädter tätig. „Ich bin mit demselben Feuer und der gleichen Leidenschaft wie vor zehneinhalb Jahren für die Admira dabei“, sagte Toth.

Bereits am Donnerstag hatte mit dem 23-jährigen Marcus Maier ein weiterer Mittelfeldakteur seinen Kontrakt verlängert. Über die Laufzeiten machte die Admira keine Angaben.

Österreichs Vizemeister LASK hat am Donnerstag ein Testspiel beim englischen Fünften der abgelaufenen Saison, Arsenal, im Trainingszentrum in London klar mit 0:6 (0:2) verloren.

Der Probegalopp der „Gunners“ für das Europa-League-Finale am 29. Mai in Baku gegen den Londoner Rivalen Chelsea fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Oberösterreicher durften auch keine näheren Informationen preisgeben, zeigten sich aber mit der Gastfreundschaft und dem reibungslosen Ablauf sehr zufrieden.

Mittelfeldspieler James Holland hatte den Test eingefädelt: Der Australier ist mit einem Clubmitarbeiter Arsenals befreundet. Die Linzer, die am Sonntag gegen die Wiener Austria ihr letztes Bundesligaspiel in dieser Saison bestreiten, folgten der Einladung des 13-fachen englischen Meisters.

Kommende Woche wird der LASK jedoch Chelsea die Daumen drücken. Bei einem Europa-League-Triumph der „Blues“ steht der LASK in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League und bei einem Ausscheiden fix in der Gruppenphase der Europa League 2019/20.

Bei einem Arsenal-Erfolg müssen die Oberösterreicher bereits in der zweiten Runde der CL-Qualirunde einsteigen und könnten dort entweder auf den FC Basel (SUI), Olympiakos Piräus (GRE) oder PSV Eindhoven (NED) treffen.

Juanfran verlässt den spanischen Vizemeister Atletico Madrid. Der Außenverteidiger schlug ein Angebot auf eine Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags aus. In achteinhalb Jahren beim Hauptstadtclub gewann der 34-Jährige unter anderem einmal die Meisterschaft, zweimal die Europa League und einmal den Cup.

Atletico Madrid Spieler Juanfran
Reuters/Javier Barbancho

Zudem schaffte es Juanfran mit Atletico zweimal ins Champions-League-Finale. Mit der spanischen Nationalmannschaft wurde er 2012 Europameister.

Israels Fußball-Nationalmannschaft bestreitet die EM-Qualifikationsspiele am 7. Juni in Lettland und am 10. Juni in Polen ohne Munas Dabbur. Der Salzburg-Goalgetter steht Teamchef Andreas Herzog nicht zur Verfügung, weil er an diesem Wochenende heiratet. Das bestätigte Israels Sportdirektor Willi Ruttensteiner am Donnerstag der APA.

Der Oberösterreicher zeigte für das Fehlen von Dabbur, an dessen Stelle Austria-Stürmer Alon Turgeman nominiert wurde, ein gewisses Verständnis. „Er hat die Hochzeit seit über eineinhalb Jahren geplant, und eine Hochzeit ist im Kulturkreis von Dabbur ein Ereignis, das über viele Tage gefeiert wird. Wir akzeptieren das“, erklärte der frühere ÖFB-Sportchef.

„Er ist eine Riesenpersönlichkeit“

Dass Dabbur nun gar nicht mehr für die israelische Auswahl berücksichtigt wird, kommt für Ruttensteiner nicht infrage. „Das ist überhaupt kein Thema. Er ist eine Riesenpersönlichkeit, ein Vorbild und hat für die Nationalmannschaft immer alles gegeben.“

Dabbur erzielte beim 4:2-Heimsieg gegen Österreich im März ein Tor. Seine Mannschaft liegt in der EM-Qualifikationsgruppe G mit vier Zählern aus zwei Partien an zweiter Stelle, das ÖFB-Team ist noch ohne Punkt Fünfter und Vorletzter.

Knapp ein Jahr nach der WM-Endrunde in Russland hat Präsident Wladimir Putin FIFA-Chef Gianni Infantino im Kreml mit einem Freundschaftsorden ausgezeichnet. Viele hätten damals geholfen, Russland diesen Traum zu erfüllen, aber an erster Stelle FIFA-Chef Infantino, sagte Putin am Donnerstag in Moskau.

Russicher Präsident Wladimir Putin und FIFA-Präsident Gianni Infantino
Reuters/Evgenia Novozhenina

„Das schillernde Fest, das uns die Fußballweltmeisterschaft beschert hat, bleibt noch lange in Erinnerung“, sagte er. Russland trug die WM von Mitte Juni bis Mitte Juli vorigen Jahres in verschiedenen Städten aus.

Bei der traditionellen Ordensverleihung zeichnete Putin Dutzende Menschen aus, die besondere Verdienste um Russland vorweisen können und für ein besseres Ansehen des Landes in der Welt eintreten. Nach Kreml-Angaben trafen sich Infantino und Putin nach der Auszeichnungszeremonie noch zu einem Gespräch.

U21-EM

Bochum-Legionär Dominik Baumgartner kann nicht an der Fußball-U21-EM in Italien (16. bis 30. Juni) teilnehmen. Der 22-Jährige, der in den vorläufigen Großkader des ÖFB-Teams berufen worden war, hat sich vor elf Tagen im deutschen Zweitligaspiel beim FC St. Pauli (0:0) einen Bänderriss zugezogen, den er noch auskurieren muss, wie sein Club am Donnerstag mitteilte.

Chronik

Formel 1

Mit bewegenden Worten hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff vor dem Formel-1-GP von Monaco von Niki Lauda Abschied genommen. „Es fällt schwer, so kurz nach seinem Ableben zu sprechen. Ich fühle mich wie ein Zombie. Wir haben einen Mentor, Berater, unseren Außenminister, vor allem aber einen Freund verloren“, sagte Wolff. Laudas Unterschrift werde für immer auf den Silberpfeilen zu sehen sein.

Niki Laudas Unterschrift auf einem Mercedes-Rennauto
Reuters/Gonzalo Fuentes

Neben Mercedes hatten auch andere Teams im Gedenken an den am Montag 70-jährig verstorbenen Dreifachweltmeister und Mercedes-Aufsichtsrat ihre Autos vor den ersten Trainings, die in Monaco bereits am Donnerstag stattfinden, mit Erinnerungen an Lauda versehen.

Die Scuderia Ferrari etwa, in deren Autos Lauda zweimal Weltmeister geworden war, hatte den Namen „Niki Lauda“ auf die Seitenkästen der Fahrzeuge von Sebastian Vettel und Charles Leclerc platziert. Bei Mercedes prangte ein „Danke Niki“ sowie die Unterschrift Laudas auf der Fahrzeugnase. Das sowie ein rot eingefärbter Stern auf der Motorabdeckung werde ab nun für immer auf den Mercedes-Autos bleiben, betonte Wolff.

Judo

Die für 2021 in Wien anberaumten Judo-Weltmeisterschaften könnten ins Wackeln geraten. Österreichs Verbandspräsident Hans Kutschera bestätigte gegenüber der APA einen diesbezüglichen Bericht der „Oberösterreichischen Nachrichten“ vom Donnerstag. Demgemäß habe er dem ÖJV-Präsidium in dieser Woche mitgeteilt, den Versuch einer Rückabwicklung der WM einzuleiten.

Aktuell ist für Kutschera die Austragung „mit einem hohen Risiko behaftet. Ich sehe mich dem ÖJV verpflichtet, auszuloten, in welche Richtungen wir überhaupt blicken können.“ Insgesamt betrage das geplante Budget der Großveranstaltung rund zwölf Millionen Euro. Alleine sechs davon seien als Gebühr an den Weltverband zu leisten, eine Summe, die das Sportministerium per Fördervertrag zugesagt habe. Zwei Millionen davon seien bereits geflossen.

„Schauen, wie das weitergeht“

Der Rücktritt von Sportminister Heinz-Christian Strache habe die Angelegenheit nicht vereinfacht. „Wenn der Kopf des Sportministeriums, der die strategischen Vorgaben macht, geht, muss man schauen, wie das weitergeht“, meinte Kutschera. Straches Abgang sei „der Letztauslöser“ für die nun eingeleiteten Schritte.

Rund zwei der weiteren sechs Millionen Euro des WM-Budgets hätten von der Stadt Wien kommen sollen, dort lege man sich derzeit aber quer. „Wir versuchen, das mit Sponsoren aufzustellen“, erklärte Kutschera, der nun das Gespräch mit dem Weltverband und dessen Präsidenten Markus Vizer suchen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden will.

Eishockey

Österreichs Eishockey-Teamspieler Manuel Ganahl spielt in der kommenden Saison wieder für den KAC. Der Champion der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gab am Donnerstagnachmittag die Rückkehr des 28-jährigen Stürmers aus Vorarlberg bekannt, der zuletzt in Finnland für Pelicans Lahti und Rauman Lukko gespielt hatte.

Manuel Ganahl
GEPA/Andreas Pranter

Ganahl hatte bereits von 2015 bis 2018 für den Rekordmeister aus Klagenfurt 199 Partien bestritten und dabei 152 Scorerpunkte (54 Tore/98 Assists) gesammelt. „Ich freue mich riesig, dass es geklappt hat, dass ich zurückkomme. An meine Zeit in Klagenfurt habe ich sehr gute Erinnerungen, hier fühlte ich mich immer wohl, hier konnte ich mich als Spieler sehr gut entwickeln. Daher ist es absolut positiv, dass ich nun wieder das KAC-Trikot überstreifen und meinen Teil zu dieser erfolgreichen Organisation beitragen kann“, betonte Ganahl.

Golf

Bernd Wiesberger und Matthias Schwab ist beim Turnier der Golf-Europa-Tour in Dänemark ein guter Start gelungen. Der Burgenländer spielte am Donnerstag im Himmerland Resort bei Farsö (drei Mio. Euro/Par 71) dank eines Eagle (2 unter Par) an seinem 14. Loch eine 68er-Runde und war Zwölfter, gleichauf mit dem Steirer. Schwab rettete mit drei Birdies auf den letzten fünf Löchern ein tiefes Score. Ein Spitzenquintett benötigte zwei Schläge weniger als das ÖGV-Duo.

Leichtathletik

Die dubiosen Machenschaften rund um die Vergabe der Leichtathletik-WM 2017 bringen nun auch Nasser al-Chelaifi in die Bredouille. Der Präsident des französischen Fußballmeisters Paris Saint-Germain hätte in den Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der aktiven Korruption zunächst bloß als Zeuge angehört werden sollen. Indes wurde aber bekannt, dass in Paris nun auch gegen ihn ermittelt wird.

Geprüft wird unter anderem eine Überweisung von 3,5 Millionen Dollar im Jahr 2011 durch eine Firma von Chelaifi an eine von Papa Massata Diack und dessen heute 85-jährigem Vater Lamine Diack geleitete Marketinggesellschaft. Lamine Diack war damals Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF). In dieser Zeit befand sich Doha im Rennen um die Olympischen Spiele 2020 sowie um die Leichtathletik-WM 2017. Den Zuschlag erhielt Doha erst für die Leichtathletik-WM 2019.

Skispringen

Österreichs Skispringer haben von Sonntag bis Donnerstag ihren ersten Trainingskurs der neuen Saison in Arco (ITA) absolviert. Rad- und Klettertouren standen bei dem Konditionskurs im Mittelpunkt. Die Athleten der ersten Trainingsgruppe – Clemens Aigner, Philipp Aschenwald, Michael Hayböck, Jan Hörl, Daniel Huber und Stefan Kraft – zeigten sich durchwegs zufrieden.

Routiniers trainieren individuell

Die Routiniers Gregor Schlierenzauer und Manuel Fettner werden die Saisonvorbereitung in enger Absprache mit Cheftrainer Andreas Felder individuell gestalten und in regelmäßigen Abständen punktuell zur Mannschaft stoßen. Mit von der Partie waren auch erstmals die neuen Assistenztrainer Harald Diess und Robert Treitinger. Gearbeitet wurde auch an Team-Building sowie Mut und Überwindung. Bereits hinter sich haben die Athleten die übliche jährliche sportmedizinische Untersuchung.

„Wir haben einen sehr guten Trainingsstart absolviert. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was die Teamchemie betrifft“, meinte Cheftrainer Andreas Felder. Gefreut hat sich auch Kraft: „Beim Klettern waren auf jeden Fall viele neue Erfahrungen dabei. Was ich sicher sagen kann: Wir haben ein super Team, und die ganze Truppe versteht sich blendend. Es ist ein richtig guter Zug in der Mannschaft.“ Die nächsten Trainingskurse sollen Anfang Juni in Planica (SLO) und Bischofshofen stattfinden.