Europa League

Trainer Oliver Glasner und Teamverteidiger Martin Hinteregger, der durchspielte, durften sich mit Eintracht Frankfurt über einen Sieg im Topspiel der Gruppe D freuen. Die Frankfurter feierten zu Hause gegen Olympiakos Piräus einen 3:1-Sieg und lösten die Griechen auf Platz eins ab.

Der deutsche Bundesligist stoppte mit einer vor allem in der ersten Halbzeit starken Leistung damit erstmal die Krisenstimmung am Main und nahm mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel Kurs Richtung K.-o.-Runde. „Wir wollen das Maximum erreichen, das ist gar keine Frage“, sagte Torwart Kevin Trapp: „Wenn wir weiter so auftreten, warum sollen wir nicht vom Gruppensieg sprechen?“

Glasner mit Frankfurt erfolgreich

Frankfurt-Trainer Oliver Glasner feierte mit seiner Mannschaft einen 3:1-Sieg über Olympiakos Piräus. Die Deutschen übernahmen damit die Tabellenführung in Gruppe D.

Rafael Borre gelang in der 26. Minute per Foulelfmeter die Führung. Nach dem Ausgleich kurz danach durch Youssef El-Arabi (30.) per Handelfmeter brachte Almamy Toure (45.+3) noch vor der Pause vor 35.000 Zuschauern wieder in Führung. Für die Entscheidung sorgte Daichi Kamada (59.).

West Ham in Rapids Gruppe ohne Punkteverlust

West Ham United ist bei Halbzeit der Gruppenphase in der Europa-League ohne Punkteverlust. Die Engländer besiegten in London KRC Genk mit 3:0 (1:0) und führen die Rapid-Gruppe H mit neun Zählern an. Zagreb, Rapid und Genk folgen mit je drei Zählern. In der Sturm-Gruppe B gewann AS Monaco das Schlagerspiel bei PSV Eindhoven mit 2:1 (1:0) und führt mit sieben Punkten vor Real Sociedad (5), PSV (4) und Sturm (0).

West Ham bleibt gegen Genk makellos

West Ham United feierte einen 3:0-Sieg gegen Genk. Die Engländer halten mit neun Punkten nach drei Spielen und einem Torverhältnis von 7:0 bei einer makellosen Bilanz zur Halbzeit der Gruppenphase.

In London erzielte Craig Dawson in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Führungstreffer für West Ham. Issa Diop (57.) und Jarrod Bowen (59.) machten mit einem Doppelschlag alles klar.

Monaco gewinnt Schlager in Eindhoven

In Eindhoven entschied Sofiane Diop in der Schlussphase (89.) die Partie zugunsten der Gäste. Cody Gakpo (59.) hatte davor für die von Ex-Salzburg-Coach Roger Schmidt betreuten Niederländer die Führung von Myron Boadu (20.) ausgeglichen.

Monaco gewinnt spät bei PSV

Im Parallelspiel der Sturm-Gruppe setzte sich Monaco bei PSV Eindhoven mit 2:1 durch. Der Siegestreffer durch Sofiane Diop fiel erst in der 89. Minute.

PSV mit ÖFB-Teamspieler Philipp Mwene kassierte die erste Niederlage im laufenden Bewerb und fiel auf Rang drei zurück.

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Aleksandar Dragovic hat mit Roter Stern Belgrad in der UEFA Europa League den ersten Punkteverlust hinnehmen müssen. Nach zwei Siegen zum Auftakt gab es für die Serben am Donnerstag ein 1:1 bei Midtjylland. Dragovic war bei den Gästen, die in Gruppe F nun einen Zähler vor Braga liegen, über die komplette Spielzeit im Einsatz.

Der Gruppe-E-Schlager zwischen Lazio Rom und Olympique Marseille endete torlos. In Pool G trennten sich Bayer Leverkusen und Betis Sevilla mit 1:1. Beide Teams waren mit zwei Siegen in die Gruppenphase gestartet.

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Rapid ist vom Europäischen Fußballverband (UEFA) in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 60.000 Euro und einem Europacup-Auswärtsspiel ohne eigene Fans verurteilt worden.

Grund für die Sanktion waren Zwischenfälle beim Europa-League-Auswärtsmatch der Hütteldorfer im September gegen West Ham United, als sich Anhänger beider Clubs im Londoner Olympiastadion Scharmützel lieferten. West Ham muss ebenfalls 60.000 Euro bezahlen.

Rapid-Anhänger im West-Ham-Stadion
GEPA/Philipp Brem

Rapid wurde von der UEFA vom Urteil in Kenntnis gesetzt und erwartet nun die schriftliche Begründung. Erst danach können Rechtsmittel eingelegt werden. Es handle sich um ein laufendes Verfahren, das man nicht weiter kommentieren könne, hieß es vonseiten der Grün-Weißen. Sollte die Auswärtssperre aufrecht bleiben, ist aufgrund des laufenden Verfahrens völlig offen, welche Partie davon betroffen wäre.

Bundesliga

SK Austria Klagenfurt hat auf die weiter angespannte Personalsituation reagiert und Mittelfeldspieler Alexander Fuchs verpflichtet. Der 24-jährige Deutsche erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 und könnte schon am Samstag (17 Uhr) im Kärntner Derby beim RZ Pellets Wolfsberg sein Debüt für die Violetten feiern.

Alexander Fuchs
SK AUSTRIA KLAGENFURT

„Alex hat in den beiden vergangenen Wochen bereits als Gastspieler am Teamtraining teilgenommen, sich sehr schnell in die Gruppe integriert und sportlich überzeugt. Wir kennen ihn schon eine ganze Weile und haben seinen Werdegang aufmerksam verfolgt. Mit ihm bekommen wir einen Spieler dazu, der Erfahrung auf hohem Niveau mitbringt und sehr ehrgeizig ist, sich zu beweisen“, sagte Geschäftsführer Matthias Imhof über Fuchs, der seit Juli ohne Verein war. Zuvor spielte der Münchner für eineinhalb Jahre in der 3. Liga in Deutschland bei der SpVgg Unterhaching.

Austia Klagenfurt mit langer Verletzungsliste

„Ich freue mich sehr, dass es mit dem Vertrag geklappt hat. Ich habe mich vom ersten Tag bei der Austria wohlgefühlt, wurde von den anderen Jungs sehr offen aufgenommen. Da ich schon eine Weile mit ihnen trainiere, kenne ich die Abläufe und weiß auch, was der Coach verlangt. Ich fühle mich körperlich gut und hoffe, dass ich der Mannschaft direkt helfen kann“, sagte Fuchs.

Da die Verletztenliste mit Michael Blauensteiner, Kosmas Gkezos, Maximiliano Moreira, Julian von Haacke, Tim Maciejewski, Fabian Miesenböck und Benjamin Hadzic weiter sehr lang ist, zudem Thorsten Mahrer (Rotsperre) und Turgay Gemicibasi (Gelbsperre) ausfallen, dürfte der Mittelfeldmann schon am Samstag (17.00 Uhr) beim Kärntner Derby in Wolfsberg im Klagenfurter Aufgebot stehen.

Der FC Flyeralarm Admira muss laut Vereinsangaben „auf unbestimmte Zeit“ auf Joseph Ganda verzichten. Der Offensivspieler verletzte sich im Ligaspiel bei der Austria (2:2) am vergangenen Wochenende bei einem Zweikampf.

Laut Angaben des Bundesligisten vom Donnerstag zog sich der 24-jährige Israeli „eine Beleidigung und Prellung im Innenbandapparat des linken Knies“ zu. Das hätten mehrere Untersuchungen ergeben. Ganda hält nach zehn Einsätzen in der Liga bei zwei Toren und drei Assists.

Michael Novak, Spieler des RZ Pellets Wolfsberg, ist nach Monaten der Ungewissheit wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der 30-Jährige fehlt den Wolfsbergern nach einer plötzlich aufgetretenen Erkrankung seit Sommer. Mittlerweile wurde die chronische Darmerkrankung Morbus Crohn beim Rechtsverteidiger diagnostiziert. Ob Novak das Comeback bei den Profis schaffen wird, ist nach wie vor unklar.

WAC Spieler Michael Novak.
GEPA/Mario Buehner

Derzeit ist Training mit leichter Belastung angesagt. Zu Beginn seiner Erkrankung konnte Novak laut eigenen Angaben bisweilen nicht ohne Hilfe das Bett verlassen. Eine Autoimmunerkrankung wurde diagnostiziert. Es folgten Therapien, die nur bedingt anschlugen. Wie Novak gegenüber der „Kleinen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe) sagte, habe der Darm als Ursprung der Erkrankung nun bisher gut reagiert. „Es ist ein laufendes Eruieren, wie ich den Vortag vertragen habe und welche Reaktionen mein Körper zeigt. Große Rückschläge sind ausgeblieben.“

Der Kärntner, vor seinem Wechsel zum WAC jahrelang für den SV Mattersburg tätig, vermutet Stress als Auslöser der Reaktion. „Zu Hause ist mit meinem zweijährigen Sohn Halligalli. Hinzu kommt der Erfolgsdruck. Da stehst du immer unter Strom.“ Sollte die Genesung nach Plan laufen, ist offenbar der Einstieg ins Teamtraining in der Winter-Vorbereitung das Ziel. Novak denkt aber auch bereits an die Karriere nach dem Fußballsport. „Mit 30 muss man an den Rest des Lebens denken. Es ist ein Teufelskreis. Du hast eine stressbedingte Krankheit, dann kommt die Angst um den Beruf und das Finanzielle hinzu“, meinte er.

FIFA

Eine Kampfabstimmung über die umstrittene Fußball-WM alle zwei Jahre noch vor Weihnachten ist vorerst vom Tisch. Nach dem energischen Veto aus Europa und dem Verzicht des FIFA-Rats auf ein Votum im Dezember gab Weltverbandschef Gianni Infantino die Hoffnung auf eine gemeinsame Lösung nicht auf. Er deutete bereits ein mögliches Einlenken an. „Wir möchten diesen Konsens erreichen. Wie dieser aussieht, das werden wir sehen“, sagte er in Zürich.

Das FIFA-Council hatte am Mittwoch beschlossen, dass am 20. Dezember lediglich ein globaler Gipfel mit Beratungen zur Reform des internationalen Spielkalenders stattfinden soll. Nach der Sitzung formulierte Infantino seinen Wunsch nach einem Ausweg aus der festgefahrenen Situation.

„Wir haben heftige Reaktionen ausgelöst“

„Für mich ist alles offen. Vielleicht machen wir einen Schritt vorwärts und einen zurück“, sagte der Schweizer. „Es gibt Konföderationen, die eine WM alle zwei Jahre möchten. Wir haben heftige Reaktionen ausgelöst und viele negative, aber auch positive und enthusiastische Aussagen dazu gehört.“

Eine mögliche Entscheidung könnte nun am 31. März beim Kongress im WM-Land Katar fallen. Als Kompromiss steht noch eine weltweite Nations League, nach dem Vorbild der europäischen Version, zur Debatte. Diese könnte anstelle einer WM alle zwei Jahre wieder auf die Agenda rücken.

Suche nach einvernehmlicher Lösung

Der Deutsche Fußballbund (DFB) zeigt sich „zufrieden“ mit dem Verzicht auf einen Kongress und damit auf eine Abstimmung über die Weltmeisterschaft im Zweijahresrhythmus noch in diesem Jahr. Man setze „auf eine gemeinsam von FIFA und UEFA erarbeitete einvernehmliche Lösung aller Fragen zum zukünftigen weltweit einheitlichen Spielkalender“, teilte der DFB gegenüber der dpa mit. Mehr als ein Dutzend europäischer Verbände hatten offenbar erwägt, als letzte Option aus dem Weltverband auszutreten.

Das österreichische Fußballnationalteam der Männer ist in der FIFA-Weltrangliste weiter abgerutscht und aus den Top 30 gefallen.

Nach dem Rückfall Mitte September vom 23. Platz um sechs Positionen büßte die ÖFB-Auswahl in der am Donnerstag veröffentlichten jüngsten Wertung weitere drei Ränge ein und scheint nun an der 32. Stelle auf. Das ist die schlechteste Platzierung seit mehr als zwei Jahren.

Spitzenreiter ist weiterhin Belgien vor Brasilien. Nations-League-Sieger Frankreich und Italien verbesserten sich vor England auf die Plätze drei und vier.

FIFA-Weltrangliste Herren

1. (1.) Belgien 1.832
2. (2.) Brasilien 1.820
3. (4.) Frankreich 1.779
4. (5.) Italien 1.751
5. (3.) England 1.750
6. (6.) Argentinien 1.739
7. (8.) Spanien 1.688
8. (7.) Portugal 1.682
9. (9.) Mexiko 1.673
10. (10.) Dänemark * 1.669
11. (11.) Niederlande 1.652
12. (14.) Deutschland 1.642
13. (13.) USA 1.639
14. (15.) Schweiz 1.634
15. (12.) Uruguay 1.626
16. (16.) Kolumbien 1.619
18. (18.) Schweden 1.619
17. (17.) Kroatien 1.609
19. (19.) Wales 1.567
20. (20.) Senegal 1.565
32. (29.) Österreich 1.501
42. (45.) Schottland * 1.451
80. (80.) Israel * 1.306
116. (114.) Färöer * 1.149
181. (180.) Moldawien * 934

Stand vom 21. Oktober 2021

* WM-Quali-Gegner des ÖFB-Teams

Formel 1

Sebastian Vettel muss beim Grand Prix der USA (Sonntag, 21.00 Uhr, live in ORF1) eine Zurückstellung in der Startformation in Kauf nehmen. Der 34-jährige Deutsche bestätigte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf dem Circuit of the Americas, dass in seinem Aston Martin der Motor gewechselt werden muss. Weil die erlaubte Anzahl damit überschritten wird, bekommt er eine Strafe. Die exakte Höhe ist noch offen.

Für den vierfachen Weltmeister bedeutet das einen weiteren Rückschlag in einer ohnehin nur sehr durchwachsenen ersten Saison bei seinem neuen Team. Vor dem Rennen in Austin belegt Vettel den zwölften Platz im Klassement.

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Radsport

Der Wiener Maximilian Schmidbauer hat das Scratch-Rennen, das Massenstartrennen der Bahnradfahrer, bei der Radbahn-Weltmeisterschaft in Roubaix am Donnerstag auf Rang 18 beendet. Der 19-Jährige lancierte in der Schlussphase eine Attacke, wurde aber schnell wieder eingefangen. „Natürlich war eine gewisse Nervosität dabei, aber wenn die Angriffe beginnen, dann gibt es keine Zeit zum Nachdenken“, sagte Schmidbauer.

Gold ging nach 60 Runden an den Franzosen Donovan Grondin vor dem Belgier Tuur Dens und dem Briten Rhys Britton. „Es war unglaublich cool, überhaupt am Start zu sein. Es war ein tolles Erlebnis und eine wertvolle Erfahrung für meine weitere Karriere“, sagte der 19-jährige Schmidbauer nach dem Rennen.

Am Freitag steht dann für die Burgenländerin Verena Eberhardt der zweite Einsatz in Roubaix auf dem Programm. Sie wird das Omnium, den Mehrkampf der Ausdauerfahrerinnen, bestreiten.

Turnen

Marlies Männersdorfer, die als erste Österreicherin ein Kunstturn-WM-Finale erreicht hatte, hat den Mehrkampf der Titelkämpfe in Kitakyushu am Donnerstag auf dem 22. Rang abgeschlossen. Nach guten Leistungen auf dem Boden, dem Stufenbarren sowie beim Sprung und dem 17. Zwischenrang, fiel die 24-Jährige durch einen Sturz vom Schwebebalken zurück.

Männersdorfer bei WM im Frauen-Mehrkampf 22.

Die Lustenauerin Marlies Männersdorfer belegte beim Mehrkampf-WM-Finale den 22. Platz. Der WM-Titel ging an die russische Olympiasiegerin Angelina Melnikowa.

Männersdorfer (48,595 Punkte) meinte, sie habe das Finale sehr genossen, es habe Lust auf mehr gemacht. „Es war einfach unglaublich, mit den Topturnerinnen der Welt gemeinsam auf der Bühne zu stehen und dazuzugehören. Dass ich mich verbessern konnte, freut mich umso mehr.“

Sie hatte als 24. das Finale erreicht. Den Titel sicherte sich Olympiasiegerin Angelina Melnikowa aus Russland (56,632 Punkte) vor den US-Amerikanerinnen Leanne Wong (56,340) und Kayla di Cello (54,566).

Benda rückt in Finale auf

Alexander Benda rückte wegen Erkrankung eines Rivalen vom 25. Platz unter die 24 Finalteilnehmer am Freitag vor. Der 24-jährige Steirer rückte als erster Ersatzmann in den Kreis der Finalisten auf. Ein Kolumbianer war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Ski alpin

Europacup-Gesamtsieger Maximilian Lahnsteiner hat sich vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden am Sonntag (10.00 bzw. 13.30 Uhr, live in ORF1) eine schwere Knieverletzung zugezogen und fällt für die gesamte Saison aus. Der Unfall passierte am Mittwoch beim RTL-Training im Schnalstal.

Skifahrer Maximilian Lahnsteiner
GEPA/Patrick Steiner

Der 25-jährige Oberösterreicher zog sich bei einem Sturz einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu, wie eine MRT-Untersuchung am Donnerstag in der Privatklinik in Hochrum ergab. Lahnsteiner wird sich ehestmöglich einer Operation unterziehen, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) bekanntgab.

Das ist bereits die zweite schwere Verletzung im österreichischen Alpinskiteam innerhalb einer Woche. Lisa Hörhager hatte sich beim RTL-Training in Sölden bei einem Sturz im linken Knie das vordere Kreuzband gerissen sowie einen Außen- und Innenmeniskuseinriss und Einriss der Patellasehne zugezogen.

Die slowakische Skirennfahrerin Petra Vlhova will den bevorstehenden Weltcup-Winter ruhiger angehen als jenen im Vorjahr. „Ich gehe mehr auf Qualität als auf Quantität“, sagte die letztjährige Siegerin des Gesamtweltcups am Donnerstag in einer Fragerunde mit Journalisten.

Die 26-Jährige wolle sich stärker auf die Technikdisziplinen Slalom und Riesentorlauf fokussieren. „Aber wer um den Gesamtsieg mitfahren will, muss auch in Speed-Events starten“, erklärte die Slowakin mit Blick auf die Saison, in der erstmals in jeder der vier Disziplinen gleich viele Wettbewerbe anstehen.

Traditioneller Saisonauftakt in Sölden

Die Skirennfahrerinnen greifen bereits am Samstag (10.00/13.15 Uhr live in ORF1) beim traditionellen Auftakt in Sölden an. Die Herren starten einen Tag später (10.00/13.30 Uhr live in ORF1) am Rettenbachferner. „Ich bin bereit und freue mich“, sagte Vlhova.

An die Olympischen Winterspiele, die im Februar in der chinesischen Millionenmetropole Peking stattfinden, versuche sie noch nicht zu denken. Zu wichtig seien die Weltcup-Rennen im Vorfeld. „Aber ich bin gespannt, denn ich bin noch nie in Asien Ski gefahren“, berichtete die zweifache Silbermedaillengewinnerin der WM 2021 in Cortina d’Ampezzo.

Tennis

Maria Sakkari hat sich als erste Griechin für die WTA Finals der besten acht Tennisspielerinnen qualifiziert. Die 26-Jährige aus Athen hat ihren Platz in Guadalajara dank ihrer Viertelfinal-Qualifikation beim Turnier in Moskau sicher, obwohl sie in diesem Jahr noch ohne Titel dasteht. In Roland Garros und bei den US Open erreichte sie aber jeweils das Halbfinale.

Die WTA Finals wurden wegen der Coronavirus-Pandemie von China nach Mexiko verlegt und finden vom 10. bis 17. November statt. Vor Sakkari hatten sich bereits Ashleigh Barty, Aryna Sabalenka, Barbora Krejcikova und Karolina Pliskova für das Saisonfinale qualifiziert.

Fußball

Im Prozess um versuchte Erpressung mit einem Sexvideo hat die Staatsanwaltschaft wegen Beihilfe eine zehnmonatige Bewährungsstrafe für den französischen Teamspieler Karim Benzema gefordert. Der Stürmer von Real Madrid soll außerdem eine Geldbuße von 75.000 Euro zahlen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Versailles am Donnerstag der dpa.

Die Verhandlung dauert noch bis Freitag. Benzema war bisher nicht persönlich anwesend. Neben ihm müssen sich vier weitere Männer seit Mittwoch vor Gericht verantworten. Im Gegensatz zu Benzema aber nicht wegen Beihilfe, sondern versuchter Erpressung, in einem Fall auch wegen Vertrauensmissbrauch.

Vorwürfe von Juni 2015

Die Vorwürfe gehen auf den Juni 2015 zurück. Damals wurde dem französischen Mittelfeldspieler Mathieu Valbuena bei einem Anruf mit der Veröffentlichung eines intimen Videos gedroht, auf dem dieser zu sehen sein soll. Hintergrund soll eine 25.000 Euro hohe Schuld einer der Männer sein, die beglichen werden sollte. Der Sender France Info berichtete, der Verdächtige solle das Video von Valbuenas Telefon gezogen haben.

Im Fokus der Vorwürfe gegen Benzema ist ein privates Gespräch zwischen ihm und Valbuena über das Sexvideo einige Tage nach dem Anruf. Benzema soll dabei versucht haben, seinen Kollegen zu einem Gespräch mit einem Mittelsmann zu überreden. Über Geld sei zwar nicht gesprochen worden, doch das sei klar gewesen, sagte Valbuena.

Benzema sei Teil einer Strategie gewesen und habe das gewusst, zitierte der französische Sender BFM TV die Staatsanwaltschaft. Benzemas Verteidigung hatte die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen.

Medienberichten zufolge erklärten einige der Angeklagten vor Gericht wiederholt, dass sie Valbuena lediglich hatten helfen wollen, eine Veröffentlichung des Sexvideos zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft forderte für sie mehrjährige Haftstrafen und Geldbußen.

Trainer Julian Nagelsmann vom FC Bayern München ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der deutsche Rekordmeister am Donnerstag mit, nachdem der 34-Jährige am Abend zuvor das Champions-League-Spiel bei Benfica Lissabon krank verpasst hatte. Als Grund war dafür von Vereinsseite ein grippaler Infekt genannt worden. Die Münchner hatten ohne ihren Coach 4:0 gewonnen.

Der Verein wies darauf hin, dass Nagelsmann einen „vollständigen“ Impfschutz habe. Er wird nicht mit der Mannschaft nach München reisen, sondern getrennt in einem Ambulanzflieger. Nach seiner Rückkehr werde er sich in häusliche Isolation begeben, teilten die Bayern mit. Nagelsmann wird den Münchnern vorerst weiter fehlen. Er selbst schrieb auf Twitter, dass es ihm „den Umständen entsprechend gut“ gehe. In Lissabon hatte ihn Assistenztrainer Dino Toppmöller vertreten.

Fußball-WM

Die Gruppen der Fußball-WM in Katar werden am 1. April 2022 ausgelost. Wie der Internationale Fußballverband (FIFA) am Donnerstag bestätigte, wird das Prozedere am Tag nach dem FIFA-Kongress am 31. März in Doha stattfinden.

Bisher sind mit Gastgeber Katar, Deutschland und Dänemark drei Teams für das Turnier vom 21. November bis 18. Dezember 2022 qualifiziert. Österreich darf noch hoffen, ein WM-Ticket über das europäische Play-off im März 2022 zu holen. Dieses wird am 26. November (17.00 Uhr) in Zürich ausgelost.

Die Zweitplatzierten der zehn Qualifikationsgruppen sowie die besten beiden Teams aus der vergangenen Nations League, die noch nicht für die WM qualifiziert sind, spielen noch drei Tickets für Katar aus. Österreich kann sich über eben jenen Gruppensieg in der Nations League für das Play-off qualifizieren. Die ÖFB-Auswahl wird bei der Auslosung für das Play-off ungesetzt sein.

Zum Zeitpunkt der WM-Auslosung werden noch nicht alle 32 Teilnehmer feststehen. Die letzten beiden Mannschaften werden erst im Juni bei interkontinentalen Play-offs ermittelt.

Segeln

Die Olympiazehnten Benjamin Bildstein/David Hussl setzen ihre Segelkarriere gemeinsam im 49er fort. Das Duo wird zum Abschluss des Jahres an der WM im Oman (16. bis 21. November) teilnehmen. Langfristiges Ziel ist eine Olympiamedaille bei den Sommerspielen 2024 in Paris.

„Wir sind an der Weltspitze angekommen und segeln mit den Topteams auf Augenhöhe. Jetzt wollen wir konstanter werden, Rennen gewinnen und eine Medaille holen“, sagte Steuermann Bildstein. Bereits einen Monat nach den Sommerspielen in Japan sei der Entschluss, gemeinsam weiterzumachen, gereift.

„Wir hatten beide das Gefühl, eine offene Rechnung zu haben – und die wollen wir begleichen“, erklärte Bildstein. „Wir sind noch nicht fertig“, sagte auch Vorschoter Hussl. „Wir haben viel gelernt und werden davon in den nächsten drei Jahren profitieren.“

Olympiaanalyse noch nicht abgeschlossen

Noch nicht beendet ist die Olympiaanalyse, die gemeinsam mit Sportdirektor Matthias Schmid, den Trainern Ivan Bulaja, Roman Hagara und Sportpsychologen Björn Krenn gestartet wurde, erst danach wird die Planung für 2024 konkretisiert. „Wir sind grundsätzlich noch nicht an diesem Punkt, alles dingfest zu machen. Die Olympiaanalyse fordert deutlich mehr Zeit, als wir uns gedacht haben“, sagte Bildstein.

Die Vorbereitung auf die Oman-WM ist kurz. „Wir wollen erkennen, was es braucht, sich in kurzer Zeit auf neue Gegebenheiten einzustellen. Wir wollen daraus lernen und Erfahrung sammeln“, erläuterte Hussl den Hintergrund. 2022 warten als mögliche Regatten die WM in Kanada, die Europameisterschaft in Aarhus sowie die Wettfahrtswochen in Palma de Mallorca, Hyeres und Kiel.

Eishockey

ICE Hockey League ist heuer nach den ersten gespielten Runden ein teils deutlicher Zuschauerrückgang im Vergleich zur Saison vor der Pandemie zu bemerken. Den Kärntner Vereinen KAC und VSV geht es wirtschaftlich dennoch gut.

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Die St. Louis Blues haben ihren starken Saisonstart in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL mit einem 3:1-Sieg bei den Vegas Golden Knights am Mittwoch prolongiert.

Die Blues haben ihre bisherigen drei Spiele gewonnen, und das durchwegs auswärts. In der zweiten Mittwoch-Partie setzten sich die Philadelphia Flyers daheim gegen die Boston Bruins 6:3 durch.

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