Spiele des Tages

Titelverteidiger Frankreich bekommt es bei der WM in Katar am Sonntag (16.00 Uhr) im Achtelfinale mit Polen zu tun. Die Franzosen um Superstar Kylian Mbappe gelten als Favorit, die Polen hoffen auf die Torjägerqualitäten von Weltfußballer Robert Lewandowski.

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England trifft am Sonntag (20.00 Uhr, live in ORF1 und im Livestream) im Achtelfinale der WM in Katar auf Senegal. Die „Three Lions“, die 2018 im WM-Halbfinale und 2021 im EM-Finale gestanden sind, wollen den nächsten Schritt zum ersehnten zweiten Weltmeistertitel nach 1966 machen. Die Afrikaner könnten zum zweiten Mal nach 2002 in ein WM-Viertelfinale einziehen.

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Boxen

Tyson Fury bleibt Boxweltmeister im Schwergewicht. Der 34-jährige Brite bezwang am Samstagabend in London seinen Landmann Dereck Chisora durch technisches K.-o. Der Ringrichter brach den Kampf in der zehnten Runde ab, nachdem Chisora mit geschwollenem rechten Auge kaum noch Aktionen startete.

In einem wenig attraktiven Kampf vor 60.000 Zuschauern im Stadion von Tottenham Hotspur verteidigte der Champion des WBC seinen Titel zum dritten Mal erfolgreich. In den Jahren zuvor hatte er auch schon die WM-Titel der anderen großen Verbände WBA, IBF und WBO besessen.

Fury ist in 34 Profikämpfen unbesiegt, 24 davon gewann er vorzeitig. Rund 25 Millionen Euro soll er für den Sieg kassieren. Hinzu kommen Einnahmen aus den Fernseherlösen. Chisora musste im 46. Kampf die 13. Niederlage hinnehmen. Von den jüngsten fünf Auseinandersetzungen hat er nunmehr vier verloren.

Marcos Nader hat auch seinen zweiten Aufbaukampf gewonnen. Der Mittelgewichtsboxer setzte sich im Samstag im Rahmen der „Bounce Fight Night“ in Wien gegen den Bosnier Milos Janjanin nach Punkten durch, im September hatte er den Ungarn Krisztian Santa nach zwei Minuten und 20 Sekunden k. o. geschlagen. Bei einer Niederlage wäre Naders Karriere wohl zu Ende gewesen, nun will er im kommenden Jahr noch einmal auf einen internationalen Titel losgehen.

Im letzten Kampf des Abends endete das Duell um den WBF-Titel zwischen der Österreicherin Michaela Kotaskova und der Marokkanerin Mahjouba Oubtil mit einem Unentschieden, der Titel bleibt daher vakant.

Eishockey

Die Pioneers Vorarlberg haben sich am Samstag in der 25. Runde der win2day ICE Hockey League einen 4:2-Auswärtserfolg bei den Moser Medical Graz 99ers gesichert.

Das Tabellenschlusslicht aus dem „Ländle“ stellte die Weichen für den Sieg bereits im ersten Drittel, das es mit 3:1 für sich entschied. Nach einem torlosen Mittelabschnitt fiel im Finish auf beiden Seiten noch ein Tor. Je zwei Treffer erzielten Richard Jarusek für Vorarlberg und Andrew Yogan für Graz.

Win2day ICE Hockey League, elfte Woche

Samstag:

Graz – Vorarlberg 2:4

(1:3 0:0 1:1)

Tore: Yogan (14., 53./PP) bzw. Jarusek (7./PP, 50.), Van Nes (8./PP), Spannring (13.)

Strafminuten: 17 bzw. 11

Tabelle

1. TIWAG Innsbruck Haie 23 15 0* 2** 6 96:78 47
2. Bozen Südtirol Alperia 21 14 1* 0** 6 71:49 44
3. Red Bull Salzburg 20 12 1* 1** 6 62:45 39
4. EC iDM VSV 23 11 2* 1** 9 83:74 38
5. Steinbach Black Wings Linz 22 11 2* 0** 9 64:55 37
6. Hydro Fehervar 23 10 1* 5** 7 60:54 37
7. spusu Vienna Capitals 21 10 1* 2** 8 66:59 34
8. KAC 22 8 3* 3** 8 66:59 33
9. Moser Medical Graz 99ers 24 7 3* 3** 11 48:64 30
10. Olimpija Ljubljana 22 8 2* 1** 11 64:73 29
11. Pustertal Wölfe 23 7 1* 1** 14 61:75 24
12. Migross Asiago 19 5 2* 0** 12 52:71 19
13. Pioneers Vorarlberg 21 4 1* 1** 15 37:74 15
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

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Skispringen

Katharina Althaus hat am Samstag auf der Normalschanze in Lillehammer einen ÖSV-Doppelsieg im dritten Weltcup-Springen der Saison verhindert. Die Deutsche setzte sich bei ihrem insgesamt neunten Weltcup-Erfolg 9,9 Punkte vor Eva Pinkelnig und 17,8 Zähler vor Sara Marita Kramer durch.

Eva Pinkelnig, Katharina Althaus und Sara Marita Kramer
GEPA/Gintare Karpaviciute

Die beiden Österreicherinnen waren nach dem ersten Durchgang auf den Plätzen drei bzw. sechs gelegen und verbesserten sich in der Entscheidung noch mit Sprüngen auf 97 Meter. Pinkelnig verteidigte ihre Weltcup-Führung und führt nach drei Bewerben 50 Punkte vor Althaus und 60 vor Kramer.

Pinkelnig und Kramer freuen sich auf Großschanze

Althaus erzielte im ersten Durchgang mit 99 Metern die Tageshöchstweite und verteidigte danach ihre Führung souverän. Immerhin sprangen Pinkelnig und Kramer im zweiten Durchgang um einen halben Meter weiter als die Deutsche. „Es war wieder ein super Sprung. Wenn ich bei meinem Konzept bleibe, dann passt es“, resümierte Pinkeling im ORF-Interview und schwärmte von ihrem „super Set-up“.

Pinkelnig und Kramer auf dem Podest

„Das Niveau ist sehr hoch. Man muss sehr gut springen, wenn man ganz vorne dabei sein will“, sagte Kramer, die noch auf ihren ersten Saisonsieg wartet. Der Weltcup-Titelverteidigerin war so wie Pinkelnig die Vorfreude auf den Großschanzenbewerb am Sonntag (16.30 Uhr, live in ORF1 bzw. ORF Sport +) deutlich anzumerken. „Das Fliegen ist dort viel besser“, meinte Kramer.

Samstag-Springen der Damen in Lillehammer

Endstand nach zwei Durchgängen:
1. Katharina Althaus GER 99,0 / 96,5 260,1
2. Eva Pinkelnig AUT 95,0 / 97,0 250,2
3. Sara Marita Kramer AUT 93,0 / 97,0 242,3
4. Abigail Strate CAN 96,5 / 93,5 239,5
5. Ursa Bogataj SLO 95,5 / 95,0 238,0
6. Selina Freitag GER 93,0 / 94,5 237,1
7. Nika Prevc SLO 97,5 / 88,0 236,6
8. Nika Kriznar SLO 94,0 / 94,5 235,1
9. Anna Rupprecht GER 95,0 / 89,0 230,8
10. Eirin Maria Kvandal NOR 92,0 / 89,0 223,7
23. Chiara Kreuzer AUT 89,0 / 83,0 203,6
29. Hannah Wiegele AUT 82,0 / 77,5 176,5
Nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert:
31. Jacqueline Seifriedsberger AUT 81,5 90,6

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Golf

Sepp Straka hat sich am Samstag bei der Hero World Challenge auf den Bahamas gegen 19 weitere Golfstars auf Rang acht behauptet. Der gebürtige Wiener spielte am dritten Tag des Einladungs- und Charityturniers von Tiger Woods eine 70er-Runde (2 unter Par) und blieb mit gesamt 213 Schlägen in der oberen Hälfte. Ein Doppel-Bogey am neunten Loch verhinderte eine bessere Platzierung.

Auf den führenden Norweger Viktor Hovland fehlen dem 29-Jährigen vor dem Schlusstag zehn Schläge.

Golfprofi Lukas Nemecz ist nach einer katastrophalen dritten Runde in Johannesburg ans Ende des Feldes gerutscht. Der Steirer fasste am Samstag eine 79 auf dem Par-72-Kurs aus. Das bedeutete bei den South African Open Championship (DP World Tour) in Summe nur Platz 76.

Noch am Vortag hatte Nemecz elf Schläge weniger benötigt und samt guter Ausgangsposition für die Top 20 den Cut geschafft. Nach sechs Bogeys und einem verheerenden Triple-Bogey am zehnten Loch geht es für ihn am Sonntag nur noch um Schadensbegrenzung. Mit Thriston Lawrence führte ein Lokalmatador.

Nordische Kombi

Lisa Hirner ist beim Saisonauftakt der Nordischen Kombiniererinnen in Lillehammer im zweiten Bewerb auf dem Podest gelandet. Nach Rang vier am Freitag verteidigte die 19-jährige Steirerin am Samstag ihren dritten Zwischenrang in der Loipe erfolgreich und musste sich nur den beiden Norwegerinnen Gyda Westhold Hansen und Ida Marie Hagen geschlagen geben.

Lisa Hirner (AUT)
GEPA/Gintare Karpaviciute

Auf die überlegene Vortagessiegerin Westhold Hansen fehlten Hirner im Ziel 1:22,5 Minuten. Hansen, die sich in der Loipe vom siebenten auf den zweiten Rang nach vorne arbeitete, lag jedoch nur 0,9 Sekunden vor der Österreicherin, die sich ihrerseits im Kampf um den Podestplatz im Fotofinish gegen die Deutsche Nathalie Armbruster durchsetzte. Annalena Slamik landete auf dem 14. Rang, Claudia Purker wurde 19.

Kombiniererin Hirner verpasst Podest knapp

„Auf der Schanze war es echt super, da war ich happy“, sagte Hirner im ORF-Interview. „Auf der Loipe habe ich alles gegeben, es war brutal hart, mir hat schon in der zweiten Runde alles weh getan. Ich bin superhappy, dass das alles gut ausgegangen ist. Es ist ein Superfeeling nach dem ersten Wochenende, dass ich weiß, wo ich stehe, wo ich noch Luft nach oben habe. Es ist noch sehr viel Potenzial. Dann bin ich auf einem richtig guten Weg.“

Weltcup Nordische Kombination in Lillehammer

Samstag-Bewerb Damen (ein Sprung und 5-km-Langlauf):
1. Gyda Westhold Hansen NOR 14:14,6 1/3*
2. Ida Marie Hagen NOR + 1:21,6 7/1
3. Lisa Hirner AUT 1:22,5 3/9
4. Nathalie Armbruster GER 1:22,5 4/4
5. Annika Sieff ITA 1:40,5 2/16
6. Yuna Kasai JPN 1:41,2 5/8
7. Ema Volavsek SLO 2:12,2 11/5
8. Haruka Kasai JPN 2:28,3 9/12
9. Jenny Nowak GER 2:41,6 8/20
10. Marte Leinan Lund NOR 2:42,9 19/2
14. Annalena Slamik AUT 3:09,7 10/25
19. Claudia Purker AUT 3:43,0 12/29
* Platzierung im Springen/Launglauf

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Österreichs Nordische Kombinierer haben das Podest am Samstag beim Weltcup in Lillehammer im ersten von zwei Bewerben klar verpasst. Mario Seidl fiel im 10-km-Langlauf noch vom dritten auf den 13. Rang zurück. Als bester ÖSV-Läufer klassierte sich Stefan Rettenegger auf Platz elf.

Den Sieg sicherte sich Halbzeitleader Jens Luras Oftebro aus Norwegen, der in der Loipe 9,5 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Jarl Magnus Riiber ins Ziel rettete. Dritter wurde der Deutsche Vinzenz Geiger, der sich nach Zwischenrang 18 noch weit nach vorne arbeitete.

Weltcup Nordische Kombination in Lillehammer

Samstag-Bewerb Herren (ein Sprung und 10 km Langlauf):
1. Jens Luras Oftebro NOR 24:04,7 1/21*
2. Jarl Magnus Riiber NOR + 9,5 4/9
3. Vinzenz Geiger GER 39,2 18/2
4. Jörgen Graabak NOR 40,5 17/3
5. Manuel Faißt GER 41,1 10/16
6. Ryota Yamamoto JPN 42,7 2/37
7. Julian Schmid GER 44,1 6/28
8. Laurent Muhlethaler FRA 45,2 8/22
9. Espen Andersen NOR 47,1 19/6
10. Kristjan Ilves EST 47,8 14/12
11. Stefan Rettenegger AUT 47,9 13/13
13. Mario Seidl AUT 48,0 3/38
15. Franz-Josef Rehrl AUT 56,1 9/27
16. Martin Fritz AUT 1:07,3 7/32
21. Johannes Lamparter AUT 1:18,7 29/7
30. Christian Deuschl AUT 2:46,0 12/49
31. Thomas Rettenegger AUT 2:46,1 26/43
45. Philipp Orter AUT 3:49,9 45/40
* Platzierung im Springen/Langlauf

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Fußball-WM

Für die Brasilianer Gabriel Jesus und Alex Telles ist die WM in Katar vorzeitig beendet. Der Arsenal-Angreifer und der Außenverteidiger des FC Sevilla verletzten sich beim 0:1 gegen Kamerun jeweils am rechten Knie. Für beide sei die WM in Katar nach Untersuchungen am Samstag gelaufen, bestätigte der brasilianische Verband.

Der 25-jährige Jesus sei nicht schwer verletzt und würde maximal einen Monat ausfallen. Bei Telles (29) sei die Sache ernster und könne noch eine Operation nach sich ziehen. Beide waren beim abschließenden Vorrundenspiel gegen Kamerun vorzeitig ausgewechselt worden und sind damit für das Achtelfinal-Duell gegen Südkorea am Montag (20.00 Uhr, live in ORF1) kein Thema.

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Frankreichs Teamchef Didier Deschamps rechnet bei der WM in Katar mit weiteren unerwarteten Ergebnissen. „Es kann durchaus weitere Überraschungen geben“, sagte Deschamps am Samstag. „Bei meiner ersten WM als Trainer 2014 gab es noch einige schwächere Mannschaften. Diesmal sind keine schwachen mehr dabei. Alle Teams, die hier sind, haben es verdient, alle sind gut vorbereitet.“

Deshalb könne „jede große Nation, wenn sie nicht bereit ist, in unangenehme Situationen geraten“, sagte der 54-Jährige. „Das hat Argentinien erleben müssen. Und das haben wir auch gestern gesehen.“ Damit bezog er sich auf die 1:2-Niederlage der Argentinier gegen Saudi-Arabien oder das 0:1 der bereits qualifizierten Brasilianer am Freitag gegen Kamerun.

Mit Wohlwollen bemerkte Frankreichs Coach, dass alle Kontinente in der K.-o.-Phase vertreten sind. „Das ist großartig. Ich mag Diversität“, sagte er. „Oft ist es nicht so. Aber genau so sollte es sein. Das zeigt das breite Bild des Weltfußballs.“

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Basketball

Die Oberwart Gunners haben am Samstag den zumindest vorläufigen Sprung auf Tabellenplatz eins der Basketball-Superliga verpasst. Die Burgenländer kassierten gegen den Siebenten Dukes Klosterneuburg eine überraschende 80:84-Heimniederlage und sind damit weiterhin punktegleich mit Spitzenreiter BC Vienna, der am Sonntag beim Vierten UBSC Graz antritt.

Der zwei Punkte hinter Oberwart liegende Dritte Flyers Wels musste sich auswärts den Kapfenberg Bulls mit 72:77 geschlagen geben. Beim früheren Serienmeister aus der Obersteiermark feierte Kapitän Nemanja Krstic nach mehrwöchiger Verletzungspause sein Comeback und war auf Anhieb ein spielbestimmender Faktor. Center Brad Greene ließ sich auch von einem Ende des dritten Viertels erlittenen Cut nicht stoppen und führte die Bulls mit 24 Punkten und 17 Rebounds an.

Die Fürstenfeld Panthers gewannen bei den BBC Nord Dragonz in Eisenstadt mit 77:69, St. Pölten fertigte Schlusslicht Vienna Timberwolves mit 74:59 ab.

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Ohne Jakob Pöltl sowie ohne die ebenfalls verletzten Jeremy Sochan, Doug McDermott und Josh Richardson haben die San Antonio Spurs in der National Basketball Association (NBA) die zehnte Pleite in Serie kassiert und ihren eigenen Negativrekord eingestellt. Die Texaner verloren am Freitag (Ortszeit) mit 99:117 gegen die New Orleans Pelicans und setzten damit ihre rasante Talfahrt ungebremst fort.

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Tennis

Nicht Jurij Rodionov, dafür aber überraschend der österreichische Qualifikant Maximilian Neuchrist kämpft am Sonntag beim ATP-Challenger in Maia in Portugal um den Titel.

Der 31-Jährige besiegte im Halbfinale den topgesetzten Lokalmatador Nuno Borges mit 5:7 6:3 7:6 (7/1) und trifft im Endspiel auf den Franzosen Luca van Assche. Neuchrist hat 50 ATP-Zähler sicher. Holt er den Titel, erhält er 80 Punkte sowie 6.190 Euro Preisgeld.

Rodionov, in Maia als Nummer zwei gesetzt, war schon am Freitag im Viertelfinale am Australier Aleksandar Vukic mit 6:4 3:6 5:7 gescheitert.

Freestyle

Neo-Österreicherin Avital Carroll hat beim Buckelpistenweltcup in Ruka am Samstag den sechsten Platz belegt. Die 26-Jährige gebürtige US-Amerikanerin kam auf 40,70 Zähler, der Sieg ging an die Australierin Jakara Anthony (81,69). Katharina Ramsauer hatte als 27. die Qualifikation für das Finale verpasst.

Langlaufen

Die ÖSV-Langläufer Benjamin Moser und Michael Föttinger sind am Samstag in Lillehammer im Skatingsprint nach überstandener Qualifikation im Viertelfinale ausgeschieden. Moser zog als 17. des Zeitlaufes in der ersten K.-o.-Runde als Vierter des Sechserheats den Kürzeren und wurde 19., Föttinger nach einem Sturz als Sechster seines Viertelfinales 30. Für beide gab es gute Weltcup-Punkte, da diese neuerdings bis zum 50. Platz vergeben werden.

„Ich bin sehr zufrieden. Vor allem der Prolog war richtig gut, ich konnte bis zum Schluss ein hohes Tempo durchziehen. Das Viertelfinale ist mir leider taktisch nicht optimal gelungen, und es wäre vielleicht sogar noch ein bisschen mehr möglich gewesen“, sagte Moser. „Ich bin im Viertelfinale am Start super weggekommen und habe mich auch sehr gut gefühlt. Bei der ersten Kurve habe ich aber unnötigerweise zu viel Risiko genommen. Dann geht es einfach extrem schnell, und man liegt im Schnee“, erklärte Föttinger.

Den Sieg sicherte sich der schon zum vierten Mal in der noch jungen Saison erfolgreiche Norweger Johannes Hösflot Kläbo. Den Frauen-Bewerb ohne Österreicherin gewann wie in Ruka die Schwedin Emma Ribom. Teresa Stadlober und auch Mika Vermeulen sind erst wieder am Sonntag im 20-km-Massenstart in der klassischen Technik an der Reihe.

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Snowboard

Der Weltcup-Auftakt im Snowboard Cross in Les Deux Alpes ist wegen schlechter Wetterbedingungen von Samstag auf Sonntag verschoben worden. Für Österreich sind in der K.-o.-Phase Olympiasieger Alessandro Hämmerle und vier Teamkollegen dabei. Im Frauen-Bewerb ist der ÖSV nicht vertreten.

Bester Österreicher in der Qualifikation war Jakob Dusek als Dritter, es folgten Hämmerle (9.), Julian Lüftner (18.), Andreas Kroh (22.) und Lukas Pachner (31.). Die Bestzeit ging an den deutschen Titelverteidiger im Gesamtweltcup, Martin Nörl.

Hämmerle trotz Rückstands optimistisch

Hämmerle ließ sich von seinem Rückstand von sieben Zehntelsekunden auf Nörl nicht beunruhigen. „Ich weiß, in welchen Passagen ich im Rennen noch zulegen kann. Ein Kriterium ist mit Sicherheit die vorletzte Kurve, in der es ziemlich ums Eck geht. In den Heats könnte es dort durch die Wahl verschiedener Linien ziemlich interessant werden“, sagte Hämmerle.

Dusek meinte anschließend: „Die Startpassage habe ich nicht so gut erwischt wie im Training, das wäre sicher noch besser gegangen. Im unteren Teil war die Fahrt dann aber sehr gut. Dafür, dass ich speziell beim Start noch Luft nach oben gehabt habe, bin ich mit dem dritten Platz durchaus zufrieden.“