Schwimm-EM

Vasiliki Alexandri hat die Medaillenserie ihrer Familie und damit der österreichischen Synchronschwimmerinnen bei der Europameisterschaft in Rom am Sonntag fortgesetzt. Die 24-Jährige gewann so wie am Freitag in der Technischen auch in der Freien Kür die Bronzemedaille und damit ihr zweites Edelmetall in der „ewigen Stadt“. Wie schon bei ihrer Medaillenpremiere versüßte eine neue persönliche Bestleistung Alexandri den Tag.

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Tischtennis

Das heuer mit Blickrichtung Olympia 2024 neu formierte Tischtennis-Mixed Sofia Polcanova/Robert Gardos steht bei den Europameisterschaften in München im Halbfinale und hat damit eine Medaille sicher. Das Duo besiegte am Sonntag im Rahmen der European Championships im Viertelfinale die Franzosen Prithika Pavade/Simon Gauzy mit 3:1 (9,-5,7,5).

Jubel des Tischtennis-Mixed-Teams Sofia Polcanova/Robert Gardos
ETTU/Remy Gros

Es ist die dritte Medaille für Österreich bei den European Championships. „Wir spielten die langen Ballwechsel jetzt viel besser. Das war die große Steigerung, die den Unterschied ausgemacht hat“, zeigte sich Gardos zufrieden. Er und seine Partnerin hatten zuvor im Achtelfinale die deutschen Titelverteidiger Nina Mittelham/Qiu Dang eliminiert.

In der Vorschlussrunde geht es am Montag gegen Polcanovas Doppel-Partnerin Bernadette Szocs, die mit ihrem rumänischen Teamkollegen Ovidiu Ionescu auf Rang zwei gesetzt ist. Das Semifinale (14.40 Uhr) und das Finale (15.25 Uhr) sind live in ORF Sport + und im Livestream zu sehen. Platz drei wird nicht ausgespielt.

Habesohn/Samara scheitern im Achtelfinale

Das Out im Mixed-Achtelfinale kam für den Wiener Daniel Habesohn und die Rumänin Elizabeta Samara, und zwar mit einem 0:3 (-8,-9,-6) gegen die topgesetzten Franzosen Yuan Jianan/Emmanuel Lebesson. In den beiden Runden davor hatten sich Samara/Habesohn gegen ein ukrainisches und türkisches Duo jeweils mit 3:0 durchgesetzt.

Während das Frauen- und Männer-Doppel nach dem am Samstag erfolgten Auftakt erst am Dienstag weitergeht, wurden die Einzel in Qualifikationsgruppen gestartet. Amelie Solja und Karoline Mischek gewannen ihre Auftaktpartie gegen die Portugiesin Matilde Pinto mit 3:0 (9,5,3) bzw. gegen die Spanierin Angela Rodriguez mit 3:2 (-8,8,6,-7,7).

Andreas Levenko setzte sich gegen den Türken Tugay Yilmaz 3:0 (6,4,6), Alexander Chen gegen den Letten Arturs Reinholds 3:0 (7,6,8) durch. Einzig David Serdaroglu unterlag, nämlich dem Bulgaren Teodor Alexandrow 2:3 (-9,5,-9,5,-11). Die Qualifikation wird am Montag beendet.

Fußball

Marko Arnautovic hat zum Saisonstart der Serie A angeschrieben, ist mit dem FC Bologna aber als Verlierer vom Feld gegangen. Beim 1:2 der Rot-Blauen bei Lazio traf Österreichs Teamstürmer am Sonntag per Elfer (38.) zur Pausenführung seines Teams. Der Jubel vor der Römer-Fankurve brachte dem Wiener dabei die Gelbe Karte ein.

Bolognas Marko Arnautovic erzielt ein Tor gegen Lazio
AP/LaPresse/Fabrizio Corradetti/

Lazio drehte die Partie nach einem Eigentor von Lorenzo De Silvestri (68.) und einem Treffer von Ciro Immobile (79.) jedoch. Sowohl die Römer als auch Bologna beendeten die Partie nach Ausschlüssen in der ersten Halbzeit zu zehnt. Bei Lazio musste Neo-Goalie Luis Maximiano schon in der 5. Minute nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums vom Feld, Bolognas Soumaoro folgte ihm kurz vor der Pause.

Aiwu feiert Debüt für Aufsteiger Cremonese

Emanuel Aiwu gab zum Auftakt seinen Einstand in Italiens Oberhaus. Beim 2:3 von Aufsteiger Cremonese bei der Fiorentina kam der 21-jährige Ex-Rapidler im Finish aufs Feld, den lange Zeit in Überzahl spielenden Heimischen gelang der Siegtreffer erst in der 96. Minute durch Rolando Mandragora.

Aiwu spielte ab der 82. Minute rechts in der Abwehr. Beim entscheidenden Gegentreffer patzte der von Inter Mailand ausgeliehene Torhüter Andrei Radu. Cremoneses Gonzalo Escalante hatte kurz vor dem Pausenpfiff Rot gesehen. Dem Liganeuling gelang dann noch der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich.

Die AS Roma holte zum Auftakt ein 1:0 gegen Salernitana. Meister Milan hatte wie Inter bereits am Samstag gewonnen.

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ÖFB-Teamtorhüter Patrick Pentz hat auch in seinem zweiten Einsatz in der Ligue 1 für Stade Reims vier Gegentore einstecken müssen. Im Heimspiel gegen Clermont Foot kassierte Reims am Sonntag ein 2:4. Pentz und seine Teamkollegen lagen zur Pause 2:0 voran, nach einer Roten Karte für Emmanuel Agbadou kurz nach Seitenwechsel traf Clermont aber noch viermal.

Das 3:2 für die Gäste erzielte Muhammed Cham, Österreichs U21-Teamspieler leistete beim 4:2 außerdem die Vorarbeit. Reims unter Ex-Salzburg-Coach Oscar Garcia hatte zum Saisonauftakt in Marseille mit 1:4 verloren. Für Clermont waren es die ersten Zähler der neuen Spielzeit.

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Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda wartet mit dem Schweizer Meister FC Zürich weiter auf den ersten Ligasieg. Die Zürcher kamen am Sonntag in der fünften Runde im Kellerduell beim FC Winterthur nicht über ein enttäuschendes 1:1 (0:0) hinaus.

Damit bleibt die Foda-Truppe mit zwei Punkten in der Super League überraschend Tabellenschlusslicht. Für den FCZ hatte Fabian Rohner mit dem Ausgleichstreffer in der 85. Minute Schlimmeres verhindert. In der Europa-League-Quali war der Foda-Truppe zuletzt gegen den nordirischen Verein Linfield allerdings souverän der Aufstieg ins Play-off gelungen.

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Rapids nächster Europacup-Gegner FC Vaduz hat in der zweiten Schweizer Liga auch in der fünften Runde den ersten Sieg verpasst. Die Liechtensteiner mussten sich am Sonntag gegen den FC Thun mit 2:4 (0:1) geschlagen geben und haben nach fünf Spielen erst zwei Punkte auf dem Konto. In der dritten Runde der Conference-League-Qualifikation hatte Vaduz überraschend Konyaspor, den türkischen Ligadritten der Vorsaison, mit einem Gesamtscore von 5:3 ausgeschaltet.

Das Hinspiel im Play-off zur Conference League gegen die Hütteldorfer wird am Donnerstag im Rheinpark Stadion bereits um 20.00 Uhr stattfinden und damit eine Stunde früher als geplant. Das teilten die beiden Clubs auf Twitter mit. Der Sieger des Duells steht in der Gruppenphase der Conference League. Vaduz ist aufgrund des Triumphes im Liechtensteiner Pokal im Europacup spielberechtigt.

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Football

Die Vienna Vikings sind in der European League of Football (ELF) nach acht Siegen in Folge am neunten Spieltag erstmals ausgerutscht – und das gleich ordentlich. Die Wiener mussten sich am Sonntag bei Frankfurt Galaxy mit 8:42 geschlagen geben und verpassten damit den vorzeitigen Einzug ins Play-off. Die Raiders Tirol ließen Stuttgart Surge mit 44:3 hingegen keine Chance.

Die Frankfurt Galaxy, erster und bisher einziger Champion der im Vorjahr gestarteten Liga, revanchierte sich auch für die 10:30-Pleite im ersten Aufeinandertreffen in Wien. Schon zur Pause lagen die Vikings von Coach Chris Calaycay mit 0:29 klar zurück.

Fehlerhafter Tabellenführer

Die Wiener verpassten damit den vorzeitigen Conference-Sieg und die damit verbundene Play-off-Qualifikation. Die Vikings hatten in Frankfurt offensiv große Probleme mit der aggressiven Galaxy-Defense. Quarterback Jackson Erdmann und seinen Teamkollegen unterliefen zu viele Fehler und Ballverluste, die Frankfurt gnadenlos ausnutzte.

Die Wikinger bleiben mit 8:1-Siegen weiter Erste in der Central Conference vor den Raiders und Galaxy, die beide bei 6:3-Erfolgen halten. Stuttgart ist nach neun Spielen weiter ohne Sieg.

European League of Football

Tabellen

Central Conference:
Vienna Vikings 8 0 1 0.889
Raiders Tirol 6 0 3 0.667
Frankfurt Galaxy 6 0 3 0.667
Stuttgart Surge 0 0 9 0.000
Northern Conference:
Hamburg Sea Devils 7 0 1 0.875
Berlin Thunder 5 0 3 0.625
Panthers Wroclaw 3 0 5 0.375
Leipzig Kings 2 0 6 0.250
Southern Conference:
Barcelona Dragons 7 0 2 0.778
Rhein Fire 5 0 4 0.556
Cologne Centurions 2 0 7 0.222
Istanbul Rams 1 0 8 0.111
Modus: Die drei Divisionssieger und der beste Zweite im Halbfinale
Spielplan Central Conference:
05.06. Tirol Vienna 23:29
Frankfurt Rhein 26:29
Stuttgart Barcelona 9:38
11.06. Cologne Tirol 49:46
12.06. Vienna Frankfurt 30:10
Stuttgart Wroclaw 25:28
19.06. Vienna Stuttgart 42:13
Tirol Berlin 28:16
Frankfurt Wroclaw 47:13
25.06. Istanbul Vienna 0:49
Cologne Frankfurt 12:48
26.06. Stuttgart Tirol 0:33
03.07. Vienna Wroclaw 30:6
Tirol Frankfurt 23:17
Leipzig Stuttgart 28:22
09.07. Barcelona Vienna 20:27
10.07. Tirol Leipzig 37:6
Stuttgart Frankfurt 20:26 n.V.
17.07. Frankfurt Cologne 46:14
Wroclaw Stuttgart 34:0
24.07. Vienna Tirol 29:13
30.07. Stuttgart Vienna 0:41
31.07. Leipzig Tirol 14:56
Wroclaw Frankfurt 29:30
14.08. Frankfurt Vienna 42:8
Tirol Stuttgart 44:3
20.08. Barcelona Stuttgart -:-
21.08. Vienna Istanbul -:-
Tirol Cologne -:-
Rhein Frankfurt -:-
28.08. Vienna Barcelona -:-
Frankfurt Tirol -:-
Stuttgart Leipzig -:-
04.09. Wroclaw Vienna -:-
Berlin Tirol -:-
Frankfurt Stuttgart -:-
Alle Zeiten in MEZ

Bernhard Raimann hat bei seinem Preseason-Debüt in der National Football League (NFL) mit den Indianapolis Colts knapp den Kürzeren gezogen. Der in der dritten Runde gedraftete Offensive Lineman musste sich am Samstagabend (Ortszeit) mit den Colts bei den Buffalo Bills knapp mit 24:27 geschlagen geben.

Raimann stand dabei mit der zweiten Garnitur der Offense Line als Left Tackle auf dem Feld und zeigte eine ansprechende Partie, die sogar von US-Journalisten lobend als „solide“ erwähnt wurde. Beim Touchdown-Pass von Sam Ehlinger auf Michael Jacobsen im vierten Viertel zum zwischenzeitlichen 22:10 hielt Raimann seinem Quarterback sogar mit einem Block entscheidend den Rücken frei.

Indianapolis, wo Einserspielmacher Matt Ryan, der nach erfolgreichen Jahren in Atlanta zu den Colts gewechselt war, im ersten Viertel überzeugte, brachte aber eine 24:10-Führung im Schlussabschnitt nicht über die Zeit. Buffalo drehte angeführt von Runningback Raheem Blackshear (zwei Touchdowns) die Partie noch um. Kicker Tyler Bass sorgte mit einem Fieldgoal aus 46 Yards für die Entscheidung zugunsten der Hausherren.

Rudern

Die Hoffnung von Magdalena Lobnig auf eine Medaille bei den Europameisterschaften in München hat sich am Sonntag mit dem letzten Ruderschlag in Luft aufgelöst. Die Kärntner Olympiadritte wurde auf dem Weg zu Bronze im Einer von der Deutschen Alexandra Föster in einem Fotofinish abgefangen und rutschte noch vom Podest. Im leichten Einer der Männer landete Julian Schöberl auf Rang fünf.

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Tennis

Julia Grabher hat das Challenger-Turnier von San Bartolome de Tirajana in Spanien gewonnen. Die Vorarlbergerin setzte sich am Sonntag im Finale des ITF-Events gegen Nadia Podoroska aus Argentinien in zwei Sätzen 6:4 6:3 durch.

Der Lohn ist unter anderem ein neues Karrierehoch. Grabher wird ab Montag wohl auf Platz 117 gereiht werden.

ÖTV-Spielerin Julia Grabher
GEPA/Edgar Eisner

Novak verpasst Titel in Meerbusch

Dennis Novak verlor indes das Finale des Challengers von Meerbusch in Deutschland gegen den topgesetzten Spanier Barnabe Zapata Miralles 1:6 2:6. Der Finaleinzug reicht dem 28-Jährigen aber, um am Montag in der Weltrangliste knapp außerhalb der Top 130 wieder als bester Österreicher aufzuscheinen.

Pferdesport

Springreiter Max Kühner hat bei der Pferdesport-WM im dänischen Herning mit seinem Wallach Elektric Blue P Platz sechs erreicht. Der 48-jährige Wahlösterreicher mischte im ersten Finalumlauf am Sonntag ohne Fehler als Vierter um die Medaillen mit, fiel aber mit einem Abwurf und einer Zeitüberschreitung noch etwas zurück. WM-Sechster war der gebürtige Deutsche nach seinem Nationenwechsel 2015 auch schon vor vier Jahren gewesen.

„Ich bin jetzt nicht ganz unzufrieden, ein bisschen enttäuscht, weil eben vielleicht Bronze noch drin gewesen wäre“, sagte Kühner. Warum und wieso der Abwurffehler passiert sei, könne er noch nicht genau sagen. „Wir müssen halt noch einen Tick besser werden. Blue ist aber brav gesprungen, ich bin mit ihm sehr zufrieden.“

„Wir haben super Sport gesehen“

WM-Gold sicherte sich der in allen Umläufen fehlerfreie Henrik von Eckermann mit King Edward. Der auch schon im Teambewerb erfolgreiche Schwede gewann vor dem Belgier Jerome Guery (Quel Homme) und dem Niederländer Maikel van der Vleuten (Beauville).

„Wir haben hier super Sport gesehen, dass Henrik das als einer der Favoriten so durchgezogen hat, bestätigt seinen Titel, den hat er sich ehrlich verdient“, betonte Kühner.

Triathlon

Österreich mit Alois Knabl, Therese Feuersinger, Leon Pauger und Julia Hauser hat die Mixed-Staffel bei den European Championships in München am Sonntag auf dem sechsten Rang beendet. Der Rückstand auf die Podestplätze betrug etwas mehr als eine Minute. EM-Gold sicherte sich Topfavorit Frankreich vor Deutschland und der Schweiz.

Radsport

Kathrin Schweinberger hat sich bei den Bahnrad-Europameisterschaften im Rahmen der European Championships in München im Punktefahren über 25 km auf Platz 13 klassiert. Der Titel über die 125 Runden ging an die Weltmeisterin Lotte Kopecky aus Belgien. Silber holte die Italienerin Silvia Zanardi vor Victoire Berteau aus Frankreich.

Der Niederländer Fabio Jakobsen hat sich am Sonntag Gold im Radstraßenrennen der European Championships in München gesichert. Der 25-jährige Tour-Etappensieger behauptete sich nach 209 km von Murnau in die bayrische Metropole im Massensprint vor dem Franzosen Arnaud Demare. Bronze ging an den Belgier Tim Merlier.

Bester der sechs Österreicher in der erst seit 2016 jährlich ausgetragenen EM-Titelentscheidung war Marco Haller als 19. Sebastian Schönberger kam unmittelbar vor Tobias Bayer als 26. in Ziel.

Lukas Pöstlberger hatte es gemeinsam mit dem Schweizer Silvan Dillier als Ausreißer versucht. Das Duo wurde auf dem großteils flachen Rundkurs in München aber rechtzeitig 27 km vor dem Ziel eingeholt. Das Frauen-Straßenrennen findet nach den Zeitfahren unter der Woche kommenden Sonntag statt.

2. Liga

Der SV Lafnitz hat am Sonntag zum Abschluss der vierten Runde der 2. Liga einen 5:1-(3:0)-Auswärtserfolg beim Kapfenberger SV gefeiert. Christian Lichtenberger (7.) und Daniel Gremsl (12.) sorgten für einen Blitzstart der Gäste. Fabian Wohlmuth (36.), Elias Neubauer (65.) und Luka Duvnjak (80.) sorgten für das Lafnitzer Schützenfest. Matthias Puschl gelang aus einem Elfmeter (71.) nur der Ehrentreffer für die Hausherren.

0:1 durch Lichtenberger (7. Minute)

Tabellenführer nach der vierten Runde ist der noch makellose SV Horn, der am Freitag in Dornbirn einen knappen 1:0-Sieg feiern konnte, mit einem Vorsprung von vier Punkten auf Amstetten. Lafnitz ist Achter, Kapfenberg ist auf Platz 15 zu finden.

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Formel E

Der Belgier Stoffel Vandoorne hat sich den Titel in der Formel E geholt und Mercedes zum Abschied noch einen großen Erfolg beschert. Im 100. Lauf der Rennserie und dem letzten der aktuellen Saison in Seoul wurde er am Sonntag Zweiter hinter dem Schweiz-Italiener Edoardo Mortara (Venturi).

Die WM gewann Vandoorne mit 33 Punkten Vorsprung auf den Neuseeländer Mitch Evans im Jaguar, der Tagessiebenter wurde. Nissan-Pilot Maximilian Günther beendete das Rennen nicht, die WM-Saison schloss er als Gesamt-19. ab.

Bundesliga

Der Wechsel von Mohamed Camara zur AS Monaco ist über die Bühne gegangen. Der Mittelfeldmotor, der in dieser Saison noch keine Pflichtspielminute für Red Bull Salzburg absolviert hat, verlässt den Verein als dreifacher Meister und dreifacher Cupsieger nach viereinhalb Jahren. Bei Monaco in der Ligue 1 wird er Teamkollege des ehemaligen Salzburgers Takumi Minamino. „Es war eine wunderschöne Zeit für mich. Es war wie eine Familie für mich, ich werde das nie vergessen“, sagte Camara.

Er fühle aber, dass der Zeitpunkt gekommen ist, eine neue Aufgabe in einer neuen Liga zu suchen, meinte der 22-Jährige aus Mali. „Mo hat sich in den letzten Jahren bei uns zu einem richtigen Führungsspieler und einer starken Persönlichkeit entwickelt“, wird Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund in der Presseaussendung zitiert. „Er war unter anderem auch bei unseren großen internationalen Spielen immer einer der Spieler, der vorangegangen ist und Verantwortung übernommen hat.“

Parasport

Thomas Frühwirth hat seine zweite Medaille bei der Paracycling-WM in Baie-Comeau nordöstlich von Quebec (Kanada) gewonnen. Nach Silber im Einzelzeitfahren errang der 41-jährige Steirer im Handbike-Straßenrennen ebenfalls den zweiten Platz. Und wieder musste er nur dem Niederländer Jetze Plat den Vortritt lassen. Die Salzburgerin Cornelia Wibmer wurde Vierte.