Biathlon

Nach dem großartigen Start in die Saison mit Rang zwei im Einzel hat es für Lisa Hauser beim Biathlon-Weltcup in Östersund im Sprint nicht nach Wunsch geklappt. Die Massenstart-Weltmeisterin aus Tirol kam am Sonntag über 7,5 Kilometer nach jeweils einer Strafrunde nach dem Liegend- und Stehendschießen nur auf Platz 21.

Der Sieg ging an die Schwedin Hanna Öberg vor der Französin Anais Chevalier-Bouchet (+11,3 Sek.) und der Norwegerin Marte Olsbu Röiseland (+15,4). Hauser hatte 1:15,1 Minuten Rückstand auf Öberg. Weltcup-Punkte gab es auch für Dunja Zdouc (31.) und Christina Rieder (36.).

Damen-Sprint (7,5 km):
1. Hanna Öberg SWE 19:01,5 0*
2. Anais Chevalier-Bouchet FRA + 11,3 0
3. Marte Olsbu Röiseland NOR 15,4 1
4. Dsinara Alimbekawa BLR 18,0 0
5. Hana Sola BLR 27,3 1
6. Justine Braisaz-Bouchet FRA 35,9 1
7. Franziska Preuß GER 38,8 1
8. Elvira Öberg SWE 38,9 2
9. Linn Persson SWE 47,1 1
10. Ida Lien NOR 50,9 0
21. Lisa Hauser AUT 1:15,1 2
31. Dunja Zdouc AUT 1:32,8 0
36. Christina Rieder AUT 1:40,,8 0
57. Julia Schwaiger AUT 2:03,6 1
70. Anna Juppe AUT 2:18,6 1
* Schießfehler = Strafrunde

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Ski alpin

Die am Freitag abgesagte erste Weltcup-Abfahrt von Lake Louise wird in der kommenden Woche in Beaver Creek nachgeholt. Das gab der Internationale Skiverband (FIS) am Sonntag bekannt.

Damit stehen im US-Bundesstaat Colorado von Donnerstag bis Sonntag vier Speed-Rennen auf dem Programm, angefangen mit zwei Super-G. Die Abfahrten gehen am Samstag und Sonntag in Szene.

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Die Weltcup-Rennen in Nordamerika stehen derzeit unter keinem guten Stern. Einen Tag nach der Absage der Herren-Abfahrt in Lake Louise musste am Samstag auch der Riesentorlauf der Damen in Killington im ersten Durchgang nach neun Läuferinnen abgebrochen werden. Starke Windböen hatten ein faires Rennen verhindert. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte die Französin Tessa Worley.

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Nach dem Abbruch des Riesentorlaufs bestreiten die Damen am Sonntag in Killington einen Slalom. Favoritinnen sind Lokalmatadorin Mikaela Shiffrin und Levi-Doppelsiegerin Petra Vlhova, die das Rennen auch eröffnen wird. Aus ÖSV-Sicht hofft Katharina Liensberger auf eine Steigerung. Die Vorarlbergerin geht mit Nummer sieben ins Rennen. Insgesamt stehen acht Österreicherinnen am Start

Der erste Durchgang ist ab 15.45 Uhr live in ORF1 und Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 15.25 Uhr.

Die Entscheidung folgt um 18.45 Uhr live in ORF1 und im Livestream. Übertragungsbeginn des zweiten Laufes ist 18.25 Uhr.

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Nach dem Doppelsieg in der Abfahrt durch Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr zählen die ÖSV-Herren auch im Super-G am Sonntag in Lake Louise zu den Favoriten. Mit Mayer, Kriechmayr, Christian Walder und Max Franz starten gleich vier Österreicher innerhalb der ersten acht Läufer. Eröffnet wird das Rennen vom Norweger Kjetil Jansrud.

Der Super-G ist ab 20.15 Uhr live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist 20.00 Uhr.

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Rodeln

Für Österreichs-Herren hat es am Sonntag beim Kunstbahn-Weltcup in Sotschi nicht zu Topplätzen gereicht. Olympiasieger David Gleirscher kam als bester ÖRV-Starter auf Rang sechs. Jonas Müller, Nico Gleirscher, Wolfgang Kindl sowie Reinhard Egger belegten die Plätze zehn, elf, zwölf und 31. Der Deutsche Johannes Ludwig feierte im zweiten Saisonrennen seinen zweiten Sieg, er gewann vor seinem Landsmann Felix Loch und dem Russen Roman Repilow. Im Teambewerb belegte Österreich den sechsten Rang. Der Sieg ging an Russland.

David Gleirscher
AP/Mark Schiefelbein

Bei schwierigen Bedingungen vor allem im ersten Durchgang zeigte David Gleirscher im zweiten Lauf auf und arbeitete sich mit der zweitschnellsten Zeit von Rang 28 auf sechs vor. Der Tiroler hatte am Ende 0,425 Sekunden Rückstand auf Sieger Ludwig, der mit Bestzeit im zweiten Lauf von Position 20 noch zum Sieg fuhr. Gleirschers Bruder Nico schaffte im zweiten Durchgang die viertbeste Zeit und verbesserte sich damit von 29 auf elf, unmittelbar hinter Teamkollege Müller.

Gute Läufe bei schwierigen Bedingungen

In der abschließenden Teamstaffel, bei der jeweils nur ein Lauf absolviert wird, nutzte das russische Aufgebot die frühe Startnummer optimal und feierte einen überlegenen Sieg, auf den Plätzen landeten Deutschland und Lettland. Das ÖRV-Team, das aufgrund des Auftaktsiegs in Yanqing als letztes Quartett in die Entscheidung gestartet war, hatte in der deutlich langsameren Bahn wenig zu bestellen.

Madeleine Egle, David Gleirscher und die Doppelsitzer Yannick Müller/Armin Frauscher zeigten in Anbetracht der Möglichkeiten gute Fahrten, viel mehr als Rang sechs war aber diesmal nicht drinnen. Am kommenden Wochenende folgt im Sliding Center Sanki die Revanche.

ÖRV-Cheftrainer und Sportdirektor Rene Friedl bilanzierte: „Es war aufgrund der Witterung wieder nicht einfach, aber das soll keine Ausrede sein. Der Trend hat sich leider fortgesetzt, wir tun uns hier schwer, haben auch heute zu viele kleine Fehler eingestreut. Die Ausgangsposition in der Staffel war mit der letzten Startnummer nicht optimal, die Läufe waren in Ordnung, hier sind wir sicherlich etwas unter Wert geschlagen worden. Bei den Herren ist die Leistung von David positiv hervorzuheben, auch das mannschaftliche Ergebnis gibt mit vier Läufern innerhalb der Top Zwölf Hoffnung.“

Herren:
1. Johannes Ludwig GER 1:44,626
2. Felix Loch GER + 0,158
3. Roman Repilow RUS 0,208
4. Max Langenhan GER 0,394
5. Kristers Aparjods LAT 0,401
6. David Gleirscher AUT 0,425
10. Jonas Müller AUT 0,526
11. Nico Gleirscher AUT 0,552
12. Wolfgang Kindl AUT 0,632
31. Reinhard Egger AUT 1,474

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Bob

Die Weltcup-Titelverteidigerinnen Katrin Beierl/Jennifer Onasanya haben am Sonntag in Innsbruck-Igls im Zweierbob Rang sechs belegt. Das rot-weiß-rote Duo zeigte sich somit nach Rang zehn vor einer Woche an gleicher Stelle leicht verbessert.

Nach zwei Durchgängen wiesen sie 0,70 Sekunden Rückstand auf die deutschen Siegerinnen Laura Nolte/Levi Deborah auf. Zweite wurden deren Landsfrauen Kim Kalicki/Leonie Fiebig vor den Kanadierinnen Christine de Bruin/Kristen Bujnowski.

Frauen-Zweier (Endstand nach zwei Läufen):
1. Laura Nolte / Leonie Fiebig GER 1:46,71
2. Kim Kalicki / Anabel Galander GER + 0,06
3. Christine De Bruin / Kristen Bujnowski CAN 0,15
4. Mariama Jamanka / Kira Lipperheide GER 0,34
5. Elana Meyers Taylor / Love Kaysha USA 0,40
6. Katrin Beierl / Jennifer Onasnya AUT 0,70

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Nordische Kombi

Johannes Lamparter geht am Sonntag (ab 15.05 Uhr) als Führender in die Loipe des dritten Saisonbewerbs in Ruka. Der Tageszweite vom Freitag musste dafür am Vormittag allerdings gar nicht von der Schanze, da das Springen wegen zu starken Windes abgesagt wurde.

So zählt der provisorische Wertungsdurchgang vom Donnerstag. Sechs Sekunden hinter Lamparter geht Mario Seidl ins Rennen, Magnus Riiber (NOR) startet 14 Sekunden nach dem Leader. Lukas Greiderer und Franz-Josef Rehrl weisen vor dem Langlauf je 44 Sekunden Rückstand auf.

Langlaufen

Die russischen Skilangläufer haben am Sonntag in Ruka die Weltcup-Verfolgung in Abwesenheit der Norweger dominiert. Alexander Bolschunow führte über 15 km Skating einen Vierfacherfolg der Russen an. Aufgrund der tiefen Temperaturen von minus 18 Grad verzichtete allerdings die norwegische Mannschaft aus Angst um die Gesundheit geschlossen auf einen Start, ebenso der finnische Vortagessieger Iivo Niskanen und der vierfache Olympiasieger Dario Cologna aus der Schweiz.

Die ursprünglich am Vormittag angesetzte Verfolgung der Frauen wurde auf den Nachmittag verlegt, weil über minus 20 Grad gemessen worden waren. Nachdem die Temperatur leicht gestiegen war, starteten die Männer, allerdings ohne einige Topläufer.

Bolschunow siegte schließlich mit 0,5 Sekunden Vorsprung auf Sergej Ustjugow und 0,7 Sekunden vor Artem Malzew. Der Österreicher Mika Vermeulen lief so wie am Vortag auf Rang 23, mit 1:42,6 Sekunden Rückstand auf den Sieger. „Das war heute brutal, mir ist so kalt. Ich habe das noch nie erlebt, mir ist ein Eiszapfen aus der Nase gehängt“, erzählte Vermeulen im ORF-Interview. Ein Verzicht war für ihn kein Thema, zweimal Rang 23 ist für ihn auch zufriedenstellend. „Ich bin der Meinung, wenn ein Rennen ist, wird gelaufen. Zufrieden bin ich definitiv“, so der Österreicher.

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Motorrad

Nach zwei Jahren in der Moto3-Weltmeisterschaft wechselt Maximilian Kofler in die Supersport-WM. Der Oberösterreicher unterschrieb für 2022 bei der italienischen Mannschaft CM Racing und wird die volle Saison an der Seite des früheren Weltmeisters Randy Krummenacher auf einer Ducati Panigale V2 bestreiten. Das gab das Management des 21-Jährigen am Sonntag bekannt.

Maximilian Kofler (AUT)
GEPA/Manfred Binder

„Es wird ein großer Schritt werden von der Moto3 auf die Supersport-Maschine, aber auch ein sehr reizvoller“, sagte Kofler. „Mit Randy habe ich einen sehr erfahrenen Teamkollegen an meiner Seite, von dem ich mir viel abschauen kann. Er zählt zu den absoluten Topkandidaten auf den Titel im nächsten Jahr und ist daher ein starker Referenzwert ab dem ersten gemeinsamen Training“, erklärte Kofler.

In seinen zwei Moto3-Saisonen auf einer KTM konnte Kofler 2021 erstmals auch punkten, ein neunter Platz in San Marino war dabei sein bestes Resultat. Im Gegensatz zur Moto3 warten bei der Supersport-WM, die gemeinsam mit der Superbike ausgetragen wird, je zwei Rennen an den Wochenenden. Damit stehen 26 Rennen an 13 Stationen am Programm.

Davis-Cup

Die Entscheidung in Gruppe F beim Davis-Cup-Finalturnier in Innsbruck fällt erst am Schlusstag: Deutschland schaffte am späten Samstagabend in der Olympiaworld auch ohne Alexander Zverev den Sieg über Serbien.

Auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic, der zuvor im Einzel zum 1:1 ausgeglichen hatte, konnte gemeinsam mit Nikola Cacic die Niederlage nicht verhindern. Kevin Krawietz/Tim Pütz besiegten Cacic/Djokovic nach 2:16 Stunden mit 7:6 (7/5) 3:6 7:6 (7/5).

Deutschland kann gegen ÖTV-Team Aufstieg fixieren

Damit ist der Plan von Djokovic und Co., nach dem Samstag als Viertelfinalist festzustehen, nicht aufgegangen. Und Deutschland kommt mit breiter Brust ins letzte Gruppenmatch am Sonntag (ab 16.00 Uhr) gegen Österreich, das am Freitag gegen die Serben mit 0:3 verloren hatte.

Nach dem 7:6 (7/4) 6:4-Erfolg von Dominik Koepfer über Filip Krajinovic glich Superstar Djokovic mit einem 6:2 6:4 über Jan-Lennard Struff zunächst aus. Doch das Happy End für Djokovic, der im dritten Satz auch einen Schläger zertrümmerte, blieb aus.

Österreich muss nun im abschließenden Pool-Match am Sonntag mit 3:0 gewinnen, um überhaupt noch eine kleine Chance zu haben, als einer der zwei besten Gruppenzweiten ins Madrid-Viertelfinale aufzusteigen.

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Tennis

Im Fall der Chinesin Peng Shuai hat der WTA-Chef seine „tiefe Sorge“ bekräftigt. Steve Simon bezweifelte in einer Mitteilung erneut, dass es der 36-Jährigen möglich sei, „frei, offen und direkt“ zu kommunizieren.

Peng Shuai hatte Anfang November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Ihr Posting wurde bald danach gelöscht. Seither äußerten Sportler, Politiker und Menschenrechtler Sorge um das Wohlergehen der Tennisspielerin.

Der WTA-Chef habe über verschiedene Kanäle Kontakt zu Peng Shuai gesucht, hieß es. Ihre Antworten auf zwei E-Mails seien „klar von anderen beeinflusst“ gewesen. Daher habe sich Simon entschieden, ihr so lange keine Mail mehr zu schreiben, bis die Reaktionen wirklich von Peng Shuai kommen würden und nicht zensiert seien.

Schon zu Beginn der Affäre hatte der WTA-Chef gedroht, keine Turniere mehr in China ausrichten zu wollen, solange Peng Shuais Sicherheit nicht gewährt sei. China ist mit einer Reihe von Veranstaltungen wichtiger Geldgeber der Damen-Tour. Zusätzliche Brisanz erhält der Fall durch die bevorstehenden Winterspiele in Peking im Februar und die ohnehin anhaltende Kritik am Gastgeberland.

Eishockey

Die Dallas Stars haben am Samstag (Ortszeit) ihren vierten Sieg in Serie in der National Hockey League (NHL) gefeiert. Das Team von Michael Raffl setzte sich bei den Arizona Coyotes mit 3:2 durch. Der Villacher stand dabei 16:03 Minuten auf dem Eis und gab zwei Torschüsse ab.

Erik Johnson (Avalanche) and Michael Raffl (Stars)
AP/LM Otero

Die Stars erwischten einen Traumstart und gingen bereits nach 54 Sekunden durch Roope Hintz, der seinen siebenten Treffer in den letzten acht Spielen verbuchte, in Führung. Nach dem schnellen Ausgleich durch Antoine Roussel (4.) sorgte Jakob Peterson noch im ersten Drittel für das 2:1 für Dallas (19.). Die Entscheidung fiel dann bereits im Mitteldrittel. Travis Boyd glich zunächst für Arizona erneut aus (25.), ehe Jason Robertson bereits in der 29. Minute den Dallas-Siegestreffer erzielte.

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ICE Hockey League, 22. Runde

Beginn 16.00 Uhr:

Vienna – Linz -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 16.30 Uhr:

Salzburg – Ljubljana -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 17.30 Uhr:

KAC – Fehervar -:-

(-:- -:- -:-)

Znojmo – Bozen -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 18.00:

Pustertal – VSV -:-

(-:- -:- -:-)

Tabelle

Sp S SV NV N TV P PS
1. HK Olimpija Ljubljana 19 12 0 3 4 70:53 39 2,053
2. Hydro Fehervar AV19 20 10 2 3 5 70:53 37 1,850
3. Red Bull Salzburg 22 8 7 2 5 66:47 40 1,818
4. TIWAG Innsbruck Haie 18 8 4 0 6 56:54 32 1,778
5. HC Bozen Südtirol Alperia 19 9 2 1 7 53:59 32 1,684
6. EC Grand Immo VSV 19 8 2 3 6 74:59 31 1,632
7. KAC 20 6 5 4 5 56:52 32 1,600
8. spusu Vienna Capitals 20 8 3 1 8 49:48 31 1,550
9. HC Orli Znojmo 19 7 2 0 10 61:59 25 1,316
10. Moser Medical Graz 99ers 21 7 1 3 10 63:73 26 1,238
11. Dornbirn Bulldogs 20 4 2 5 9 55:75 21 1,050
12. Steinbach Black Wings Linz 21 4 2 6 9 46:69 22 1,048
13. HC Pustertal Wölfe 20 4 2 4 10 47:62 20 1,000

S = Siege (drei Punkte)
SV = Siege nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
NV = Niederlagen nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)
N = Niederlagen (null Punkte)
PS = Punkteschnitt

Bratislava Capitals nach 14 absolvierten Spielen ausgestiegen

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Fußball

Palmeiras Sao Paulo hat sich zum zweiten Mal in Folge den Titel der Copa Libertadores gesichert. Der Club setzte sich am Samstag im Finale in Montevideo gegen Flamengo Rio de Janeiro mit 2:1 in der Verlängerung durch.

Im Centenario-Stadion war Palmeiras in der regulären Spielzeit lange in Führung gelegen. In der fünften Minute brachte Raphael Veiga sein Team in Front. Gabriel Barbosa glich für Flamengo in der 72. Minute aus. Für „Gabigol“, den besten Torschützen des Wettbewerbs, war es der elfte Treffer im 13. Spiel. Den Siegestreffer erzielte Deyverson in der 95. Minute.

Der FC Barcelona hat im zweiten Ligaspiel unter Coach Xavi den zweiten Sieg eingefahren. Die Katalanen gewannen bei Villarreal 3:1 und liegen damit als Siebenter vorerst sieben Punkte hinter Spitzenreiter Real Madrid.

Frenkie de Jong (48.), Memphis Depay (88.) und Philippe Coutinho (94./Elfmeter) trafen für Barca, Samuel Chukwueze (76.) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den Europa-League-Sieger markiert. Bei den Gästen saß ÖFB-Teamspieler Yusuf Demir auf der Bank.

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Aufgrund zahlreicher positiver Coronavirus-Fälle in der Mannschaft ist Belenenses Lissabon am Samstag in der portugiesischen Meisterschaft im Stadt-Derby gegen den Club von ÖFB-Legionär Valentino Lazaro Benfica nur mit neun Spielern angetreten.

Bereits zur Pause lag der Tabellen-16. gegen den Spitzenreiter mit 0:7 zurück, nach dem verletzungsbedingten Aus von drei Belenenses-Spielern wurde die Partie schließlich abgebrochen, da laut FIFA-Regulativ mindestens sieben Spieler inklusive Torhüter auf dem Feld stehen müssen.

Belenenses hatte nicht zuletzt aus Protest gegen die portugiesischen Gesundheitsbehörden und den Fußballverband, die die Partie nicht abgesagt hatten, selbst auf den Antrag einer Spielverlegung verzichtet.

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Juventus Turin hat im Kampf um die Champions-League-Ränge in der italienischen Serie A am Samstag einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. Statt mit einem Sieg näher an Atalanta Bergamo heranzurücken, vergrößerte sich der Abstand auf den Ligavierten nach einer 0:1-Heimniederlage auf bereits sieben Punkte. Zum Matchwinner für Atalanta avancierte Duvan Zapata (28.).

Die „Alte Dame“ ist nur auf Platz acht und verlor nach dem Champions-League-0:4 bei Chelsea das zweite Pflichtspiel in Folge. Atalanta ist mittlerweile sieben Ligapartien unbesiegt, wobei gleich fünfmal drei Punkte herausschauten.

Inter gewinnt in Venedig

Im Abendspiel später landete der drittplatzierte Titelverteidiger Inter Mailand einen 2:0-Auswärtserfolg gegen Venezia und rückte damit dem Führungsduo Napoli und AC Milan zumindest vorläufig auf einen Punkt nahe. Hakan Calhanoglu (34.) und Lautaro Martinez (96.) trafen für Inter, bei den Gastgebern war Michael Svoboda Ersatz.

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Liverpool ist zumindest für einen Tag zum ersten Verfolger von Chelsea in der englischen Premier-League aufgestiegen. Die „Reds“ feierten am Samstag im Heimspiel der 13. Runde gegen Southampton einen 4:0-Erfolg und verringerten den Rückstand auf einen Punkt. Der Spitzenreiter aus London hat erst am Sonntag im Schlager Manchester United zu Gast. Mittelstürmer Diogo Jota mit einem Doppelpack (2., 32.), Thiago Alcantara (37.) und Vigil van Dijk (52.) schossen die Tore.

Southampton kassierte nach dem 1:2 bei Norwich City die zweite Niederlage in Folge. Mit 14 Punkten liegt die Truppe des steirischen Trainers Ralph Hasenhüttl auf Position 14. Den fünften Platz festigte Arsenal mit einem 2:0-Heimsieg gegen Newcastle United, den Bukayo Saka (56.) und Gabriel Martinelli (66.) erst nach der Pause fixierten.

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Handball

Österreichs Damen fahren ohne Erfolgserlebnis zur WM nach Spanien. Das ÖHB-Team musste sich am Samstag in Hollabrunn auch im zweiten Spiel Portugal mit 30:31 (16:11) geschlagen geben. So wie bei der 25:26-Niederlage am Donnerstag verspielten die Österreicherinnen bei der Generalprobe nach der Pause einen klaren Vorsprung.

„Wir können auf der ersten Halbzeit aufbauen und mit der zweiten Halbzeit definitiv nicht zufrieden sein. Mit 30 erzielten Toren kann ich gut leben, 31 Gegentore sind zehn zu viel“, erklärte Cheftrainer Herbert Müller im ORF-Interview. Müller und sein Team reisen nun nach Torrevieja, wo am kommenden Mittwoch die Endrunde beginnt. Dort sind China (Donnerstag), Argentinien (Samstag) und Spanien (Montag, 6.12.) die Gruppengegner.

Wieder Rückfall nach der Pause

Zum Abschluss der Vorbereitung zeigten die Österreicherinnen bis kurz vor der Pause auf beiden Seiten des Feldes eine starke Leistung. Nach einer raschen 4:1-Führung hielt die ÖHB-Auswahl, oft durch den linken Flügel Nina Neidhart erfolgreich, den Vorsprung konstant und lag bis zu sieben Tore voran, verlor aber gegen Ende der ersten Halbzeit an Schwung.

Aber wie schon vor zwei Tagen konnten die Österreicherinnen das Niveau nach der Pause nicht halten. Die Portugiesinnen holten schnell auf und schafften in der 41. Minute (19:19) den Gleichstand. In der 52. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung (25:24), gerieten danach nicht mehr in Rückstand und schafften wieder einen knappen Sieg.

„Ich bin nicht zufrieden. Ich bin sehr zufrieden mit den ersten 28 Minuten. Da war die Deckung stabil, vorne haben wir gut gespielt. Aber es fehlt noch an Konstanz. Wir haben oft schon erlebt, dass wir ein Topspiel gemacht haben und dass wir dann einbrechen“, analysierte Müller.

Basketball

Die Phoenix Suns haben am Samstag (Ortszeit) das Topspiel der National Basketball Association (NBA) bei den Brooklyn Nets mit 113:107 gewonnen. Für die Suns war es der 17. Saisonsieg bzw. der 16. en suite. Es ist die zweitlängste Erfolgsserie in der Clubhistorie, mit einem weiteren Sieg im Schlager gegen Golden State am Dienstag würde man die Bestmarke aus der Saison 2006/07 einstellen.

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Tischtennis

Ni Xia Lian hat sich bei der Tischtennis-WM in Houston im Alter von 58 Jahren eine Medaille gesichert. Die für Luxemburg spielende gebürtige Chinesin deklassierte am Samstag mit ihrer Partnerin Sarah de Nutte im Viertelfinale die Inderinnen Manika Batra/Archana Kamath mit 3:0 (1,6,8) und steht im Halbfinale.

Zumindest Bronze hat Ni Xian Lian bei ihrer 22. WM damit schon vor dem Halbfinale gegen die Chinesinnen Wang Manyu/Sun Yingsha sicher. Für Ni Xian Lian ist es die vierte WM-Medaille – nach 36 Jahren Pause. Sie hatte 1983 damals noch als Chinesin Gold im Teambewerb und im Mixed-Doppel gewonnen, 1985 folgte Silber im Doppel.

Schach

Magnus Carlsen und Jan Nepomnjaschtschi haben sich auch in der zweiten Partie der Schach-WM in Dubai nach einem komplizierten Verlauf remis getrennt. „Es war eine verrückte Partie. Ich wusste wirklich nicht, was los war. Am Brett dachte ich, dass wir beide nicht besonders spielten“, sagte Nepomnjaschtschi am Samstag.

Magnus Carlsen und Ian Nepomniachtchi
APA/AFP/Giuseppe Cacace

Der Titelverteidiger opferte in einer Katalanischen Eröffnung schon früh einen Bauern und erhielt gutes Figurenspiel und Angriffschancen, während Nepomnjaschtschi seine Stellung als „vielleicht spielbar, aber hässlich“ bezeichnete.

Nach der Eröffnung machte zunächst Carlsen nicht das Beste aus seinen Möglichkeiten, später war es Nepomnjaschtschi. Das nach 58 Zügen erreichte Remis nannte Carlsen „für beide ein ordentliches Resultat“. Die dritte Partie beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr, der Montag ist spielfrei. Die erste Partie endete mit einem Remis in 45 Zügen.