Olympia

Ein Minister in Japan hat wegen der Coronavirus-Pandemie die Durchführung der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio infrage gestellt. „Wir müssen jetzt unser Bestes tun, um uns auf die Spiele vorzubereiten, aber es kann auch anders ausgehen“, sagte Taro Kono, Minister für Administration und Regulierungsreformen. Alles sei möglich. „Das Olympische Komitee muss über einen Plan B, Plan C nachdenken. Aber die Situation ist nicht einfach.“

Auch Olympia 2021 in Tokio wackelt

Auch die bereits einmal verschobenen Olympischen Spiele in Japan 2021 wackeln. Dabei steht das Land virustechnisch deutlich besser als Österreich da.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Japan und des ausgerufenen Ausnahmezustands ist der Zweifel an der Abhaltung der von 2020 auf heuer verschobenen Sommerspiele (23. Juli bis 8. August) gestiegen. Eine Umfrage vor ein paar Tagen unter der Bevölkerung hatte ergeben, dass 35,3 Prozent der Befragten für eine Absage und 44,8 für die Verlegung auf ein anderes Datum sind. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die lokalen Organisatoren halten vorerst an der Durchführung fest.

Fußball

Lazio Rom hat am Freitagabend einen prestigeträchtigen Sieg im „Derby della Capitale“ gegen die AS Roma gefeiert. Die „Weiß-Blauen“ setzten sich zum Auftakt der 18. Runde dank Treffern von Ciro Immobile (14.) und einem Doppelpack von Luis Alberto (23., 67.) vor leeren Rängen mit 3:0 durch.

Jubel des Lazio-Rom-Torschützen Luis Alberto im Spiel gegen AS Roma
Reuters/Alberto Lingria

Lazio stieß mit dem dritten Sieg in Folge vorerst auf Rang sieben vor, der Rückstand auf den drittplatzierten Lokalrivalen wurde auf drei Punkte verkleinert. Für die Roma gab es nach dem 2:2 gegen Inter im zweiten Topspiel in Folge keinen Sieg.

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Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Rang zwei in der deutschen Bundesliga verpasst. Kapitän Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic und Co. verloren am Freitagabend zum Auftakt der 16. Runde bei Union Berlin mit 0:1 und sind als Dritter bereits vier Runden sieglos.

Tor von Cedric Teuchert (Union Berlin) gegen Bayer Leverkusen
APA/AFP/Andreas Gora

Die Berliner, bei denen Christopher Trimmel als Kapitän durchspielte, lauern dank eines späten Treffers von Cedric Teuchert (88.) nur noch einen Zähler dahinter auf Rang vier.

Berlin war über 90 Minuten gesehen die gefährlichere Mannschaft, der entscheidende Treffer fiel nach einem am eigenen Sechzehner gestarteten Konter samt Ideallaufpass von Christopher Lenz.

Union seit sechs Runden unbesiegt

Teuchert war im Abschluss kaltschnäuzig, nachdem er in der 50. Minute noch bei einem Abschluss an die Innenstange Pech gehabt hatte. Trimmel und seine Kollegen haben damit schon sechs Partien in Folge nicht mehr verloren, drei der jüngsten vier Partien wurden gewonnen.

Bei Leverkusen ist der Trend umgekehrt, die Werkself ging in drei der letzten vier Spiele als Verlierer vom Platz. Dragovic agierte über die volle Distanz als Rechtsverteidiger, Baumgartlinger wurde in der 69. Minute ausgetauscht.

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Die Würzburger Kickers haben den zweiten Sieg in Folge in der zweiten deutschen Bundesliga knapp verpasst. Der in der 83. Minute eingewechselte Stefan Maierhofer und Co. kamen am Freitag trotz einige Zeit doppelter Überzahl im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig über ein torloses Remis nicht hinaus.

Die Würzburger sind somit weiter Tabellenschlusslicht, der 16. Braunschweig, bei dem Dominik Wydra in der 51. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah, hielt den Fünf-Punkte-Vorsprung aufrecht.

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Mauricio Pochettino, neuer Trainer von Paris Saint-Germain, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der französische Meister am Freitagabend mit. Der 48-jährige Argentinier werde sich nun in Quarantäne begeben.

PSG-Trainer Mauricio Pochettino
APA/AFP/Alain Jocard

Bei der Vorbereitung auf das Ligaspiel bei Angers SCO am Samstag (21.00 Uhr) wird der Nachfolger von Thomas Tuchel von seinen Assistenztrainern Jesus Perez und Miguel D’Agostino vertreten, hieß es in der Mitteilung.

Pochettino hatte Anfang des Jahres die Nachfolge des früheren deutschen Bundesliga-Trainers Tuchel angetreten, der zu Weihnachten beurlaubt worden war. Im Supercup gegen Olympique Marseille hatte der ehemalige Tottenham-Coach den ersten Titel mit seinem neuen Club geholt.

Ein Erstrundenspiel des Uniqa-ÖFB-Cups steht offenbar unter Manipulationsverdacht. Wie die „Oberösterreichische Nachrichten“ und die „Kleine Zeitung“ am Freitag berichteten, nimmt die Staatsanwaltschaft den 7:1-Sieg von Zweitligist Austria Klagenfurt über Regionalligist ATSV Stadl-Paura vom August im Wörthersee-Stadion unter die Lupe.

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Der FC Barcelona muss die ursprünglich für 24. Jänner angesetzte Präsidentschaftswahl verschieben. Aufgrund des Anstiegs an Infektionen mit dem Coronavirus in Katalonien habe man sich mit dem Club darauf verständigt, teilte das Regionalparlament der spanischen Region am Freitag mit. In Katalonien gelten seit kurzem strengere Ausgangsbeschränkungen.

Josep Maria Bartomeu war als Barcelona-Präsident im Oktober zurückgetreten. Den Club plagen durch die Coronavirus-Krise finanzielle Probleme, auch sportlich läuft es nicht nach Wunsch. Mit dem ehemaligen Clubchef Joan Laporta, Victor Font und Toni Freixa gibt es drei Kandidaten für Bartomeus Nachfolge.

Austria Wien hat Defensivspieler Eric Martel leihweise bis 2022 von RB Leipzig verpflichtet. Der 18-Jährige soll Stabilität in die Mannschaft bringen, über die Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart.

Trainer Peter Stöger meinte über den Neuzugang: „Er ist ein junger Spieler mit viel Potenzial, kann bei uns Spielpraxis sammeln und passt zu den Rahmenbedingungen, in denen wir uns momentan bewegen.“

Martel spielte seit 2017 für den Leipziger Nachwuchs und unterzeichnete im Sommer seinen ersten Profivertrag beim deutschen Bundesligisten. Unmittelbar vor Weihnachten wurde er von Trainer Julian Nagelsmann im DFB-Pokal in der Profimannschaft eingewechselt und absolvierte beim 3:0 in Augsburg seine ersten Minuten.

Die Club-Weltmeisterschaft muss ohne den FC Auckland City stattfinden. Die Neuseeländer sagten ihre Teilnahme an dem Turnier von 1. bis 11. Februar in Katar am Freitag ab. Das teilten der Fußballweltverband (FIFA) und Auckland City mit. Grund dafür sind die Quarantänebestimmungen in Neuseeland wegen der Coronavirus-Pandemie.

„Da die Isolations- und Quarantänevorschriften der neuseeländischen Behörden außerhalb der Kontrolle der FIFA liegen, konnte trotz regelmäßiger Gespräche zwischen der FIFA, dem Club, dem neuseeländischen Fußballverband und der OFC in den letzten Tagen keine Lösung gefunden werden“, hieß es von der FIFA.

Bundesliga

Rapid Wien hat sein letztes Testspiel vor dem Frühjahrsstart der Fußball-Bundesliga erfolgreich gestaltet. Die Hütteldorfer besiegten die Admira auf dem Trainingsgelände beim Ernst-Happel-Stadion mit 3:1, Ercan Kara (30.), Maximilian Hofmann (39.) und Dejan Ljubicic (55.) erzielten die Tore. Roman Kerschbaum hatte die Admira in der 27. Minute in Führung gebracht.

Ein Wermutstropfen für die Grün-Weißen war die Rote Karte für Stürmer Taxiarchis Fountas (15.) wegen einer Tätlichkeit. Dem Griechen droht nun eine Sperre.

Schiedsrichter Gerhard Grobelnik zeigt Taxiarchis Fountas (Rapid) die Rote Karte
GEPA/Philipp Brem

Rapid empfängt am nächsten Freitag in seinem ersten Meisterschaftsspiel nach der Winterpause Sturm Graz. Die Grazer sind bereits an diesem Sonntag beim WAC gefordert, es handelt sich dabei um eine Nachtragspartie.

Salzburg-Test gegen Amstetten abgesagt

Das für Samstag angesetzte Testspiel zwischen SKU Amstetten und Red Bull Salzburg ist unterdessen abgesagt worden. Wie die Niederösterreicher mitteilten, habe es positive Coronavirus-Antigentests gegeben. Deswegen habe man sich vorsorglich zu einer Absage entschlossen.

Ergebnis eines Fußballtestspiels am Freitag:

SK Rapid Wien – FC Admira 3:1 (2:1)

Wien, Tore: Kara (30.) Hofmann (39.), D. Ljubicic (55.) bzw. Kerschbaum (27.).

Rote Karte: Fountas (15./Tätlichkeit)

Handball-WM

Titelverteidiger Dänemark ist mit einem souveränen 34:20-Sieg über Bahrain in die Handball-WM in Ägypten gestartet. Auch Deutschland gelang am Freitag gegen WM-Neuling Uruguay der erwartete Auftaktsieg, es wurde ein 43:14-Schützenfest.

Magnus Saugstrup (Dänemark)
APA/AFP/Mohamed Abd El Ghany

Beide Nationen haben, da die ersten drei Teams der Vierergruppe in die nächste Turnierphase einziehen, schon einen großen Schritt Richtung Hauptrunde gemacht. Ein solcher blieb Europameister Spanien und seinem „Vize“ Kroatien bei ihren ersten Spielen in den Gruppen B und C verwehrt.

Kroatien rettet Remis gegen Japan

Spanien kam gegen Brasilien wie auch Kroatien überraschend gegen Japan nicht über ein 29:29-Remis hinaus. Die vom früheren Österreich-Teamchef Dagur Sigurdsson betreuten Japaner lagen zwischenzeitlich sogar mit sechs Toren in Führung und mussten erst wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich hinnehmen. Die ersten Tabellenführer heißen in Gruppe B Polen (30:28 gegen Tunesien) und in Pool C Katar (30:25 gegen Angola).

Neben Uruguay verloren auch die beiden anderen Debütanten bei ihrer Endrundenpremiere: Die Demokratische Republik Kongo hielt im Dänemark-Pool-D beim 28:22 gegen Argentinien immerhin bis zur Pause gut mit (14:13). In der Deutschland-Gruppe A betrieben die durch das Coronavirus personell arg dezimierten Kapverden mit einer elfköpfigen Rumpftruppe gegen Ungarn (24:37) Schadensbegrenzung auf beachtlichem Niveau.

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Kurz vor der Auftaktpartie von Titelverteidiger Dänemark bei der Handball-WM in Ägypten ist am Freitag ein dänischer Teamspieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handelt sich um WM-Debütant Emil Jakobsen, der bereits zuvor einmal mit dem Virus angesteckt war. Er werde nun ebenso isoliert wie sein Zimmerkollege Morten Olsen, teilte der dänische Handballverband am Freitagvormittag mit. Bei Olsen wird auf einen negativen Test im Laufe des Tages gehofft.

Indes wurden bei den Kapverden erneut Coronavirus-Fälle bekannt, ein möglicher Turnierausschluss war wenige Stunden vor dem erstes Spiel gegen Ungarn am Freitag aber vom Tisch. Die jüngsten Coronavirus-Tests seien alle negativ ausgefallen, teilte der Weltverband IHF auf Anfrage der dpa mit, der Partie stehe nichts im Wege.

Zuvor waren die Afrikaner trotz mehrerer CoV-Fälle zur Weltmeisterschaft gereist, die Mannschaft zog jedoch auch auf Drängen der deutschen Delegation zunächst nicht ins allgemeine Teamhotel in Giseh, in dem auch Österreich logiert.

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Skispringen

In Abwesenheit des pausierenden Teamleaders Stefan Kraft hat Daniel Huber als Vierter der Qualifikation für das Weltcup-Springen in Zakopane einen starken Eindruck hinterlassen.

Der Salzburger sprang nur einen Meter kürzer als der Gewinner der Vorausscheidung, Yukiya Sato aus Japan (133 Meter). Schlecht lief es für Maximilian Steiner und Polens Piotr Zyla, die jeweils wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert wurden und am Sonntag (16.00 Uhr) zuschauen müssen.

Zuvor ist für Samstag (16.15 Uhr, jeweils live in ORF1 und im Livestream) der zweite Mannschaftsbewerb dieses Weltcup-Winters angesetzt, den ersten zum Saisonauftakt in Wisla hatte Österreich (mit Kraft) gewonnen. Das ÖSV-Quartett bilden nun Huber, Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und Jan Hörl. Im Einzel wird dann auch der zuletzt nicht für den Weltcup berücksichtigte, fünffache Zakopane-Sieger Gregor Schlierenzauer dabei sein.

Ski alpin

Die alpinen Ski-Herren bestreiten am Samstag den ersten von zwei Slaloms in Flachau, wohin die Rennen nach mehreren Absagen vergeben wurden. In dieser Disziplin sorgte der Kärntner Marco Schwarz für den zweiten und bisher letzten ÖSV-Saisonsieg.

Der erste Durchgang beginnt um 9.30 Uhr und ist live in ORF1 und im Livestream zu sehen, Übertragungsbeginn ist 9.05 Uhr.

Der entscheidende zweite Lauf folgt um 12.30 Uhr und ist ebenfalls live in ORF1 und im Livestream zu sehen, Übertragungsbeginn ist 12.25 Uhr.

Startliste und interessante Fakten in sport.ORF.at/skialpin

Am Samstag findet in Kranjska Gora der erste von zwei Damen-Riesentorläufen an diesem Wochenende statt. Der erste Durchgang beginnt um 11.00 Uhr und ist live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 10.45 Uhr.

Der zweite Lauf ist für 14.00 Uhr angesetzt und wird ebenfalls live in ORF1 und im Livestream übertragen. Übertragungsbeginn ist um 13.45 Uhr.

Startliste und interessante Fakten in sport.ORF.at/skialpin

Skeleton

Janine Flock hat ihren zehnten Sieg im Weltcup knapp verpasst. Auf der Naturbahn in St. Moritz musste sich die Tirolerin am Freitag nur der Deutschen Tina Hermann geschlagen geben. Hermann fing die nach dem ersten Lauf voran liegende Flock bei starkem Schneefall dank eines starken zweiten Durchgangs mit Bahnrekord noch ab. 0,32 Sekunden fehlten der EM-Dritten Flock am Ende auf die Vizeeuropameisterin und dreifache Weltmeisterin.

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Biathlon

Die Weltcup-Staffel in Oberhof ist Österreichs Biathleten am Freitag völlig misslungen. Nach den Plätzen sechs und sieben in Kontiolahti bzw. Hochfilzen kam das ÖSV-Quartett David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Harald Lemmerer nach 4 x 7,5 km sowie einer schwachen Schießleistung mit 13 Nachladern und drei Strafrunden 5:11 Minuten hinter Sieger Frankreich als 15. ins Ziel. Das Podest komplettierten Norwegen und Italien.

ÖSV-Biathleten in Oberhof-Staffel chancenlos

Österreichs Biathleten haben in der Weltcup-Staffel in Oberhof eine bittere Niederlage einstecken müssen. Für Komatz, Eder, Leitner und Lemmerer schaute nur der 15. Platz heraus.

Nachdem Komatz als Zwölfter mit etwa 40 Sekunden Rückstand übergeben hatte, riss ausgerechnet der normalerweise so sichere Schütze Eder schon beim ersten Schießen eine Strafrunde auf, sorgte im makellosen Stehendschießen nur noch für Schadensbegrenzung und büßte schließlich gut eineinhalb Minuten ein. Leitner sammelte danach zwei weitere Strafrunden, Lemmerer konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Von allen 24 Teams wies das ÖSV-Team die zweitschlechteste Schießleistung auf.

Biathlon-Weltcup in Oberhof

Herren-Staffel (4 x 7,5 km):
1. Frankreich Desthieux, Fillon Maillet, Claude, Jacquelin 1:22:28,0 0/6*
2. Norwegen Christiansen, Dale, Bö, Bö + 4,2 1/4
3. Italien Bormolini, Hofer, Giacomel, Windisch 1:06,6 0/5
4. Russland 1:55,3 0/9
5. Deutschland 2:06,4 3/11
6. Ukraine 2:31,8 0/2
7. Schweden 2:59,6 1/9
8. Kanada 3:05,3 0/9
9. Schweiz 3:17,1 0/9
10. Finnland 3:32,9 0/7
15. Österreich Komatz, Eder, Leitner, Lemmerer 5:11,0 3/13
* Strafrunden/Nachlader

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Nordische Kombi

Jarl Magnus Riiber hat am Freitag in Val di Fiemme seinen bereits 30. Weltcup-Sieg gefeiert. Der erst 23-jährige Norweger war schon als Leader nach dem Sprung von der Normalschanze in Predazzo in die 10-km-Loipe gegangen und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der Finne Ilkka Herola und der Deutsche Vinzenz Geiger.

Riiber siegt in Val di Fiemme

Im Weltcup der Nordischen Kombinierer in Val di Fiemme holten Johannes Lamparter und Lukas Greiderer die Ränge sieben und neun. Der Sieg ging an den Weltcup-Führend Jarl Magnus Riiber aus Norwegen.

Bester Österreicher war im ersten Rennen des Jahres 2021 bzw. dem ersten seit dem Weltcup in der Ramsau Johannes Lamparter als Siebenter, Lukas Greiderer landete als Neunter ebenfalls in den Top Ten. Dahinter kam mit Thomas Jöbstl, Martin Fritz und Mario Seidl ein ÖSV-Dreierpaket auf den Rängen 15 bis 17. Lukas Klapfer (23.) und Stefan Rettenegger (25.) holten ebenfalls noch Weltcup-Punkte.

Riiber, der seinen dritten Saisonsieg feierte, war nach einem Satz auf 106 Meter mit 40 Sekunden Vorsprung auf seinen ersten Verfolger in die Loipe gegangen. Diesen verteidigte der Weltcup-Leader souverän. Lamparter war auch nach dem Sprung als Vierter bester Österreicher gewesen und ist nun im Weltcup mit 301 Punkten Dritter hinter Riiber (460) und Geiger (311).

Nordische Kombination Val di Fiemme

Freitag-Bewerb (1 Sprung und 10 km Langlauf):
1. Jarl Magnus Riiber NOR 28:56,1 1/19*
2. Ilkka Herola FIN + 8,4 17/3
3. Vinzenz Geiger GER 9,8 10/5
4. Fabian Rießle GER 10,8 3/13
5. Eric Frenzel GER 11,2 9/6
6. Jörgen Graabak NOR 11,8 18/1
7. Johannes Lamparter AUT 11,9 4/12
8. Akito Watabe JPN 14,9 2/17
9. Lukas Greiderer AUT 17,5 12/7
10. Jens Luras Oftebro NOR 46,2 11/16
15. Thomas Jöbstl AUT 1:23,4 26/10
16. Martin Fritz AUT 1:23,8 24/15
17. Mario Seidl AUT 1:24,1 14/20
23. Lukas Klapfer AUT 2:07,6 20/26
25. Stefan Rettenegger AUT 2:09,8 21/25
43. Marc-Luis Rainer AUT 3:54,4 42/40
* Platzierung im Springen/Langlauf

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Ringen

Die Tiroler Ringerin Martina Kuenz ist mit ihrem dritten Karriere-Weltcup-Sieg in das Olympiajahr gestartet.

Die Vizeeuropameisterin von 2019 setzte sich dank vier Siegen en suite beim Turnier in Nizza in der Gewichtsklasse bis 76 kg durch. Im Finale bezwang Kuenz die Französin Pauline Lecarpentier mit einem 7:2-Punktsieg.

WM-Qualifikation

Das österreichische Fußball-Nationalteam wird seine beiden Heimspiele im März im Rahmen der WM-Qualifikation 2022 in Wien absolvieren. Das gab der ÖFB am Freitag bekannt.

Am 28. März gastieren die Färöer im Ernst-Happel-Stadion, drei Tage später (31. März) folgt das Duell mit den topgesetzten Dänen. Bereits am 25. März (alle Spiele um 20.45 Uhr und live in ORF1) startet die Auswahl von Teamchef Franco Foda auswärts in Schottland in die Quali für die Endrunde 2022 in Katar.

Wie der Verband weiters bekanntgab, wird das Team die Vorbereitung auf die drei Spiele ab 22. März ebenfalls in Wien bestreiten. Details zu einem etwaigen Ticketverkauf stünden derzeit noch nicht fest „und orientieren sich an den von Behörden und Verbänden vorgegebenen Rahmenbedingungen zur Eindämmung der Pandemie“.

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Motorsport

Die reformierte DTM startet erst Mitte des Jahres in die neue Saison. Der Auftakt der Rennserie, in der erstmals GT3-Sportwagen fahren werden, ist von 18. bis 20. Juni in Monza geplant. Ursprünglich war der Auftakt für Ende Mai in St. Petersburg geplant. Insgesamt sind acht Rennwochenenden vorgesehen, wie die DTM am Freitag bekanntgab.

Vier Rennwochenenden finden auf deutschen Strecken statt: Norisring, Lausitzring, Nürburgring und das Finale Anfang Oktober auf dem Hockenheimring. Zudem geplant sind Zolder, Spielberg und Assen – in der Steiermark ist man von 3. bis 5. September zu Gast.