Formel 1

Max Verstappen hat sich im Training für den Grand Prix von Japan den Mercedes-Piloten George Russell und Lewis Hamilton geschlagen geben müssen. Im verregneten Suzuka fuhr Russell am Freitag in 1:41,935 Minuten vor seinem britischen Landsmann Hamilton die Bestzeit. Der 25-jährige Niederländer Verstappen hatte 0,851 Sekunden Rückstand auf Russell. Im ersten Training hatte der Spanier Fernando Alonso (Alpine) die schnellste Zeit erzielt.

Der Deutsche Mick Schumacher konnte nach seinem Unfall im ersten Training nicht mehr antreten. Der 23-Jährige war auf seiner Auslaufrunde von der Strecke abgeflogen und zerstörte seinen Haas-Boliden durch einen heftigen Einschlag in die Begrenzung. Dabei wurden die vorderen Radaufhängungen, die Felgen, der Unterboden und der Frontflügel teils schwer beschädigt.

Zweites Freies Training:
1. George Russell GBR Mercedes 1:41,935
2. Lewis Hamilton GBR Mercedes 1:42,170
3. Max Verstappen NED Red Bull 1:42,786
4. Sergio Perez MEX Red Bull 1:42,834
5. Kevin Magnussen DEN Haas 1:43,187
6. Carlos Sainz ESP Ferrari 1:43,204
7. Fernando Alonso ESP Alpine 1:43,533
8. Valtteri Bottas FIN Alfa Romeo 1:43,733
9. Esteban Ocon FRA Alpine 1:43,884
10. Zhou Guanyu CHN Alfa Romeo 1:44,525
11. Charles Leclerc MON Ferrari 1:44,709
12. Nicholas Latifi CAN Williams 1:44,962
13. Alexander Albon THA Williams 1:45,039
14. Yuki Tsunoda JPN Alpha Tauri 1:45,257
15. Sebastian Vettel GER Aston Martin 1:45,261
16. Lando Norris GBR McLaren 1:45,885
17. Daniel Ricciardo AUS McLaren 1:46,030
18. Lance Stroll CAN Aston Martin 1:46,776
19. Pierre Gasly FRA Alpha Tauri 1:47,109
20. Mick Schumacher GER Haas keine Zeit
Erstes Freies Training:
1. Fernando Alonso ESP Alpine 1:42,248
2. Carlos Sainz ESP Ferrari 1:42,563
3. Charles Leclerc MON Ferrari 1:42,634
4. Esteban Ocon FRA Alpine 1:43,022
5. Kevin Magnussen DEN Haas 1:43,258
6. Max Verstappen NED Red Bull 1:43,362
7. Mick Schumacher GER Haas 1:43,761
8. Lando Norris GBR McLaren 1:43,889
9. Valtteri Bottas FIN Alfa Romeo 1:43,969
10. Sergio Perez MEX Red Bull 1:44,234
11. Zhou Guanyu CHN Alfa Romeo 1:44,249
12. Daniel Ricciardo AUS McLaren 1:44,486
13. Lewis Hamilton GBR Mercedes 1:44,558
14. Lance Stroll CAN Aston Martin 1:44,570
15. Alexander Albon THA Williams 1:44,791
16. Pierre Gasly FRA Alpha Tauri 1:44,878
17. Nicholas Latifi CAN Williams 1:45,424
18. George Russell GBR Mercedes 1:46,103
19. Yuki Tsunoda JPN Alpha Tauri 1:46,192
20. Sebastian Vettel GER Aston Martin 1:48,090

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Europa League

PSV Eindhoven hat mit ÖFB-Rechtsverteidiger Phillipp Mwene am Donnerstag in der UEFA Europa League einen 5:1-Kantersieg beim FC Zürich gefeiert. Die Partie der Gruppe A, in der Mwene durchspielte, war früh entschieden – die Niederländer führten bereits nach 35 Minuten mit 4:0.

Manchester United wiederum wendete in Gruppe E eine Niederlage bei Omonia Nikosia ab. Die Engländer drehten einen 0:1-Pausenrückstand noch in einen 3:2-Erfolg. ManUnited-Trainer Erik ten Hag brachte Cristiano Ronaldo diesmal von Beginn an, der Portugiese blieb aber ohne Torerfolg. Ein Doppelpack des eingewechselten Marcus Rashford (53., 84.) sowie ein Tor von Anthony Martial (63.) retteten den „Red Devils“ drei Zähler.

Freiburg schlägt Nantes

In Gruppe G feierte der SC Freiburg einen 2:0 (1:0)-Heimsieg über den FC Nantes. ÖFB-Legionär Michael Gregoritsch verletzte sich an der linken Hüfte und musste in der 19. Spielminute vom Feld. Die Breisgauer lachen mit dem Punktemaximum von neun Punkten von der Tabellenspitze. Unterdessen bezwang Arsenal in Gruppe A den norwegischen Meister Bodö/Glimt im eigenen Stadion mit 3:0 (2:0).

Freiburg gegen Nantes erfolgreich

In Gruppe H feierte Roter Stern Belgrad einen 4:1-Erfolg gegen Ferencvaros Budapest. Innenverteidiger Aleksandar Dragovic sah bei den Serben Gelb und wurde in der 72. Minute ausgetauscht. Im Parallelspiel bezwang AS Monaco Trabzonspor mit 3:1.

Der deutsche Tabellenführer 1. FC Union Berlin hat am Donnerstag seinen Premierensieg in der UEFA Europa League eingefahren – doch der wurde von Fanausschreitungen überschattet. Das Spiel war in der zweiten Halbzeit für fast eine halbe Stunde unterbrochen, nachdem Anhänger auf den Rängen Feuerwerkskörper gezündet hatten.

Rauch steigt von der Tribüne auf
APA/AFP/TT News Agency/Johan Nilsson

Die eine Halbzeit in Unterzahl spielenden Berliner, bei denen ÖFB-Teamspieler und Kapitän Christopher Trimmel durchspielte, gewann im dritten Gruppenspiel beim schwedischen Vertreter Malmö FF durch ein Tor von Sheraldo Becker (68.) mit 1:0 und wahrte dank der ersten drei Punkte auf dem Konto die Chance auf den Einzug in die nächste Runde.

Union Berlin besiegt Malmö

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Fußball

Bei Zusammenstößen am Rande eines Spiels in Argentinien ist ein Mann ums Leben gekommen. Der 57-Jährige erlitt nach Krankenhausangaben am Donnerstag einen Herzstillstand. Laut Medienberichten mussten Dutzende Zuschauer ins Spital gebracht werden. Die Ausschreitungen begannen vor dem Stadion in der Stadt La Plata südlich von Buenos Aires, als etwa 10.000 Menschen versuchten, in das bereits volle Stadion zu gelangen. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein.

Als das Tränengas das Stadion erreichte, wurde das Spiel abgebrochen. Ein Teil der Zuschauer rannte auf der Flucht vor dem Tränengas und der Gewalt auf das Spielfeld, da die Stadionzugänge von der Polizei noch verschlossen waren. Erst am Samstag waren in Indonesien bei einer Massenpanik 131 Menschen ums Leben gekommen. Auch dort war die Polizei mit Tränengas gegen Fans vorgegangen.

Argentiniens Superstar Lionel Messi wird in Katar seine letzte Fußball-WM spielen. „Ob das meine letzte WM ist? Ja, ganz sicher“, sagte der 35-Jährige am Donnerstag dem Fernsehsender „Star+“.

der argentinische Fußballer Lionel Messi
APA/AFP/Getty Images/Elsa

„Ich zähle die Tage bis zur WM“, ergänzte der Angreifer von Paris Saint-Germain. „Ich möchte, dass es jetzt losgeht und denke schon darüber nach, was passieren und wie es für uns laufen wird, weil es die letzte sein wird.“

Den WM-Titel konnte Messi bisher noch nie gewinnen, es wäre für ihn der krönende Abschluss seiner WM-Historie. Seine beste Platzierung erreichte er bei der WM 2014, wo er mit Argentinien erst im Finale Deutschland unterlag.

Österreichs Fußballnationalmannschaft hat in der am Donnerstag veröffentlichten Weltrangliste des Internationalen Fußballverbands (FIFA) gegenüber August einen Platz verloren. Die Auswahl von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick ist nun 34.

Spitzenreiter bleibt Brasilien vor Belgien, Argentinien, Weltmeister Frankreich und England.

FIFA-Weltrangliste Herren

1. (1.) Brasilien 1.841,30
2. (2.) Belgien 1.816,71
3. (4.) Argentinien 1.773,88
4. (3.) Frankreich 1.759,78
5. (5.) England 1.728,47
6. (7.) Italien 1.726,14
7. (6.) Spanien 1.715.22
8. (8.) Niederlande 1.679,41
9. (9.) Portugal 1.676,56
10. (10.) Dänemark 1.666,57
11. (11.) Deutschland 1.650,21
12. (15.) Kroatien 1.645,64
13. (12.) Mexiko 1.644,89
14. (13.) Uruguay 1.638,71
15. (16.) Schweiz 1.635,92
16. (14.) USA 1.627,48
17. (17.) Kolumbien 1.611,04
18. (18.) Senegal 1.584,38
19. (19.) Wales 1.569,82
20. (22.) Iran 1.564.61
34. (33.) Österreich 1.492,95
Stand vom 6. Oktober 2022

Wenige Tage nach der Trennung von Trainer Marco Giampaolo hat Sampdoria Genua die Verpflichtung des Serben Dejan Stankovic bekanntgegeben. Der frühere Spieler und zuletzt Trainer von Aleksandar Dragovic bei Roter Stern Belgrad erhielt einen Vertrag bis 30. Juni 2023, teilte der norditalienische Club aus Ligurien am Donnerstag mit.

Nach einem verpatzten Saisonstart mit zwei Punkten aus acht Spielen trennte sich der Tabellenletzte der Serie A am Sonntag von Stankovics Vorgänger Giampaolo. Am Samstag geht es für Genua auswärts gegen den auf Platz 17 und damit vor der Abstiegszone rangierenden FC Bologna mit Marko Arnautovic und Stefan Posch um wichtige Punkte.

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Basketball

Die San Antonio Spurs haben am Donnerstag (Ortszeit) auch das zweite Spiel der Presesaon in der National Basketball Association (NBA) verloren. Sie unterlagen Orlando Magic mit 99:102.

Jakob Pöltl blieb in 19:12 Minuten auf dem Parkett ohne Punkte. Er verbuchte mit sechs Rebounds einmal mehr die meisten in seinem Team und verteilte drei Assists.

Den dritten von fünf Tests bestreiten die Texaner am Sonntag gegen die New Orleans Pelicans. Die reguläre NBA-Saison beginnt für Pöltl und Kollegen am 19. Oktober.

Eishockey

Marco Rossi hat sich in der Vorbereitung für die National Hockey League (NHL) als einer der Leistungsträger bei den Minnesota Wild etabliert. Im fünften Test der Wild scorte der Vorarlberger am Donnerstag vor eigenem Publikum in der elften Minute den Treffer zum 1:0 gegen die Chicago Blackhawks und leistete zum 3:1 einen Assist. Am Ende siegte Minnesota mit 4:1.

Der 21-jährige Rossi hält nun schon bei acht Punkten aus fünf Spielen (zwei Tore, sechs Assists) und hat sich seinen Startplatz zum NHL-Auftakt wohl endgültig gesichert. Am Samstag ist der letzte Test, wieder zu Hause, gegen die Dallas Stars angesetzt. Minnesota startet am 13. Oktober mit einem Heimspiel gegen die New York Rangers in die neue Saison.

Win2day ICE Hockey League, Woche vier

Beginn 19.15 Uhr:

Salzburg – Bozen -:-

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Linz – Pustertal -:-

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Fehervar – Graz -:-

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Beginn 19.30 Uhr:

Vienna – VSV -:-

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Vorarlberg – Ljubljana -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 19.45 Uhr:

Asiago – Innsbruck -:-

(-:- -:- -:-)

Tabelle

1. Red Bull Salzburg 6 5 0* 0** 1 21:11 15
2. Bozen Südtirol Alperia 5 4 0* 0** 1 17:7 12
3. KAC 6 3 1* 0** 2 20:15 11
4. Steinbach Black Wings Linz 6 3 1* 0** 2 16:13 11
5. Hydro Fehervar 6 3 0* 1** 2 20:16 10
6. TIWAG Innsbruck Haie 5 3 0* 0** 2 19:14 9
7. Olimpija Ljubljana 5 2 1* 0** 2 13:15 8
8. Moser Medical Graz 99ers 6 2 0* 1** 3 11:16 7
9. Pioneers Vorarlberg 7 2 0* 1** 4 16:25 7
10. EC iDM VSV 5 2 0* 0** 3 17:16 6
11. spusu Vienna Capitals 5 2 0* 0** 3 10:12 6
12. Migross Asiago 5 1 0* 0** 4 12:22 3
13. Pustertal Wölfe 6 1 0* 0** 4 9:19 3
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

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Handball

Die Handballer des HC Hard dürfen sich in der Gruppenphase der EHF European League auf einige Kracher freuen. Das ergab die Auslosung am Donnerstag.

Die Vorarlberger treffen in der Gruppe C auf RK Nexe (Kroatien), Halbfinalist der Vorsaison, den dänischen Topclub Skjern Handbold, Fraikin BM Granollers aus Spanien, Sporting CP aus Portugal und das ungarische Team Balatonfüredi KSE. Die besten vier Mannschaften jeder Sechsergruppe steigen ins Achtelfinale auf.

Vorfreude ist groß

Hard hatte am Dienstag Butel Skopje in der Qualifikation nach einem 26:21 auch im Rückspiel in der Hauptstadt Nordmazedoniens mit 25:21 besiegt und war damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die European-League-Gruppenphase eingezogen. „Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung“, sagte Thomas Huemer, sportlicher Leiter der Harder.

„Wir werden uns Schritt für Schritt auf unsere bevorstehenden Duelle in dieser interessanten Gruppe vorbereiten und unserem Harder Publikum hoffentlich spannende Spiele bieten können“, betonte Huemer. „Was den Kader betrifft, sind unsere Gegner bestimmt etwas breiter aufgestellt als wir.“ Die genauen Spieltermine werden noch festgelegt.

Sportpolitik

Österreichs Sport hat sich lange dafür eingesetzt, nun hat die Regierung mit Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) und Sportminister Werner Kogler (Grüne) eine Einigung erzielt. Die jährliche Besondere Sportförderung wird ab 2023 von 80 Millionen um 50 Prozent auf 120 Millionen Euro erhöht. Details zur technischen Umsetzung müssen noch geklärt werden.

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Schach

Schachsuperstar Magnus Carlsen hat beim Vereinseuropacup in Mayrhofen sein zweites Spiel gewonnen. Der Weltmeister aus Norwegen setzte sich am Donnerstag nach einem Ruhetag mit den weißen Steinen gegen den indischen Großmeister Pentala Harikrishna (Weltranglisten-29.) durch. Carlsen spielt für das Team Offerspill, das sich gegen den tschechischen Gegner Novibor auch dank eines Sieges von Österreichs bestem Schachspieler Markus Ragger geschlagen geben musste.

Der 31-jährige Carlsen, der zuletzt wegen Betrugsvorwürfen gegen das US-amerikanische Schachwunderkind Hans Niemann (19) für Schlagzeilen sorgte, lehnte Interviews am Donnerstag im Zillertal mit dem Hinweis auf die Niederlage seines Teams ab. Seinen ersten Sieg im dritten Spiel beim European Chess Club Cup feierte unterdessen Ex-Weltmeister Viswanathan Anand. Der Inder gewann gegen Schachrijar Mamedjarow aus Aserbaidschan, die Nummer 13 der Welt.

Der unter Betrugsverdacht stehende Schachgroßmeister Hans Niemann ist kurz nach dem Erscheinen eines Untersuchungsberichts bei den US-Meisterschaften in St. Louis/Missouri zu seinem Erstrundenspiel angetreten. Nach dem souveränen Sieg gegen den 15-jährigen Christopher Yoo gab er eine kurze Stellungnahme ab, Nachfragen ließ er nicht zu und brach das Interview dann ab.

„Dieses Spiel ist eine Botschaft an alle. Alles hat damit angefangen, dass ich gesagt habe, dass Schach für sich selbst spricht. Ich denke, diese Partie hat für sich selbst gesprochen. Sie hat den Schachspieler gezeigt, der ich bin“, sagte der 19-jährige US-Amerikaner. Die Partie habe zudem verdeutlicht, dass er nicht nachgeben und bei dem Turnier sein bestes Schach spielen werde. „Egal, unter welchem Druck ich stehe. Das ist alles, was ich über diese Partie zu sagen habe. Schach spricht für sich selbst. Das ist alles, was ich sagen kann.“

Auf Nachfragen des Moderators zum Spiel ging er nicht ein, sondern beendete das Gespräch: „Tut mir leid, das war’s. Sie können das interpretieren, wie Sie wollen. Das ist alles, was ich sagen möchte. Das war so ein schönes Spiel, das muss ich nicht beschreiben.“

Betrug in angeblich mehr als 100 Onlinepartien

Niemann steht im Fokus, weil ihm Weltmeister Magnus Carlsen (31) Betrug vorwirft. Anfang September war es zum ersten Vorfall zwischen beiden Großmeistern gekommen. Beim Sinquefield Cup in St. Louis verlor der Superstar aus Norwegen überraschend gegen Niemann und zog sich erstmals in seiner Karriere von einem Turnier zurück.

Niemann gab während des Sinquefield Cup in einem Interview dann zu, zweimal als Teenager bei Onlinepartien betrogen zu haben, nie jedoch in Präsenz am Schachbrett. Doch Niemann soll angeblich sogar in mehr als 100 Onlinepartien betrogen haben. Das geht aus einem Untersuchungsbericht des Portals Chess.com hervor, über den das „Wall Street Journal“ am Dienstag berichtete. Niemann soll um ein Vielfaches häufiger betrogen haben als bei den zwei Gelegenheiten, die er selbst eingeräumt hatte.

Judo

Debütant Marcus Auer (-60 kg) hat am Donnerstag zum Auftakt der Judo-WM in Taschkent eine Talentprobe abgelegt. Der 19-jährige Steirer gewann seinen ersten Kampf gegen Souleymane Seibou Kangaye aus Niger mit Ippon nach 29 Sekunden. Anschließend musste er sich dem belgischen Weltranglistendritten Jorre Verstraeten – allerdings erst im Golden Score – geschlagen geben.

Auftakt der Judo-WM in Taschkent

„Marcus hat sich richtig teuer verkauft, war über weite Strecken der aktivere Mann“, sagte der Sportdirektor des Österreichischen Judoverbands (ÖJV), Markus Moser, und fügte hinzu: „Marcus sollte Erfahrung sammeln, sich bereits jetzt an die allgemeine Klasse gewöhnen. Diese Aufgabe hat er mehr als erfüllt.“

Katharina Tanzer (-48) unterlag nach nur 50 Sekunden bei der ebenfalls ersten WM-Teilnahme der Italienerin Francesca Milani mit Ippon.

Baseball

Ein gefangener Baseball könnte einen Fan schlagartig zu einem reichen Mann machen – sollte er das Kaufangebot über zwei Millionen US-Dollar annehmen.

So viel will der Inhaber eines Auktionshauses für den Ball bezahlen, den Cory Youmans am Dienstagabend nach einem Homerun von New-York-Yankees-Spieler Aaron Judge fing. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch unter Verweis auf ein Gespräch mit JP Cohen, dem Präsidenten von Memory Lane aus Tustin in Kalifornien.

Judge brach mit jenem 62. Homerun der Saison bei den Texas Rangers einen 61 Jahre alten Rekord in der American League, einer der beiden Divisionen in der Major League Baseball. Weil die noch besseren Werte in der National League alle von Spielern mit Dopinghintergrund erreicht wurden, gilt der Wert als der saubere Rekord im amerikanischen Baseball.

Der Rekordpreis für einen Baseball, mit dem ein Homerun geschlagen wurde, liegt bei drei Millionen US-Dollar. Bezahlt wurde die Summe für den Ball, mit dem Mark McGwire 1998 den Rekord von 70 Homeruns in der regulären Saison aufstellte.