Eishockey

Marco Rossi hat bei seinen ersten Auftritten für die Minnesota Wild aus der National Hockey League (NHL) überzeugt. In zwei Testspielen der Wild-Talente gegen den Nachwuchs der Chicago Blackhawks erzielte der Vorarlberger jeweils ein Tor. Beim 4:3-Sieg nach Penaltyschießen am Sonntag traf der Center in den Schlusssekunden zum 3:3-Ausgleich.

Für Rossi sowie Sturmpartner Matt Boldy gab es danach Lob von General Manager Bill Guerin. „Ich bin begeistert. Unsere hohen Draft-Picks taten, was sie tun sollten, und das ist, produktiv zu sein und wichtige Tore zu erzielen“, erklärte Guerin. Für Rossi geht es am Donnerstag, seinem 20. Geburtstag, weiter, wenn das offizielle Eistraining der Minnesota Wild für die am 12. Oktober beginnende NHL-Saison startet.

Fußball

Nikolai Baden-Frederiksen, der im Sommer von WSG Tirol zu Vitesse Arnheim gewechselt ist, Rapid-Stürmer Ercan Kara und Patson Daka, für Red Bull Salzburg Torschützenkönig der vergangenen Saison der Admiral Bundesliga und nun für Leicester aktiv, sind in der Kategorie „Spieler der Saison“ die Kandidaten für den „Bruno“. Die Wahl wurde durch die Spielerinnen und Spieler durchgeführt, die Bekanntgabe der Sieger erfolgt bei der Bruno-Gala am 4. Oktober in der Wiener Stadthalle.

Als Legionäre der Saison sind David Alaba (Real Madrid), Christoph Baumgartner (Hoffenheim) und Sasa Kalajdzic (Stuttgart) noch im Rennen. In der Kategorie Aufsteiger der Saison dürfen Kalajdzic, Baden-Frederiksen und Yusuf Demir vom FC Barcelona auf die Auszeichnung hoffen. Als Trainer des Jahres sind Salzburgs Meistertrainer Jesse Marsch (nun Leipzig), Christian Ilzer (Sturm Graz) und Thomas Silberberger (WSG Tirol) nominiert.

Der Fußballweltverband (FIFA) will den umstrittenen Plan für eine Austragung der WM alle zwei Jahre am 30. September mit seinen Mitgliedsverbänden debattieren. Es soll dann ein Onlinegipfel über den internationalen Spielkalender stattfinden, teilte die FIFA am Montag mit. „Dies ist eine von mehreren Gelegenheiten, um in den kommenden Monaten eine konstruktive und offene Debatte auf globaler und regionaler Ebene zu führen, der die FIFA zuversichtlich entgegensieht“, hieß es.

Europa als größter Gegner

Die Gedankenspiele der FIFA, die Weltmeisterschaft möglicherweise künftig alle zwei Jahre auszutragen, hatten vor allem in Europa für jede Menge Kritik gesorgt. Aleksander Ceferin, Präsident des europäischen Fußballverbands (UEFA), drohte mit Boykott und forderte ein Treffen mit FIFA-Chef Gianni Infantino.

Die Technische Beratungsgruppe der FIFA um Direktor Arsene Wenger hatte die Ausrichtung der WM alle zwei Jahre vorgeschlagen. „Da es sich um ein Fußballprojekt handelt, bei dem die globalen Interessen des Fußballs an erster Stelle stehen müssen, begann dieser Prozess mit Spielern und Trainern aus der ganzen Welt“, teilte die FIFA mit. Der internationale Spielkalender für Frauen und Männer läuft Ende 2023 beziehungsweise 2024 aus.

Superstar Cristiano Ronaldo hat sich auch in seinem zweiten Ligaspiel seit seiner Rückkehr zu Manchester United in die Schützenliste eingetragen. Der 36-jährige Stürmer erzielte am Sonntag beim 2:1 bei Rapids Europa-League-Gegner West Ham United in der 35. Minute den Ausgleich. Fünf Minuten zuvor hatte Said Benrahma die Londoner in Führung gebracht. Zum Matchwinner avancierte Ex-West-Ham-Spieler Jesse Lingard in der 89. Minute.

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Real Madrid hat sich in der spanischen Meisterschaft an die Tabellenspitze gesetzt. Dank zweier später Tore von Vinicius Junior (86.) und Karim Benzema (88.) machten David Alaba und Co. am Sonntagabend bei Valencia einen 0:1-Rückstand wett und nahmen mit einem 2:1 zum dritten Mal in Folge drei Punkte mit.

Mit Alaba wurde damit weiter kein Spiel verloren, in LaLiga bauten die „Königlichen“ ihre imposante ungeschlagene Serie auf 23 Partien aus. Real hält nach fünf Partien bei 13 Punkten. Zwei Zähler dahinter lauert der Lokalrivale Atletico, der bereits am Samstag gegen Athletic Bilbao über ein 0:0 nicht hinausgekommen war.

Dem Dritten Valencia, dem ein Treffer des Ex-Real-Nachwuchskickers Hugo Duro (66.) nicht half, fehlen nach der ersten Niederlage drei Punkte auf die Ligaspitze. Der FC Barcelona, der erst drei Spiele absolviert hat, kann am Montag mit einem Heimsieg gegen Granada und dann zehn Zählern noch in die Spitzengruppe vorrücken.

Sevilla spielt wieder nur unentschieden

Der FC Sevilla ist weiter unbesiegt nach zwei Erfolgen und zwei Unentschieden mit acht Punkten vorerst Sechster. Wie auch beim 1:1 zum Champions-League-Start gegen Salzburg blieb die Truppe von Trainer Julen Lopetegui auch beim torlosen Remis bei Real Sociedad ohne vollen Erfolg. Es war bereits das dritte Pflichtspiel in Folge, das mit einer Punkteteilung endete.

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Paris Saint-Germain hat am Sonntagabend in der französischen Meisterschaft einen Last-Minute-Heimsieg über Olympique Lyon eingefahren. Das Starensemble lag zunächst durch einen Treffer von Lucas Paqueta (54.) in Rückstand, ehe Neymar (66./Elfmeter) und Mauro Icardi (93.) die Partie drehten.

Neuzugang Lionel Messi traf mit einem Freistoß das Lattenkreuz (37.) und wurde in der 76. Minute ausgetauscht. Der Argentinier wartet noch auf sein erstes Tor für die Pariser, die in der sechsten Runde ihren sechsten Sieg holten.

Monaco muss sich mit Remis begnügen

AS Monaco musste sich drei Tage nach dem 1:0-Heimerfolg über Sturm Graz in der Europa League mit einem 2:2 bei OGC Nizza begnügen und liegt in der Ligue-1-Tabelle mit fünf Punkten aus sechs Partien nur auf Platz 14.

Alexander Golowin (39.) brachte die Gäste in Führung (39.), ehe das überlegene Team aus Nizza nach 73 Minuten mit 2:1 voran lag. Wissam Ben Yedder (77.) rettete immerhin noch einen Punkt für Monaco, das im Finish zudem Glück hatte: Nizzas Amine Gouiri scheiterte vom Elferpunkt (82.).

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Der Österreicher Fabian Schubert hat sich am Sonntag im Schweizer Fußball-Cup in richtiger Torlaune präsentiert. Der 27-jährige Stürmer erzielte beim 7:2-Kantersieg des FC St. Gallen bei Chenois die ersten vier Treffer (8., 29., 40., 45.) im Spiel.

Zur Pause blieb der Ex-Blau-Weiß-Linz-Angreifer, der in der ersten Cuprunde seinen ersten Pflichtspieltreffer für seinen neuen Club erzielt hatte, in der Kabine. Den Aufstieg schaffte auch der FC Basel (3:0 bei Rorschach) – ohne Heinz Lindner im Tor.

Klettern

Der Weltverband der Sportkletterer (ISFC) hat sich bei der österreichischen Staatsmeisterin Johanna Färber für voyeuristische Aufnahmen ihres Körpers im Halbfinale der Kletterweltmeisterschaft in Moskau entschuldigt. „Der IFSC möchte sich zutiefst bei Johanna Färber, dem österreichischen Kletterverband und der gesamten Sportklettergemeinschaft für die Bilder entschuldigen, die während des Boulder-Halbfinales ausgestrahlt wurden“, heißt es in einer Erklärung.

Johanna Färber
GEPA/Mario Buehner

Kritik nach Nahaufnahme

Nach dem ersten Versuch Färbers war während eines Zwischenschnitts in Zeitlupe das Gesäß der vor der Boulderwand stehenden Athletin formatfüllend und ohne jeden Zusammenhang mit dem sportlichen Wettkampf zu sehen. Auf den schwarzen Shorts der Kletterin waren dabei offenbar von Magnesium stammende Händeabdrücke zu erkennen.

Nach Protesten in sozialen Netzwerken trat nun auch der Weltverband auf den Plan und betonte, dass er es verurteilte, „den menschlichen Körper zum Objekt zu machen“. Zugleich versprach der Verband, „weite Schritte zu unternehmen, dass das aufhört und die Athleten geschützt werden“.

Der Männer-Titel bei den Kletterweltmeisterschaften in Moskau in der Disziplin Bouldern ging an Japan. Kokoro Fujii siegte vor seinem Landsmann Tomoa Narasaki sowie dem Franzosen Manuel Cornu. Von den Österreichern hatte es keiner ins Halbfinale geschafft, bei den Frauen waren Johanna Färber und Franziska Sterrer am Samstag im Halbfinale ausgeschieden.

Skispringen

Rund ein halbes Jahr nach seinem heftigen Sturz beim Skifliegen in Planica hat der norwegische Skispringer Daniel-Andre Tande sein Comeback gemeistert. Nach den Rängen neun und vier beim Continental Cup in Oslo war sein Trainer Alexander Stöckl zufrieden. „Was ich auf den Schanzen in Oslo und Lillehammer, auf denen Daniel trainiert hat, gesehen habe, springt er wirklich auf einem sehr hohen Niveau. Er ist körperlich sehr gut in Form“, sagte Stöckl der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag-Ausgabe).

Der frühere Skiflug-Weltmeister war nach seinem Sturz in Planica im März mehrere Tage in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana im Koma gelegen. Er zog sich einen Schlüsselbeinbruch und eine punktierte Lunge zu, zudem stellten die Ärzte vier Hirnblutungen fest. Zuletzt hatte er wieder mit dem Training begonnen. „Daniel wäre schon nach einem Monat wieder gesprungen“, sagte Stöckl über seinen extrem ehrgeizigen Schützling. Die Weltcup-Saison der Skispringer beginnt Ende November.

Motorrad

Francesco Bagnaia hat seinen zweiten MotoGP-Grand-Prix in Folge gewonnen. Eine Woche nach dem Premierenerfolg in Spanien feierte Bagnaia am Sonntag mit seiner Ducati auch beim Großen Preis von San Marino in Misano Adriatico einen umjubelten Heimsieg. Der 24-Jährige setzte sich nach einem spannenden Zweikampf 0,364 Sekunden vor WM-Leader Fabio Quartararo (Yamaha) aus Frankreich durch. Dritter wurde Bagnaias Markenkollege und Landsmann Enea Bastianini (+4,789).

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Segeln

Österreichs Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher haben am Sonntag in ihrer vorletzten Regatta noch einmal groß zugeschlagen. Das Duo sicherte sich vor Villasimius (Sardinien) bei der GC32-Weltmeisterschaft nach 14 Wettfahrten überraschend den Sieg.

Roman Hagara und Hans Peter Steinacher
GC32 Racing Tour/Red Bull Content Pool

Steuermann Hagara und das America’s-Cup-erprobte Team Alinghi lieferten sich bis zum Schluss einen Kampf. Ein mit letzter Kraft geschaffter vierter Rang in der Schlusswettfahrt brachte einen Punktegleichstand mit den Schweizern, wegen des besseren Ergebnisses im letzten Rennen durften aber die Österreicher jubeln.

Der 55-jährige Hagara und der 53-jährige Steinacher freuten sich enorm über ihren Triumph in ihrer letzten Saison. Das Duo hatte neben den Olympiagoldmedaillen im Tornado auch zahlreiche WM- und EM-Titel gewonnen.

Große Emotionen

„Ich habe mir die gesamte Woche den Kopf darüber zerbrochen, dass dies meine letzte WM sein wird. Es hat mich allerdings nicht blockiert, sondern es wurden die Konzentration und der Wille nochmals massiv gestärkt“, sagte Steinacher in einer Aussendung. Man habe damit aber nicht gerechnet. „Es war unser Traum, gegen diese internationalen Topathleten und Teams zu gewinnen. Es ist einfach unglaublich.“

Hagara fehlten überhaupt die Worte: „Wir haben die gesamte Saison so hart gearbeitet und wurden final belohnt. Alinghi hatte im letzten Rennen ein technisches Problem, das hat uns in die Karten gespielt, und wir haben einfach alles versucht, um an ihnen vorbei zu kommen. Es war so brutal knapp, ich kann es noch gar nicht glauben.“

In dieser Klasse wird mit zehn Meter langen, foilenden Katamaranen gefahren. Die WM zählt auch zur Racing Tour in der Hagara/Steinacher mit dem Red Bull Sailing Team nun hinter Alinghi vor dem Finale von 3. bis 7. November in Mar Menor auf Platz zwei liegen. Dort werden sich die beiden endgültig vom aktiven Segelsport verabschieden.

Österreichs Nacra-17-Duo Laura Farese und Matthäus Zöchling ist am Sonntag bei den Europameisterschaften vor Thessaloniki auf dem neunten Endrang gelandet. In seiner Medal-Race-Premiere wurde das Duo Achter. Keanu Prettner/Jakob Flachberger fielen im 49er auf Position elf zurück, das neu formierte 49erFX-Gespann Laura Schöfegger/Lisa Farthofer war am Sonntag arbeitslos und beendete die EM auf Platz 16.

Im Nacra 17 wären eigentlich vor dem Medal Race noch zwei Wettfahrten der Final Series angestanden, doch wegen zu wenig Wind wurde nur noch die Entscheidung der Top Ten ausgetragen. Farese/Zöchling waren am Ende happy.

„Um uns zu verbessern, hätten wir einige Boote zwischen uns und die Dänen bringen müssen. Aus diesem Grund haben wir auf der zweiten Kreuz voll riskiert und sind in die entgegengesetzte Richtung gefahren. Das ist aufgrund eines großen Rechtsdrehers nicht aufgegangen, und das ganze Feld ist an uns vorbeigefahren“, schilderte Vorschoter Zöchling.

Verbesserungspotenzial bis zur WM

Man habe sich im ersten Medal Race mehr erhofft, dennoch könne man zufrieden sein. Farese analysierte bereits, dass man „ein bisschen an unseren Starts“ gescheitert sei. Das gelte es bis zur WM im Oman zu verbessern.

Prettner/Flachberger fielen durch einen 18. Rang und einen Fehlstart noch aus den Top Ten. „Als in Summe Elfter bzw. zehntes europäisches Team sind wir aber mit der Regatta sehr zufrieden. Man hat gesehen, dass wir auch bei Leichtwind doch mit den Spitzenteams mithalten können“, so Vorschoter Flachberger.

OeSV-Sportdirektor Matthias Schmid zog ein positives Fazit: „Es war eine Standortbestimmung und hat gezeigt, dass sowohl Farese/Zöchling als auch Prettner/Flachberger einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Es wäre aber noch mehr möglich gewesen.“

Triathlon

Die Deutsche Laura Philipp und der Franzose Denis Chevrot haben am Sonntag den Ironman Austria in Klagenfurt gewonnen. Chevrot absolvierte die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen in 7:51:09 Stunden und blieb damit 25 Sekunden vor dem zweitplatzierten Schweden Rasmus Svenningsson. Bester Österreicher wurde Michael Weiss (8:04:46) als Fünfter.

Ironman Austria in Klagenfurt

Nach 14 Monaten Pause wegen der Coronavirus-Pandemie konnte der 22. Ironman Austria in Klagenfurt ausgetragen werden. Das Starterfeld war etwas kleiner als in den Jahren zuvor, doch das sportliche Großereignis büßte nichts an seiner Faszination ein.

Im Damen-Bewerb wurde Gabriele Obmann Dritte. Die gebürtige Steirerin, die seit Jahren in Kärnten lebt, benötigte 9:22:20 Stunden. Philipp (8:35:33) gewann überlegen vor ihrer Landsfrau Katharina Grohmann (9:20:44). Mehr als 1.500 Athletinnen und Athleten waren am Start. Im vergangenen Jahr war der Ironman Austria wegen der Coronavirus-Pandemie nicht ausgetragen worden.

Rad-WM

Der Italiener Filippo Ganna hat am Sonntag seinen Rad-WM-Titel im Einzelzeitfahren erfolgreich verteidigt. Der 25-Jährige siegte in Belgien nach 43,4 Kilometern von der Nordsee-Küstenstadt Knokke-Heist ins historische Zentrum von Brügge mit einem Schnitt von 54,37 km/h nach 47:47,830 Minuten. Auf den Plätzen landeten die Lokalmatadore Wout van Aert (+ 5,37) und Remco Evenepoel (43,34). Der Österreicher Felix Ritzinger wurde unter 58 Teilnehmern 37. (5:07,99).

Ganna machte ein vor Kurzem absolviertes Höhentrainingslager für seinen Erfolg mitverantwortlich. „In dieser Woche hat sich meine Form sehr verbessert, der Kopf hat das Übrige getan.“

Der Deutsche Tony Martin wurde in seinem letzten Profi-Einzelrennen Sechster. Er hatte vor dem Bewerb angekündigt, seine Karriere nach dem WM-Zeitfahren zu beenden. Der 36-Jährige wird aber noch am Mittwoch das Zeitfahr-Mixed bestreiten.

Martin gewann viermal WM-Gold beim Einzelzeitfahren. Bei Olympia 2012 in London holte er in seiner Spezialdisziplin Silber. Auch bei den großen Rundfahrten feierte er zahlreiche Erfolge, so wie fünf Etappensiege bei der Tour de France.

Mountainbike

Die Tirolerin Mona Mitterwallner hat am Sonntag ihr perfektes Mountainbike-Jahr komplettiert. Die 19-Jährige gewann in Snowshoe in den USA auch das sechste U23-Weltcup-Saisonrennen, dazu holte sie EM- und WM-Titel. „Ich bin so happy, wie meine erste Cross-Country-Saison als U23-Fahrerin gelaufen ist“, sagte Mitterwallner. „Mehr kann man nicht mehr gewinnen. Die ganze Woche über war ich so angespannt. Es war mir so wichtig, dass ich noch gewinne, und war vom Start weg voll fokussiert.“ Mitterwallner bestreitet heuer nun noch die Marathon-WM am 2. Oktober in Italien.

Pech hatte Laura Stigger, die vom Crash einer Konkurrentin mitgerissen wurde und zu Sturz kam. Wegen starker Schmerzen im Handgelenk musste sie das Rennen aufgeben. Nur wenige Fahrsekunden nach dem Start touchierte die Kanadierin Laurie Arseneault auf der Asphaltpassage mit dem Ellenbogen die Streckenbegrenzung, kam zu Sturz und krachte mit voller Wucht gegen die Tirolerin, die ebenfalls hart auf dem Boden aufschlug. Die Schwere der Blessur der 20-Jährigen muss nun abgeklärt werden.

Pferdesport

Der Deutsche Daniel Deußer hat erstmals den Großen Preis von Aachen gewonnen. Der in Belgien lebende Springreiter setzte sich am Sonntag auf Killer Queen vor knapp 20.000 Zuschauern mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt im Stechen durch.

Der 39-Jährige verwies die ebenso fehlerfreien Brian Moggre (USA) auf Balou du Reventon und Gregory Wathelet (BEL) auf Nevados um 0,31 bzw. 0,98 Sekunden auf Nevados auf die Plätze. Sieben Paare hatten das Stechen nach jeweils zwei Nullrunden erreicht. Für Max Kühner lief es hingegen nicht nach Wunsch. Der für Österreich startende Bayer verzeichnete auf Elektric Blue im Grundparcours zwei Abwürfe und landete nur auf Platz 26.

Deußer kassierte für seinen Sieg beim mit einer Million Euro dotierten Höhepunkt im „Mekka“ des Pferdesports 330.000 Euro. Für die Ränge zwei und drei gab es noch 200.000 bzw. 150.000 Euro.

Volleyball

Italiens Herren sind zum ersten Mal seit 2005 wieder Volleyball-Europameister. Die Italiener bezwangen am Sonntagabend in Finale in Katowice Slowenien nach hartem Kampf mit 3:2 (22:25, 25:20, 20:25, 25:20, 15:11). Im Spiel um Platz drei setzte sich Gastgeber Polen gegen Titelverteidiger Serbien mit 3:0 durch. Die Slowenen und Polen hatten bereits 2019 Silber und Bronze erobert.

Handball

Die Handballer von Fivers WAT Margareten haben am Sonntag mit ihrer ersten Saisonniederlage in der HLA Meisterliga den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die Wiener unterlagen Krems daheim zum Abschluss der dritten Runde mit 26:28 (13:17) und sind nun einen Zähler hinter einem Spitzenquartett Fünfter.

Fivers unterliegen Krems

Die Handballer von Fivers WAT Margareten haben mit ihrer ersten Saisonniederlage in der HLA Meisterliga den Sprung an die Tabellenspitze verpasst.

Es führt mit jeweils fünf Zählern Hard vor Bregenz, Krems und Schwaz. Die Kremser mussten die Fivers Mitte der zweiten Hälfte bis auf zwei Tore herankommen lassen, näher kamen sie aber nicht.

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Faustball

Mit Favoritensiegen sind am Sonntag die Finalspiele beim Faustball-Bundesliga Final3 in Nußbach zu Ende gegangen. Die Gastgeberinnen verteidigten ihren Feld-Staatsmeistertitel mit einem 4:1-Sieg über Seekirchen ebenso erfolgreich wie bei den Männern Vöcklabruck mit einem 4:0 über Freistadt.

Das Herren-Endspiel war eine Neuauflage des Europacup-Finales, die Vöcklabrucker untermauerten einmal mehr ihre aktuelle Vormachtstellung.