Olympia

Die Organisatoren der Olympischen Spiele 2024 in Paris haben die Pazifik-Insel Tahiti als Austragungsort der Wettbewerbe im Surfen ausgewählt. Der Surfspot Teahupo’o vor der Küste der zu Französisch-Polynesien gehörenden Insel halte eine der schönsten Wellen der Welt für spektakuläre Spiele bereit, schrieb das Organisationskomitee am Donnerstag auf Twitter. Die Entscheidung müsse noch vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bestätigt werden.

Tahiti habe sich gegen die Strände der Kandidatenstädte Biarritz, Lacanau, Les Landes und La Torche an der französischen Küste durchgesetzt, so das Komitee.

Endgültige Entscheidung Ende 2020

Surfen wird neben Skateboarding und Sportklettern bereits im kommenden Jahr in Tokio olympisch sein. Zusammen mit Breakdance wurden die Sportarten provisorisch auch für das Programm der Sommerspiele 2024 in Paris aufgenommen. Allerdings wird das IOC erst Ende 2020 endgültig über die Integration der vier Sportarten in das Paris-Programm entscheiden.

Europa League

Champions-League-Umsteiger Salzburg ist bei der Auslosung des Europa-League-Sechzehntelfinales am Montag (13.00 Uhr) in Nyon fix im Topf mit den zwölf EL-Gruppensiegern. Österreichs Meister ist nämlich wie Ajax Amsterdam, Inter Mailand und Benfica Lissabon im Ranking der CL-Gruppendritten unter den Top Vier.

Im Topf der möglichen Gegner befinden sich die zwölf EL-Zweiten und die vier schlechteren CL-Dritten (Bayer Leverkusen, Schachtar Donezk, Olympiakos Piräus und Club Brügge).

Neben Ajax, Inter und Benfica fallen auch die bereits feststehenden EL-Gruppensieger FC Sevilla, Celtic Glasgow und Espanyol Barcelona als Kontrahenten Salzburgs in der Runde der Top 32 weg. Da in dieser Phase außerdem keine Duelle zweier Clubs aus dem gleichen Land zulässig sind, ist auch der bereits vor der letzten Runde als EL-Aufsteiger feststehende LASK kein mögliches Los.

Der LASK hat in der Europa League den Aufstieg ins Sechzehntelfinale zwar bereits in der Tasche, am Donnerstag geht es daheim im direkten Duell gegen Sporting Lissabon aber noch um den Gruppensieg in Pool D. Anpfiff auf der Linzer Gugl ist um 18.55 Uhr.

Mögliche Aufstellungen:

LASK: Schlager – Wiesinger, Trauner, Filipovic – Ranftl, Holland, Michorl, Potzmann – Goiginger, Klauss/Raguz, Frieser

Sporting: Luis Maximiano – Rosier, Ilori, Coates, Acuna – Miguel Luis, Doumbia, Wendel – Bolasie, Luiz Phellype, Jese Rodriguez

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Der Wolfsberger AC beendet sein Abenteuer in der Europa League am Donnerstagabend im Olympiastadion von Rom gegen die AS Roma. Für die Kärntner, die bereits aus dem Rennen um den Aufstieg in die K.-o.-Phase sind, geht es um einen passenden Abschluss einer von teilweise starken Leistungen geprägten Premiere in der Gruppenphase. Anpfiff in Rom ist um 21.00 Uhr.

Mögliche Aufstellungen:

Roma: Mirante – Spinazzola, Smalling, Mancini, Kolarov – Diawara – Pellegrini, Veretout, Zaniolo – Dzeko, Ünder

WAC: Kofler – Novak, Sollbauer, Rnic, Schmitz – Schmid, M. Leitgeb, Ritzmaier – Liendl – Weissman, Niangbo

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Chronik

Nach dem Einstieg von Zlatan Ibrahimovic als Anteilseigner von Ligakonkurrent Hammarby ist die Statue des Stürmerstars vor dem Stadion des Malmö FF erneut beschädigt worden. Unbekannte hatten in der Nacht auf Donnerstag an den Füßen der Bronzestatue gesägt, wie Aufnahmen schwedischer Medien zeigten.

Der erneute Vorfall stieß auf Unverständnis: „Hört auf, Ibrahimovic’ Statue zu verwüsten“, twitterte etwa die für Frauenfußballmeister VfL Wolfsburg spielende schwedische Nationaltorhüterin Hedvig Lindahl.

Hintergrund des Ärgers: Ibrahimovic stammt aus Malmös Problemviertel Rosengard und hatte seine ersten Profijahre bei Malmö FF verbracht. Ende November hatte er verkündet, Anteilseigner beim Stockholmer Erstliga-Club Hammarby IF zu werden. In Malmö hatte das für reichlich Ärger gesorgt. Die erst im Oktober eingeweihte Ibrahimovic-Statue wurde daraufhin mehrmals beschädigt und beschmiert.

Peter Schwarz, in den 70er Jahren Stammspieler von Austria Salzburg und Wacker Innsbruck in der ersten Bundesliga, ist im Alter von 66 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Das gab Wacker Innsbruck auf seiner Homepage bekannt.

Schwarz absolvierte 126 Bundesligaspiele und gewann mit Innsbruck zweimal den Cup. Ein Karrierehighlight war auch das legendäre Europacupduell mit Celtic Glasgow 1977, als Innsbruck nach einer 1:2-Auswärtsniederlage das Heimspiel mit 3:0 gewann und in die dritte Runde des Meistercups aufstieg.

Snowboard

Als Vierter des ersten Qualifikationslaufes ist Alessandro Hämmerle am Donnerstag beim Heimweltcup im Snowboardcross (SBX) im Montafon souverän ins Finale am Freitag eingezogen. Ihm fehlten 0,55 Sekunden auf den Deutschen Paul Berg. Auch Sebastian Jud als 13. und Jakob Dusek als 14. stiegen direkt auf.

Luca Hämmerle schaffte es als 17. wie David Pickl (22.) und Julian Lüftner (32.) über den zweiten Qualilauf in die Entscheidung der Top 32. Den Aufstieg verpassten Lukas Pachner (37.), Andreas Kroh (60.), Marco Dornhofer (62.) und Beat Neyer-Hollenstein (63.).

Im 29 Teilnehmerinnen starken Damen-Feld landeten Katharina Neussner und Pia Zerkhold auf den Plätzen 18 bzw. 27, beide sind damit im Finale der Top 16 nicht mit dabei. Schnellste war die Tschechin Eva Samkova.

„Habe Kurs gut im Griff“

Alessandro Hämmerle war mit seiner Leistung zufrieden: „Durch den Neuschnee waren die Bedingungen heute ganz anders als beim Training, aber ich habe mich gut darauf einstellen können und mit Platz vier einen guten Job gemacht“, erklärte der Vorarlberger. Die halbe Sekunde Rückstand auf die Bestzeit beunruhige ihn nicht. „Der Kurs hat so seine Tücken, aber ich habe ihn gut im Griff.“

Im Achtelfinale trifft Hämmerle auf seinen ÖSV-Teamkollegen Jud, den US-Amerikaner Hagen Kearney und den Australier Adam Dickson.

Olympiasiegerin Anna Gasser hat sich als Fünfte der Qualifikation für das Samstag-Finale der besten acht des Big-Air-Weltcups in Peking qualifiziert. Die Kärntnerin kam auf 159,25 Punkte, Beste war die Japanerin Kokomo Murase mit 173,00.

Bei den Herren verpassten Clemens Millauer (87,25) und David Luckenbauer (14,50) auf der Rampe der Olympischen Spiele 2022 die Qualifikation.

Ski alpin

Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher hat sein Aufgebot für die Weltcup-Rennen der Herren am Wochenende in Val d’Isere bekanntgegeben. Michael Matt wird neben seiner Stammdisziplin Slalom auch den Riesentorlauf bestreiten, die derzeitige Problemdisziplin der ÖSV-Mannschaft.

Der Tiroler Matt hat bisher auf Weltcup-Ebene erst drei Riesentorläufe bestritten, zwei 2017 (25. Val d’Isere, Ausfall Alta Badia) und einen 2018 (als 49. in Alta Badia nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert).

ÖSV-Aufgebot für Val d’Isere

Slalom (Samstag, 9.30/12.30 Uhr): Marc Digruber, Mathias Graf, Fabio Gstrein, Christian Hirschbühl, Michael Matt, Dominik Raschner, Marco Schwarz, Johannes Strolz

Riesentorlauf (Sonntag, 9.30/13.00 Uhr): Stefan Brennsteiner, Patrick Feurstein, Roland Leitinger, Michael Matt, Daniel Meier, Dominik Raschner, Marco Schwarz, Johannes Strolz

Skispringen

Das vor knapp zwei Wochen in Ruka abgesagte Weltcup-Skispringen der Herren wird am 28. Februar nachgeholt. Wie der Weltskiverband (FIS) am Donnerstag mitteilte, wird für den wetterbedingt entfallenen Bewerb ein weiteres Einzel-Springen in Lahti stattfinden. Das Gastgeberland hat nach einer Absage den ersten Zugriff auf eine neue Ausrichtung, wovon Finnland nun Gebrauch gemacht hat.

Eishockey

Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) möchte versuchen, trotz der kürzlich gegen Russland verhängten Sperre sowie des Austragungsverbots von großen Sportveranstaltungen für vier Jahre die WM 2023 in Russland zu halten. Das sagte IIHF-Präsident Rene Fasel am Donnerstag. Die WADA hatte die Strafe wegen der Manipulation von Dopingdaten verhängt.

Auf die Frage, ob Russland noch die WM 2023 in St. Petersburg austragen könne, antwortete Fasel: „Nichts ist heute sicher, aber wir werden daran arbeiten und alles, was möglich ist, tun, dass wir unsere Interessen und unseren Verband schützen.“ Fasel fügte hinzu, dass die IIHF auch die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) abwarten wolle.

„Wir hoffen wirklich, dass es keine politische Entscheidung wird, sondern eine faire und legale Entscheidung gefällt wird“, meinte der IIHF-Präsident aus der Schweiz. Der Geschäftsmann Gennadi Timtschenko, der auch als Präsident der Kontinental Hockey League (KHL) fungiert, hatte angekündigt, für die WM die größte Eishockey-Arena der Welt zu bauen.

Die Washington Capitals haben sich am Mittwoch (Ortszeit) im Duell der zwei besten Teams der Eastern Conference der National Hockey League (NHL) gegen die Boston Bruins daheim knapp, aber doch durchgesetzt.

Die Capitals gewannen mit 3:2 und holten damit als erstes Team in dieser Saison 50 oder mehr Punkte. Nach dem 16. Sieg im 17. Duell mit den Bruins hält Washington nach 33 Saisonspielen bei 51 Punkten.

Verteidiger John Carlson erzielte den entscheidenden Treffer für die Capitals, T. J. Oshie steuerte einen Doppelpack zum Erfolg bei. Zudem feierte Goalie Braden Holty mit 30 Saves im 21. Duell mit Boston seinen 18. Sieg. Für die Bruins, die mit 46 Punkten das zweitbeste Team im NHL-Osten bleiben, waren Torjäger David Pastrnak, der seinen 26. Saisontreffer erzielte, und Sean Kuraly erfolgreich.

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Basketball

Dank 55 Punkten von James Harden haben die Houston Rockets am Mittwoch (Ortszeit) in der National Basketball Association (NBA) einen 116:110-Erfolg bei den Cleveland Cavaliers gefeiert. Für den 30-Jährigen mit dem markanten Vollbart (Spitzname „The Beard“) war es bereits das vierte Spiel der laufenden Saison mit mindestens 50 Zählern.

Harden hat nun schon gegen insgesamt 15 Teams 50 Punkte oder mehr erzielt und jagt damit die NBA-Legenden Michael Jordan und Kobe Bryant (jeweils 17). „Er ist unglaublich! Würde er das zum ersten Mal machen, würde ich ‚Wow, schaut euch das an!‘ sagen, aber er macht das seit Jahren“, lobte Rockets-Coach Mike D’Antoni seinen Superstar, der zehn seiner 18 Dreier-Versuche versenkte.

Lakers und Bucks setzen Siegesserien fort

Die Los Angeles Lakers feierten mit einem 96:87 bei den Orlando Magic ihren bereits zwölften Auswärtserfolg en suite. Überragender Mann war einmal mehr LeBron James, der mit 25 Punkten, elf Rebounds und zehn Assists bereits sein sechstes Triple Double der Saison verbuchte. Die Milwaukee Bucks prolongierten auch ohne den am Knie angeschlagenen Superstar Giannis Antetokounmpo ihre Erfolgsserie mit einem 127:112 gegen die New Orleans Pelicans und halten nun schon bei 16 Siegen in Folge. Gemeinsam mit den Lakers führen die Bucks mit 22 Siegen und nur drei Niederlagen die Liga an.

Kawhi Leonard erhielt bei der Rückkehr nach Toronto seinen Meisterschaftsring und hatte anschließend kein Erbarmen mit seinem Ex-Club, den er im Juni zum ersten NBA-Titel geführt hatte. Der 28-Jährige gewann mit den Los Angeles Clippers gegen die Raptors souverän mit 112:92 und kam dabei auf 23 Punkte.

Im Duell der beiden derzeit schwächsten NBA-Teams setzten sich die New York Knicks bei den Golden State Warriors mit 124:122 nach Verlängerung durch und feierten damit ihren ersten Sieg nach zehn Niederlagen. Der Vizemeister aus Kalifornien, der in den letzten fünf Jahren dreimal NBA-Champion war (2015, 2017 und 2018), ist mit einer Bilanz von fünf Siegen und 21 Niederlagen nun Ligaschlusslicht.

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Handball

Tennis

Die ehemalige Weltranglistenerste Caroline Wozniacki spielt nach ihrem letzten Profiturnier bei den Australian Open noch einen Abschiedsschaukampf. Die Dänin, die am 6. Dezember ihren Rücktritt angekündigt hat, misst sich am 18. Mai 2020 in Kopenhagen mit der 23-fachen Grand-Slam-Siegerin Serena Williams.

Caroline Wozniacki
APAAFP/Noel Celis

Das teilte die 29-Jährige auf Twitter mit. „Ich spiele gegen meine gute Freundin Serena.“ Wozniacki hat u. a. 30 Turniersiege gefeiert und war 71 Wochen lang Nummer eins der Welt. Ihren einzigen Grand-Slam-Titel hatte sie 2018 in Melbourne gewonnen.

Judo

Sabrina Filzmoser ist am ersten Tag des Judo-Masters in Qingdao (China) gleich in der Auftaktrunde gescheitert. Die Oberösterreicherin unterlag in der Klasse bis 57 Kilogramm der starken Kanadierin und späteren Dritten Jessica Klimkait und blieb unplatziert.

Zum Masters sind die Top 32 der Weltrangliste jeder Kategorie eingeladen, dort sind viele Punkte für das Olympiaranking zu holen.

Leichtathletik

Der Kärntner Leichtathlet Julian Kellerer ist wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen von der Österreichische Anti-Doping-Rechtskommission (ÖADR) für zwei Jahre bis 14. Juli 2021 gesperrt worden.

Der mehrfache Staatsmeister im Weit- und Dreisprung war bei den Hallen-Staatsmeisterschaften am 17. Februar in Wien positiv getestet worden. Bei der Probenanalyse wurden die verbotenen Wirkstoffe Androsteron und Etiocholanon nachgewiesen.

Paralympics

Die Marathon-Wettbewerbe bei den Paralympics im kommenden Jahr werden wie geplant in Tokio ausgetragen. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) teilte am Donnerstag mit, dass die fünf Rennen am Schlusstag der Spiele am 6. September nicht verlegt werden. Sie sollen um 6.30 Uhr Ortszeit beginnen.

Bei den Olympischen Spielen zuvor werden die Marathon- und Geher-Wettbewerbe vom 6. bis 9. August im 800 Kilometer nördlich gelegenen Sapporo ausgetragen, um die Athleten nicht der erwarteten schwülen Hitze in Japans Hauptstadt auszusetzen.

IPC-Präsident Andrew Parsons verwies darauf, dass die klimatischen Bedingungen heuer innerhalb der selbst gesetzten Grenzwerte gelegen hätten. Zudem hätte sich die überwältigende Mehrheit der befragten Sportler dafür ausgesprochen, die Rennen in Tokio zu absolvieren. Viele würden zuvor an Leichtathletik-Bahnbewerben teilnehmen, ein Umzug würde logistische Probleme bringen. Auch sähen viele die Chance, sich mit einer Austragung auf Tokios Straßen für die Unterstützung der Stadt zu bedanken.