Livestream

Nach dem Mixed-Bewerb am Freitag sind die Skispringerinnen und Skispringer in Willingen auch am Samstag in Einzel-Wettkämpfen im Einsatz. Der Bewerb der Damen ist derzeit live in ORF Sport + und im Livestream zu sehen.

Tennis

Wegen seines schlechten Benehmens im Halbfinale der Australian Open muss US-Open-Gewinner Daniil Medwedew eine Strafe von rund 10.750 Euro zahlen. Das teilten die Veranstalter des ersten Grand-Slam-Turniers der Saison mit. Die russische Nummer zwei der Tenniswelt hatte am Freitag im Duell mit dem griechischen Weltranglistenvierten Stefanos Tsitsipas den Schiedsrichter Jaume Campistol während einer Schimpftirade mehrfach beleidigt.

Daniil Medwedew und Jaume Campistol
AP/Tertius Pickard

Grund für den Ausbruch war ein zuvor kassiertes Break und die Vermutung, dass der Vater von Tsitsipas diesem taktische Anweisungen gegeben hätte. Im Anschluss an die Partie erklärte Medwedew, dass er seinen Wutausbruch bedauere. Am Sonntag bestreitet der 25-Jährige sein zweites Finale bei den Australian Open und trifft in Melbourne auf den Spanier Rafael Nadal.

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Basketball

Mit seinem 17. Double-Double im laufenden Spieljahr der National Basketball Association (NBA) hat Jakob Pöltl am Freitag (Ortszeit) maßgeblichen Anteil am 131:122 der San Antonio Spurs gegen die Chicago Bulls gehabt. Der Center aus Wien steuerte 21 Punkte und elf Rebounds bei. Außerdem wies die Statistik für ihn vier Assists und einen Block in 32:02 Minuten Einsatzzeit aus.

Jakob Pöltl und DeMar DeRozan
AP/Eric Gay

Die Spurs feierten im 50. Saisonspiel den 19. Sieg. Damit beschenkten sie auch ihren Coach Gregg Popovich, der am Freitag 73 Jahre alt wurde. Nicht zuletzt war das Aufeinandertreffen mit den Bulls ein Wiedersehen mit DeMar DeRozan. Pöltl hatte ab 2016 mit dem Shooting Guard und Small Forward in einem Team gespielt, seit 2018 in San Antonio.

„Ein besonderer Abend“

„Ein besonderer Abend, zum ersten Mal stand mir DeMar DeRozan als Gegner gegenüber“, sagte der heimische NBA-Pionier. Zum Spiel merkte er an, dass die Spurs „in den richtigen Momenten aggressiv“ gewesen seien, und fügte hinzu: „Ein sehr cooler Team-Win.“

Im Duell mit dem Zweitplatzierten der Eastern Conference hatten die Texaner gegen Ende des dritten Abschnitts das Kommando übernommen. Ab dem 86:85 in der 33. Minute gaben sie die Führung nicht mehr ab. „Heimkehrer“ DeRozan erzielte 32 Punkte für Chicago. Die Spurs wurden von Dejounte Murray mit 29 Zählern und zwölf Assists angeführt.

Die Phoenix Suns, am Sonntag in Arizona nächster Gegner von Pöltl und Kollegen, feierten mit 134:124 gegen die Minnesota Timberwolves den neunten Sieg in Folge und halten mittlerweile bei einer 39:9-Bilanz. Devin Booker verbuchte 29 Punkte für den NBA-Leader, Chris Paul steuerte mit 21 Zählern, 14 Assists und zehn Rebounds ein Triple-Double bei. Miami Heat baute durch ein 121:114 gegen die LA Clippers die Führung in der Eastern Conference aus.

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Football

Die New York Giants, der Club des österreichischen Runningbacks Sandro Platzgummer, haben einen neuen Cheftrainer. Wie das NFL-Team am Freitag (Ortszeit) mitteilte, wird Brian Daboll, bisher Offensivkoordinator der Buffalo Bills, die Giants in der kommenden Saison der National Football League sportlich führen. Er folgt General Manager Joe Schoen, der eine Woche zuvor ebenfalls aus Buffalo nach New York gewechselt war.

Brian Daboll
Reuters/USA Today Sports/Rich Barnes

Die New York Giants, 2011 noch Super-Bowl-Sieger, haben in den vergangenen zehn Jahren nur einmal die Play-offs erreicht und seit fünf Jahren eine negative Bilanz. Vor zwei Wochen war Cheftrainer Joe Judge nach zwei Saisonen beurlaubt worden. Unter Judge kam Platzgummer nicht über den Trainingskader (Practice Squad) hinaus.

Daboll entwickelte in seinen vier Jahren bei Buffalo eine starke Offensive um Quarterback Josh Allen. Die Bills waren am vorigen Wochenende in einer spektakulären Partie mit 36:42 erst nach Verlängerung gegen die Kansas City Chiefs im Viertelfinale der Play-offs ausgeschieden.

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Eishockey

Nach vier Siegen en suite haben die Dallas Stars in der National Hockey League (NHL) am Freitag (Ortszeit) wieder eine Niederlage bezogen. Im Heimspiel gegen die Washington Capitals gingen die Stars ohne den weiterhin verletzten Michael Raffl mit 0:5 unter. Caps-Goalie Vitek Vanecek sorgte mit 29 Paraden für den zweiten „Nuller“ der Stars in der laufenden Saison.

Caps-Goalie Vitek Vanecek
AP/Tony Gutierrez

Colorado Avalanche holte unterdessen mit einem 6:4-Erfolg bei den Chicago Blackhawks den neunten Sieg in Folge. Matchwinner für Colorado waren der Schwede Gabriel Landeskog mit zwei Toren und einem Assist sowie der tschechische Goalie Pavel Francouz mit 39 Saves.

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Österreichs ehemaliger Eishockeyteamchef Manny Viveiros kehrt nach seiner Prostatakrebsoperation auf die Trainerbank der Henderson Silver Knights in der AHL zurück. Der 56-jährige Austrokanadier hatte im September die Krebsdiagnose erhalten, im Dezember wurde er operiert.

„Meine Ärzte haben mir nach den jüngsten Tests und Untersuchungen die Freigabe gegeben, wieder zu meinen Vollzeitaufgaben mit dem Team zurückzukehren, und meine Prognose ist sehr gut“, sagte Viveiros.

In der länderübergreifenden bet-at-home ICE-Hockey League sollen ab der kommenden Saison mindestens zwölf einheimische Spieler pro Club auf dem Spielbericht stehen. Eine entsprechende Regelung zur Förderung der heimischen Spieler soll die umstrittene Punkteregelung für Transferkarten ablösen.

Die Verhandlungen zwischen ICE Hockey League und dem Österreichischen Eishockeyverband (ÖEHV) sind im Laufen und werden wohl Teil eines umfassenderen Kooperationsvertrags. Die Regelung würde bedeuten, dass pro Spiel und Club maximal zehn Legionäre eingesetzt werden dürfen. Zehn Legionäre waren bisher auch schon als Limit festgelegt, allerdings mit Ausnahmen, womit Mannschaften bis zu zwölf Transferkartenspieler einsetzen konnten.

Künftig sollen nun pro Club und Match zwölf Spieler, die für das österreichische Nationalteam spielberechtigt sind, verpflichtend am Spielbericht aufscheinen müssen. Zudem soll jeder Verein mindestens zwei U24-Spieler im Matchkader haben müssen. Pro Saison soll jeder Club maximal 26 Spieler lizensieren dürfen, die nicht in die Kategorie „einheimischer U24-Spieler“ fallen.

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Olympia

Bei den Teilnehmern der Olympischen Winterspiele sind 36 zusätzliche Covid-19-Infizierte entdeckt worden. Wie das Organisationskomitee in Peking am Samstag mitteilte, seien insgesamt 29 Einreisende kurz nach ihrer Ankunft am Flughafen positiv auf das Virus getestet worden, bei 19 von ihnen soll es sich um Athleten oder Teammitglieder handeln. Sieben weitere Infektionen wurden zudem unter Personen festgestellt, die sich bereits innerhalb der „Olympiablase“ befunden haben.

Für die Olympischen Winterspiele in Peking gilt ein strenges Coronavirus-Sicherheitskonzept, sämtliche Teilnehmer – von Athleten bis hin zu Journalisten – sind vollständig vom Rest der chinesischen Bevölkerung getrennt. Um Infektionen möglichst rasch zu erkennen, muss jeder Teilnehmer innerhalb der „Olympiablase“ täglich einen PCR-Test absolvieren. Wer sich mit dem Virus angesteckt hat, wird in einem eigens dafür vorgesehenen Hotel isoliert. Erst nach zwei negativen PCR-Tests im Abstand von mindestens 24 Stunden können die Betroffenen dieses wieder verlassen.

Die Volksrepublik China verfolgt eine strenge Null-CoV-Strategie, bei der bereits kleinere Infektionsstränge mit harten Maßnahmen bekämpft werden. In den vergangenen Wochen verhängten die Behörden in mehreren Millionenstädten im Land Lockdowns.

Golf

Sepp Straka ist beim Farmers Insurance Open in San Diego weiter auf dem Vormarsch. Österreichs Olympiastarter von Tokio verbesserte sich am Freitag mit einer 67er-Runde (5 unter Par) auf dem Südkurs von Torrey Pines auf den geteilten 13. Platz. Der Longhitter hat nur einen Schlag Rückstand auf die Top Ten und vier auf das Führungsduo, den US-Amerikaner Will Zalatoris und den Australier Jason Day.

Die Schlussrunde findet bereits am Samstag (Ortszeit) statt. Das gesamte Turnier wurde einen Tag vorgezogen, damit es bei den TV-Übertragungszeiten keine Konkurrenz mit den beiden Conference-Championship-Spielen der NFL gibt.

Formel 1

Die Formel-1-Teams von Red Bull werden entgegen den ursprünglichen Planungen bis inklusive der Saison 2025 von Honda mit fertigen Antriebssträngen beliefert. Das erklärte Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko im Interview mit dem Fachmagazin „Autorevue“ (Februar-Ausgabe). Eigentlich hätte Red Bull den Betrieb der Motoren auf Honda-Basis selbst übernehmen sollen, der japanische Hersteller wollte sich spätestens Ende der kommenden Saison vollständig zurückziehen.

Nach dem WM-Titel durch Red-Bull-Pilot Max Verstappen kommt nun alles anders. „Die Motoren werden bis 2025 fix und fertig in Japan hergestellt, wir greifen sie überhaupt nicht mehr an“, erklärte Marko. „Im Zuge unserer immer größeren Erfolge ist ein gewisses Umdenken bei den Japanern entstanden“, meinte der 78-jährige Steirer.

„Riesenvorteil“ für Red Bull

Als Zwischenschritt sei eigentlich geplant gewesen, dass Honda nur 2022 noch die Motoren liefere. „Jetzt ist entschieden, dass das bis 2025 weiterläuft, was für uns natürlich ein Riesenvorteil ist. Dadurch müssen wir nur noch Feinjustierungen und Kalibrierungen vornehmen.“

Red Bull kann sich mit seiner neuen, eigenen Motorenschmiede Red Bull Powertrains Ltd. nun ganz auf 2026 konzentrieren, wenn in der Formel 1 ein neues Motorenreglement greift. Auch alle Rechte für die Antriebe würden bis dahin bei Honda verbleiben, „was wichtig ist für 2026, weil wir dadurch Newcomer sind“, sagte Marko. Für neue Hersteller – VW denkt etwa über einen Einstieg mit Porsche oder Audi nach – soll es nämlich Zugeständnisse geben.

Formel E

Das deutsche Mercedes-Team hat im ersten Saisonrennen der Formel E am Freitag in Saudi-Arabien einen souveränen Doppelsieg gefeiert. Der niederländische Titelverteidiger Nyck de Vries gewann vor Stoffel Vandoorne (BEL). Rang drei ging an den britischen BMW-Fahrer Jake Dennis.

Der zum Nissan-Team gewechselte Deutsch-Österreicher Maximilian Günther fuhr auf Platz zwölf. Am Samstag steht in Dirija ein weiteres Rennen auf dem Programm.

WM-Qualifikation

Peru hat in der südamerikanischen WM-Qualifikation am Freitagabend (Ortszeit) einen späten 1:0-Auswärtssieg gegen Kolumbien gefeiert. Edison Flores, der zur Halbzeit eingewechselt wurde, erzielte in der 84. Minute das Siegestor für die Gäste, die damit ihre Chancen auf die Qualifikation für die WM 2022 in Katar erhöhten.

Durch den dritten Sieg in Folge liegt die Mannschaft des argentinischen Teamchefs Ricardo Gareca in der Tabelle mit nun 20 Punkten auf Platz vier hinter Brasilien (36), Argentinien (32) und Ecuador (24). Dahinter folgen Uruguay (19) auf Platz fünf, Kolumbien (17) auf Rang sechs und das siebentplatzierte Chile (16).

Brasilien und Argentinien fix bei der WM

Die vier besten Teams qualifizieren sich fix für die WM, der Fünftplatzierte spielt in einem Play-off gegen ein Team aus Asien. Brasilien und Argentinien haben ihre WM-Tickets bereits in der Tasche. Ecuador ist zwar noch nicht fix durch, darf aber auch schon für die Endrunde planen. Dahinter entwickelt sich ein enger Kampf um das letzte Fixticket.

Bolivien verpasste mit einer 1:4-Niederlage bei Schlusslicht Venezuela den Sprung auf Platz sechs und ist weiter Tabellenachter (15). Venezuela (10) bleibt trotz des Sieges weiter auf Platz zehn hinter Paraguay (13).

Fußball

Einer der teuersten Wechsel im Profifußball in diesem Transferfenster ist perfekt. Stürmer Dusan Vlahovic wechselt vom AC Fiorentina zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin, der nach eigenen Angaben vom Freitag dafür 70 Millionen Euro zahlt.

Dusan Vlahovic
Reuters/Alberto Lingria

Außerdem wurden zusätzlich Bonuszahlungen von bis zu zehn Millionen Euro beim Erreichen bestimmter sportlicher Ziele vereinbart. Vlahovic unterschrieb an seinem 22. Geburtstag einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Der Serbe hat in bisher 24 Pflichtspielen in dieser Saison 20 Tore für Fiorentina erzielt.

Juventus belegt in der laufenden Spielzeit bisher nur Platz fünf und liegt bei einem mehr absolvierten Spiel schon elf Punkte hinter Spitzenreiter und Meister Inter Mailand. Nach dem Wechsel von Stürmerstar Cristiano Ronaldo zu Manchester United hat der Rekordchampion in 23 Ligaspielen nur 34 Treffer erzielt. So wie früher Ronaldo wird nun Vlahovic bei Juventus das Trikot mit der Rückennummer 7 tragen.

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Sportchef Max Eberl hat am Freitag unter Tränen seinen Rücktritt beim deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach verkündet und seine Entscheidung mit gesundheitlichen Gründen erklärt. „Es ist kein verletzter Stolz, kein Frust, kein nix. Rein die Person Max Eberl ist erschöpft und müde“, sagte der 48-Jährige, der seit 1999 im Verein und seit 2008 als Sportdirektor tätig war: „Ich habe keine Kraft mehr, diesen Job so auszuüben, wie es der Verein benötigt.“

„Der Club hat alles versucht, mich zu überzeugen. Er hat mir alle Türen geöffnet, alle Möglichkeiten gegeben, Zeit und Ruhe zu finden“, sagte Eberl: „Aber ich muss einen Schlussstrich finden. Ich muss raus. Ich muss auf den Menschen aufpassen. Es ist die höchste Verantwortung, die ich habe, auf meine Gesundheit zu achten.“ Er könne angesichts der sportlichen Krise „die Menschen verstehen, die sagen: Wie kann er jetzt gehen? Aber es geht nicht um Fußball, es geht um mich.“

Mönchengladbach, der Arbeitgeber von ÖFB-Teamspieler Stefan Lainer, liegt derzeit als Zwölfter nur drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Eberl hatte den mittlerweile schwer unter Druck geratenen Trainer Adi Hütter im Sommer um 7,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt losgeeist. Welche Folgen der Abgang Eberls, der Hütter bis zuletzt Rückendeckung gab, auf die Situation des Vorarlbergers hat, ist offen.

Bundesliga

Bundesligist Sturm Graz hat wie erwartet den 18-jährigen dänischen Mittelstürmer Rasmus Höjlund verpflichtet. Wie die Steirer am Freitag bekanntgaben, unterzeichnete der 1,85 m große Nachwuchsteamspieler einen langfristigen Vertrag bis 2026. Höjlund kommt vom FC Kopenhagen, laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Tabellenzweite tief in die Tasche greifen.

Rasmus Hojlund
Reuters/Jon Nazca

Die dänische Zeitung „B.T.“ hatte am Mittwoch von einer Ablöse von 2,5 Millionen Euro berichtet, die Kopenhagen von Sturm kassieren soll. Die Grazer selbst hatten durch den Abgang von Kelvin Yeboah zum CFC Genoa mehr als sechs Millionen Euro eingenommen.

Höjlund ist aktuell dänischer U19-Teamspieler. Für Kopenhagen absolvierte er im Herbst 15 Ligaspiele ohne Treffer, international gelangen ihm aber Tore. In der Qualifikation zur UEFA Conference League und in der Gruppenphase schoss er in elf Auftritten fünf Treffer.

„Er ist ein extrem hungriger Spieler“

„Rasmus war schon lange auf unserer Stürmerliste ganz oben, und wir haben uns schon im Herbst intensiv mit ihm beschäftigt. Nach dem Abgang von Kelvin Yeboah sind wir sofort in die Umsetzung gegangen, und ich bin sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat“, so Geschäftsführer Sport Andreas Schicker in einer Aussendung von Sturm. „Er ist ein extrem hungriger Spieler, und sein Spielstil und seine Fähigkeiten passen genau in unser Anforderungsprofil.“

Der Transfer zeige, „dass sich der SK Sturm auch für internationale Talente zu einer sehr guten Adresse entwickelt hat und unser Weg Früchte trägt. Rasmus wird bei uns die Zeit bekommen, die er für seine nächsten Schritte braucht, und wir wissen aus der Vergangenheit genau, wie gut unser Trainerteam mit jungen Spielern arbeitet.“

Ergebnisse von Testspielen

Freitag:

Austria – Hradec Kralove (CZE) 3:1 (0:0)

Belek, Tore: Jukic (62.), Fischer (72.), Schoissengeyr (82./Elfmeter) bzw. Vasulin (90.)

LASK – Roter Stern Belgrad 1:2 (1:2)

Belek, Tore: Balic (17.) bzw. Omojuanfu (32.), Katai (39.); Roter Stern mit Dragovic

Volleyball

Acht Clubs der Männer-Volleyball-Bundesliga (Hypo Tirol, SK Aich/Dob, TJ Sokol V/Post SV Wien, Union Waldviertel, UVC Ried, VBC Weiz, VBK Klagenfurt, VCA Amstetten NÖ) haben am Freitag den Verein „Volleyball-Bundesliga“ (VBL) gegründet. Wie die VBL in einer Aussendung mitteilte, strebe man die eigenständige Durchführung der Topliga ab der Saison 2022/23 an. Als Berater mit an Bord ist auch Markus Kraetschmer, der ehemalige Vorstand von Fußballbundesligist Austria Wien.

Peter Kirchmayr wurde zum ersten Präsidenten des neuen Vereins gewählt, seine Stellvertreter sind Karl Hanzl, Michael Henschke und Martin Micheu. Die nun notwendigen weiterführenden Verhandlungen mit den offiziellen Stellen, dem Österreichischen Volleyballverband (ÖVV) und seinen Landesverbänden, sollen Kirchmayr, Hanzl und Kraetschmer als externer Berater führen.

„Ziel des Vereins ist, zur positiven Gesamtentwicklung des österreichischen Volleyballsports aktiv beizutragen. Als ersten Schritt sieht die VBL die eigenständige Durchführung der 1. Volleyballbundesliga der Herren ab der Saison 22/23. In weiterer Folge geht das Angebot auch an die Vereine der 1. Bundesliga Damen, sowie den Vereinen der jeweils 2. Bundesligen“, teilte die VBL mit.

„Sehr spannendes Projekt“

„Ich freue mich, dass bei diesem für den Volleyball in Österreich so entscheidenden Schritt von Beginn weg acht Vereine als Gründer dabei sind. Ebenso bedanke ich mich bei den Obmännern der Vereine für das entgegengebrachte Vertrauen, die VBL nach außen vertreten zu dürfen“, sagte Kirchmayr.

Für Kraetschmer ist es ein „sehr, sehr spannendes Projekt“: „Es freut mich, dass ich einerseits an einer sehr visionären Entwicklung mitarbeiten kann und andererseits meine langjährigen Erfahrungen aus dem Verbands- und Ligenwesen in anderen Sportarten einbringen kann.“

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