Ski alpin

Die steirische Skirennläuferin Cornelia Hütter ist am Montag acht Monate nach Erleiden eines Kreuzband- und Innenmeniskusrisses sowie einer Innenbandblessur auf Schnee zurückgekehrt. Die 27-Jährige absolvierte in Anwesenheit von ÖSV-Gruppentrainer Roland Assinger auf der Reiteralm ihre ersten leichten Schwünge. Ihre Verletzung hatte sich Hütter beim Weltcup-Finale im März in Soldeu zugezogen.

Cornelia Huetter beim Training auf der Reiteralm
GEPA/Mathias Mandl

In den vergangenen Wochen hatte die Speed-Spezialistin noch einmal ordentlich Kraft und Kondition getankt. „Ohne körperliche Fitness macht es auch keinen Sinn wieder zurückzukehren“, sagte sie nun. „Ich habe in den letzten acht Monaten immer wieder im Kopf gehabt, wieder meine ersten Schwünge zu ziehen, und es war richtig lässig heute. Es freut mich obendrein sehr, dass das Knie so super mitgespielt und überhaupt nicht reagiert hat.“

Die am linken Knie verletzt gewesene Hütter wird es in den kommenden Wochen weiterhin langsam angehen und immer wieder nur zwei bis drei Skitage am Stück absolvieren. Ziel ist, die Belastung weiter zu steigern und irgendwann ins Stangentraining einzusteigen.

Fußball

Achim Beierlorzer wird neuer Trainer des FSV Mainz 05. Der 51-Jährige, der erst am 9. November beim 1. FC Köln gehen musste, habe einen Vertrag bis zum Sommer 2022 unterschrieben, teilte der deutsche Bundesligist am Montag mit. Beim aktuell abstiegsbedrohten Verein spielen die beiden Österreicher Karim Onisiwo und Philipp Mwene.

„Sicherlich ist dies eine kuriose Situation im Fußball: Vor einer Woche war ich noch Trainer in Köln, nun werde ich in Mainz als Chefcoach vorgestellt. In diesem Geschäft kann es manchmal schnell gehen, besonders wenn es einfach passt“, sagte Beierlorzer in seinem ersten Statement als FSV-Coach. Mainz hatte sich nach dem 0:8 bei RB Leipzig und dem 2:3 gegen Union Berlin von Sandro Schwarz getrennt.

Achim Beierlorzer
APA/AFP/Ina Fassbender

Beierlorzer hatte mit Köln in elf Spielen nur sieben Punkte gesammelt, die auf dem Relegationsplatz (16.) stehenden Mainzer haben zwei Zähler mehr. Beierlorzer hatte sich mit Köln erst am Freitag auf eine Abfindung geeinigt.

Stöger-Marke knapp verpasst

Vor knapp zwei Jahren hatte der Wiener Peter Stöger nach seiner Vertragsauflösung beim 1. FC Köln sogar nach nur sieben Tagen – bei Beierlorzer waren es neun – einen neuen Trainerjob in der deutschen Bundesliga erhalten, und zwar bei Borussia Dortmund.

Bei seinem Ex-Club geht die Trainersuche indes weiter. Eigentlich wollte Köln am Montag einen neuen Chefcoach präsentieren. Wunschkandidat Pal Dardai soll jedoch nicht zur Verfügung stehen. Markus Gisdol, Andre Breitenreiter und Markus Weinzierl gelten nun als Kandidaten für den vakanten Posten. Vorerst haben die beiden Kotrainer Andre Pawlak und Manfred Schmid interimistisch die Betreuung inne.

Der englische Zweitligist Barnsley soll sein Angebot für Trainer Gerhard Struber vom RU Pellets WAC erhöht haben. Auch der 42-jährige Salzburger zeige sich „wechselwillig“, berichtete die „Kleine Zeitung“ (Montag-Ausgabe). Der WAC gab dazu vorerst keine Stellungnahme ab.

WAC-Trainer Gerhard Struber
GEPA/Christian Walgram

Eine Million Euro Ablöse

Struber steht bei den Kärntnern noch bis Sommer 2020 unter Vertrag. Dazu hält der Club eine Option auf vorzeitige Verlängerung. WAC-Präsident Dietmar Riegler hatte vergangene Woche angekündigt, nur gesprächsbereit zu sein, wenn ein „unmoralisches Angebot“ aus Barnsley eintreffen würde.

Dieses soll nun vorliegen. Laut Angaben der „Kleinen Zeitung“ sollen die Engländer eine Million Euro Ablöse für Struber bieten. Barnsley, der Club der ÖFB-Legionäre Samuel Sahin-Radlinger und Patrick Schmidt, liegt nach 16 Runden mit lediglich neun Punkten am Tabellenende der League Championship.

Der deutsche Bundesligist FC Augsburg muss einige Zeit ohne Stürmer Alfred Finnbogason auskommen. Der 30-jährige Isländer renkte sich im EM-Qualifikationsspiel vergangene Woche gegen die Türkei die Schulter aus, bestätigte sein Club am Montag.

Augsburg-Stürmer Alfred Finnbogason liegt verletzt am Boden
Reuters/Murad Sezer

Wie lange Stammspieler Finnbogason ausfällt, war vorerst unklar. Ein möglicher Ersatz wäre ÖFB-Teamspieler Michael Gregoritsch, der sich vergangene Woche wegen fehlender Einsatzzeiten für einen frühestmöglichen Abschied aus Augsburg ausgesprochen hatte.

Brasilien ist zum vierten Mal nach 1997, 1999 und 2003 U17-Weltmeister. Im Finale in Brasilia setzten sich die Gastgeber am Sonntag (Ortszeit) gegen Mexiko mit 2:1 durch.

Jubel der brasilianischen U17-Mannschaft
Reuters/Sergio Moraes

Die Mexikaner gingen in der zweiten Halbzeit durch Bryan Gonzalez (66.) in Führung, Kaio Jorge per Elfmeter (84.) und Lazaro (93.) in der Nachspielzeit drehten die Partie aber mit späten Toren. Frankreich gewann das Spiel um Platz drei gegen die Niederlande mit 3:1.

Österreichs Frauen-Fußball-Nationaltorhüterin Manuela Zinsberger hat einen erfolgreichen und historischen Sonntag erlebt. Die Niederösterreicherin hielt das Tor von Arsenal im London-Derby bei Tottenham beim 2:0-Sieg sauber. 38.262 Zuschauer sorgten für eine neue Rekordkulisse in der englischen Women Super League. Die bisherige Bestmarke war seit dem Manchester-Derby bei 31.213 Fans gestanden.

Kim Little (66.) und Vivianne Miedema (82.) fixierten den fünften Sieg des ohne ÖFB-Teamkapitänin Viktoria Schnaderbeck angetretenen Titelverteidigers im sechsten Spiel. Dem Dritten fehlt nur ein Zähler auf Leader Chelsea, mit dem Zweiten Manchester City ist man punktegleich. Die „Spurs“ sind in der Zwölferliga Sechster.

Eishockey

Die Vegas Golden Knights haben in der National Hockey League (NHL) mit einem 6:0-Heimsieg gegen die Calgary Flames zurück auf die Siegerstraße gefunden. Der Vizemeister von 2017/18 hatte zuletzt fünf Spiele in Serie verloren. Für Calgary setzte es hingegen nach dem 0:3 gegen Arizona die nächste Niederlage ohne Torerfolg, in den jüngsten vier Partien gingen die Flames stets als Verlierer vom Eis.

Travis Hamonic (Calgary Flames) und Reilly Smith (Golden Knights)
Reuters/USA TODAY Sports

Auch die Buffalo Sabres stecken weiter in der Krise. Einen Tag nach dem 4:2-Erfolg über die Ottawa Senators unterlag die Mannschaft aus Upstate New York den Chicago Blackhawks auswärts mit 1:4 und kassierte damit die siebente Niederlage in den jüngsten acht Spielen.

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Basketball

Die Sacramento Kings haben am Sonntag (Ortszeit) den Siegeszug der Boston Celtics in der National Basketball Association (NBA) vorläufig beendet.

Boston Celtics gegen Sacramento Kings
Reuters/USA TODAY Sports

Die Kalifornier setzten sich zu Hause gegen den 17-fachen Meister mit 100:99 durch und fügten den Celtics nach zehn Siegen en suite die zweite Saisonniederlage zu. Richaun Holmes wurde mit zwei verwandelten Freiwürfen 13,3 Sekunden vor Schluss zum Matchwinner für die Kings, die ihren fünften Saisonsieg feierten.

James führt Lakers zu elftem Saisonsieg

In Los Angeles führte Superstar LeBron James die Lakers zum elften Erfolg in der Saison. Der 34-Jährige erzielte beim 122:101 über die Atlanta Hawks 33 Punkte und zwölf Assists und sicherte den Kaliforniern die aktuell beste Bilanz (elf Siege, zwei Niederlagen) der Liga. Für die Hawks waren 31 Punkte von Trae Young zu wenig.

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ÖFB-Cup

St. Pölten hat sich am Sonntag ins Fußball-Frauen-Cupviertelfinale gezittert. Die Titelverteidigerinnen setzten sich in der Neuauflage des Endspiels der vergangenen Saison gegen die Austria Wien/USC Landhaus nach 0:2-Rückstand mit 5:2 nach Verlängerung durch. Ex-Landhaus-Spielerin Melanie Brunnthaler (99.), Mateja Zver (107.) und Julia Hickelsberger-Füller (118.) trafen nach der regulären Spielzeit.

Teamspielerin Hickelsberger-Füller setzte in der 118. Minute den Schlusspunkt.

Nach Toren von Martina Mädl (8./Elfmeter) und Besijana Pireci (13.) sowie Hickelsberger-Füller (19.) und Alexandra Biroova (51.) hatte die Entscheidung in der Verlängerung fallen müssen. Sowohl für St. Pölten – im Finish der zweiten Hälfte (Nicole Sauer) – als auch für Landhaus – in der ersten Hälfte der Verlängerung (Duygu Karkac) – gab es eine Gelb-Rote Karte. Serien-Double-Sieger St. Pölten ist nun zu Hause in nationalen Pflichtspielen bereits 77 Spiele unbesiegt.

Die weiteren Viertelfinal-Teilnehmer sind Sturm Graz, FC Bergheim, FFC Vorderland, SV Horn, SV Neulengbach, SKV Altenmarkt sowie Landesligist SV Krenglbach.

Handball

Tennis

Die Franzosen Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut haben am Sonntag bei den ATP-Finals in London den Doppel-Titel geholt. Das als Nummer sieben gesetzte Duo besiegte die südafrikanisch-neuseeländische Paarung Raven Klaasen/Michael Venus mit 6:3 6:4.

Herbert/Mahut sind die ersten französischen Sieger seit 2005, damals gewannen Michael Llodra/Fabrice Santoro. Die beiden Franzosen haben dieses Jahr auch schon die Australian Open gewonnen. Sie blieben bei den ATP-Finals ohne Satzverlust.

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Tischtennis

Der topgesetzte Chinese Fan Zhendong und die Japanerin Mima Ito haben in Linz die Einzel-Bewerbe bei den Austrian Open im Tischtennis gewonnen.

Fan besiegte seinen Landsmann Zhao Zihao im Finale am Sonntag mit 4:0 (9,6,6,5), die 19-jährige Ito setzte sich gegen die als Nummer eins gesetzte Chinesin Zhu Yuling mit 4:1 (5,-16,7,11,10) durch. Damit gingen drei Titel an Japan, zwei an China.

Fan hatte sich im Halbfinale mit 4:3 gegen den Deutschen Timo Boll durchgesetzt, das Endspiel war dann jedoch eine klare Angelegenheit. „Dieser Turniersieg ist für mich sehr wichtig, nach den German Open konnte ich hier in Linz das zweite Platinum-Event in Folge gewinnen. Das ist ein gutes Gefühl und gibt mir zusätzliches Selbstvertrauen“, sagte der 22-jährige Fan.

Linz ist zuversichtlich, weiterhin Austragungsort eines Events dieser Kategorie zu sein. „Die ITTF-Platinum-Tour wird vermutlich auf vier Turniere verringert, ähnlich dem Grand Slam im Tennis. Linz hat seitens der ITTF-Beobachter das Zeugnis erhalten, zu den Top Drei der Welt zu zählen“, sagte Verbandspräsident Hans Friedinger.

Badminton

Motorrad

Eisschnelllauf

Das Auftaktwochenende im Eisschnelllauf-Weltcup ist für Vanessa Herzog nicht nach Wunsch verlaufen. Einen Tag nach ihrer Disqualifikation über 500 m belegte Österreichs Sportlerin des Jahres am Sonntag in Minsk über 1.000 m Rang zehn und holte damit 31 Weltcup-Punkte.

Herzog mit Saisonauftakt nicht zufrieden

„Es war kein schlechtes Rennen, aber ich hatte auch schon bessere Tausender“, resümierte die Tirolerin. „Es war ein durchschnittliches Rennen mit einem zu langsamen Start“, zeigte sich Herzog unzufrieden. In 1:16,677 Minuten fehlten der 24-Jährigen 1,323 Sekunden auf Siegerin Brittany Bowe bzw. in einem hinter der US-Amerikanerin dichten Feld 0,715 Sekunden auf einen Podestplatz.

1.000-m-Weltrekordlerin Bowe lief in 1:15,354 Minuten einen neuen Bahnrekord. Hinter der US-Amerikanerin holte die Niederländerin Jorien ter Mors (+0,596 Sekunden) Rang zwei, der dritte Platz ging an die Russin Jekaterina Schikowa (0,608).

Auch Odor sieht noch Luft nach oben

Herzogs Landsmann Gabriel Odor, am Samstag Massenstart-Zehnter, wurde über 1.500 m 18. der B-Division. Mit seiner Zeit von 1:51,10 Minuten war er nicht ganz zufrieden, auch wenn er dafür drei Weltcup-Punkte einheimste. „Ich weiß, dass ich noch besser bin“, sagte der 19-Jährige. „Die Beine waren ziemlich leer vom Vortag.“ Für Herzog und Odor geht es weiter nach Tomaszow Mazowiecki, in der polnischen Stadt findet ab Freitag der zweite Weltcup der Saison statt.