Radsport

Die 109. Tour de France findet ohne die beiden Stars Mark Cavendish und Julian Alaphilippe statt. Sowohl der britische Rekordetappensieger als auch Frankreichs Weltmeister fehlten am Montag im Aufgebot des Teams QuickStep-AlphaVinyl für die Rundfahrt, die am Freitag in Kopenhagen beginnt.

Stattdessen setzt die belgische Mannschaft auf den niederländischen Sprinter Fabio Jakobsen und hofft außerdem auf Etappensiege durch den dänischen Klassiker-Spezialisten Kasper Asgreen. Cavendish ist lediglich als Nachrücker nominiert. Der 37-Jährige hatte im Vorjahr den Etappenrekord von Eddy Merckx eingestellt und eigentlich auf seinen 35. Tageserfolg gehofft.

Erst am Sonntag war Cavendish nach einer starken Vorstellung britischer Meister geworden. Nun kann er nur durch eine kurzfristige Erkrankung oder Verletzung eines Teamkollegen ins Aufgebot rücken. Den Verzicht auf Alaphilippe begründete das Team mit fehlender Form. Der 30-Jährige war im April bei Lüttich-Bastogne-Lüttich schwer gestürzt und erst am Sonntag ins Renngeschehen zurückgekehrt.

Felix Großschartner und Christina Schweinberger haben am Sonntag drei Tage nach ihren Triumphen im Zeitfahren auch die österreichischen Rad-Straßenmeisterschaften für sich entschieden. Großschartner siegte nach 195 Kilometern und 4:35:59 Stunden in Judendorf-Straßengel im Pulk vor Patrick Gamper und Lukas Pöstelberger, es ist der bis dato erste ÖM-Straßentitel für den 28-jährigen Oberösterreicher. „Es freut mich, dass meine Zeit gekommen ist, um Meister zu werden“, sagte der glückliche Sieger.

Meister-Double für Großschartner und Schweinberger

Schweinberger schlägt Kiesenhofer im Sprint

Ebenso knapp ging es bei den Frauen her, auch hier gab es eine Premierensiegerin. Nach 87,5 Kilometern behielt die Tirolerin Schweinberger im Sprint vor Anna Kiesenhofer die Oberhand, ihre Zwillingsschwester Kathrin Schweinberger hatte als Dritte bereits 1:22 Minuten Rückstand und verpasste damit den dritten Triumph in Serie. Der Straßen-Olympiasiegerin Kiesenhofer missglückte die Revanche für Donnerstag, als sie Christina Schweinberger um hauchdünne 0,23 Sekunden unterlegen war.

„Ich weiß grad gar nicht, was ich sagen soll. Klar arbeitet man darauf hin. Aber um hier nun vorne zu sein, gehört so viel dazu. Ich kann es noch gar nicht glauben“, schilderte die 25-Jährige ihre Gefühle nach dem Sieg.

Fußball

Die Rückkehr von Trainer Lucien Favre zum französischen Erstligisten OGC Nizza ist perfekt. Der Schweizer tritt die Nachfolge von Christophe Galtier an. Das teilte der Club des Österreichers Flavius Daniliuc am Montag mit, nachdem Favre am Vormittag schon das Training geleitet hatte. Der bisherige Nizza-Coach Christophe Galtier soll zu Meister Paris Saint-Germain wechseln.

Beim Hauptstadtclub geht es aber noch um die Modalitäten für die Trennung vom bisherigen argentinischen Trainer Mauricio Pochettino. Favre hatte Nizza bereits von 2016 bis 2018 trainiert, bevor er zu Borussia Dortmund ging. Vor wenigen Wochen hatte sich Mönchengladbach um eine Rückkehr des 64-Jährigen bemüht. Favre sagte jedoch ab.

Der deutsche Bundesligist 1. FC Köln hat den Vertrag mit Trainer Steffen Baumgart vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2024 verlängert. Das teilte der Club der Österreicher Florian Kainz und Dejan Ljubicic am Montag mit.

Trainer Steffen Baumgart
AFP/Uwe Kraft

Baumgart kam im Sommer 2021 vom Zweitligisten SC Paderborn nach Köln. Der 50-Jährige führte den gerade erst in der Relegation geretteten FC bis in die Conference League.

Nach fünfeinhalb Jahren bei Manchester City steht der brasilianische Stürmer Gabriel Jesus unmittelbar vor dem Abgang. Britischen Medienberichten zufolge wird der 25-Jährige künftig für Arsenal spielen. Umgerechnet rund 52,3 Millionen Euro sollen die Londoner für den Nationalspieler überweisen, Jesus soll einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren bekommen.

Manchester City’s Gabriel Jesus
Reuters/Craig Brough

Nachdem zunächst „The Athletic“ darüber berichtet hatte, schrieb „The Guardian“ am Montag, dass Jesus auch die persönlichen Bedingungen mit Arsenal vereinbart habe. Ein Grund für seinen Wechsel soll die Ankunft von Erling Haaland bei Manchester City sein, wodurch Jesus’ Einsatzaussichten verringert würden.

Fußball-EM

Englands Frauen-Fußballnationalteam setzt bei der Heim-EM nur auf eine Spielerin, die in der abgelaufenen Saison nicht in der englischen Women’s Super League tätig war. Die universell einsetzbare Rachel Daly ist in den USA bei Houston Dash Kapitänin.

England’s Spielerin Rachel Daly mit Ball
AFP/Paul Ellis

Das größte Aufgebot stellt Manchester City mit neun Akteurinnen, Meister Chelsea und Vizemeister Arsenal, wo mit ÖFB-Torfrau Manuela Zinsberger und Laura Wienroither zwei ÖFB-Kickerinnen spielen, stellen je vier Spielerinnen.

England eröffnet die Endrunde am 6. Juli (21.00 Uhr, live in ORF1) im ausverkauften Old Trafford Stadium gegen Österreich.

England-Kader für Frauen-EM

Tor: Mary Earps (Manchester United/18 Länderspiele), Hannah Hampton (Aston Villa/2), Ellie Roebuck (Manchester City/8)

Abwehr: Millie Bright (Chelsea/51/5 Tore), Lucy Bronze (Manchester City/90/10), Jess Carter (Chelsea/9/1), Rachel Daly (Houston Dash/50/8), Alex Greenwood (Manchester City/60/5), Demi Stokes (Manchester City/67/1), Lotte Wubben-Moy (Arsenal/8)

Mittelfeld: Fran Kirby (Chelsea/56/15), Jill Scott (Aston Villa/156/26), Georgia Stanway (Manchester City/33/8), Ella Toone (Manchester United/14/11), Keira Walsh (Manchester City/41), Leah Williamson (Arsenal/30/2)

Angriff: Bethany England (Chelsea/18/8), Lauren Hemp (Manchester City/21/7), Chloe Kelly (Manchester City/9/1), Beth Mead (Arsenal/38/22), Nikita Parris (Arsenal/64/15), Alessia Russo (Manchester United/6/3), Ellen White (Manchester City/107/50)

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Tennis

Hubert Hurkacz serviert in Wimbledon für den guten Zweck. Für jedes Ass, das der Pole beim aktuell stattfindenden Grand-Slam-Turnier schlägt, werde er 100 Euro für Bedürftige in der Ukraine spenden, schrieb der Weltranglistenzehnte auf Twitter. „Hoffentlich funktioniert mein Aufschlag gut.“

Hubert Hurkacz beim Aufschlag
Reuters/Wolfgang Rattay

Hurkacz, der nach seinem Turniersieg in Halle zu den Mitfavoriten beim Rasenklassiker gehört, hat in diesem Jahr die drittmeisten Asse auf der ATP-Tour geschlagen (452), darunter 70 bei seinen jüngsten sechs Matches auf Rasen.

Chronik

Der ehemalige italienische Nationalspieler Damiano Tommasi ist Bürgermeister seiner Heimatstadt Verona geworden. Der 48-Jährige, der als Mittelfeldspieler zehn Jahre für AS Roma gespielt und von 1998 bis 2003 25 Länderspiele für die italienische Nationalelf absolviert hatte, gewann als Spitzenkandidat der sozialdemokratischen Partei (PD) die Stichwahl gegen Amtsinhaber Federico Sboarina mit 53 Prozent der Stimmen.

Archivbild zeigt AS Roma’s Damiano Tommasi jubelnd
Reuters/Giampiero Sposito

„Verona wartete auf diese Wende, jetzt stehen wir vor einer großen Verantwortung“, kommentierte Tommasi seine Wahl. Er sprach von einem „historischen Resultat“ für die Mitte-links-Kräfte in der traditionell eher rechtsorientierten Gemeinde Verona, die 257.000 Einwohner zählt. Tommasis Sieg ist eine schwere Niederlage für die rechte Regierungspartei Lega um Ex-Innenminister Matteo Salvini, die in Verona jahrelang ihre Hochburg hatte. Die römische Tageszeitung „La Repubblica“ sprach von dem „Wunder eines Außenseiters“, der wider Erwarten die Wahlen gegen das Schwergewicht Sboarina gewinnen konnte.

Ex-Fußballer Damiano Tommasi hält eine Rede
AFP/Andreas Solaro

Der sechsfache Familienvater Tommasi begann seine Spielerkarriere bei Hellas Verona, für die er zwischen 1993 und 1996 in der Serie B spielte. 1996 wechselte er in die Serie A nach Rom, wo er bis 2006 unter Vertrag stand. Von 2011 bis 2020 war er Chef der italienischen Fußballergewerkschaft AIC.

65 italienische Städte waren am Sonntag zu Stichwahlen aufgerufen. Dabei handelt es sich um die Gemeinden, in denen kein Bürgermeisterkandidat beim ersten Wahlgang am 12. Juni die Mehrheit von 50 Prozent erhalten hat. Gewählt wurde unter anderem in Görz, Monza und Parma. Die Teilkommunalwahlen, zu denen ein Fünftel der italienischen Wählerschaft – etwa neun Millionen Personen – aufgerufen waren, sind die letzte Wahl vor den Parlamentswahlen im Frühjahr 2023.

Schwimm-WM

Wasserspringer Alex Hart hat am Montag bei der WM in Budapest den Einzug ins Dreimeterbrett-Semifinale geschafft. Der 23-jährige Wiener beendete die Vorrunde auf Platz 14, das Semifinale der Top 18 folgt am späten Nachmittag.

Alex Hart beim Sprung
Reuters/Marton Monus

Nicht dabei ist der zweite gestartete Österreicher Dariush Lofti, der bei seinem vierten Sprung am Brett ausrutschte und den Bewerb als 47. abschloss.

Der Österreicher Jan Hercog hat am Montag bei den Schwimmweltmeisterschaften in Budapest im Freiwasserschwimmen über fünf Kilometer Rang 23 erreicht. Der Steirer lag im 26,7 Grad warmen Lupa-See 3:39,90 Minuten hinter dem deutschen Sieger Florian Wellbrock. Zweiter wurde der Italiener Gregorio Paltrinieri (+3,9 Sekunden), Bronze ging an den ukrainischen Wellbrock-Trainingspartner Michailo Romantschuk (+25,10).

Leichtathletik

Sprinterin Shericka Jackson ist am Sonntag bei den jamaikanischen Leichtathletik-Trials in Kingston die drittschnellste Zeit der Geschichte über 200 m gelaufen. Die 27-Jährige siegte in 21,55 Sekunden vor Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah (22,05) und Shelly-Ann Fraser-Pryce (22,14).

Nur die verstorbene US-Amerikanerin Florence Griffith Joyner, die 1988 den immer noch gültigen Weltrekord von 21,34 Sekunden aufstellte, und Thompson-Herah (21,53) waren schneller.

Jackson, die bei Olympia in Tokio Bronze über 100 m gewonnen hatte, war mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden. „In den nächsten drei Wochen werden wir alle Fehler beseitigen, die ich gemacht habe. Ich erwarte Größeres“, so die Jamaikanerin.

Bei den US-Meisterschaften in Eugene/Oregon absolvierte Abby Steiner die 200 m in ebenfalls starken 21,77 Sekunden. Weltmeister Noah Lyles lief die gleiche Strecke bei den Männern in 19,67 und siegte zwei Hundertstelsekunden vor dem erst 18-jährigen Erriyon Knighton.

Wegen eines leicht verhärteten Rückens nach einer Krafttrainingswoche will Lukas Weißhaidinger kein Risiko eingehen und verzichtet daher auf ein Antreten im Diskuswurf beim Diamond-League-Meeting am Donnerstag in Stockholm. Stattdessen legt der Olympiadritte von Tokio eine Pause ein und bereitet sich weiter auf die WM im Juli (15. bis 24. Juli) in Eugene (USA) vor.

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Am Wochenende ist es bei den Leichtathletikmeisterschaften der Deutschen in Berlin und der Franzosen in Caen zu Zwischenfällen gekommen. In Caen wurde der Hürdenläufer Wilfried Happio kurz vor seinem Rennen am Samstag von einem Unbekannten attackiert und im Gesicht verletzt. Mit Pflaster und Stirnband über einem Auge lief er trotzdem zum Titel und zum WM-Ticket über 400 Meter Hürden.

Wie die dpa berichtete, ketteten sich am Sonntag im Berliner Olympiastadion zwei Personen an die Hochsprunganlage. Ihr Motiv war zunächst unklar, sie wurden von Sicherheitspersonal weggeführt.

Motorrad

Der Italiener Francesco Bagnaia hat am Sonntag ein perfektes Rennwochenende in der MotoGP-WM mit dem Sieg im Grand Prix der Niederlande in Assen gekrönt. Der Italiener überzeugte zunächst mit einem Streckenrekord am Samstag im Qualifying und feierte am Sonntag einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Hinter ihm überschlugen sich jedoch im wahrsten Sinne des Wortes die Ereignisse.

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Golf

Mit einem Triumph von Olympiasieger Xander Schauffele aus den USA ist das mit 8,3 Millionen Dollar dotierte PGA-Turnier Traveler Championship in Cromwell/Connecticut zu Ende gegangen. Der 28-Jährige verwies am Sonntag mit gesamt 261 Schlägen (19 unter Par) seine Landsmänner J.T. Posten und Sahith Theegala, die je zwei Strokes mehr benötigten, auf den geteilten zweiten Rang. Matthias Schwab spielte am Schlusstag eine 69er-Runde und kam mit 277 Schlägen (3 unter Par) auf Platz 53.

Xander Schauffele mit Travelers Championship Pokal
Reuters/USA TODAY Sports/Vincent Carchietta

„Ich hatte gute Schläge, brachte aber die Bälle nicht nahe genug an die Fahnen, um mir echte Birdie-Chancen zu erarbeiten. Putts aus drei bis vier Metern können fallen, müssen aber nicht. Das war heute öfters der Fall“, fasste der 27-jährige Steirer sein Abschneiden in Cromwell zusammen. Diese Woche tritt Schwab bei den John Deere Classic in Silvis/Illinois an.

Auf der Ladies European Tour (LET) erreichte Emma Spitz bei den Czech Ladies Open im Royal Beroun Golf Club den starken sechsten Rang. Am Schlusstag vergab die Amateurin aus Niederösterreich, die bald ins Profilager wechseln möchte, mit einer 74er-Runde die Chance auf den Turniersieg.

Lukas Nemecz hat beim mit 2 Millionen Euro dotierten DP-World-Tour-Turnier in München einen Top-Ten-Platz knapp verpasst. Der Steirer spielte am Sonntag eine 70er-Runde und beendete das Turnier im Golfclub München Eichenried mit 274 Schlägen (14 unter Par) auf Rang 13, es war sein bestes Ergebnis seit Februar. Bernd Wiesberger benötigte insgesamt elf Strokes mehr und kam auf Platz 61. Es siegte der Chinese Li Haotong im Stechen gegen den Belgier Thomas Pieters.

Rang 13 für Nemecz in München

Nemecz lag am Sonntag lange auf Top-Ten-Kurs, bis ihm am elften Loch ein doppelter Schlagverlust unterlief. Das konnte der 32-Jährige allerdings durch ein Eagle auf der 18 wieder ausbügeln. Für Nemecz ist es die beste Platzierung auf der Tour seit seinem dritten Platz Anfang Februar in Ras al-Chaimah.

„Es war ein gutes Turnier, ich fahre mit einem super Gefühl nach Hause.“ Dass er am Schlusstag noch drei Plätze verloren hatte, „zipfte“ ihn an, aber er sei froh, wie er sich im Spiel gehalten habe. „Das lange Spiel war definitiv nicht so gut wie in den letzten Tagen. Aber ich habe mich super mit dem kurzen Spiel und dem Putten retten können.“ Weiter geht es für ihn in Irland und danach in den USA.

Inkonstante Leistung von Wiesberger

Wiesberger zeigte sich auch am Schlusstag inkonstant. Der Burgenländer spielte ein Eagle sowie fünf Birdies, dem fügte er noch sechs Bogeys und ein Doppel-Bogey hinzu. Am Ende kam eine 73er-Runde bzw. ein Gesamtscore von 285 Schlägen (drei unter Par) heraus. „Ich bin froh, dass ich heute mein schwaches Spiel diese Woche mit ein paar späten Birdies mildern konnte“, meinte Wiesberger danach via Instagram.

Für den 36-Jährigen könnte es der vorerst letzte Auftritt auf der World Tour (ehemals European Tour) gewesen sein. Kommendes Wochenende ist ein Start in Portland/Oregon bei der umstrittenen Konkurrenzserie LIV Golf geplant, sein Antreten dort bestätigte Wiesberger am Sonntag noch einmal. Damit drohen ihm weitere Sanktionen seitens der DP World Tour, sollte er keine Freigabe erhalten. Für seine Teilnahme beim Londoner LIV-Invitational war Wiesberger von der World Tour am Freitag zu einer Geldstrafe und Sperre für drei Turniere im Juli verdonnert worden.

Football

Die Prague Black Panthers haben am Sonntag mit dem 19:7-Auswärtserfolg bei den Znojmo Knights aus eigener Kraft das Play-off-Ticket in der Austrian Football League (AFL) gelöst. Zumindest theoretisch im Play-off-Rennen bleiben die Salzburg Ducks, die beim 32:38-Heimsieg über die Telfs Patriots ihren vierten Erfolg en suite einfuhren.

Dank dieser Schützenhilfe sind vor der letzten Runde sämtliche Rechenspiele für die Vienna Vikings beendet, die nun fix im Play-off stehen.

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Kanu

Einen Tag nach Gold im Kajak-Einer über die olympische 1.000-m-Distanz hat der Niederösterreicher Timon Maurer bei der Nachwuchs-EM der Flachwasserkanuten in Belgrad nachgelegt. Am Sonntag triumphierte Maurer auch über 500 m, ließ in der starken Zeit von 1:37,652 Minuten den Polen Wiktor Leszczynski und den Schweden Dennis Kernen hinter sich.

Corinna Kuhnle und Viktoria Wolffhardt haben sich beim Weltcup im Wildwasser-Slalom in Ljubljana (Slowenien) in der neuen olympischen Disziplin Extremslalom als Zweite und Dritte nur der Britin Kimberley Woods geschlagen geben müssen. Bei den Männern siegte der Schwede Isak Öhrstrom, Felix Oschmautz wurde 17.

Im Canadier-Einer belegte Wolffhardt beim Sieg von der Britin Mallory Franklin den 14. Platz.