Fußball

Borussia Mönchengladbach hat zumindest für einen Tag die Tabellenspitze in der deutschen Bundesliga übernommen. Die Gladbacher bezwangen Hertha BSC am Freitag mit 1:0 (1:0) und eroberten mit sieben Punkten aus drei Spielen Platz eins.

Alassane Plea (34.) erzielte durch einen Handelfmeter das entscheidende Tor für die Gastgeber. Einen zweiten Handelfer für die Borussia vergab Jonas Hofmann (70.). Herthas Filip Uremovic flog durch ein Vergehen mit Gelb-Rot vom Platz (69.).

Die Hertha ließ ihre Chancen vor allem durch Dodi Lukebakio ungenutzt. Die Österreicher Stefan Lainer und Hannes Wolf saßen bei Gladbach auf der Bank, Wolf kam erst in der Nachspielzeit zum Einsatz.

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Aufstiegsfavorit Hamburger SV hat in der zweiten deutschen Liga seine zweite Heimniederlage kassiert. Die Hanseaten verloren am Freitagabend im Spitzenspiel gegen Darmstadt mit 1:2 (0:2).

Der ehemalige HSV-Profi Patric Pfeiffer (4.) und Phillip Tietz (7.) sorgten in der Startphase für Darmstadts empfindlichen Doppelschlag gegen die Hamburger. Ransford Königsdörffer schaffte den späten Anschlusstreffer (87.).

Partie mit vier Roten Karten

In der Partie gab es ab der 59. Minute vier Rote Karten. Die in der Tabelle vorerst voranliegenden Darmstädter mussten zunächst auf Klaus Gjasula verzichten, weil er Gelb-Rot kassiert hatte (59.). Beim HSV flog Aaron Opoku wegen eines Fußtritts (64.) mit Rot vom Platz, auch Königsdörffer (89.) sah wegen einer Tätlichkeit Rot.

Der protestierende HSV-Sportvorstand Jonas Boldt musste ebenfalls die Rote Karte hinnehmen. Bei Darmstadt fehlten Emir Karic nach einer Blinddarmoperation und Mathias Honsak aufgrund einer Rückenverletzung.

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Coach Thomas Tuchel vom englischen Premier-League-Club FC Chelsea ist nach seiner hitzigen Auseinandersetzung mit Tottenham-Trainerkollegen Antonio Conte für ein Spiel gesperrt worden. Diese Strafe, gegen die die „Blues“ Einspruch einlegen können, wurde aber vorerst ausgesetzt, bis die von den Trainern angeforderten Stellungnahmen vorliegen und ausgewertet werden können. Das teilte der Englische Fußballverband (FA) am Freitag mit.

Streit zwischen Chelsea-Trainer Thomas Tuchel und Tottenham-Hotspur-Coach Antonio Conte
Reuters/Paul Childs

Tuchel wurde zudem für sein Verhalten mit einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Pfund (rund 41.500 Euro) belegt. Conte kam glimpflicher davon: Der Italiener muss nur 15.000 Pfund zahlen und erhält keine Spielsperre.

Tuchel war mit Conte beim 2:2 im hitzigen Londoner Derby am vergangenen Sonntag heftig aneinander geraten, beide Trainer hatten dafür die Rote Karte gesehen. Tuchel hatte zudem Referee Anthony Taylor und dessen Zusammenspiel mit dem Videoschiedsrichter kritisiert. Es wäre „vielleicht besser“, wenn Taylor kein Spiel der „Blues“ mehr leite, hatte der frühere deutsche Bundesliga-Coach gesagt: „Ich kann versichern, dass die ganze Kabine so denkt, jede einzelne Person.“

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Manchester United hat Mittelfeldspieler Casemiro von Champions-League-Sieger Real Madrid verpflichtet. Die beiden Clubs gaben am Freitagabend bekannt, dass man sich über die Modalitäten für den Wechsel des 30-jährigen defensiven Mittelfeldspielers geeinigt habe. Der brasilianische Teamkollege von David Alaba hatte sich mit dem strauchelnden Premier-League-Club zuvor auf einen Vierjahresvertrag bis 2026 mit Option auf ein weiteres Jahr geeinigt, wie mehrere Medien berichteten.

Casemiro im Dress von Real Madrid
APA/AFP/Gabriel Bouys

Die Ablöse soll bei 60 Millionen Euro liegen, könnte aber durch Klauseln noch auf 70 Millionen Euro steigen. Casemiros Vertrag in Madrid wäre noch bis 2025 gelaufen. Mit den „Königlichen“ gewann der brasilianische Internationale seit 2013 unter anderem fünfmal die Champions League und dreimal die spanische Meisterschaft. Manchester United ist nach einem verpatzten Saisonstart derzeit Tabellenletzter.

Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Spekulationen über Verhandlungen des deutschen Bundesligisten mit Cristiano Ronaldo dementiert. „Cristiano Ronaldo und Borussia Dortmund ist auf den ersten Blick eine charmante Idee. Ich liebe diesen Spieler. Er ist der größte Spieler, den die Welt je zustande gebracht hat. Das Problem: Es gibt zu dem Spieler keinen Kontakt. Und von daher auch keinen Transfer“, sagte Watzke bei einer Pressekonferenz.

Gerüchte über einen möglichen Wechsel des Superstars von Manchester United in die Bundesliga hatten zuletzt für Schlagzeilen gesorgt. So hatte der US-Sender CBS Sports noch am Donnerstag gemutmaßt, dass der BVB Ronaldos „letzte Chance“ sei, Manchester United in diesem Sommer zu verlassen.

Leichtathletik-EM

Femke Bol hat bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in München beide Goldmedaillen über 400 Meter geholt. Nach der Stadionrunde flach setzte sich die Niederländerin am Freitag auch über die Hürden durch. Sie siegte in 52,67 Sekunden überlegen vor der Ukrainerin Viktoria Tkatschuk (54,30).

Jubel der niederländischen Läuferin Femke Bol
APA/AFP/Ina Fassbender

Bei den Männern verteidigte der Norweger Karsten Warholm in 47,12 Sek. seinen Titel über die 400 Meter Hürden erfolgreich, Silber ging an den Franzosen Wilfried Happio (48,56).

Die 200-Meter-Titel sicherten sich der Brite Zharnel Hughes (20,07 Sek.), der seinen Landsmann Nethaneel Mitchell-Blake (20,17) und den Italiener Filippo Tortu (20,27) hinter sich ließ, sowie die Schweizerin Mujinga Kambundji in 22,32. Sie verwies die Britin Dina Asher-Smith (22,43) und die Dänin Ida Kathrine Karstoft (22,72) auf die weiteren Ränge.

1.500-Meter-Siegerin wurde die Britin Laura Muir in 4:01,08 Min., über 3.000-Meter-Hindernis setzte sich der Finne Topi Raitanen in 8:21,80 Min. durch. Der Dreisprung ging mit 15,02 Metern an die Ukrainerin Maryna Bech-Romantschuk.

Österreichs Staffel-Frauen haben am Freitag bei der EM in München nicht nur den erhofften österreichischen Rekord über 4 x 100 m deutlich verpasst. Viktoria Willhuber, Susanne Walli, Magdalena Lindner und Lena Pressler wurden in ihrem Vorlauf, den sie in 44,85 Sekunden als Achte beendeten, wegen Übergabefehlers disqualifiziert. Beim Diamond-League-Meeting am nächsten Freitag in Lausanne bietet sich die nächste Chance.

Die österreichischen Leichtathletinnen Viktoria Willhuber, Pressler Lena und Susanne Walli
GEPA/Patrick Steiner

Walli, die zuvor bei der EM über 400 m 20. und über 200 m 21. geworden war, lief wohl zu früh weg, die Rufe von Startläuferin Willhuber hörte sie nicht. „Ich bin gut ins Rennen gekommen, auch in der Kurve. Aber ich habe relativ rasch gemerkt, dass es weit ist. Aber es ist wirklich so laut, man hört das nicht“, sagte Willhuber.

Walli erklärte, sie habe nicht das Gefühl gehabt, zu früh losgerannt zu sein, aber man müsse sich das anschauen, es könne schon so gewesen sein. „Ich weiß nicht, wo der Fehler im Ablauf war, wir müssen das analysieren. Die zweite und dritte Übergabe waren wirklich sehr gut, aber das hilft nichts. Schade, dass wir disqualifiziert sind und keine Platzierung haben“, sagte die Oberösterreicherin.

Am 30. Juni in Stockholm stellte das Quartett in 44,33 Sekunden ÖLV-Rekord auf, dieser soll nun nächste Woche in der Schweiz erneut attackiert werden.

Radsport

Titelverteidiger Primoz Roglic hat mit seiner niederländischen Jumbo-Visma-Mannschaft den Auftakt der Spanien-Rundfahrt gewonnen. Das Team siegte am Freitagabend beim Heimspiel in Utrecht in den Niederlanden im Mannschaftszeitfahren über 23,3 Kilometer in einer Zeit von 24:40 Minuten und stellte mit dem Niederländer Robert Gesink den ersten Gesamtführenden der Vuelta a Espana 2022.

Der slowenische Radprofi Primoz Roglic
AP/Peter Dejong

Rang zwei belegte mit 13 Sekunden Rückstand das britische Team Ineos Grenadiers um Olympiasieger Richard Carapaz (Ecuador). Drittschnellstes Team war eine Sekunde dahinter die belgische Quick-Step-Alpha-Vinyl-Equipe mit Belgiens Radsporthoffnung Remco Evenepoel.

Mühlberger am Ende des Feldes

Das spanische Movistar-Team mit dem Österreicher Gregor Mühlberger kam als zehnte Mannschaft mit 43 Sekunden Rückstand ins Ziel. Mühlberger riss aber ebenso wie zwei weitere Teamkollegen großen Rückstand auf. Der einzige Österreicher im Feld liegt 3:47 Min. hinter dem Leader vorerst nur an 179. Stelle unter 182 Fahrern.

Die zweite Etappe führt am Samstag über 175,1 Kilometer von Hertogenbosch nach Utrecht. Das dritte Teilstück in den Niederlanden endet am Sonntag nach 193,2 km mit Start und Ziel in Breda. Nach dem ersten Ruhetag am Montag wird das Rennen am Dienstag auf spanischem Boden im Baskenland fortgesetzt. Zu Ende geht die letzte der drei großen Landesrundfahrten in drei Wochen in Spaniens Hauptstadt Madrid.

Der britische Bahn-Radsportler Daniel Bigham hat in Grenchen einen neuen Stundenweltrekord aufgestellt. Der 31-Jährige legte auf der Indoorstrecke des Tissot-Velodroms 55,548 km zurück.

Bigham fuhr damit knapp 500 Meter mehr als der Belgier Victor Campenaerts vor gut drei Jahren. Campenaerts hatte am 16. April 2019 im mexikanischen Aguascalientes 55,089 km in einer Stunde geschafft.

Tennis

Dominic Thiem hat nach den Wildcards für die kommenden Turniere in Winston-Salem und für die US Open eine Freikarte für ein weiteres Turnier erhalten: Der ehemalige Weltranglistendritte, der in seiner Comebacksaison nach langer Verletzungspause auf Platz 228 zurückgefallen ist, spielt ab 26. September beim ATP-250-Turnier in Tel Aviv auf Hartplatz.

Das Turnier in Israel stand früher fix im ATP-Kalender, hat nun aber wegen der Absage der chinesischen Turnierserie für 2022 eine Ein-Jahres-Lizenz erhalten. Das Turnier ist mit 1,02 Mio. Dollar für ein Event dieser Kategorie hoch dotiert.

Die Wildcard kommt Thiem sehr gelegen, hat er doch bis zur Woche des Wien-Turniers ab 24. Oktober nur noch vier Möglichkeiten, sein geschütztes Ranking nach seiner Verletzung zu nutzen. Wobei Thiem auch beim Erste Bank Open mit einer Wildcard rechnen kann, sollte er sie dann noch benötigen.

Wasserspringen

Die Wasserspringer Anton Knoll und Dariush Lotfi haben am Freitag bei der EM in Rom im Synchron-Bewerb vom Turm unter sechs Paaren Rang sechs belegt. Mit 313,95 Punkten kamen die beiden auf einen leicht niedrigeren Score als Ende Juni bei den Weltmeisterschaften in Budapest, wo sie im Finale Zwölfte wurden. Es siegten die Briten Ben Cutmore/Kyle Kothari mit 390,48 Zählern vor den Ukrainern Kirill Boliuch/Oleksil Sereda (388,02) und den Deutschen Tomo Barthel/Jaden Eikermann Gregorchuk (369,30).

Die österreichischen Synchronwasserspringer Anton Knoll und Dariush Lotfi
AP/Gregorio Borgia

Knoll nahm sich die Motivation für seinen Soloeinsatz vom Turm zum EM-Abschluss mit: „Mit meinen Einzel-Sprüngen bin ich sehr zufrieden und mit der Synchronität auch. Das baut auf, die Sprünge für Sonntag sind teilweise gleich. Das nimmt ein wenig die Nervosität.“ Lotfis Resümee: „Es läuft eigentlich ganz gut, und wir wissen auch, woran wir arbeiten müssen, um in Zukunft noch zulegen zu können.“

Lotfi trainiert in Graz, Knoll in Wien. Das gemeinsame Training in dieser olympischen Disziplin – das Rom-Feld war daher sehr stark besetzt – findet mal hier und mal da statt. Ziel ist die Qualifikation für die Spiele 2024 in Paris. Am Samstag ist Österreich im 3-m-Bewerb durch Alexander Hart vertreten, am Sonntag tritt Knoll solo vom Turm an. Am Donnerstag hatten Lotfi und Hart das 1-m-Finale verpasst.

Kanu

Timon Maurer hat bei der Kanu-EM in München im Kajak-Einer über 500 m den fünften Platz belegt. Dem 21-jährigen Niederösterreicher, seines Zeichens auch U23-Europameister, fehlten am Freitag etwa 1,14 Sekunden auf eine Medaille. Gold in diesem nicht olympischen Bewerb ging an den Deutschen Jacob Schopf.

Im (olympischen) 1.000-m-Rennen landete Maurer als Halbfinal-Sechster seines Laufs im B-Finale. In diesem messen sich auch Adriana Lehaci und Ana Roxana Lehaci im Kajak-Zweier nach Platz fünf im Halbfinale.

Mountainbike

Der Brite Thomas Pidcock hat sich in souveräner Manier den Titel im Cross-Country-Rennen der Männer bei der Mountainbike-EM in München geholt. Der Olympiasieger von Tokio fuhr am Freitag einsam dem Sieg entgegen. Elf Sekunden lag der 23-Jährige am Ende vor dem Dänen Sebastian Carstensen, zwölf vor dem drittplatzierten Schweizer Filippo Colombo.

Der britische Mountainbiker Thomas Pidcock
Reuters/Lukas Barth

Gregor Raggl wurde als bester Österreicher 23. (+2:28 Min.), Karl Markt reihte sich als 33. (+3:20) knapp außerhalb der Top 30 ein.

Pidcock feierte einen Monat nach seinem Etappensieg auf der zwölften Etappe der Tour de France einen Solosieg. Einige Topfahrer waren abwesend. Neben dem Schweizer Nino Schurter, dem Führenden im Gesamtweltcup, und seinem wegen einer positiven Dopingprobe provisorisch gesperrten Landsmann Mathias Flückiger verzichteten mit Luca Braidot, David Valero Serrano, Titouan Carod und Vlad Dascalu auch die Nummern zwei, drei, fünf und sechs im Cross-Country-Weltcup auf eine Teilnahme in München.

Bundesliga

Was das Präsidentenamt beim SK Rapid betrifft stehen die Zeichen auf Wiederwahl. Wie der Fußballclub aus Wien-Penzing bekanntgab, langte bis zum Ende der Frist in dieser Woche nur eine Bewerbung ein. Dabei handelt es sich um die Liste des 2019 gewählten Amtsinhabers Martin Bruckner.

Rapid-Präsident Martin Bruckner
GEPA/Walter Luger

Für die formelle Zulassung der Liste zur Wahl Ende November benötigt es nun noch eine Mehrheit innerhalb des sechsköpfigen Wahlkomitees. Die nächste Amtszeit läuft bis Ende November 2025.

Golf

Golfer Sepp Straka ist am Freitag beim Play-off-Turnier der PGA Tour in Delaware wie am Vortag auf eine 72er-Runde von eins über Par gekommen. Der zuletzt in Memphis zweitplatzierte gebürtige Wiener lag im hochkarätigen Feld von 67 Spielern damit weiter im hinteren Feld, viele Spieler hatten Runde zwei aber noch nicht abgeschlossen.

Das mit 15 Millionen US-Dollar dotierte Event im Wilmington Country Club wird ohne Cut gespielt, der 29-jährige Straka hat also die Chance zur Verbesserung.

Uli Weinhandl hat am Donnerstag beim DP-World-Tour-Turnier Czech Masters in Prag mit einer 69er-Par-Runde den Cut geschafft. Am Donnerstag war der Burgenländer auf 72 Schläge gekommen. Weinhandl liegt auf dem Par-72-Kurs mit gesamt drei unter Par an 48. Stelle. Es führt nach einer 63er-Runde Gavin Green aus Malaysia mit 14 unter Par bzw. drei Schlägen Vorsprung.

Motorrad

KTM wird ab 2023 sein zweites MotoGP-Werksteam als GasGas Factory Racing Team statt wie derzeit als Tech3 an den Start schicken. Das gab der österreichische Hersteller am Freitag am Rande des GP von Österreich in Spielberg bekannt. Zudem wurde der Spanier Pol Espargaro, derzeit Honda-Werksfahrer, wie erwartet als ein neuer GasGas-Pilot bestätigt. Der zweite Fahrer ist noch offen.

Das ursprünglich spanische GasGas ist im Trial-Sport groß geworden und wie KTM und Husqvarna mittlerweile eine Motorradmarke aus dem Haus der europaweit führenden Pierer Mobility AG. Man vollzieht erfolgreiche Rennsportauftritte in den Farben Purpurrot und Weiß. GasGas stellt den aktuellen Dakar-Sieger, in den Klassen Moto2 und Moto3 ist man mit Aspar schon seit Längerem auch in der Straßen-WM am Start. Nun soll wie bei KTM der Durchgang für Piloten von der Moto3 bis zur MotoGP auf einer Marke gewährleistet sein. Husqvarna soll hingegen künftig mehr in Richtung Urban Mobility gehen.

„GasGas ist eine Siegermarke, egal ob in Motocross, Supercross, Enduro oder Rallye“, sagte KTM-Motorsportdirektor Pit Beirer bei der Bekanntgabe. „Wir hoffen, dass die Fans, die den Roten folgen, die Story gefällt.“ Beirer stellte auch klar, dass man technisch auch alle weiteren Auftritte über vier baugleiche Werksmotorräder plane und damit auch beim MotoGP-Team von GasGas die WM-Einsätze mit identischen RC16-Bikes wie jenen im Red Bull Factory Racing Team aus Mattighofen erfolge.

Matthias Walkner, der Dakar-Sieger von 2018, hat sich im Frühling bei einem Sturz die Schulter verletzt und danach versucht, mit Therapien die Bänderverletzung in den Griff zu bekommen. Geklappt hat das letztlich nicht. Er musste sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen.

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Formel 1

Audi und Porsche haben einen Bericht über einen angeblich schon beschlossenen Einstieg in die Formel 1 zurückgewiesen. „Wir kommentieren keine Gerüchte“, sagte ein Sprecher von Audi der dpa am Freitag auf Anfrage. Ein Porsche-Sprecher erklärte: „Wir begrüßen die Entscheidungen der FIA zum künftigen Reglement der Formel 1 ab 2026. Weitere Details über einen möglichen Einstieg von Porsche in die Formel 1 werden zu einem gegebenen Zeitpunkt bekanntgeben.“

Ein F1-Einstieg von Audi und Porsche soll nach Informationen von RTL/ntv angeblich schon beschlossen sein. Die Königsklasse erhalte demzufolge ab 2026 „zwei prominente Neuzugänge“. Eine Quelle wurde nicht genannt.

Der Motorsportweltrat des Internationalen Automobilverbands (FIA) hatte am Dienstag das von 2026 an geltende Motorenreglement verabschiedet. Das wurde von den Volkswagen-Töchtern Audi und Porsche als Voraussetzung für einen möglichen Einstieg in die Formel 1 genannt. Gerüchte über einen künftigen Start der beiden Hersteller gibt es schon lange.

Chronik

Nach dem Europacup-Spiel zwischen der Wiener Austria und Fenerbahce Istanbul (0:2) hat es in der Nacht auf Freitag nach Ausschreitungen insgesamt 253 Strafanzeigen gegeben. Wie die Polizei Wien in einer vorläufigen Bilanz mitteilte, wurde eine Person wegen des Verdachts des Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen.

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