Nordische Kombi

Der Norweger Jarl Magnus Riiber hat beim Weltcup-Auftakt der Nordischen Kombinierer in Ruka Geschichte geschrieben. Der Dominator der vergangenen Jahre setzte sich am Samstag im zweiten von insgesamt drei Bewerben vor dem deutschen Vortagessieger Julian Schmid und Jens Luras Oftebro aus Norwegen durch. Starker Fünfter wurde der 20-jährige Stefan Rettenegger.

Weltcup-Auftakt in Ruka

Samstag-Bewerb (ein Sprung und 10 km Langlauf):
1. Jarl Magnus Riiber NOR 24:26,7 3*
2. Julian Schmid GER + 10,4 8
3. Jens Luras Oftebro NOR 12,4 5
4. Ryota Yamamoto JPN 13,3 1
5. Stefan Rettenegger AUT 18,5 2
6. Laurent Muhlethaler FRA 45,5 4
7. Matteo Baud FRA 557,9 9
8. Jörgen Graabak NOR 1:06,1 22
9. Vinzenz Geiger GER 1:07,3 20
10. Johannes Rydzek GER 1:08,0 19
11. Mario Seidl AUT 1:08,1 5
14. Franz-Josef Rehrl AUT 1:30,3 10
16. Johannes Lamparter AUT 2:12,5 24
19. Martin Fritz AUT 2:24,8 13
32. Lukas Greiderer AUT 3:22,4 37
37. Thomas Rettenegger AUT 3:49,4 35
Philipp Orter AUT 32
* Platzierung im Springen

Fußball-WM

Vor dem wichtigen WM-Spiel gegen Spanien (Sonntag, 20.00 Uhr MEZ, live in ORF1) hat der Deutsche Fußballbund (DFB) keinen Spieler zur obligatorischen Pressekonferenz geschickt und damit gegen eine FIFA-Regel verstoßen. Neben dem deutschen Bundestrainer Hansi Flick saß kein Nationalspieler bei der PK im internationalen Medienzentrum in Doha. Grund für die Entscheidung sind die Abläufe des Nationalteams am Vortag des zweiten WM-Spiels, eine Geldstrafe ist möglich.

Das Abschlusstraining wurde von Flick für 19.30 Uhr katarischer Zeit (17.30 Uhr/MEZ) in al-Schamal unweit des Teamhotels und damit eine gute Stunde Fahrtzeit vom PK-Ort angesetzt. Laut FIFA-Regularien sind die Teams verpflichtet, eine Pressekonferenz am Vortag mit dem Cheftrainer und einem Spieler abzuhalten. Diese Regel ist in Artikel 44 der Turnierordnung festgehalten. Sie wurde den Mannschaften in einem Rundschreiben nochmals im Detail übermittelt, wie die FIFA am Samstag der dpa bestätigte.

Eine Pressekonferenz ohne komplette DFB-Besetzung ist kein WM-Novum. 2010 fehlte der damalige Bundestrainer Joachim Löw beim Turnier in Südafrika bei der Medienrunde vor dem WM-Achtelfinale gegen England (4:1). Er schickte Torwarttrainer Andreas Köpke. Damals begründete der DFB dieses Vorgehen mit der kurzfristigen Verlegung des Abschlusstrainings in ein anderes Stadion. Löw hätte die Einheit nicht bis zum Ende verfolgen können, um rechtzeitig bei der PK zu sein. Eine FIFA-Strafe gab es damals nicht.

FIFA beharrt auf Erscheinen

In Katar hatte der DFB gehofft, die Abschlusspressekonferenz in seinem Medienzentrum in al-Schamal unweit des Teamhotels abhalten zu können. Die FIFA veranstaltet alle finalen Medienrunden aber in Doha und beharrte nun auf dem Erscheinen der DFB-Delegation. Das Medienzentrum in der Hauptstadt ist mehr als 100 Kilometer vom deutschen Teamquartier und Trainingsgelände ganz im Norden von Katar entfernt. Bei einer Niederlage gegen Spanien am Sonntag droht Deutschland das Aus nach der Vorrunde.

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Die Hintergründe um das Verbot für das Tragen der „One Love“-Kapitänsschleife durch die FIFA bleiben undurchsichtig. Wie der Weltfußballverband nach anfänglichem Schweigen erklärte, haben die nationalen Verbände den dafür nötigen Antrag nicht eingereicht. Es habe allerlei „Anfragen“ zum Thema gegeben, den für eine allfällige Erlaubnis nötigen „klaren Antrag“ hätten die Verbände aber nicht eingereicht, führte die FIFA gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ aus.

Durch den ausbleibenden Antrag konnte die FIFA das Septett aus Europa kurz vor WM-Beginn „genüsslich“ ins Messer laufen lassen, führte die Zeitung aus. Die sieben in die Causa involvierten Verbände – aus England, Deutschland, Wales, Dänemark, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden – verzichteten jedenfalls wegen der drohenden sportlichen Nachteile auf die als Botschaft für Vielfalt und Toleranz gedachte Aktion mit der Schleife.

„Mit einem konkreten Antrag hätten sie die FIFA jedenfalls schon vor Monaten in Erklärungsnot bringen können. Einfach die Binde, wie vorgeschrieben, zur Genehmigung mit der restlichen Spielerkluft einreichen – und warten, was die FIFA tut“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“. „Mit einem Verbot aber hätte die FIFA den Schwarzen Peter kassiert, sie wäre über Wochen und Monate in mediale Erklärungsnot geraten – schon damit hätten die Sieben mehr erreicht als mit irrlichternder Symbolik.“

Druckausübung der FIFA unklar

Unklar bleibt auch die Geschichte um die angebliche Druckausübung durch den Weltverband. Die FIFA hatte das Tragen der bunten Schleife kurz vor dem WM-Start mit Verweis auf die Ausrüstungsvorschriften verboten. Als Strafe hätten die Kapitäne jeweils eine Gelbe Karte erhalten. Einige europäische Verbände hatten jedoch berichtet, von der FIFA „massiv unter Druck gesetzt“ worden zu sein.

Der Schweizer Verbandspräsident Dominique Blanc erklärte später unterdessen, dass seitens der FIFA keine weiteren Sanktionen außer der Gelben Karte angedroht worden seien. Adrian Arnold, der Schweizer Kommunikationschef, wiederum erklärte: „Es wurde ganz klar gesagt, dass es eine Gelbe Karte oder noch schärfere Sanktionen gibt.“ Es bleibt also undurchsichtig.

Nun soll auch noch eine österreichische Band den Argentiniern bei der Siegmission gegen Mexiko an diesem Samstag (20.00 Uhr, live in ORF1) helfen – mit einer Reminiszenz an den legendären Diego Maradona. In den sozialen Netzwerken postete der Verband nach dem Abschlusstraining bei der Fußball-WM in Katar am Freitag, dem zweiten Todestag von Maradona, einen kurzen Videozusammenschnitt von der letzten Übungseinheit vor dem möglichen Alles-oder-nichts-Spiel.

Unterlegt sind die Szenen vom Trainingsgelände auf dem weitläufigen Campus der Universität von Katar mit dem einstigen Hit „Live is Life“ der österreichischen Band Opus. Drunter schrieb der Verband unter anderem: „Vereint, stark und zusammen. Mehr denn je alle zusammen.“ Weniger als 24 Stunden zuvor war bereits ein eigener Song für die „Albiceleste“ veröffentlicht worden, bei dem bekannte argentinische Künstler auftreten.

„Live ist Life“ und Maradona – da war doch was! Und zwar am 19. April 1989 im Olympiastadion in München: Das Rückspiel des UEFA-Cuphalbfinales des FC Bayern steht an. Gegner ist der SSC Neapel, Gegner ist Diego Armando Maradona. Und er bietet den über 70.000 Zuschauern schon beim Aufwärmen die große Show. Mit offenen Schnürsenkeln tanzt und jongliert Maradona mit dem Ball, über die Stadionlautsprecher dröhnt: „Live is Life.“

Die nun anstehende WM-Partie gegen die Mexikaner sei für Argentinien bereits wie ein Finale, betonte Angreifer Lautaro Martinez. Nach dem 1:2 zum Auftakt gegen Außenseiter Saudi-Arabien, der an diesem Samstag gegen Polen das Weiterkommen gegebenenfalls klarmachen kann, müssen die Südamerikaner um Superstar Lionel Messi gewinnen. Der 35-Jährige hat bereits mehrfach klargestellt, dass diese fünfte für ihn auch seine letzte WM sein wird, den Titel konnte er noch nie holen. Messi gehe es gut, körperlich und emotional, beruhigte Trainer Lionel Scaloni aber schon einmal.

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Spiele des Tages

Frankreich erwischte beim 4:1 gegen Australien einen guten Start in die Fußball-WM in Katar. Nächster Gegner des Titelverteidigers in Gruppe D ist am Samstag Dänemark – ein echter Härtetest für die Mannschaft von Teamchef Didier Deschamps. Die Dänen brauchen im Stadium 974 in Doha eine Antwort auf das enttäuschende 0:0 zum Auftakt gegen Tunesien. Zweimal hat die Elf von Teamchef Kasper Hjulmand Frankreich heuer schon besiegt, nun soll der dritte Streich folgen.

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Für Argentinien heißt es am Samstag im zweiten Gruppenspiel bei der Fußball-WM in Katar bereits verlieren verboten, sonst ist die WM für die „Albiceleste“ frühzeitig vorbei. Nach der 1:2-Pleite zum Auftakt in Gruppe C gegen Saudi-Arabien wartet im Lusail Stadium Mexiko auf Lionel Messi und Co. Mit einem Sieg würden die Mexikaner nach dem 0:0 gegen Polen einen großen Schritt in Richtung achtes WM-Achtelfinale in Serie machen.

Das Spiel ist ab 20.00 Uhr live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist 19.55 Uhr.

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Langlaufen

Teresa Stadlober ist im ersten Distanzrennen der Weltcup-Saison nicht richtig auf Touren gekommen. Die Salzburgerin musste sich am Samstag in Ruka über zehn Kilometer in der klassischen Technik mit Platz 25 begnügen.

Den ersten Sieg in der Zeitrechnung nach dem Rücktritt von Norwegens Topstar Therese Johaug sicherte sich Ebba Andersson. Die Schwedin behauptete sich 5,7 Sekunden vor ihrer Teamkollegin Frida Karlsson. Rang drei belegte die Deutsche Katharina Hennig (+13,3).

„Das war kein gutes Rennen“

Der Skiathlon-Olympiadritten Stadlober fehlten satte 1:20 Minuten auf Andersson. Mit diesem Rückstand geht sie am Sonntag in das Skating-Verfolgungsrennen, das erstmals wie jenes der Männer über 20 km ausgetragen wird.

„Das war kein gutes Rennen. Ich bin noch nicht in Form, schwierig“, meinte Stadlober, die wegen einer Beinverletzung im Frühsommer und einer Erkrankung ein eingeschränktes Vorbereitungsprogramm absolviert hatte.

Vermeulen verpasst Top 60

Mika Vermeulen misslang der Einstieg in die Distanzbewerbe außerhalb der besten 60 noch viel deutlicher. Der Steirer büßte zwei Minuten auf den wie im Sprint siegreichen Favoriten Johannes Hösflot Kläbo ein, der bei seinem 50. Weltcup-Erfolg einen norwegischen Dreifachtriumph anführte.

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Bob

Markus Treichl und Anschieber Kristian Huber sind am Freitag (Ortszeit) mit Rang sieben unter zehn Teilnehmern im Zweierbob in den Weltcup in Whistler (CAN) gestartet. Der Sieg ging an die Deutschen Francesco Friedrich/Alexander Schüller, die sich auf der Olympiabahn mit elf Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Briten Brad Hall/Taylor Lawrence durchsetzten, Dritte wurden Johannes Lochner/Erec Bruckert (GER/+0,46).

Am Start waren wegen der hohen Reisekosten nur zehn Bobs, das Ziel von Nationaltrainer Wolfgang Stampfer, ein paar Konkurrenten hinter sich zu lassen, erfüllte Treichl. „Im ersten Lauf waren einige Patzer dabei, mit dem zweiten waren wir dann aber sehr zufrieden, konnten da noch einen Platz gut machen“, erklärte Treichl, der 1,20 Sekunden Rückstand auf das Siegerduo hatte. Und der sich nun auf das Antreten im Vierer freut.

„Ein Rennen im Vierer sind wir auf dieser Bahn noch nie gefahren. Das wird eine lässige Herausforderung, da der Kurs sehr schwierig ist.“ Im Monobob siegte die Kanadierin Bianca Ribi.

Basketball

Mit einem 94:105 gegen die Los Angeles Lakers haben die San Antonio Spurs am Freitag (Ortszeit) die siebente Pleite in Folge in der National Basketball Association (NBA) einstecken müssen. Jakob Pöltl verbuchte zehn Punkte, acht Rebounds und vier Assists. Der 27-jährige Wiener war 25:13 Minuten im Einsatz.

Bei den im laufenden Spieljahr erstmals auswärts siegreichen Lakers gab LeBron James nach fünf Partien Verletzungspause sein Comeback und stellte sich nach 17 Sekunden mit dem ersten Treffer ein. Die Führung sollte der Rekordchampion im Verlauf der 48 Minuten nie abgeben.

LeBron James (Los Angeles Lakers) und Jakob Pöltl (San Antonio Spurs)
Reuters/USA Today Sports/Daniel Dunn

NBA-Leader Boston Celtics feierte mit 122:104 gegen die Sacramento Kings den 15. Saisonsieg, dem weiterhin nur vier Pleiten gegenüberstehen. Jayson Tatum erzielte 30 Punkte. Die Milwaukee Bucks als erster Verfolger bezwangen die Cleveland Cavaliers in einem Spitzenspiel der Eastern Conference 117:102.

Giannis Antetokounmpo verbuchte 38 Zähler. Den Golden State Warriors gelang mit 129:118 gegen Utah Jazz der zehnte Saisonerfolg bei ebenso vielen Niederlagen. Stephen Curry führte den Titelverteidiger mit 33 Punkten an.

Mehr dazu in National Basketball Association 2022/23

Eishockey

Der frühere schwedische Eishockey-Internationale Börje Salming ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Er spielte in der NHL ab 1973 für 16 Saisonen bei den Toronto Maple Leafs, bevor er die Karriere bei den Detroit Red Wings abschloss.

Börje Salming
Reuters/Shaun Best

Salming wurde 2008 vom Internationalen Eishockeyverband (IIHF) anlässlich des 100-jährigen Bestehens in das „Jahrhundertteam“ nominiert. Salming überschritt als erster Europäer in der NHL die Marke von 1.000 Spielen.

Innsbruck hat seine Tabellenführung in der 22. Runde der win2day ICE Hockey League am Freitag mit einem 5:3-Heimsieg gegen Pustertal behauptet. Zweiter mit drei Punkten Rückstand ist weiter Bozen, denn die Südtiroler bezwangen den KAC auswärts mit 1:0.

jubelnde Innsbrucker
GEPA/Patrick Steiner

Der drittplatzierte VSV verlor hingegen den Anschluss, das 3:4 daheim gegen Fehervar bedeutete das Ende des Villacher Erfolgslaufes. Die Vienna Capitals besiegten Meister Salzburg mit 3:0, Linz ebenfalls daheim Ljubljana mit 3:2 nach Penaltys.

Den Verbleib an der Tabellenspitze für Innsbruck ermöglichten ein früher Treffer von Tyler Coulter (3.) sowie je zwei Tore in den folgenden Dritteln. Als doppelter Torschütze tat sich Corey Mackin hervor. Den Gästen aus Südtirol glückte nur das zwischenzeitliche 1:3 und in der Schlussphase noch Ergebniskosmetik von 1:5 auf 3:5.

VSV kassiert drei Treffer in 2:16 Minuten

Dem VSV gelang nach Rückstand bis zur 44. Minute die vermeintliche Wende zum 3:1. Fehervar drehte die Partie im Schlussabschnitt mit seinerseits drei Treffern innerhalb von 2:16 Minuten, wodurch der VSV die erste Niederlage nach fünf Siegen einstecken musste. Den einzigen Treffer im benachbarten Klagenfurt erzielte für Bozen im Powerplay Brad McClure (31.). Der Rekordchampion musste deshalb nach zuletzt drei Siegen wieder als Verlierer vom eigenen Eis gehen.

Die unmittelbar vor dem KAC auf Platz sieben liegenden Vienna Caps stellten im Duell mit Titelverteidiger Salzburg im Mitteldrittel durch Patrick Antal (22./PP) und Maxwell Zimmer (34.) auf 2:0. Den unerwartet eindeutigen Endstand vor 4.500 Fans besorgte Matt Bradley in der Schlussminute per Empty-Net-Treffer.

Endstände:

Vienna – Salzburg 3:0

(0:0 2:0 1:0)

Tore: Antal (22./PP), Zimmer (34.) ,Bradley (60./EN)

Strafminuten: 10 bzw. 8

Innsbruck – Pustertal 5:3

(1:0 2:1 2:2)

Tore: Coulter (3.), Mackin (34., 48./PP), Feldner (35.), Ulmer (50.) bzw. Luchuk (40./SH), Willcox (55.), Bardaro (56.)

Strafminuten: 6 bzw. 14

Linz – Ljubljana 3:2 n. P.

(2:0 0:1 0:1 / 0:0 1:0)

Tore: Brucker (9./PP), (Lebler 17.), Knott (entscheidender Penalty) bzw. Kalan (40.), Dodero (49.)

Strafminuten 4 bzw. 4

KAC – Bozen 0:1

(0:0 0:1 0:0)

Tor: McClure (31./PP)

Strafminuten: 6 bzw. 14

VSV – Fehervar 3:4

(0:0 2:1 1:3)

Tore: Lanzinger (30.), Mattinen (40., 44.) bzw. Hari (29., 47.), Kuralt (49.), Bartalis (49.)

Strafminuten 2 bzw. 4

Tabelle

1. TIWAG Innsbruck Haie 21 14 0* 2** 5 89:71 44
2. Bozen Südtirol Alperia 20 13 1* 0** 6 70:49 41
3. EC iDM VSV 21 11 1* 1** 8 76:66 36
4. Red Bull Salzburg 17 11 1* 0** 5 54:35 35
5. Steinbach Black Wings Linz 20 10 2* 0** 8 56:48 34
6. Hydro Fehervar 21 9 1* 5** 6 57:53 34
7. spusu Vienna Capitals 20 10 1* 1** 8 63:55 33
8. KAC 20 7 3* 2** 8 59:52 29
9. Moser Medical Graz 99ers 20 6 2* 3** 9 35:50 25
10. Olimpija Ljubljana 20 6 2* 1** 11 55:69 23
11. Pustertal Wölfe 20 6 1* 0** 13 54:66 20
12. Migross Asiago 17 5 1* 0** 11 47:66 17
13. Pioneers Vorarlberg 17 3 0* 1** 13 30:65 10
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Mehr dazu in ICE Hockey League 2022/23

Marco Rossi hat zum dritten Mal in Serie nicht dem NHL-Matchkader von Minnesota Wild angehört. Ohne den Vorarlberger verlor sein Team am Freitag gegen die Toronto Maple Leafs vor eigenem Publikum mit 3:4 nach zuvor zwei Erfolgen en suite. Rossi brachte es bisher auf 16 Saisoneinsätze, in denen der 21-Jährige torlos blieb und einen Assist verbuchte. Der Center könnte demnächst ins Minnesota-Farmteam in die American Hockey League (AHL) geschickt werden.

Die Boston Bruins stellten unterdessen einen neuen Rekord in der National Hockey League (NHL) auf, indem sie mit einem 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen die Carolina Hurricanes auch ihr zwölftes Heimspiel seit Saisonbeginn gewannen. Rekordhalter waren zuvor die Chicago Blackhawks gewesen, die in der Saison 1963/64 elf Heimspiele in Folge ab Saisonstart gewonnen hatten.

Mehr dazu in National Hockey League

win2day ICE Hockey League, Woche zehn

Beginn 19.45 Uhr:

Pustertal – Vorarlberg -:-

(-:- -:- -:-)

Tabelle

1. TIWAG Innsbruck Haie 21 14 0* 2** 5 89:71 44
2. Bozen Südtirol Alperia 20 13 1* 0** 6 70:49 41
3. EC iDM VSV 21 11 1* 1** 8 76:66 36
4. Red Bull Salzburg 17 11 1* 0** 5 54:35 35
5. Steinbach Black Wings Linz 20 10 2* 0** 8 56:48 34
6. Hydro Fehervar 21 9 1* 5** 6 57:53 34
7. spusu Vienna Capitals 20 10 1* 1** 8 63:55 33
8. KAC 20 7 3* 2** 8 59:52 29
9. Moser Medical Graz 99ers 20 6 2* 3** 9 35:50 25
10. Olimpija Ljubljana 20 6 2* 1** 11 55:69 23
11. Pustertal Wölfe 20 6 1* 0** 13 54:66 20
12. Migross Asiago 17 5 1* 0** 11 47:66 17
13. Pioneers Vorarlberg 17 3 0* 1** 13 30:65 10
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Mehr dazu in ICE Hockey League 2022/23

Ski alpin

Die alpinen Ski-Damen bestreiten am Samstag in Killington einen Riesentorlauf. Eröffnet wird das Rennen von der Italienerin Federica Brignone, unmittelbar danach geht die Slowakin Petra Vlhova auf die Piste. US-Star Mikaela Shiffrin folgt mit Startnummer fünf, Ramona Siebenhofer als erste ÖSV-Läuferin als Zwölfte.

Der erste Durchgang ist ab 16.00 Uhr, live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 15.50 Uhr. Der zweite Lauf folgt ab 19.00 Uhr und ist ebenfalls live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 18.45 Uhr.

Startliste in sport.ORF.at/skialpin

In Lake Louise soll am Samstag die am Vortag abgesagte Weltcup-Abfahrt der Herren nachgeholt werden. Als erster Österreicher startet Otmar Striedinger mit Nummer zwei, Vorjahressieger Matthias Mayer folgt unmittelbar nach Daniel Hemetsberger mit Nummer neun.

Das Rennen ist ab 20.30 Uhr, live in ORF2 und im Livestream zu sehen (Übertragungsbeginn: 20.15 Uhr).

Startliste in sport.ORF.at/skialpin

Tennis

Australiens hat als erstes Team das Finale beim Davis-Cup in Malaga erreicht. Der 28-fache Sieger setzte sich am Freitagabend mit 2:1 gegen den Vorjahresfinalisten Kroatien durch und greift erstmals seit 19 Jahren wieder nach der Trophäe. Gegner im Finale am Sonntag ist entweder Italien oder Kanada.

Im ersten Semifinal-Spiel brachte Borna Coric Kroatien mit einem 6:4 6:3 gegen Thanasi Kokkinakis in Führung. Danach sorgte Alex de Minaur mit 6:2 6:2 gegen den 34-jährigen Altmeister Marin Cilic für den Ausgleich. Im entscheidenden Doppel gewannen Jordan Thompson/Max Purcell mit 6:7 (3/7) 7:5 6:4 gegen Mate Pavic/Nikola Mektic.

Fußball

Testspiele:

FC Admira – SK Sturm Graz 0:4 (0:1)

Maria-Enzersdorf

Tore: Dante (36.), Horvat (52.), Emegha (61.), Fuseini (72.)

SK Rapid – FAC Wien 2:2 (0:1)

Wien

Tore: Knasmüllner (56.), Tambwe-Kasengele (80.) bzw. Alberico (26.), Kröhn (53.)

SCR Altach – SV Sandhausen 0:0

Eislingen

Vienna FC – TSV Hartberg 1:2 (0:1)

Wien

Tore: Tanzmayr (83.) bzw. Steinwender (25.), Knollmüller (66.)

William Böving von Bundesligist Sturm Graz hat sich nach einem Syndesmosebandriss einer Operation unterziehen müssen. Der Offensivspieler aus Dänemark verletzte sich bei einem U21-Länderspiel seines Landes gegen Ungarn.

Bei Böving, der im Herbst in 22 Spielen für Sturm zum Einsatz kam, wurde zudem ein Einriss des Deltabandes sowie Risse der Außenbänder im linken Sprunggelenk diagnostiziert. Er wird nicht ins Trainingslager der Grazer nach Marbella mitfliegen.

Bundesliga

Austria Klagenfurt hat im Geschäftsjahr 2021/22 als damaliger Aufsteiger trotz mehr als verdoppelter Erträge ein negatives Ergebnis von 3,15 Millionen Euro verzeichnet. Das teilte der Admiral Bundesligist am Freitag mit.

Die Erträge seien zwar von 2,09 auf 5,82 Millionen Euro gestiegen, nicht zuletzt wegen der Zuschauerausfälle als Folge der Coronavirus-Pandemie habe es aber beträchtlich weniger Einnahmen gegeben.

„Steiniger Weg“, um Fans zu mobilisieren

„Wir hatten daher massive Einnahmeausfälle zu beklagen, die letztlich auch nur teilweise ersetzt wurden. Zudem war es schwieriger als erwartet, das Interesse der Menschen an der Austria neu zu wecken. Hier wurde über Jahrzehnte hinweg viel Vertrauen verspielt, und es ist ein steiniger Weg, die Anhängerinnen und Anhänger wieder zurückzugewinnen“, so Präsident Herbert Matschek in einer Aussendung.

Gleichzeitig wurde betont, dass der Verein trotz des Verlustes 2021/22 und eines negativen Eigenkapitals von 7,93 Millionen Euro keine Bankverbindlichkeiten habe und seinen laufenden Verpflichtungen nachkomme. „In Form eines nachrangigen Gesellschafterdarlehens stellt die SEH Sports & Entertainment Holding aus Hamburg der Austria die notwendigen liquiden Mittel zur Verfügung, die Fehlbeträge werden damit gedeckt.“

Verein auf eigene Beine stellen

Es sei bedauerlich, dass man am Tropf der Gesellschafter hänge und auf ihre wirtschaftliche Unterstützung angewiesen sei, so Matschek. Das Ziel müsse sein, noch mehr regionale Partner zu finden, um den Verein auf eigene Beine zu stellen. Im laufenden Geschäftsjahr sei diesbezüglich ein positiver Trend bemerkbar, der Zuschauerschnitt aber ungeachtet der guten Leistungen des aktuellen Tabellensechsten im Sinken begriffen, bedauerte der Clubchef.

Chronik

Ein 37-jähriger Mann ist am Freitag bei einem Verkehrsunfall in Asparn im Bezirk Tulln am Donnerstagabend ums Leben gekommen. In den Unfall war auch eine ehemalige Spitzensportlerin verwickelt. Laut Exekutive war die 34-Jährige auf der B19 mit ihrem Auto in den entgegenkommenden Wagen des 37-Jährigen gekracht. Der Niederösterreicher starb noch an der Unfallstelle. Die Lenkerin hatte 0,54 Promille.

Die Landespolizeidirektion bestätigte diesbezügliche Medienberichte, der Österreichische Fußballbund (ÖFB) übermittelte am Freitagabend ein Statement im Namen der österreichischen Rekordtorschützin Nina Burger. „Ich kann keine Worte finden, die mein Bedauern darüber ausdrücken, was heute passiert ist. Alle meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen. Was sie jetzt durchleiden müssen, ist nur schwer vorstellbar und kaum zu ertragen“, wurde Burger zitiert. Der Fußballverband gab an, Burger jegliche Unterstützung „in der Bewältigung dieser schweren Situation zugesichert“ zu haben und bat, die Privatsphäre zu respektieren.

Die mutmaßliche Unfalllenkerin aus dem Bezirk Tulln dürfte kurz vor 5.30 Uhr mit dem Kfz nach rechts auf das Bankett abgekommen sein. Gleich darauf soll die Einheimische den Pkw nach links ausgelenkt haben und mit dem entgegenkommenden Auto kollidiert sein, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Die Frau erlitt Verletzungen und wurde in das Universitätsklinikum Tulln gebracht.