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Fußball

Titelverteidiger Borussia Dortmund hat nach einem Arbeitssieg das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Der BVB mühte sich gegen den Zweitligisten FC Ingolstadt am Dienstagabend zu einem 2:0-Erfolg. Vor 25.813 Zuschauern erzielte der eingewechselte Thorgan Hazard in der 72. und 81. Minute die Tore für die Gastgeber.

Vorjahresfinalist RB Leipzig steht ebenfalls im Achtelfinale. Der Bundesligist tat sich beim Viertligisten SV Babelsberg zwar über weite Strecken schwer, gewann aber letztendlich verdient mit 1:0 (1:0). Über die gesamte Spielzeit lief Leipzig gegen die dicht gestaffelte Defensive an, doch nur der Ex-Salzburger Dominik Szoboszlai traf (45.).

Schalke unterliegt 1860

Die Überraschung gelang 1860 München. Der Drittligist setzte sich gegen Schalke 04 mit 1:0 (1:0) durch. Stefan Lex erzielte bereits in der fünften Minute das entscheidende Tor für die „Löwen“. Bei Schalke sah Malick Thiaw die Rote Karte (48.).

Hoffenheim profitierte beim 5:1-Heimerfolg gegen Holstein Kiel von zwei Eigentoren. Zunächst bugsierte Johannes van den Bergh den Ball über die Linie (3.). Nach 31 Minuten missglückte ein Klärungsversuch von Kapitän Hauke Wahl. Nach dem Anschlusstreffer von Phil Neumann (48.) sorgten Tore von Angelo Stiller (59.), Munas Dabbur (72.) und Jacob Bruun Larsen (84.) für klare Verhältnisse. Bei Hoffenheim spielte Stefan Posch bis zur 78. Minute, Florian Grillitsch saß auf der Bank.

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Florian Kohfeldt wird neuer Trainer beim deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der frühere Coach von Werder Bremen erhält beim Tabellenneunten einen Vertrag bis 2023, wie der Club am Dienstag mitteilte. Die Wolfsburger hatten sich am Wochenende nach dem 1:3 in der UEFA Champions League in Salzburg und dem darauffolgenden 0:2 in der Liga gegen Freiburg von Trainer Mark van Bommel getrennt.

Trainer Florian Kohfeldt
GEPA/ Witters/Tim Groo

Der 39-jährige Kohfeldt war in der vergangenen Saison von Bremen im letztlich doch verlorenen Abstiegskampf vor dem letzten Spieltag freigestellt worden. Nun soll er die Wolfsburger aus der Krise führen, die die jüngsten vier Bundesliga-Spiele verloren haben und bereits acht Pflichtpartien in Serie sieglos sind.

„Wir sind froh, dass wir mit Florian Kohfeldt Einigung erzielen konnten und sind überzeugt, dass er sich mit unserem Weg identifizieren kann und wir mit ihm gemeinsam wieder in die Erfolgsspur zurückkehren werden“, so VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer in einer Clubmitteilung. Bei Wolfsburg stehen der im Moment verletzte ÖFB-Teamspieler Xaver Schlager sowie Ersatzgoalie Pavao Pervan unter Vertrag.

Kohfeldt soll am Donnerstag erstmals das Training leiten. Erstmals auf der Bank wird er zwei Tage später auswärts gegen Leverkusen sitzen, sein Heimdebüt gibt er am Dienstag in der Königsklasse gegen Tabellenführer Salzburg.

Rekordsieger Bayern München muss auch im Topspiel der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach ohne Chefcoach Julian Nagelsmann auskommen. Ein aktueller Coronavirus-Test habe noch eine zu hohe Viruslast ergeben, teilte der 34-Jährige am Dienstag mit. Nagelsmann befindet sich weiterhin in häuslicher Isolation. „Es gibt schlimmere Schicksale als meines“, sagte er.

Das Team mit ÖFB-Spieler Marcel Sabitzer wird damit wie schon gegen Benfica Lissabon in der UEFA Champions League und gegen die TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga von Assistenztrainer Dino Toppmöller gecoacht. „Ich bin froh, dass es bisher so gut läuft und die Jungs marschieren. Sonst würde es mir sehr schwerfallen“, sagte Nagelsmann dazu, dass er sein Team weiter nur virtuell vorbereiten und coachen kann.

Die jüngsten Ausschreitungen bei der Begegnung der französischen Fußballclubs St. Etienne und Angers haben Folgen. Das nächste Heimspiel von St. Etienne am 7. November gegen Clermont wird als Geisterspiel komplett ohne Fans stattfinden, wie die Disziplinarkommission der französischen Fußballliga entschied. Beim Auswärtsspiel gegen Metz am Samstag wird die Tribüne für mitgereiste St. Etienne-Fans gesperrt.

Eine endgültige Entscheidung über weitere mögliche Strafmaßnahmen soll allerdings erst am 17. November gefällt werden, wie es hieß. Am vergangenen Freitag hatte der Start der Partie St. Etienne gegen Angers um etwa eine Stunde verschoben werden müssen, weil Zuschauer die Tribünen verlassen und Pyrotechnik sowie Rauchbomben auf den Rasen geworfen hatten.

Zuletzt war es zu einer Serie von Ausschreitungen bei Spielen der Ligue 1 gekommen. Bei der Partie Angers – Marseille waren Anhänger beider Clubs aufeinander losgegangen. Bei einem Spiel in Montpellier griffen Anhänger des Clubs den Bus mit gegnerischen Fans aus Bordeaux an. Beim Nordderby Lens gegen Lille stürmten Fans in der Halbzeit auf das Spielfeld und gerieten aneinander, es wurde mit Stadionsitzen geworfen. Es gab mehrere Verletzte. Ende August gab es ein ähnliches Szenario bei der Partie Nizza gegen Marseille, bei der nach Provokationen ebenfalls Fans auf den Platz liefen und handgreiflich wurden.

Der im August verstorbene frühere deutsche Fußballteamspieler Gerd Müller wird auf dem 39. Deutschen Sportpresseball am 6. November in Frankfurt/Main als „Legende des Sports“ ausgezeichnet. Wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten, ist es das erste Mal in der Geschichte des Balls, dass diese Auszeichnung postum verliehen wird. Der ehemalige Star des FC Bayern München war am 15. August gestorben.

Wir würdigen mit der Ehrung „Legende des Sports" das sportliche Lebenswerk einer Persönlichkeit, die mehr als ein Jahrzehnt lang nicht nur Fußball-Fans begeistert und berührt hat“, hieß es in der Mitteilung. „Gerd Müllers Karriere ist einzigartig.“ Der Ehrung habe seine Ehefrau Uschi Müller zugestimmt. In Absprache mit der Familie werde der frühere Nationalmannschaftskollege Rainer Bonhof den Pegasos-Preis stellvertretend entgegennehmen.

Die Ehrung „Legende des Sports“ wird in Deutschland seit 2007 vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Biathlon-Olympiasiegerinnen Magdalena Neuner und Laura Dahlmeier, der einstige Wimbledon-Sieger Boris Becker (Tennis), die Doppelolympiasiegerin Kati Witt (Eiskunstlauf) sowie Fußballgrößen wie Franz Beckenbauer, Uwe Seeler, Lothar Matthäus und Joachim Löw.

Bundesliga

Puntigamer Sturm Graz muss längere Zeit auf Stefan Hierländer verzichten. Der Mittelfeldspieler und Kapitän hatte sich vor dem 1:4-Niederlage gegen Red Bull Salzburg am Sonntag eine Meniskusverletzung zugezogen, die nun am Mittwoch in Graz operativ behandelt werden muss. Wie der Fußballbundesligist am Dienstag mitteilte, wird Hierländer voraussichtlich für das restliche Kalenderjahr ausfallen. Ebenso muss sich Francisco Mwepu einer erneuten Arthroskopie am Meniskus unterziehen.

„Der intensive Herbst macht sich bemerkbar und leider fallen uns einige wichtige Stützen aus. Nichtsdestotrotz haben wir vollstes Vertrauen in unseren Kader“, sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker angesichts der immer dünner werdenden Personaldecke. Bei den rekonvaleszenten Otar Kiteishvili und Sandro Ingolitisch verläuft die Reha laut Clubangaben nach Plan, beide sollen im Jänner vollständig zurückkehren.

Wüthrich verlängert vorzeitig

Fit und in der Innenverteidigung gesetzt ist der Schweizer Gregory Wüthrich, mit dem Sturm vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2024 verlängerte. „Gregy ist nicht nur ein großartiger Innenverteidiger, sondern auch ein fantastischer Typ und Leader, der unsere junge Abwehr mit viel Ruhe und Übersicht führt“, sagte Schicker. Erst unlängst hatte mit Jon Gorenc-Stankovic ein anderer Schlüsselspieler in der Defensive frühzeitig bis 2025 verlängert.

Tennis

Die Nominierungen für das Davis-Cup-Finalturnier stehen fest und damit auch jene der Österreich-Gegner in Innsbruck. Serbien wird wie erwartet vom Weltranglistenersten Novak Djokovic angeführt. Kapitän Viktor Troicki nannte für die Pool-Spiele in Gruppe F zudem noch Filip Krajinovic, Dusan Lajovic, Laslo Djere und Miomir Kecmanovic.

Der serbische Tennisspieler Novak Djokovic.
APA/AFP/Getty Images/Al Bello

Bei den Deutschen fehlt wie von ihm selbst angekündigt Alexander Zverev. Deren Kapitän Michael Kohlmann bietet Jan Lennard Struff, Dominik Koepfer, Peter Gojowczyk sowie das Doppel Kevin Krawietz/Tim Puetz auf.

Stefan Koubek hatte sein von Dennis Novak angeführtes Aufgebot bereits vergangene Woche verlautbart. Neben Novak vertreten Jurij Rodionov, Gerald Melzer sowie die Doppel-Spezialisten Oliver Marach/Philipp Oswald die Gastgeber in Innsbruck. Österreichs Pool-Matches gegen Serbien und Deutschland gehen am Freitag, 26. November bzw. Sonntag (28.11.) jeweils ab 16.00 Uhr in Szene.

Auch Gruppe C spielt in Innsbruck

Ebenfalls in Innsbruck wird die Gruppe C ihre Matches bestreiten: Frankreich wird von Ugo Humbert angeführt und trifft auf die mit Indian-Wells-Champion Cameron Norrie verstärkten Briten sowie auf Tschechien mit unter anderen Jiri Vesely.

Gespielt wird zudem in Madrid sowie in Turin (jeweils zwei weitere Gruppen). In Innsbruck und Turin wird zusätzlich je ein Viertelfinale ausgetragen, Madrid ist Schauplatz von zwei Viertelfinalspielen sowie des Semifinales und Finales. Die insgesamt sechs Gruppensieger an den drei Schauplätzen spielen im Viertelfinale, dazu kommen die zwei besten Gruppenzweiten.

Da waren nur noch zwei Plätze frei: Mit seinem 7:6 (7/3) 6:3-Erfolg über den Australier Alexei Popyrin am späten Montagabend in der Wiener Stadthalle hat sich Matteo Berrettini seinen Platz bei den ATP-Finals in zweieinhalb Wochen gesichert. Der beim Erste Bank Open als Nummer drei gesetzte Italiener darf sich auf ein Heimspiel freuen, denn das Finale der besten acht Spieler des Jahres wird erstmals nach vielen Jahren in London nun vom 14. bis 21. November in Turin gespielt.

Der italienische Tennisspieler Matteo Berrettini.
APA/Georg Hochmuth

Durchaus möglich, dass Berrettini noch Verstärkung bekommt, denn auch Jannik Sinner kämpft noch um eines der zwei noch freien Tickets. Schon vor Berrettini hatten sich der Weltranglistenerste Novak Djokovic (SRB), US-Open-Sieger Daniil Medwedew (RUS), Stefanos Tsitsipas (GRE), Andrej Rublew (RUS) und Olympiasieger Alexander Zverev (GER) qualifiziert.

Die besten Chancen für die noch offenen Spots haben der Norweger Casper Ruud, der in Wien schon ausgeschiedene Hubert Hurkacz (POL), der fünffache Saisonsieger Sinner und Indian-Wells-Sieger Cameron Norrie (GBR).

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Eishockey

Eishockey-Teamchef Roger Bader hat für die November-Länderspiele wie gewohnt ein sehr junges Aufgebot mit einigen Debütanten nominiert. Nur wenige Spieler sind älter als 25, auch der erst 17-jährige Schweden-Legionär Marco Kasper ist dabei. Neben Kasper hatten fünf weitere Cracks noch keinen Länderspieleinsatz im A-Team.

Die ÖEHV-Auswahl bereitet sich ab 8. November auf das Viernationenturnier in Jesenice vor, wo man auf die A-Nation Belarus (11. November) sowie die beiden B-WM-Konkurrenten Frankreich (12.) und Slowenien (13.) trifft.

Bader freut sich auf die Zusammenarbeit

„Wir haben eine interessante, junge, schnelle und talentierte Mannschaft für den November Break zusammengestellt. Ich freue mich schon sehr mit den Jungs zu arbeiten und sie am Eis performen zu sehen. Vor allem darauf, wer seine Chance nutzt und sich für höhere Aufgaben empfiehlt“, so Bader. Der Schweizer gönnt den meisten Spielern, die im Sommer die letztlich erfolglose Olympiaqualifikation bestritten haben, eine Pause, Ausnahmen sind Stefan Ulmer, Bernd Wolf und Kilian Zündel.

Bader wird diesmal nicht von Markus Peintner und Philipp Lukas als Assistenten unterstützt, sondern vom langjährigen Nationalteamspieler Manuel Latusa sowie dem Schweizer Erfolgscoach Arno Del Curto.

Michael Raffl und die Dallas Stars haben sich am Montag in der National Hockey League (NHL) bei den Columbus Blue Jackets mit 1:4 geschlagen geben müssen.

Die Washington Capitals um Alexander Owetschkin setzten sich mit 7:5 gegen die Ottawa Senators durch. Der Russe traf zweimal und kam somit in den vergangenen sechs Partien auf sieben Treffer und fünf Vorlagen, Teamkollege T. J. Oshie netzte am Montag gleich dreimal ein. Weiter ungeschlagen blieben neben den Edmonton Oilers, die spielfrei waren, die Carolina Hurricanes, die Florida Panthers und die St. Louis Blues.

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Handball

UHK Förthof Krems hat Meister Alpla Hard in der achten HLA-Runde die erste Saisonniederlage zugefügt. Die Niederösterreicher gewannen am Nationalfeiertag auswärts knapp mit 28:27 (12:13). Damit schlossen sie zum spielfreien Spitzenreiter Fivers WAT Margareten auf. Die Harder rutschten auf Tabellenrang vier zurück, denn auch Bregenz zog durch ein souveränes 37:23 (15:13) bei Aufsteiger roomz JAGS Vöslau am Lokalrivalen vorbei.

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Skeleton

Skeleton-Gesamtweltcup-Siegerin Janine Flock hat in den vergangenen drei Wochen im Trainingslager in China 40 Testfahrten auf der neuen Olympiabahn in Yanqing absolviert. „Die Bahn ist ein architektonisches Meisterwerk, faszinierend, wie die Chinesische Mauer, der sie auch optisch nachempfunden ist“, erzählte die Tirolerin, die den 1.975 m langen Eiskanal mit seinen 16 Kurven bestens gelernt hat. Ziel war es „die optimale Linie zu finden und Material zu testen“.

Wer bei den Winterspielen Gold gewinnt, wird ein würdiger Olympiasieger oder Olympiasiegerin sein, ist sich Flock sicher. „Die Charakteristik der Bahn ist ein chinesischer Cocktail aus allen Bahnen weltweit. Die Kurven sind sehr offen, das bedeutet wenig Druck, aber man kommt sehr leicht ins Rutschen. Um schnell zu sein, muss man alle Schlüsselstellen sauber erwischen. Eine würdige Olympiabahn, bei der du alles mitbringen musst, was ein Skeleton-Athlet so braucht.“

Die Olympiavierte schilderte die zwar strengen Covid-19-Präventionsmaßnahmen, erklärte aber auch, dass jederzeit jemand hilfreich zur Stelle gewesen sei. Einzig mit dem Ausgang des Testevents am Montag war sie nicht zufrieden, sie hatte als 17. mehr als zwei Sekunden Rückstand auf die deutsche Siegerin Tina Hermann: „Das Rennen war wenig zufriedenstellend, aber wir haben viel mit Material und Linienführung probiert. Wir waren da am Limit mit dem Equipment und wir wissen jetzt auch, was wir ändern müssen.“ Der Weltcup-Auftakt erfolgt am 14. November in Innsbruck-Igls.

Schwimmen

Der Österreichische Schwimmverband hat zwölf Athletinnen und Athleten für die Kurzbahn-EM von 2. bis 7. November in Kasan nominiert. Angeführt wird das Aufgebot von den Olympiastartern Lena Grabowski, Simon Bucher, Heiko Gigler, Bernhard Reitshammer und Christopher Rothbauer. Marlene Kahler und Felix Auböck fehlen, beide bereiten sich aber auf die Kurzbahn-WM vom 16. bis 21. Dezember in Abu Dhabi vor.

„Wir haben ein junges und sehr ambitioniertes Team am Start. Ich denke, dass wir mit einigen persönlichen Bestzeiten rechnen können und ich hoffe auch auf österreichische Rekorde und einige Finalteilnahmen“, sagte OSV-Sportdirektor Walter Bär.

OSV-Aufgebot für Kurzbahn-EM in Kasan

Frauen: Nina Gangl, Lena Grabowski, Claudia Hufnagl, Lena Kreundl, Lena Opatril, Cornelia Pammer, Caroline Pilhatsch

Männer: Simon Bucher, Heiko Gigler, Bernhard Reitshammer, Christopher Rothbauer, Alexander Trampitsch

Radsport

Großbritannien will den Start der Tour de France 2026 ausrichten. Dabei sind außer dem Grand Depart auch Etappen in England, Wales und Schottland vorgesehen, wie das Finanzministerium in London am Dienstag ankündigte. Das solle es Menschen landesweit ermöglichen, kostenlos Topsport zu erleben. Ressortchef Rishi Sunak will bei der Vorstellung seines Haushaltsplans insgesamt 40 Millionen Pfund (rund 47,5 Mio. Euro) für Sportbewerbungen zur Verfügung stellen.

Außer dem Start der Tour will Großbritannien auch die Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen 2025 ausrichten. Ein Teil des Geldes fließt in die Kampagne für die gemeinsame Bewerbung mit Irland für die Fußball-WM der Männer 2030, wie das Ministerium weiter mitteilte.

Der Schritt ist Teil des Regierungsvorhabens, die Infrastruktur außerhalb Londons und des relativ wohlhabenden Südostens zu verbessern und landesweit gleiche Lebensverhältnisse zu schaffen. 95 Prozent der Investitionen für den Tour-Start und 75 Prozent der Ausgaben für die Rugby-WM seien außerhalb von Südostengland geplant, hieß es.

Football

Die Seattle Seahawks haben am Montag in der National Football League (NFL) daheim gegen die New Orleans Saints 10:13 verloren und mit ihrer fünften Niederlage den schlechtesten Saisonstart seit 2011 hingelegt.

Carlos Dunlap (Seattle Seahawks) und Ryan Ramczyk (New Orleans Saints)
Reuters/USA Today Sports/Joe Nicholson

Entscheidend für den Sieg der Saints war der Auftritt von Alvin Kamara, der sein Team mit einem Touchdown und 179 Yards anführte. Die Gäste profitierten aber auch von einer ideenlosen Offensive der Hausherren, bei denen unter anderen Quarterback Russell Wilson verletzungsbedingt fehlte.

Zwar hatte Seattle in den Schlussminuten noch einmal die Möglichkeit, Punkte zu erzielen, doch Ersatzspielmacher Geno Smith schaffte es nicht, seine Mitspieler in Szene zu setzen.

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Basketball

Die Chicago Bulls haben ihren makellosen Start in die neue Saison der National Basketball Association (NBA) fortgesetzt. Am Montag feierte der sechsfache Champion einen knappen 111:108-Auswärtssieg über die Toronto Raptors. Entscheidender Akteur in der Offensive war ausgerechnet der frühere Toronto-Spieler DeMar DeRozan, der 26 Punkte erzielte, davon elf1 im Schlussviertel.

Die Bulls halten nun nach vier Partien bei ebenso vielen Siegen. Ungeschlagen sind sonst nur noch die Golden State Warriors (nach drei Spielen) und die Utah Jazz (zwei), beide hatten am Montag einen freien Abend.

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Nordische Kombi

Die Nordische Kombination der Frauen wird weiter aufgewertet. Beim Weltcup in Val di Fiemme (7. bis 9. Jänner) wird es erstmals einen Mixed-Teambewerb mit den Männern geben. Das gab Lasse Ottesen, Renn-Direktor Kombination beim Weltskiverband FIS, am Dienstag bekannt. Zudem ist am gleichen Wochenende erstmals auch ein Massenstart-Bewerb der Frauen geplant, die insgesamt zehn Weltcup-Wettkämpfe im kommenden Winter haben.

Die FIS hofft, dass die Nordische Kombination der Frauen 2026 die olympische Premiere haben wird. Ottesen schätzt die Chancen dafür auf rund 80 Prozent.

Änderungen beim Nordischen Triple

Zudem gab der Renndirektor beim Forum Nordicum, dem jährlichen Treffen der nordischen Skisportjournalisten, in Bodenmais bekannt, dass das Triple, der wichtigste Wettbewerb der Kombinierer außerhalb von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, neue Streckenlängen erhält. So werden am ersten Tag 7,5 statt 5 km gelaufen, am zweiten Tag wie bisher 10 km sowie am Finaltag 12,5 statt 15 km. An allen Tagen gibt es nur einen Sprung.

Langlaufen

Norwegens Langlauf-Star Therese Johaug wird aller Voraussicht nach vor den Olympischen Winterspielen in Peking nicht an der Tour de Ski teilnehmen. Die 33-Jährige hat nach Angaben des Fernsehsenders TV2 in dieser Saison einen etwas anderen Plan als sonst, um in Olympiaform zu kommen.

Bis zum 26. Dezember plane sie ein Höhentrainingslager im Ausland, ehe sie für 14 Tage nach Hause reise, sagte die 14-malige Weltmeisterin dem Sender. Es sei hart gewesen, ihren Eltern zu erzählen, dass sie erstmals in ihrem Leben nicht am Heiligen Abend daheim sein werde. Die Tour de Ski startet am 28. Dezember in der Schweiz und endet am 4. Jänner – einen Monat vor Olympiabeginn.

Tour de Ski nicht ihr „Plan A“

Der Zeitung „Verdens Gang“ sagte Johaug in Livigno, dass man niemals nie sagen solle. Die Tour de Ski sei jedoch nicht ihr „Plan A“. Sie glaube nicht, dass sie daran teilnehmen werde. Ähnlich äußerte sie sich bei der Nachrichtenagentur NTB. Der Agentur sagte sie aber auch, dass sich an diesen Plänen etwas ändern könne, wenn sie das Gefühl habe, dass sie mehr Wettkämpfe benötige.

Der Skiweltverband FIS testet in der kommenden Saison zwei neue Langlauf-Formate. Beim Weltcup in Falun wird es eine Mixed-Staffel über 4 x 5 Kilometer geben, dazu einen Mixed-Team-Sprint. Die beiden Formate, die an Biathlon angelehnt sind, sollen bei erfolgreichen Tests künftig auch im Programm von Weltmeisterschaften und eventuell auch Olympischen Spielen auftauchen.