Formel 1

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ärgert sich über die Ausmusterung bei Ferrari zum Ende dieses Jahres. Der Anruf von Teamchef Mattia Binotto mit der Entscheidung, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, sei für ihn überraschend gekommen. „Wir hatten nie eine Diskussion. Es lag nie ein Angebot auf dem Tisch“, sagte der Deutsche am Donnerstag vor dem Saisonauftakt in Spielberg.

Noch im Mai bei der Verkündung seines Abschieds hatten Ferrari und Vettel von einer gemeinsamen Entscheidung gesprochen. Dieser Darstellung widersprach Vettel nun mit seinen Worten in der Steiermark. Seine Zukunft im kommenden Jahr ließ der viermalige Weltmeister, der an diesem Freitag 33 Jahre alt wird, offen.

Bundesliga

WSG-Tirol-Verteidiger Ione Cabrera ist nach seinem brutalen Foul im Bundesliga-Spiel vergangenen Dienstag beim SV Mattersburg (1:4) für vier Spiele gesperrt worden. Dieses Urteil des Strafsenates gab die tipico-Bundesliga am Donnerstag bekannt. Der 34-jährige Spanier hatte Mattersburgs Andreas Kuen mit hochgestrecktem Bein am Oberkörper getroffen, sein Gegenspieler erlitt einen Schlüsselbeinbruch.

Laut WSG-Trainer Thomas Silberberger hatte Cabreras Frau vor dem Abstiegsduell eine Operation gehabt, der Spieler sei daher nicht bei der Sache gewesen. „Ich hätte ihn nicht aufstellen dürfen“, gab sich der Coach selbstkritisch. Der Abwehrspieler fehlt den Tirolern nun unter anderem am Samstag (17.00 Uhr) im alles entscheidenden Heimspiel um den Klassenerhalt gegen die Admira.

Die Transparent-Causa beim SK Rapid hat auch seinem Hauptsponsor offenbar mehr als missfallen. In einem Schreiben an den Fußball-Bundesligisten vom 23. Juni, das der APA vorliegt, stellte das Energieunternehmen Wien Energie klar, dass die Situation in den kommenden Monaten „sehr genau“ beobachtet werde. Man sehe sich gezwungen, „im Anlassfall entsprechende Schritte einzuleiten“.

Vor dem Heimspiel gegen Hartberg am 21. Juni sorgte ein vor dem verwaisten Block West aufgehängtes Transparent mit sexistischem Inhalt („A Stadion mit leeren Plätzen is wie a schiache Oide wetzen“) für Aufregung. Es wurde erst rund 15 Minuten vor Spielbeginn entfernt. Rapids Wirtschafts-Geschäftsführer Christoph Peschek sah in einem TV-Interview „keinen Skandal“, da das Thema vor dem Anpfiff gelöst worden sei. Rapid lege großen Wert auf Meinungsfreiheit und Demokratie. Der mediale Aufschrei war groß.

Rapid und Peschek entschuldigten sich in den Tagen darauf mehrfach für die geschmacklose Aktion. Sie widerspreche dem Leitbild des Vereins. „Sexismus hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun“, meinte Peschek in einem Videostatement. „Alle Verantwortungsträger haben von Anfang an für die Wortwahl keinerlei Verständnis“, hielt er fest. Kritik kam indes von diversen Seiten. Das Ethikkomitee der Liga hat inzwischen ein Verfahren eingeleitet. Der Verein wurde zu einer Stellungnahme aufgefordert, mit einem Urteil wird noch vor dem Saisonende am 5. Juli gerechnet.

„Mehr als befremdlich“

In dem an Präsident Martin Bruckner und Peschek gerichteten, zwei Tage nach dem Vorfall versandten Brief von Wien Energie hieß es, dass man Pescheks am Spieltag getätigtes Interview „mehr als befremdlich“ gefunden habe. Eine solche Aktion wirke sich auch negativ auf das Image des Hauptsponsors aus. Wien Energie verwies auf vertraglich festgelegte Punkte und auf das damit verbundene Recht, „den Pauschalfixbetrag zu mindern sowie den Sponsorvertrag aus wichtigem Grund vorzeitig aufzulösen“. Gefordert wurden klare Konsequenzen für die für die Aktion Verantwortlichen. Wien Energie bestätigte auf Anfrage die Echtheit des Schriftstücks.

Fußball

Markus Suttner verlässt den deutschen Fußballbundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf. Der Vertrag des Verteidigers werde nicht verlängert, gab der Club am Donnerstag bekannt.

Suttner ziehe es zurück in seine österreichische Heimat, so die Fortuna weiter. Zu welchem Club der ehemalige Austria-Wien-Spieler wechselt, blieb aber offen. Der Abgang seines Landsmannes Kevin Stöger aus Düsseldorf stand schon länger fest.

Das portugiesische Fußballcupfinale zwischen Benfica Lissabon und Porto kann nicht wie gewohnt im Nationalstadion in der Nähe der Hauptstadt Lissabon ausgetragen werden. Die Gesundheitsbehörden hätten das Stadion angesichts der Coronavirus-Pandemie wegen mangelnder Hygieneeinrichtungen nicht freigegeben, berichtete das Sportportal TSF.

Stattdessen werde die von Ende Mai auf den 1. August verschobene Partie nach Coimbra verlegt, bestätigte der nationale Fußballverband. In Lissabon soll im August auch das Champions-League-Finalturnier stattfinden. Allerdings sind für die Spiele zwischen dem 12. und dem 23. August zwei andere Stadien vorgesehen, das Estadio da Luz von Benfica und das Estadio Jose Alvalade von Sporting Lissabon.

Die Entwicklung der Pandemie in Portugal ist schwer vorherzusehen. Im Großraum Lissabon gilt wegen steigender Coronavirus-Zahlen seit dem 1. Juli für zwei Wochen wieder ein teilweiser „Lock-down“. Die Bewohner der 19 betroffenen Gemeinden dürfen nur zum Einkaufen, zur Arbeit oder für Arztbesuche aus dem Haus. Bezirke im Zentrum Lissabons sind nicht betroffen. Die UEFA hält dennoch an Lissabon als Austragungsort des Champions-League-Finalturniers fest.

Achraf Hakimi wechselt zu Inter Mailand. Der marokkanische Fußballnationalspieler, der zuletzt von Real Madrid an Borussia Dortmund verliehen war, unterschrieb bei den Mailändern einen Vertrag bis 30. Juni 2025. Das gab sein neuer Club am Donnerstag bekannt.

Achraf Hakimi im Dortmund-Dress
APA/AFP/Leon Kuegeler

Hakimi hatte sich in den vergangenen beiden Jahren in Dortmund zum Leistungsträger entwickelt. Die Ablösesumme, die Real für den 21-jährigen Außenverteidiger erhält, soll sich im Bereich von 45 Millionen Euro bewegen.

Der Leihvertrag von Offensivspieler Michael Gregoritsch beim deutschen Fußball-Bundesligisten Schalke 04 ist am 30. Juni ausgelaufen, er kehrt zum FC Augsburg zurück. Das berichtete die „Kleine Zeitung“. Der Steirer war mit 1. Jänner zu Schalke gewechselt, hatte aber nach dem Treffer beim Debüt nicht mehr gescort. Bei Augsburg hat Gregoritsch noch einen Vertrag bis Ende Juni 2022.

Markus Schopp wird mit einem Betreuerposten beim italienischen Fußballtraditionsclub AC Milan in Verbindung gebracht. Wie die „Kleine Zeitung“ am Donnerstag berichtete, soll der Hartberg-Trainer von Ralf Rangnick nach Mailand gelotst werden. Rangnick wird seit Monaten mit Milan in Verbindung gebracht. Der aktuelle Fußball-Chef von Red Bull soll Technischer Direktor beim Serie-A-Club werden.

Hartberg-Trainer Markus Schopp
GEPA/Christian Walgram

Schopp könnte laut dem Bericht Teil des Trainerteams bei Milan werden. Der 46-jährige Steirer spielte in Italien als Aktiver von 2001 bis 2005 für Brescia.

Rangnick steht laut Medienberichten vor der Vertragsunterschrift bei Milan. Im Juni soll er sich in Salzburg mit Clubvertretern getroffen haben, um Gespräche zu führen. Der ehemalige Salzburg-Sportdirektor und Leipzig-Trainer soll bei den Mailändern neuer starker Mann im sportlichen Bereich werden. Am Mittwochabend war Rangnick bei Salzburgs Meisterfeier zugegen. Er soll Interesse haben, Salzburgs Mittelfeldspieler Dominik Szoboszlai zu Milan zu holen. Die aktuelle Saison der italienischen Serie A endet erst am 2. August.

Die Missachtung der Abstandsregeln im Zuge der Coronavirus-Pandemie durch einige Fans hat am Mittwoch zu einer Unterbrechung des dänischen Cupfinales Aalborg BK und Sönderjyske in Esbjerg geführt. Nachdem eine Gruppierung zu dicht beieinander stand und auf mehrere Aufforderungen des Stadionsprechers, einen Meter Abstand voneinander zu halten, nicht reagierte, brach der Schiedsrichter das Spiel vorübergehend ab.

Mehr als 40 Personen wurden von der Polizei aus dem Stadion eskortiert und in einem Bus wegfahren. Nach rund einer Viertelstunde Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Nach Angaben von Aalborg hatten rund 1.750 Zuschauer das Finale im Stadion verfolgt. Die Partie endete mit einem 2:0-Sieg für Sönderjyske, das seinen ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte feierte.

„Sehr ärgerlich“

Die dänische Regierung hatte erst am Dienstag grünes Licht für mehr Zuschauer in den Stadien gegeben. Kulturministerin Joy Mogensen sagte: „Es ist sehr ärgerlich, dass ein Teil des Publikums nicht respektiert, dass diese Regeln da sind, um uns alle zu schützen. Ich hoffe, dies ist ein Signal an alle im Publikum.“

Der Hamburger SV hat sich nach dem verpassten Aufstieg in die deutsche Bundesliga von Martin Harnik und Louis Schaub verabschiedet. Die Leihverträge der beiden Österreicher werden nicht verlängert, gab der Club auf seiner Homepage bekannt.

Martin Harnik (HSV)
GEPA/Witters/Valeria

Der gebürtige Hamburger Harnik war im Sommer des Vorjahres von Werder Bremen ausgeliehen worden. Bei seinem Stammverein, der in der Relegation gegen Heidenheim um den Klassenerhalt in der Bundesliga spielt, hat der 33-jährige Offensivspieler noch einen laufenden Vertrag. Der 25-jährige Schaub war im Jänner vom 1. FC Köln geholt worden und kehrt nun zum Bundesligisten zurück.

David Alaba hat noch keine Entscheidung über eine Vertragsverlängerung beim deutschen Fußballrekordmeister Bayern München getroffen. Über diese Frage mache er sich „im Moment keine Gedanken“, sagte der ÖFB-Teamspieler dem „Kicker“.

„In den letzten Wochen lag der Fokus auf den sportlichen Aufgaben, daran ändert sich auch in den nächsten nichts“, sagte Alaba.

David Alaba (Bayern München)
Reuters/Kai Pfaffenbach

Der 28-Jährige, der seit zwölf Jahren bei den Bayern spielt, hat noch einen Vertrag bis 2021. Wann er seine Entscheidung treffe, wisse er nicht, sagte der Abwehrchef der Bayern. „Aber ich werde sie irgendwann treffen müssen.“ Die ungeklärte Zukunft belaste ihn aber nicht, sagte er. Neben Franck Ribery und Thomas Müller ist Alaba mit neun deutschen Meisterschaften Titelrekordhalter bei den Bayern.

Basketball

Weniger als eine Woche vor dem Einrücken der Teams zur Vorbereitung auf den Ende Juli geplanten Neustart der National Basketball Association (NBA) sind neun weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Damit stieg die Zahl der Fälle der infizierten Profis seit Beginn der Testreihen am 23. Juni auf 25, hinzu kommen zehn Betreuer. Das gab die Liga am Donnerstag bekannt.

Chronik

In der seit Jahren schwelenden Sextape-Erpressungsaffäre haben französische Ermittler einen Prozess gegen Fußballstar Karim Benzema beantragt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Versailles bei Paris berichtete, werde dem Franzosen Beihilfe zu einem Erpressungsversuch vorgeworfen.

Nach den französischen Justizregeln liegt es nun in der Hand eines Ermittlungsrichters, ob es tatsächlich zu einem Prozess gegen den Real-Madrid-Stürmer kommt. Die Verteidigung Benzemas hatte die Vorwürfe laut früheren Berichten zurückgewiesen. Wann es zu einem Prozess kommen könnte, blieb offen.

Wegen einer Verwicklung in die Affäre hatte Benzema die Europameisterschaft 2016 im eigenen Land verpasst. Er wird verdächtigt, bei der Erpressung des französischen Fußballprofis Mathieu Valbuena als Komplize agiert zu haben. Dieser hatte im Juni 2015 einen Anruf bekommen, bei dem ihm mit der Veröffentlichung eines intimen Videos gedroht wurde.

Laut der Agentur soll es für vier weitere Beschuldigte in der Affäre ebenfalls einen Prozess geben. Das Verfahren gegen den früheren Profi Djibril Cisse soll hingegen eingestellt werden.

Tennis

Tennisstar Novak Djokovic und seine Frau sind negativ auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte sein Team am Donnerstag und damit zehn Tage nach der Bekanntgabe des positiven Testergebnisses mit.

Der 33 Jahre alte Weltranglistenerste war wie andere Tennisspieler positiv getestet worden, nachdem er an der von ihm organisierten Adria Tour teilgenommen hatte. Djokovic hatte sich anschließend nach eigenen Angaben in eine Quarantäne begeben. Sowohl er als auch seine Frau Jelena hätten während des Krankheitsverlaufs keine Symptome gehabt, hatte Djokovic mitgeteilt.

Novak Djokovic und seine Frau Jelena
Reuters/Marko Djurica

Für die Adria Tour, an der auch Dominic Thiem teilnahm, war Organisator Djokovic stark kritisiert worden, weil dort offenbar gängige Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten worden waren. Die Tour war nach Stationen in Belgrad und Zadar aufgrund mehrerer Coronavirus-Fälle abgebrochen worden.

Leichtathletik

Der Leichtathletik-Weltverband geht wegen einer ausgebliebenen Strafzahlung gegen Russland vor. Weil die Russen bis Mittwoch trotz Mahnungen nicht die verhängten fünf Millionen Dollar gezahlt haben, stoppt World Athletics sowohl den Wiedereingliederungsprozess des seit 2015 gesperrten Verbandes RUSAF als auch die Zulassung neutraler Athleten (ANA) bei internationalen Wettkämpfen mit sofortiger Wirkung.

Auf einer Weltverbandssitzung von 29. bis 30. Juli soll geprüft werden, wie es weitergeht. Die RUSAF hatte am Mittwoch mitgeteilt, nicht über die entsprechenden Mittel zu verfügen, um die Geldstrafe pünktlich zahlen zu können, und bat daher um einen Aufschub.

„RUSAF lässt Athleten schwer im Stich“

Russland war wegen Dopingmanipulationen am 12. März hart bestraft worden. Bei den Olympischen Spielen in Tokio sollten nur zehn Leichtathleten als neutrale Sportler starten dürfen. Dazu muss der russische Verband eine Strafe in Höhe von zehn Millionen Dollar (8,8 Millionen Euro) zahlen. Die Hälfte davon wurde zur Bewährung ausgesetzt. Zahlungsfrist war der 1. Juli.

„Wir sind sehr enttäuscht über die mangelnden Fortschritte. Die RUSAF lässt ihre Athleten schwer im Stich. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan, um unseren ANA-Prozess voranzutreiben und RUSAF bei seinem Wiederaufbauplan zu unterstützen, aber anscheinend ohne Erfolg“, sagte Weltverbandspräsident Sebastian Coe am Donnerstag.

Handball

Das Teilnehmerfeld der spusu Handballliga bleibt unverändert. Mit Ablauf der Frist am 1. Juli hätten die zehn Clubs der vergangenen, wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochenen Saison erneut ihre Nennung abgegeben, teilte die Liga am Donnerstag mit.

In der zweithöchsten Leistungsstufe, der ebenfalls zehn Clubs zählenden Challenge Liga, treten mit den BT Füchsen und HIB Graz zwei neue Namen an. Die Füchse sind aus dem früheren HC Bruck entstanden, ATV Trofaiach und HIB Handball Graz sind eine Spielgemeinschaft eingegangen.

Der Auftakt der Saison soll Anfang September erfolgen, die genauen Daten und die mögliche Zulassung von Zuschauern sind noch offen. Die Nennfrist für die WHA und BLF, die beiden höchsten Spielklassen der Frauen, endet am 10. Juli.

2. Liga

Fußball-Zweitligist SV Horn muss seine Saison ohne den spanischen Torjäger Canillas zu Ende spielen. Wie der Club am Donnerstag bekanntgab, kehrt der 23-Jährige aus familiären Gründen in seine Heimat zurück und steht für die restlichen fünf Saisonspiele nicht mehr zur Verfügung. Canillas kam im Winter von der SV Ried ins Waldviertel und erzielte in fünf Spielen sechs Tore.

Rallye

Die Rallye-Weltmeisterschaft soll Anfang September mit einer Estland-Premiere wieder losgehen. Auf den Bewerb in Argentinien wird in diesem Jahr verzichtet, sie ist endgültig abgesagt wie die Rennserie am Donnerstag erklärte. Nach einer mehrmonatigen Zwangspause gastiert die WM am 5. und 6. September erstmals in Estland, dem Land des regierenden Weltmeisters Ott Tänak.

Folgen sollen Türkei (24. bis 27. September), Deutschland (15. bis 18. Oktober), Italien (Sardinien/29. Oktober bis 1. November) und Japan (19. bis 22. November). Die Eingliederung von Stationen in Belgien und Kroatien ist weiterhin ein Thema. Allerdings rechnen die Organisatoren noch mit weiteren Verschiebungen, teilweise gelten auch noch Reisewarnungen.

Eishockey

Torjäger Chad Kolarik verabschiedet sich nach einem Jahr und 21 Treffern wieder aus Salzburg. Wie der Eishockeyclub am Donnerstag vermeldete, beendet der 34-jährige US-Amerikaner aus persönlichen Gründen seine Karriere.

In der coronavirusbedingt abgebrochenen Saison war der Weltenbummler (NHL, AHL, Schweden, Russland, Schweiz, Deutschland) zweitbester Torschütze der „Bullen“ hinter Thomas Raffl (22).

Patrick Machreich ist der neue Torhütertrainer des VSV. Der ehemalige österreichische Teamgoalie wird sich bei den Villachern sowohl um die Torhüter der Kampfmannschaft als auch jene im Nachwuchs kümmern. Der 39-Jährige, der mit dem VSV 2006 den Titel geholt hat, arbeitete zuletzt als Nachwuchs- und Torhütertrainer bei seinem Heimatclub Zell/See sowie bei der U16-Nationalmannschaft.