Fußball

Der südkoreanische Teamspieler Son Heung-Min von Tottenham Hotspur plant angeblich, einen vierwöchigen Wehrdienst in seinem Heimatland abzuleisten, während der Spielbetrieb in England wegen der Coronavirus-Pandemie pausiert. Das berichteten mehrere britische Medien am Donnerstag.

Tottenham Hotspurs Son Heung-Min
Reuters/Action Images/Andrew Boyers

Son befinde sich dazu in Gesprächen mit den Spurs, hieß es. Der Club aus London hatte seinem Stürmer, der sich im Februar den Arm gebrochen hatte, vor Kurzem erlaubt, aus nicht näher genannten „persönlichen Gründen“ nach Südkorea zu fliegen.

Der Wehrdienst ist dort verpflichtend und dauert eigentlich je nach Waffengattung 21 bis 24 Monate. Weil Son aber mit Südkorea bei den Asienspielen 2018 die Goldmedaille gewonnen hatte, wurde er davon befreit. Einen vierwöchigen Kurzdienst muss der Stürmer dennoch leisten. Der Spielbetrieb in der englischen Premier League ruht seit dem 9. März und ist noch bis mindestens 30. April unterbrochen.

Der Präsident von Brescia Calcio, dem Schlusslicht der italienischen Serie A, hat sich angesichts der Coronavirus-Pandemie gegen eine Fortführung der Meisterschaft ausgesprochen. Er würde eher Spiele w. o. geben, als Spieler in der aktuellen Situation auf das Feld zu schicken, sagte Massimo Cellino der „Gazzetta dello Sport“. „Diese Saison macht keinen Sinn mehr.“

Wenn eine Fortsetzung der Liga beschlossen würde, werde seine Mannschaft aus Respekt vor den Bürgern Brescias und deren wegen des Virus gestorbenen Verwandten nicht antreten, kündigte Cellino an. Eine mögliche Verlängerung der Saison bis September ist für den früheren Besitzer von Cagliari und Leeds kein Thema. „Das Geschäftsjahr und die Verträge enden am 30. Juni.“

Ajax-Amsterdam-Sportdirektor Marc Overmars hat einen Abbruch der Saison in der niederländischen Fußballliga gefordert. „Warum geht es in diesem Moment um Geld und nicht um die Volksgesundheit?“, fragte Overmars in der Tageszeitung „Telegraaf“ (Donnerstag-Ausgabe). „Ich hatte gehofft, dass der KNVB eine eigenständige Entscheidung trifft, aber stattdessen versteckt man sich hinter der UEFA.“

Marc Overmars
GEPA/Pro Shots

Der Europäische Fußballverband (UEFA) hatte am Mittwoch beschlossen, den Ligen die Möglichkeit zu geben, ihre Saison auch nach dem 30. Juni noch beenden zu können. Bis zum 1. Juni darf in den Niederlanden auf Anweisung der Regierung wegen der Coronavirus-Pandemie nicht gespielt werden.

Funktionäre wie Trump

Overmars hält nichts von einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs. „Ich vergleiche die UEFA und den KNVB im Moment ein bisschen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump von vor einer Woche: Die Wirtschaft ist wichtiger als das Coronavirus“, sagte Overmars und fügte hinzu: „Hallo! Es sterben in den Niederlanden mehr als hundert Menschen an den Folgen des Coronavirus.“

In der Ehrendivision müssen noch acht Spieltage ausgetragen werden, Ajax hat zudem noch ein Nachholspiel. Dass Amsterdam derzeit Erster ist und im Falle eines Abbruchs wohl zum Meister erklärt würde, spielt für Overmars keine Rolle. „Zu spielen ist im Moment einfach unverantwortlich“, sagte der ehemalige Nationalspieler.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat am Donnerstag in einem Interview mit der italienischen Nachrichtenagentur ANSA darüber sinniert, wie sich der Fußball nach der Coronavirus-Krise entwickeln könnte. Dabei zeichnete der Schweizer ein überaus rosiges Bild.

„Der Fußball nach dem Virus wird total anders sein, einschließender, sozialer, unterstützender, mit Bezug zu den einzelnen Ländern und gleichzeitig globaler, weniger arrogant, dafür einladender. Wir werden besser und humaner sein, und wir werden mehr auf wahre Werte achten“, kündigte Infantino an.

ÖFB

Österreichs Teamspieler müssen sich nach der Entscheidung der UEFA am Mittwoch, die für Juni geplanten Partien ebenfalls zu verschieben, auf eine historische Länderspielpause einstellen. David Alaba und Co. werden frühestens im September oder nach über neun Monaten wieder im Einsatz sein. Länger hatte ein österreichisches Nationalteam nur Pause, als es Österreich nicht gab.

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Motorrad

Auch der Grand Prix von Frankreich in Le Mans kann wegen der Coronavirus-Pandemie nicht zum geplanten Termin am 17. Mai durchgeführt werden. Die WM-Läufe werden auf ein noch zu bestimmendes Datum verschoben. Zuvor waren schon die großen Preise von Thailand (neu am 4. Oktober), der USA (15. November), Argentinien (22. November) und Spanien in Jerez (noch offen) verschoben worden.

Rennen in Le Mans
Reuters/Gonzalo Fuentes

Weitere Anpassungen dürften folgen, steht doch der GP Italien am 31. Mai in Mugello als Nächstes im angepassten WM-Kalender. Während die Moto2- und Moto3-Piloten die Saison Anfang März in Katar eröffnet haben, ist die Königsklasse MotoGP noch ohne Rennen.

Chronik

Der 89-jährige Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone soll Medienberichten zufolge angeblich nochmals Vater werden. „Ja, im Sommer ist es so weit. Hoffentlich lernt er bald Backgammon spielen“, zitierte der Schweizer „Blick“ den Engländer unter Berufung auf ein Telefongespräch, in dem Ecclestone die Berichte bestätigt habe. „Es wird ein Bub“, zitierte der „Blick“ Ecclestones 44-jährige Frau Fabiana Flosi. Eine Anfrage der dpa beim Büro des Briten blieb zunächst unbeantwortet. Auch auf anderem Wege war zunächst keine eigene Bestätigung für die Meldung zu erhalten.

Ecclestone war rund 40 Jahre Formel-1-Boss. 2017 wurde er durch den neuen Besitzer Liberty Media als Geschäftsführer abgesetzt. Ecclestone ist seit 2012 mit der Brasilianerin Flosi verheiratet und lebt mit ihr auch auf einer Farm in der Nähe von Sao Paulo. Ecclestone wird Ende Oktober 90 Jahre alt. Er hat bereits drei Kinder aus früheren Beziehungen. Flosi sagte dem „Blick“ zufolge: „Wir haben wie alle Eltern nur einen Wunsch: Das Kind muss gesund zur Welt kommen.“

Coronavirus

Das Flugzeug des Football-Teams New Englands Patriots bringt 1,7 Millionen Schutzmasken aus China in die USA. Teameigentümer Robert Kraft hatte auf einen Hilferuf von Massachusetts Gouverneur Charlie Baker reagiert, um den Transport der medizinischen N95-Schutzmasken gegen das Coronavirus mit dem Privatjet schnell zu organisieren.

1,4 Millionen der Masken sollen an Krankenhäuser in Massachusetts gehen, die restlichen 300.000 sollen nach New York gelieferten werden. Der erste Teil der Lieferung wurde noch am (heutigen) Donnerstag in den USA erwartet, eine zweite ist in der nächsten Woche geplant.

Formel 1

Als erstes Team schickt McLaren in der Coronavirus-Krise Mitarbeiter in den Zwangsurlaub. Die beiden Piloten Lando Norris (GBR) und Carlos Sainz (ESP) haben sich zudem wie auch das höhere Management des englischen Traditionsrennstalls zu einem freiwilligen Verzicht auf Teile des Gehalts entschieden. „Diese Maßnahmen zielen darauf ab, kurzfristig Arbeitsplätze zu sichern, damit unsere Angestellten wieder in Vollzeit zurückkehren, wenn sich die Wirtschaft erholt“, bestätigte ein Sprecher.

Von den Maßnahmen sind Berichten zufolge jedoch mehr als 100 Mitarbeiter der McLaren-Gruppe ausgeschlossen, die angesichts der Pandemie an der Herstellung von Beatmungsgeräten beteiligt sind. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurden die ersten acht von ursprünglich 22 Rennen dieser Formel-1-Saison verschoben oder abgesagt. Für Juni sind nach aktuellem Stand nun die ersten Grands Prix geplant.

Olympia

Der olympische Marathon soll auch nach der Verschiebung der Sommerspiele ins nächste Jahr statt in Tokio weiter in Sapporo gelaufen werden. „Der Wettkampfkalender bleibt gleich, und der beinhaltet Sapporo“, sagte Kit McConnell, Sportdirektor des Internationalen Olympischen Komitees, am Donnerstag.

Wegen des schwülheißen Wetters im sommerlichen Tokio waren die Marathonrennen entgegen der ursprünglichen Planung schon für die in diesem Jahr geplanten Olympischen Spiele ins deutlich weiter nördlich gelegene und damit kühlere Sapporo verlegt worden.

Vorausgegangen waren heftige Diskussionen über die Leichtathletik-WM in Katar im vergangenen September und Oktober, als die Marathon- und Geher-Wettbewerbe von der großen Hitze beeinträchtigt gewesen waren. Fernsehbilder zeigten restlos erschöpfte und zum Teil kollabierende Athletinnen und Athleten. Wenig später hatten sich die Organisatoren für die Sapporo-Variante bei Olympia entschieden.

Die Olympiaorganisatoren in Peking gehen davon aus, dass die Verschiebung der Sommerspiele in Tokio auf 2021 keinen größeren Einfluss auf den Termin der Winterspiele im Jahr 2022 haben wird. Man werde aber eine „detaillierte Bewertung“ der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vornehmen, hieß es in einer Erklärung der Peking-Organisatoren, die die Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag veröffentlichte.

Nur sechs Monate Pause

Das IOC und die Organisatoren in Tokio hatten wegen der verheerenden Folgen der Coronavirus-Pandemie vereinbart, die Sommerspiele um ein Jahr zu verschieben. Als neuer Termin wurde inzwischen der 23. Juli bis 8. August 2021 festgelegt. Da die Eröffnung der Winterspiele in Peking für den 4. Februar 2022 vorgesehen ist, liegen nur rund sechs Monate zwischen Sommerspielen und Winterspielen. Es gebe aber keinerlei Pläne, nun auch die Winterspiele zu verschieben, bestätigten die Peking-Organisatoren.

„Wir denken, dass die Sommerspiele in Tokio und die Winterspiele in Peking beide ein Erfolg werden“, hieß es in der Erklärung. Peking hatte sich bei der Abstimmung 2015 und gegen das kasachische Almaty durchgesetzt. Damit ist Peking die erste Stadt, die sowohl die Sommer- als auch die Winterspiele ausrichten darf. Die Sommerspiele in Peking hatten 2008 stattgefunden.

Sonstiger Sport

Die eigentlich im Juli 2021 im US-amerikanischen Birmingham geplanten World Games sind zur Vermeidung einer Kollision mit den verlegten Olympischen Spielen in Tokio ebenfalls um ein Jahr verschoben worden. Die alle vier Jahre ausgetragenen Wettbewerbe von 32 nicht olympischen Sportarten sollen nun vom 7. bis 17. Juli 2022 in Birmingham stattfinden, wie die Organisatoren am Donnerstag bekanntgaben.

Tennis

Die Organisatoren der US Open halten ungeachtet der erstmaligen Absage des Tennisturniers in Wimbledon seit dem Zweiten Weltkrieg noch an der Austragung ihrer Veranstaltung im Spätsommer fest.

„Zum jetzigen Zeitpunkt hat die USTA weiter vor, die US Open wie geplant stattfinden zu lassen, und wir setzen die Vorbereitungen, um das Turnier auszutragen, verschärft fort“, hieß es in einem Statement des US-Tennisverbandes von Mittwoch (Ortszeit). Natürlich verfolge man die rapide wechselnde Entwicklung der Coronavirus-Pandemie sehr genau und bereite sich auf alle Eventualitäten vor.

Sep 1, 2016; New York, NY, USA; A general view of the sunset during the match between Agnieszka Radwanska of Poland and Naomi Broady of Great Britain from the top of Louis Armstrong Stadium on day four of the 2016 U.S. Open tennis tournament at USTA Billie Jean King National Tennis Center. Mandatory Credit: Jerry Lai-USA TODAY Sports  / Reuters 
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Reuters/Action Images/ACI Project AI

Die Veranstalter von Wimbledon hatten am Mittwoch ihre diesjährige Veranstaltung wegen der Krise abgesagt. Die komplette Tennistour pausiert bis zum 13. Juli. Zuvor waren bereits die French Open vom Mai auf September verschoben worden, eine Woche nach den vom 31. August bis 13. September geplanten US Open.

New York als Coronavirus-Brennpunkt

Allerdings ist derzeit völlig unklar, ob die beiden Grand-Slam-Events auch tatsächlich stattfinden. New York ist in den USA ein „Hotspot“ der Coronavirus-Pandemie. Demnächst sollen auf der Anlage in Flushing Meadows 350 temporäre Krankenhausbetten für die von der Pandemie hart getroffenen Bewohner der Millionenmetropole aufgebaut werden. Zudem soll eine der Küchen im Billie Jean King National Tennis Center zur Zubereitung von 25.000 Essenspaketen täglich genutzt werden.

Radsport

Die Tour de France findet in diesem Jahr nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Entsprechenden Gedankenspielen, die jüngst Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu aufgeworfen hatte, erteilte Tour-Chef Christian Prudhomme eine Absage. In Diskussion sei vielmehr eine Verschiebung des Rennens. Noch wollen die Veranstalter aber am Starttermin 27. Juni in Nizza festhalten, als Deadline für eine Entscheidung hat sich der Veranstalter ASO den 15. Mai gesetzt.

„Im Namen Tour de France ist das wichtigste Wort ‚Frankreich‘. Die Gesundheitssituation im Land ist das, was zählt. Ich möchte, dass die Tour de France im Sommer stattfindet – und zwar nicht im Interesse der Tour. Findet sie nicht statt, bedeutet es, dass das Land in einer katastrophalen Situation ist“, sagte Prudhomme dem Internetportal Sports-Auvergne.fr.

Segeln

Die Weltcup-Regatta im olympischen Revier von Enoshima Mitte Juni ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Das teilte der Weltverband World Sailing am Donnerstag mit. Das Finale der World Cup Series sollte ursprünglich einen Monat vor den Olympischen Spielen stattfinden und war die letzte Möglichkeit einer Qualifikation für Olympia.

Die Olympischen Spiele in Tokio waren in der vergangenen Woche wegen der CoV-Krise um ein Jahr verschoben worden.

Handball

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel beantragt Kurzarbeitergeld für seine Spieler, Trainer und Mitarbeiter. Die Mannschaft, darunter ÖHB-Nationalspieler Nikola Bilyk, habe zugestimmt, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag.

„Sie haben geschlossen in die Kurzarbeit eingewilligt und darüber hinaus zum Teil erheblichen Gehaltsverzichten zugestimmt“, sagten die Geschäftsführer Sabine Holdorf-Schust und der ehemalige ÖHB-Internationale Viktor Szilagyi. Wegen der Coronavirus-Krise hat auch die deutsche Handballbundesliga den Spielbetrieb ausgesetzt und muss auf Einnahmen verzichten.

Basketball

Österreichs Basketballverband (ÖBV) hat wegen der Coronavirus-Pandemie zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Eine davon ist eine personelle Umstrukturierung, durch die Stefan Laimer vom Vize- zum Generalsekretär aufstieg. Johannes Wiesmann wurde zudem zum neuen Geschäftsführer der Basketball Superliga GmbH bestellt. Der bisherige General Manager Tomas Kanovsky verließ den ÖBV, wie dieser verlautete.

„Herr Laimer und Herr Wiesmann sind in ihren Bereichen absolute Fachleute und Profis. Ich freue mich darauf, mit ihnen den Weg durch die Krise zu gehen und den heimischen Basketball gestärkt in die Zukunft zu führen“, erklärte ÖBV-Präsident Gerald Martens. Die Umstrukturierung ist nur eine Maßnahme eines Sparpakets, das auch Kurzarbeit und Personalabbau beinhaltet.

Triathlon

Der internationale Triathlon in St. Pölten, der bis zum Vorjahr als 70.3-Bewerb zur Ironman-Serie gezählt hatte und seit heuer zur Challenge-Serie gehört, wird 2020 nicht ausgetragen. Die Veranstalter gaben am Donnerstag die Absage des für 24. Mai angesetzten Bewerbs bekannt.

„Wir treffen diese Entscheidung in der Gewissheit, dass sie die einzig richtige ist“, sagte Veranstalter Christoph Schwarz. Es sei absehbar, dass behördliche Versammlungs- und Einreiseverbote bis dahin noch aufrecht sein werden. Eine geplante Verschiebung in den August ist laut Organisatoren nicht durchführbar.

Angemeldete Teilnehmer erhalten entweder das Startgeld zurück oder einen Startplatz für die nächste Auflage am 30. Mai 2021.

Charity

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist es für die Österreichische Sporthilfe nahezu unmöglich, ihre zahlreichen Veranstaltungen, Fundraising-Maßnahmen und Partnergespräche durchzuführen. Deshalb greift man zur Förderung des heimischen Sportnachwuchses auf kreative Methoden zurück.

Auf der Website der Österreichischen Sporthilfe Sporthilfe.at startete man ein Onlineskispringen.

Bei diesem Spiel für alle Sportinteressierten wird ein Sponsor für jeden Teilnehmer, der über 170 Meter weit springt, jeweils einen Euro spenden – bis in Summe 20.000 Euro gesammelt sind. Die Österreichische Sporthilfe wird den Betrag gezielt für die Förderung des österreichischen Springernachwuchses verwenden.

Service

Die Sportunion Österreich setzt in Zeiten der Coronavirus-Pandemie auf Digitalsport und sammelt auf ihrer neuen Plattform österreichweit Sportangebote von Vereinen per Livestream.

Dieses kostenlose Angebot mit täglichen Einheiten für das Training zu Hause sind unter Sportunion.at/digitalsports abrufbar. Das Angebot wird von professionellen Trainerinnen und Trainern der Vereine gestaltet.

„Jeder kann hier als digitaler Pionier mitwirken und damit einen bedeutsamen Beitrag für unser gesellschaftliches Vorankommen leisten, der Österreichs gesamter Bevölkerung zugutekommen wird. Gemeinsam machen wir unser Land nachhaltig fit für die Zukunft“, so Sportunion-Präsident Peter McDonald.

Die Gratis-Video-App „Ballschule Österreich“ will einen Beitrag dazu leisten, die aktuelle Coronavirus-Krise zu erleichtern. Vor allem Eltern, die ihre schulbefreiten Kinder daheim betreuen müssen, sollen damit unterstützt werden. Die überarbeitete App bietet nun eine neue Rubrik mit speziellen Spielen und Übungen, die im Wohnzimmer oder im Garten einfach durchführbar sind.

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Medien

ORF Sport + hat am Montag zwei neue Sendungsformate gestartet. Jeweils montags, mittwochs und freitags steht um 16.30 und 18.00 Uhr live der Club ORF Sport + auf dem Programm. Im Hauptabend um 20.15 Uhr werden Schätze aus dem ORF-Archiv gezeigt.

Die Tagesschwerpunkte zur Primetime: Sport am Montag, Sportpanorama und Sport Arena (Montag), Olympiaklassiker (Dienstag), Fußballländerspiele von einer WM oder EM (Mittwoch/jeweils ein Finalspiel und ein Österreichspiel), Eishockey (Donnerstag), Sport-Classics (Freitag), Fußballvereinsspiele (Samstag) und Formel-1-Klassiker (Sonntag).

Herzstück der Sendefläche von Club ORF Sport + ist ein 55-minütiger Talk zu einem aktuellen Tagesthema, angereichert mit Archivbeiträgen und Zuspielungen zu den Gästen, die via Skype live zugeschaltet werden. Stündlich gibt es aktuelle Nachrichtenblöcke in Meldungsform.