Tennis

Rafael Nadal verzichtet in diesem Jahr auf einen Start bei den US Open und kann damit seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. „Nach vielen Überlegungen habe ich mich entschieden, die diesjährigen US Open nicht zu spielen. Die Situation ist weltweit sehr kompliziert, die Covid-19-Fälle nehmen zu. Es sieht so aus, als hätten wir immer noch keine Kontrolle darüber“, twitterte der 34-Jährige am Dienstagabend.

Diese Entscheidung habe er „nie“ treffen wollen, so Nadal: „Aber ich habe mich entschlossen, diesmal meinem Herzen zu folgen, und vorerst reise ich lieber nicht.“ Der 19-fache Grand-Slam-Sieger hatte das Hartplatzturnier im vergangenen Jahr gegen den Russen Daniil Medwedew gewonnen. Es war sein vierter US-Open-Erfolg. Das Grand-Slam-Turnier soll heuer ab dem 31. August in New York ohne Zuschauer ausgetragen werden.

In einer Aussendung gaben die Veranstalter am Dienstagabend bekannt, dass sieben der Top Ten der ATP-Weltrangliste starten werden. Angeführt wird das Feld von Novak Djokovic, Dominic Thiem und Vorjahresfinalist Medwedew. Auch Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev werden dabei sein. Auf der Liste fehlen aus den Top Ten neben Nadal auch Roger Federer und Gael Monfils.

Das Masters-1000-Turnier von Madrid, das zuerst im Mai und nach der Neuplanung unmittelbar nach den US Open ab dem 12. September hätte stattfinden sollen, ist von den spanischen Behörden und den Organisatoren am Dienstag für heuer definitiv abgesagt worden.

Die in Madrid seit ein paar Tagen gültigen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie lassen die Organisation des Turniers nicht zu. Damit verbleiben an Sandplatzturnieren vor den ab 27. September startenden French Open noch das Event in Kitzbühel während der zweiten US-Open-Woche (ab 8. September) und das Turnier in Rom (ab 20. September) im Kalender. In Madrid hätten Damen und Herren gespielt.

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Fußball

Der Barnsley FC mit Trainer Gerhard Struber ist seit Dienstag offiziell vor dem Abstieg aus der zweiten englischen Spielklasse gerettet. Der Einspruch von Wigan Athletic gegen einen Zwölfpunkteabzug aufgrund eines Insolvenzverfahrens wurde von Englands Liga abgewiesen, die „Latics“ müssen in die dritte Liga absteigen. Barnsley beendete die Saison somit einen Zähler vor der Abstiegszone.

Wigan musste 2013 aus der Premier League absteigen. Im selben Jahr hatte der Verein den größten Erfolg der Clubgeschichte eingefahren. Mit Paul Scharner gewann Wigan damals das FA-Cupfinale gegen Manchester City.

Manchester City hat den Spanier Ferran Torres vom FC Valencia verpflichtet. Wie der englische Vizemeister am Dienstagabend mitteilte, erhielt der 20-jährige Flügelstürmer bei den „Citizens“ einen langfristigen Vertrag bis Juni 2025. Für Torres soll City gemäß Medienberichten rund 23 Millionen Euro überwiesen haben.

Ferran Torres im Dress von Valencia
APA/AFP/Jose Jordan

Torres gewann mit Spanien die U17-Europameisterschaft 2017 und zwei Jahre später die U19-EM. Im Finale 2019 erzielte er beide Tore beim 2:0-Sieg gegen Portugal und wurde zum Spieler des Turniers gewählt.

In seinem zweiten Testspiel als General Manager Sport der Wiener Austria bekommt es Peter Stöger mit seinem ehemaligen Club Borussia Dortmund zu tun. Das Spiel geht am Sonntag, dem 16. August um 16.00 Uhr in Altach in Szene. Das deutsche Team kommt aus einem Trainingslager in der Schweiz nach Vorarlberg.

Die Violetten starten am Freitag und Samstag mit den sportmotorischen Tests in die Sommervorbereitung. Am Montag ist das erste Mannschaftstraining auf den Trainingsplätzen der Generali-Arena angesetzt. Vor dem Borussia-Testmatch trifft die Stöger-Truppe am 14. August in Laa/Thaya noch auf Slavia Prag.

Roland Daxl tritt als Geschäftsführer bei Bundesliga-Aufsteiger SV Ried zurück. Der 46-jährige Unternehmer bleibt aber im Präsidium der Oberösterreicher. Für die Fußball GmbH wird demnächst ein neuer, hauptberuflicher Geschäftsführer bestellt, verlauteten die Rieder am Dienstag. Bis dahin bleibt Daxl im Amt.

„Schön, aber nicht immer einfach“

„Nach einem Jahrzehnt war es Zeit für mich, diesen Schritt zu setzen. Ich will jetzt wieder mehr Zeit haben für meine Familie und für mein Unternehmen. Das große Ziel, den Wiederaufstieg in die tipico Bundesliga, haben wir erreicht“, erklärte Daxl in einer Aussendung des Clubs. „Es waren sehr schöne, aber nicht immer einfache Zeiten.“

Roland Daxl
GEPA/Manfred Binder

Im Namen des Präsidiums bedankte sich Thomas Gahleitner und versprach nach dem Aufstieg die Installierung eines hauptberuflichen Geschäftsführers. „Die neuen Strukturen und die neue Aufgabenverteilung werden erarbeitet und Anfang September vorgestellt“, so Gahleitner.

Fußballer können zukünftig auch wegen absichtlichen Hustens in Richtung Schiedsrichter oder anderen Spielern des Feldes verwiesen werden. Das beschlossen die Regelhüter des International Football Association Board. Die neue Richtlinie wurde zum Schutz vor dem Coronavirus in das Regelwerk aufgenommen. Jede Bestrafung liegt aber im Ermessen des Schiedsrichters.

Bei zufälligem Husten oder bei einem großen Abstand zwischen den Spielern solle der Schiedsrichter keine Maßnahmen ergreifen, heißt es weiter. Es müsse eine eindeutige Handlung vorliegen.

Das Team von CFR Cluj hat am Montag seinen dritten rumänischen Meistertitel in Folge geholt. In einem ungewöhnlichen Play-off gab es nach Rückstand gegen Universitatea Craiova einen 3:1-Sieg. Der nationale Verband FRF hatte erst Stunden vor Anpfiff entschieden, dass der Gewinner einen Platz in der Champions-League-Qualifikation erhält. Am Montag endete die Europacup-Nennfrist.

Cluj beendete die Meisterschaft mit 49 Punkten, Craiova mit 44. Cluj-Trainer Dan Petrescu ist derzeit CoV-positiv und verpasste das Match dadurch. Der Club hatte noch vor zwei Wochen 26 positive Coronavirus-Fälle, allerdings stellten sich in der vergangenen Woche 23 der Befunde als falsch heraus. In Folge gewann Cluj in weniger als einer Woche drei Spiele und holte damit seinen sechsten Titel insgesamt und seit 2008. Craiova, FCSB (früher Steaua Bukarest) und Botosani spielten in der Europa League.

Die nächste Saison der italienischen Serie A soll am 19. September beginnen, eine Woche später als ursprünglich geplant. Die Mehrheit der Clubs hätte sich nach einer Mitteilung der Liga dafür ausgesprochen. Vorgesehen sind dafür eine kürzere Weihnachtspause sowie Spiele am 3. und 6. Jänner. Die vergangene, wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Saison hat erst am Sonntag geendet.

Bundesliga

Nachdem die Bundesliga im Zuge der Zweitliga-Entscheidung zwischen Ried und Austria Klagenfurt über eine künftige Aufwertung der direkten Duelle nachdenkt, hat auch der ÖFB das ins Auge gefasst. Eine diesbezügliche Regeländerung, wonach künftig bei Punktegleichstand das Torverhältnis nicht mehr erstentscheidend ist, wäre aber frühestens ab der Saison 2021/22 wirksam.

ÖFB sieht Regeländerung positiv

Die Bundesliga hat am Montag eine Regeländerung vorgeschlagen. Diese sieht der Österreichische Fußballbund (ÖFB) positiv. Allerdings ist eine Umsetzung erst für das Spieljahr 2021/2022 möglich.

„Wir finden den Vorschlag der Bundesliga sehr positiv“, sagte ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer im ORF-Interview. Eine solche Bestimmung müsste freilich österreichweit für alle Ligen gelten und bedarf deshalb einer Absegnung per ÖFB-Präsidiumsbeschluss. Da die Meisterschaften in einigen Bereichen schon gestartet sind, wäre eine solche Änderung erst ab kommendem Jahr wirksam, betonte Hollerer. „Jeder Verein muss sich in jedem Spieljahr darauf einstellen können, wie am Ende des Jahres die Wertung wird“, sagte der Jurist.

Nach den Torlawinen in der letzten Runde der 2. Liga hatte Ried nach einem 9:0 gegen den FAC den Aufstieg in die Bundesliga fixiert. Den punktegleichen Klagenfurtern reichte ein 6:1 gegen Wacker Innsbruck nicht.

2. Liga

Austria Klagenfurt will nach den Geschehnissen im Aufstiegskampf der Hpybet 2. Liga nicht zur Tagesordnung übergehen und zieht vor das Ethikkomitee. „Da sehen wir uns nicht nur im Namen unserer Spieler, Partner und Fans, sondern auch im Sinne der Professionalität und Reputation des österreichischen Fußballs in der Pflicht, den Finger in die Wunde zu legen“, sagte Sportdirektor Matthias Imhof.

Bundesliga reagiert auf Klagenfurter Beschwerde

Nach den hohen Ergebnissen im Titelkampf der 2. Liga und der scharfen Kritik von Austria Klagenfurt hat bei der Bundesliga jetzt ein Umdenken eingesetzt. Die Tabelle und Aufsteiger Ried wurden zwar bestätigt, dafür steht aber eine Regeländerung im Raum.

Nach dem 0:9 des FAC in der letzten Runde in Ried, das den Oberösterreichern den Aufstieg ebnete, hatte die Liga die Einhaltung der Bestimmungen geprüft und festgestellt, dass der Titelkampf in ein „schlechtes Licht“ geraten sei.

Die Clubführung der Klagenfurter nahm nun weiters ihr Recht wahr, das Ethikkomitee anzurufen. Dieses wird laut Satzung tätig, „wenn die für die Bildung gegenseitigen Vertrauens wichtigen Grundwerte – insbesondere der Seriosität, Glaubwürdigkeit und Fairness – verletzt werden“.

Schwimmen

Felix Auböck hat sich am Dienstag bei den Staatsmeisterschaften in Graz über 400 m Kraul für die Olympischen Spiele qualifiziert. Der Niederösterreicher bestätigte mit seiner Finalsiegerzeit von 3:45,60 Min. seine 3:45,00 Min. vom Budapester Länderkampf und blieb 1,18 Sek. unter der geforderten Norm für Tokio 2021. Das brachte natürlich auch das Limit für die WM 2022 in Fukuoka.

„Vor allem, nachdem ich das Rennen ganz alleine schwimmen musste, war es umso anstrengender. Es ist gut zu wissen, dass ich die 3:45 öfter drauf habe. Ich bin mit der Zeit sehr zufrieden“, sagte Auböck. Er hatte bereits das Olympialimit über 800 m Kraul erbracht, am Mittwoch zum Abschluss der nationalen Titelkämpfe soll es noch mit jenem über 200 m Kraul klappen. „Ich werde mit der Einstellung ins Rennen gehen, dass ich das Limit schwimmen möchte“, so der 23-Jährige.

Zweites Olympialimit für Schwimmer Felix Auböck

Zu einem weiteren Olympialimit ist am Dienstag in Graz Felix Auböck geschwommen, der zu seinem Fixticket über 800 Meter nun noch die 400 Meter Freistil dazu bekommt.

Mit den Normen über 800 und 1.500 m Kraul ist auch Marlene Kahler doppelt für die Spiele qualifiziert. Lena Grabowski über 200 m Rücken, Christopher Rothbauer über 200 m Brust sowie Bernhard Reitshammer über 100 m Rücken haben je ein Limit für das nächstjährige Großereignis erbracht.

Über WM-Limits freuen durften sich am Dienstag auch Caroline Pilhatsch und Kahler. Die Steirerin Pilhatsch unterbot mit ihrer Siegerzeit über 50 m Rücken von 28,21 Sek. die Norm um 0,01 Sek. Kahler blieb über 400 m Kraul in 4:12.05 Min. um 1,03 Sek. unter dem OSV-Limit. Den Rückensprint der Herren gewann Reitshammer in 25,45 Sek. Über 200 m Brust blieben Rothbauer in 2:12,30 Min. sowie Cornelia Pammer in 2:33,33 Min. erfolgreich.

Motorsport

Das legendäre Autorennen Indy 500 findet aufgrund der Coronavirus-Pandemie am 23. August komplett ohne Zuschauer statt. Das teilten die Veranstalter „mit großem Bedauern“ am Dienstag mit. Ursprünglich war die Zulassung von einem Viertel der bisher über 300.000 Zuschauer geplant gewesen. Die jüngste Verbreitung von SARS-CoV-2 lasse das aber nicht zu.

Das 500-Meilen-Rennen, das seit 1911 ausgerichtet wird, war bereits im März vom 24. Mai in den August verlegt worden.

Eishockey

Eishockey-Stürmer Michael Raffl muss gleich nach dem ersten Spiel nach Wiederbeginn der National Hockey League (NHL) pausieren. Der Villacher krachte am Sonntag beim 4:1-Erfolg der Philadelphia Flyers gegen die Boston Bruins im Schlussdrittel unglücklich in die Bande und fällt nun auf unbestimmte Zeit aus.

NHL: Grabner und Raffl treffen beim Neustart

Österreichs NHL-Legionäre Michael Grabner und Michael Raffl sind mit Toren und Siegen in die modifizierten Play-offs der National Hockey League gestartet. Raffl konnte sein Spiel aufgrund einer Verletzung allerdings nicht beenden.

Aufgrund der Vereinbarungen dürfen die Clubs der NHL keine Details über Verletzungen oder Coronavirus-Tests bekanntgeben, daher blieb Trainer Alain Vigneault auch zurückhaltend. „Ich kann nicht in Details gehen, ich kann nicht über die Länge sprechen wegen des NHL-Protokolls, aber ich kann sagen, dass er für einige Zeit nicht zur Verfügung stehen wird“, erklärte der Cheftrainer der Flyers.

Raffl hatte am Sonntag in Toronto, wo die Eastern Conference ihr Play-off absolviert, eine starke Leistung geboten. Der 31-Jährige hatte das 1:0 erzielt und das Tor zum 2:0 vorbereitet.

Die Edmonton Oilers haben in der Play-off-Qualifikation dank einer Show von Superstar Connor McDavid den Ausgleich in der „Best of five“-Serie gegen die Chicago Blackhawks geschafft. Der Kanadier erzielte am Montagabend (Ortszeit) beim 6:3-Sieg im Rogers Place von Edmonton drei Treffer und damit seinen ersten Hattrick in einem Play-off-Spiel.

McDavid sorgte bereits nach 19 Sekunden für die Führung der Oilers und legte in der fünften Minute nach. In der 38. Minute gelang dem 23-Jährigen mit seinem dritten Treffer auch das spielentscheidende Tor zum 4:3, nachdem Chicago einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand ausgeglichen hatte. In der Serie der Western Conference steht es nun 1:1. Auch die Winnipeg Jets schafften mit einem 3:2-Sieg über die Calgary Flames den 1:1-Ausgleich.

In der Eastern Conference stehen die Carlona Hurricanes hingegen mit einem Bein in der nächsten Runde. Die Mannschaft aus North Carolina stellte mit einem klaren 4:1 über die New York Rangers in der Serie auf 2:0. Noch nichts entschieden ist im „Best of five“ zwischen Pittsburgh Penguins und Montreal Canadiens. Die Penguins stellten mit einem 3:1 gegen den Rekordmeister den 1:1-Gleichstand her.

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Radsport

Rund dreieinhalb Wochen vor dem Start der Tour de France hat sich Titelverteidiger Egan Bernal mit dem Gesamtsieg bei der Route d’Occitanie bereits in guter Form gezeigt. Der Kolumbianer ließ sich nach seinem Sieg auf der Königsetappe zum Abschluss am Dienstag als Tagesvierter nicht mehr von der Spitze verdrängen. Der Österreicher Hermann Pernsteiner beendete das Radrennen auf dem 19. Rang.

Der kolumbianische Radprofi Egan Bernal
APA/AFP/Guillaume Horcajuelo

Das vierte und letzte Teilstück über 195 Kilometer von Lectoure nach Rocamadour gewann der Franzose Benoit Cosnefroy. Der vierfache Tour-Sieger Chris Froome büßte als 71. über vier Minuten auf seinen Ineos-Teamkollegen Bernal ein. Pernsteiner landete zum Abschluss knapp eineinhalb Minuten hinter Cosnefroy auf dem 42. Platz.

Schach

Weltmeister Magnus Carlsen hat das vierte Onlineturnier seiner Magnus Carlsen Chess Tour gewonnen und damit drei von vier Bewerben für sich entschieden. Im Finale gegen den Russen Jan Nepomnjaschtschi entschied der 29-jährige Norweger am Dienstag zwei Wettkämpfe über je vier Partien mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit für sich. Das brachte ihm 45.000 Dollar ein.

19 solcher Schnellschachwettkämpfe hat Carlsen inzwischen in Serie gewonnen, seit er am 30. Mai gegen den Amerikaner Hikaru Nakamura seine einzige Niederlage in seiner Tour kassierte. Einige Matches bestritt Carlsen von einem Strandhaus in Dänemark und von einer Segeljacht im Mittelmeer aus. Während eines Wettkampfes war er sogar zwischen zwei Partien im Supermarkt.

Neben Carlsen stehen Nakamura, Daniil Dubow (Russland) und Ding Liren (China) im Grand Final der Chess Tour. Das mit 300.000 Dollar dotierte Finalturnier beginnt am Sonntag.

Formel 1

Bei der Rückkehr der Formel 1 nach Imola erwartet die Piloten eine „einzigartige Herausforderung“. Wie die Motorsportkönigsklasse am Dienstag auf ihrer Website erklärte, wird es beim Großen Preis der Emilia Romagna nur ein Freies Training geben.

Zwei statt drei Tage

Am Samstag – 31. Oktober – steigt nach den einzigen Übungsrunden von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr die Qualifikation. Am Sonntag – 1. November – findet wie üblich das Rennen statt. Gestrichen sind die beiden Trainingseinheiten am Freitag. Die Organisatoren hatten bereits bei der Vergabe des Rennens klargemacht, dass es sich bei dem Grand Prix nur um ein komprimiertes, zweitägiges Event handeln wird, so die Formel-1-Verantwortlichen.

Zuletzt war die Formel 1 2006 im Autodromo Enzo e Dino Ferrari von Imola zu Gast. Der einzige Pilot aus dem aktuellen Fahrerlager, der auf der Strecke schon antrat, ist der 40-jährige Finne Kimi Räikkönen, der aktuell für Alfa Romeo fährt.

Motorrad

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez ist am Montag in Barcelona zum zweiten Mal an seinem gebrochenen rechten Oberarm operiert worden und hat daraufhin seinen Start am Sonntag beim WM-Lauf in Brno (Tschechien) abgesagt. Er wird vom Deutschen Stefan Bradl ersetzt, wie das Team am Dienstag bekanntgab.

Der Spanier hatte sich die Blessur am 19. Juli in Jerez zugezogen. Eine Woche darauf verpasste er den zweiten Jerez-Lauf. Bei der zweiten Operation innerhalb weniger Tage musste eine beschädigte Titanplatte ersetzt werden.

Formel E

Zwei Personen aus dem Formel-E-Tross sind vor den finalen sechs Rennen in Berlin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilten die Rennserie und der Internationale Automobilverband (FIA) am Dienstag mit.

Die 1.421 Tests waren tags zuvor durchgeführt worden. Um wen es sich handelt, gaben die Formel E und die FIA nicht bekannt. Beide hätten sich in häusliche Quarantäne begeben, hieß es.

Die Formel E bestreitet ab Mittwoch (18.45 Uhr, live in ORF Sport +) in Berlin die seit Ende Februar aufgrund der Coronavirus-Pandemie ruhende Rennserie als Finale mit sechs Rennen in nur neun Tagen. Alle Rennen am 5./6., 8./9. und 12./13. August sind jeweils ab 18.45 Uhr live in ORF Sport + zu sehen.

Triathlon

Die Europäische Triathlon Union (ETU) hat am Dienstag die Absage der EM auf der olympischen Distanz bekanntgegeben. Die Titelkämpfe hätten von 28. bis 30. August in Tartu (EST) stattfinden sollen.

Grund ist das Coronavirus bzw. die nächste Infektionswelle auch innerhalb Europas. Man habe alles versucht, die EM durchzuführen, erklärte der Vorsitzende der ETU-Rennkommission, ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner, in einer Aussendung.

„Keine fairen und gleichen Bedingungen“

„Aufgrund der rascher als erwarteten nächsten Infektionswelle auch innerhalb Europas können wir derzeit aber einfach keine fairen und gleichen Bedingungen für alle anreisenden Athleten gewährleisten. Manche müssen 24 Stunden in Quarantäne, andere können sich uneingeschränkt auf die EM vorbereiten“, so Grabner.

Aus Österreich wäre ein zwölfköpfiges Team am Start gewesen. Die Veranstaltung hätte übrigens nicht als Olympia-Qualifikationsmöglichkeit gegolten, denn diese war wegen der Coronavirus-Krise ohnehin ausgesetzt worden. Die Generalversammlung der ETU, die im Rahmen der EM stattgefunden hätte, wird am 27. August nun virtuell abgehalten.

Klettern

Die Favoriten Jakob Schubert und Jessica Pilz haben am Montag in Imst einen Vorstieg-Bewerb im Rahmen der Austria Climbing Summer Series gewonnen. Der Tiroler Weltmeister Schubert kletterte dreimal zum Top, auf den Plätzen landeten der Deutsche Martin Tekles (44) sowie Georg Parma (43+). Die Niederösterreicherin Pilz kam wie Christine Schranz auf 55+, Julia Fiser wurde mit 54+ Dritte.

Baseball

Die Major League Baseball (MLB) bekommt die Coronavirus-Problematik nicht in den Griff. Sieben Spieler der St. Louis Cardinals und sechs Mitglieder aus dem Betreuerstab wurden inzwischen positiv auf das Virus getestet. Damit musste auch die Vierspieleserie der Cardinals gegen Detroit verschoben werden, nachdem bereits die Partien gegen Milwaukee gestrichen worden waren.

Zuvor waren bereits Spiele der Miami Marlins und Philadelphia Phillies ausgesetzt worden. In den Reihen des Teams aus Florida hatte es vorige Woche sogar 21 Coronavirus-Fälle gegeben, die Phillies waren der bisher letzte Gegner.

Medienberichten zufolge soll MLB-Chef Rob Manfred bereits mit dem Abbruch der Saison gedroht haben. „Die Spieler müssen es besser machen. Aber ich bin generell niemand, der aufgibt, und es gibt noch keinen Grund aufzuhören“, hatte Manfred gesagt.