Eishockey

Meister Bozen fertigt Graz 99ers ab

Der HC Bozen Südtirol hat am Sonntag in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) zum Auftakt der 28. Runde einen Kantersieg gefeiert. Der EBEL-Meister fertigte die Moser Medical Graz 99ers mit 7:2 (1:0 2:0 4:2) ab und wahrte damit den Anschluss an das Spitzenquartett.

Matchwinner für die Südtiroler waren Ivan Deluca sowie Daniel Catenacci mit je einem Doppelpack. Matt Garbowsky und Matt Caito gelangen im Schlussdrittel jeweils nur die Anschlusstreffer zum 1:3 (44.) bzw. 2:6 (58.).

Erste Bank Eishockey Liga, 28. Runde

Sonntag:

Bozen – Graz 7:2

(1:0 2:0 4:2)

Bozen, 2.810 Zuschauer

Tore: Findley (4.), Deluca (23., 52./PP), Catenacci (30./PP, 60./PP), Petan (53.), Frank (57.) bzw. Garbowsky (44.), Caito (58.)

Strafminuten: 10 bzw. 15 plus Spieldauer Weihager

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ÖEHV-Damen gelingt Revanche gegen Slowakei

Einen Tag nach der 2:5-Niederlage gegen die Slowakei ist dem österreichischen Eishockey-Nationalteam der Frauen erneut in Zeltweg die Revanche gelungen.

Die ÖEHV-Auswahl von Teamchef Risto Kurkinen gewann mit 5:2 (1:1 2:0 2:1). Anna Meixner (3), Annika Fazokas und Charlotte Wittich erzielten die Treffer der Gastgeberinnen, die am 29. Dezember in Linz erneut auf die Slowakei treffen.

Bundesliga

Rapid-Anhänger sorgen für Sperre der A23

Im Vorfeld des großen Wiener Derbys zwischen Austria und Rapid haben mehrere Anhänger der Gäste für eine zehnminütige Sperre der Wiener Südosttangente (A23) gesorgt: Bereits als Risikofans bekannte Männer warfen nach Angaben der Polizei pyrotechnische Gegenstände, Getränkedosen und Schnee auf die meistbefahrene Autobahn Österreichs, die praktisch unmittelbar an der Generali Arena der Austria vorbeiführt.

Die Tangente war nach Angaben der Polizei von 15.05 bis 15.15 Uhr gesperrt. „Die Täter sind ausgeforscht worden“, sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Aufgrund der Vorfälle blieben im Rapid-Sektor Hunderte Plätze frei, da die Polizei durchgriff und von rund 500 Personen die Identität überprüfte.

Die Betroffenen würden nicht ins Stadion gelassen und nach der Überprüfung aus dem Sicherheitsbereich rund um die Arena gewiesen, sagte Polizeisprecher Sörös. Die Exekutive hofft, jene radikalen Rapid-Fans zu erwischen, welche die Gegenstände auf die Autobahn geschleudert hatten. Die Wurfgeschoße wurden sichergestellt. Die Polizei ist mit 550 Kräften im Einsatz.

Ski alpin

Shiffrin lässt Gröden-Rennen aus

US-Skistar Mikaela Shiffrin wird bei den Weltcup-Speed-Rennen von Gröden eine Pause einlegen. „Ich werde nicht fahren, mein Team und ich brauchen eine Pause und einen ‚Reboot‘ nach den stressigen vergangenen sechs Wochen“, erklärte die 23-Jährige am Sonntag auf Facebook. Nach neun Saisonrennen liegt die Titelverteidigerin im Gesamtweltcup bereits wieder um knapp 400 Punkte voran.

Shiffrin will bei den Technikbewerben von Courchevel wieder am Start stehen. In Frankreich stehen ein Riesentorlauf (21. Dezember) und ein Slalom (22.) an.

Keine schweren Kopf- und Rückenverletzungen bei Gisin

Der bei der Abfahrt in Gröden schwer gestürzte Marc Gisin ist von schweren Verletzungen an Wirbelsäule und Kopf verschont geblieben. Das teilte der Schweizer Skiverband am Sonntag, einen Tag nach dem Unfall des 30-Jährigen, mit.

Untersuchungen in einem Krankenhaus in Luzern hätten mehrere Rippenbrüche, dadurch bedingte Verletzungen in der Lunge und eine leichte Blessur am Becken ergeben. Zudem wurden „einige, nicht gravierende Frakturen an der Wirbelsäule“ erwähnt. Gisin war am Sonntag intubiert worden, konnte aber direkt mit den Ärzten kommunizieren. Er bleibe vorerst auf der Intensivstation der Klinik.

Gisin war am Samstag auf der Saslong zu Sturz gekommen, auf dem Streckenabschnitt der Kamelbuckel hochgeschleudert worden und hart auf Rücken und Kopf geprallt. Er blieb danach lange bewusstlos auf der Piste liegen, ehe ihn ein Hubschrauber in das Krankenhaus von Bozen flog. Wegen seines stabilen Zustands konnte der Athlet noch am Abend in die Schweiz weitergeflogen werden.

Kröll erlitt in Gröden Bandscheibenvorfall

Johannes Kröll hat bei den Weltcup-Rennen in Gröden einen Bandscheibenvorfall erlitten. „Wieder nix. Gröden zwang mich zur Aufgabe. Diagnose leichter medialer Bandscheibenvorfall zwischen L5 und S1“, schrieb der Steirer auf Instagram. Wie lange er nun ausfallen werde, sei unbestimmt, teilte er weiters mit.

Laut eigenen Angaben hatte Kröll bereits im Super-G am Freitag (34.) einen Stich verspürt, war aber noch zuversichtlich in die Abfahrt am Samstag gegangen. „Ein weitere Stoß veranlasste meine gesamte Muskulatur zu schließen.“ Infolge gab er auf und schwang ab.

Langlaufen

Eisschnelllauf

Müde Herzog in Heerenveen über 1.000 m Zehnte

Die Tirolerin Vanessa Herzog hat am Sonntag beim Weltcup in Heerenveen über 1.000 m Rang zehn belegt. Nach bisher insgesamt neun Podestplätzen in diesem Winter wie auch Platz zwei am Vortag über 500 m ging der 23-Jährigen im Thialf etwas die Luft aus.

Der Sieg über 1.000 m ging an Brittany Bowe, die US-Amerikanerin verbesserte in 1:13,25 Minuten ihren eigenen Bahnrekord um 0,65 Sekunden. Auf den Plätzen landeten die Japanerin Miho Takagi (1:13,93) und die Russin Jekaterina Schikowa (1:14,03). Herzogs Zeit lautete 1:15,21. Im 1.000-m-Weltcup rangiert Herzog nach vier von sechs Rennen mit 177 Punkten hinter Bowe (217) und Takagi (202) auf Rang drei.

„Der Akku war einfach komplett leer. Hatte ich gestern noch das Gefühl, über das Eis zu fliegen, so war es heute, als würde ich Blei hinter mir herziehen. Jetzt heißt es, das Rennen abhaken. Ich habe nun drei Wochen Zeit, um mich perfekt für die Europameisterschaften vorzubereiten“, erklärte Herzog. Die EM findet von 11. bis 13. Jänner in Klobenstein in Südtirol statt.

Fußball

Bayern-Legionärinnen gehen mit Erfolg in Winterpause

Die österreichischen Legionärinnen Manuela Zinsberger und Carina Wenninger sind am Sonntag in der deutschen Bundesliga mit einem Sieg in die Winterpause gegangen. Das Duo des FC Bayern München feierte einen 4:0-Erfolg beim MSV Duisburg und verkürzte als Tabellenzweiter den Rückstand auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg auf drei Punkte. Torfrau Zinsberger spielte wie Wenninger durch und blieb zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer. Die Tabellenführerinnen aus Wolfsburg kamen gegen den Dritten SGS Essen nicht über ein 0:0 hinaus.

Rodeln

Gleirscher in Lake Placid im Sprint Vierter

Olympiasieger David Gleirscher hat am Sonntag im Sprint-Rennen des Rodel-Weltcups in Lake Placid als Vierter hinter dem Deutschen Johannes Ludwig das Podest um nur 0,02 Sekunden verpasst.

Ludwig übernahm damit die Weltcupführung vom nicht startberechtigten Wolfgang Kindl, der am Vortag disqualifiziert worden war. Der Vortages-Dritte Reinhard Egger landete an der fünften Stelle.

Der Russe Roman Repilow wiederholte seinen Erfolg vom Samstag im Einsitzer und auch bei den Doppelsitzern gab es ein Double durch die Deutschen Toni Eggert/Sascha Benecken.

Das am Vortag drittplatzierte ÖRV-Duo Thomas Steu und Lorenz Koller landete im Sprint an der siebenten Stelle. Bei den Damen verpassten Madeleine Egle und Birgit Platzer als 18. und 19. die Qualifikation für das Sprintrennen.

Rodel-Weltcup in Lake Placid

Herren-Sprint:
1. Roman Repilow RUS 32,554
2. Semjon Pawlitschenko RUS + 0,034
3. Johannes Ludwig GER 0,113
4. David Gleirscher AUT 0,134
5. Reinhard Egger AUT 0,238
6. Christopher Mazdzer USA 0,259
Doppelsitzer-Sprint:
1. Toni Eggert / Sascha Benecken GER 37,471
2. Christopher Mazdzer / Jayson Terdiman USA + 0,198
3. Tristan Walker / Justin Snith CAN 0,230
4. Tobias Wendl / Tobias Arlt GER 0,240
5. Andris Sics / Juris Sics LAT 0,280
6. Robin Geueke/David Gamm GER 0,292
7. Thomas Steu / Lorenz Koller AUT 0,297
Damen:
1. Dajana Eitberger GER 1:27,674
2. Natalie Geisenberger GER + 0,031
3. Julia Taubitz GER 0,255
4. Emily Sweeney USA 0,269
5. Summer Britcher USA 0,338
6. Brittney Arndt USA 0,389
18. Madeleine Egle AUT 1,189
19. Birgit Platzer AUT 1,197

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Basketball

Dukes gewinnen Overtime-Krimi gegen Graz

Nachzügler UBSC Graz ist den Klosterneuburg Dukes am Sonntag in der elften Runde der Basketball-Bundesliga erst in der Verlängerung mit 70:71 (62:62,27:24) unterlegen.

Die Niederösterreicher siegten dank eines Korbs von Topscorer Predrag Miletic wenige Sekunden vor Schluss und verbesserten sich in der Tabelle vier Zähler hinter Leader Gmunden auf Platz vier punktegleich mit Kapfenberg.

Knapp ging es auch im zweiten Sonntagsspiel zu, dort setzte sich BC Vienna mit 75:74 (38:33) gegen Wels durch. Schon am Samstag hatte Gmunden in Fürstenfeld mit 87:74 (39:29) gewonnen.

Den Schlager der Runde hatte Oberwart gegen Traiskirchen mit 78:65 (38:28) für sich entschieden. Beide Teams sind mit je 16 Punkten erste Verfolger der Swans.

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Hockey

Belgien krönt sich erstmals zum Weltmeister

Belgiens Nationalteam ist zum ersten Mal Weltmeister im Hockey. Im Finale des Turniers in Bhubaneswar in Indien setzten sich die Belgier am Sonntag im Nachbarduell mit den Niederlanden im Penaltyschießen mit 3:2 durch. In dem taktisch geprägten Finale war in der regulären Spielzeit kein Tor gefallen.

Das „Oranje“-Team verpasste es, nach WM-Titelgewinnen mit dem vierfachen Weltmeister und Rekordchampion Pakistan gleichzuziehen. Titelverteidiger Australien gewann durch einen 8:1-Triumph gegen England die Bronzemedaille.

Schwimmen

Radsport

Volleyball

Amstetten gibt in AVL Rote Laterne ab

Die SG VCA Amstetten NÖ hat am Sonntag die Rote Laterne der DenizBank Volley League Men abgegeben. Der Cupsieger setzte sich souverän mit 3:0 gegen den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt durch.

Die Niederösterreicher halten nach dem dritten Sieg im zwölften Spiel bei insgesamt elf Punkten und sind nun Fünfte. Klagenfurt hat bislang acht Zähler gesammelt und ist neues Schlusslicht.

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Handball

Frankreichs Frauen holen erstmals EM-Titel

Das französische Handball-Team der Frauen hat am Sonntag im Finale der EM in Paris das Resultat des Olympiafinales 2016 umgedreht und sich gegen Russland erstmals den EM-Titel gesichert.

Französisches Frauen-Hanballteam
AP/Michel Euler

In dem dramatischen Endspiel setzten sich die Weltmeisterinnen mit 24:21 (13:12) gegen Olympiasieger Russland durch. Die Russinnen verloren nach 2006 auch ihr zweites EM-Finale.

Frankreich sicherte sich damit auch schon einen Startplatz bei den Sommerspielen 2020 in Tokio. Die Niederlande holten durch einen 24:20 (15:8)-Erfolg über Rumänien Bronze.

Eiskunstlauf

Staatsmeister-Titel an Roth und Zandron

Die Staatsmeister im Eiskunstlauf heißen heuer Lara Roth und Maurizio Zandron. Die 19-jährige Roth verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr und gewann in Gmunden mit vier Punkten Vorsprung vor ihrer Salzburger Landsfrau Sophia Schaller. Den Titel bei den Herren sicherte sich der gebürtige Italiener Zandron (25), der erst vor kurzem nach Österreich übersiedelt ist.

Eiskunstläuferin Lara Nikola Roth
GEPA/Matthias Hauer

Laut Verbandsangaben ist Zandron derzeit aufgrund der Vorgaben der Internationalen Eislaufunion (ISU) noch nicht für Österreich wettkampfberechtigt. Seinen Startplatz bei den Europameisterschaften im Jänner 2019 in Minsk nimmt daher Luc Maierhofer ein, der am Sonntag die Silbermedaille gewann. Bei den Damen werde ebenfalls die Zweite Schaller zur EM fahren, da sie im Vergleich mit Roth die besseren Saisonergebnisse aufweise.

Judo

Polleres Dritte beim Saisonfinale

Michaela Polleres hat ihre starke Saison mit einem dritten Platz beim Masters beendet. Die Niederösterreicherin gewann am Sonntag beim letzten Judoturnier des Jahres in Guangzhou in der Gewichtsklasse bis 70 kg gegen die Japanerin Yoko Ono, unterlag dann aber um den Pool-Sieg der Kolumbianerin Yuri Alvear, ehe Siege gegen Maria Bernabeu (ESP) und Maria Perez (PUR) den Podestplatz sicherstellten.

Stephan Hegyi war erst im Pool-Finale in der Über-100-kg-Kategorie im Einsatz, er unterlag dem Georgier Guram Tuschischwili und anschließend in der Hoffnungsrunde dem Brasilianer David Moura. Das ergab trotzdem Platz sieben. Magdalena Krssakova blieb nach einer Auftaktniederlage gegen die Japanerin Nami Nabekura in der Gewichtsklasse bis 63 kg unplatziert.

Tischtennis

Japans „Wunderkind“ gewinnt World-Tour-Finale

Der erst 15-jährige Japaner Tomokazu Harimoto hat einen weiteren Rekord gebrochen und als bisher jüngster Spieler das World-Tour-Finale der Tischtennisprofis gewonnen. In Incheon in Südkorea setzte sich das in der Weltrangliste schon auf Rang fünf geführte „Wunderkind“ am Sonntag in 4:1-Sätzen gegen den einen Platz vor ihm notierten Chinesen Lin Gaoyuan durch.

Tischtennisspieler Tomokazu Harimoto
AP/Lee Jin-Man

Damit pulverisierte er die Bestmarke des Chinesen Wang Hao. Der hatte das Turnier 2003 einen Tag vor seinem 20. Geburtstag gewonnen. Der japanische Teenager kassierte für seinen Sieg 100.000 Dollar (rund 88.000 Euro) und damit das höchste Preisgeld in seiner Sportart. Harimoto will bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio als erster Nicht-Chinese seit 16 Jahren Gold im Einzel gewinnen.

Chinas Weltranglistenerster Fan Zhendong war überraschend im Viertelfinale am Brasilianer Hugo Calderano gescheitert. Die Deutschen Timo Boll und Patrick Franziska waren die einzigen Europäer im Feld und waren bereits zum Auftakt im Achtelfinale ausgeschieden. Das rein chinesische Finale der Damen gewann die Weltranglistenvierte Chen Meng gegen Außenseiterin He Zhuojia in fünf Sätzen.

Golf

Verpatzter Schlusstag für Wiesberger in Südafrika

Bernd Wiesberger hat sich nach einer schwachen Schlussrunde beim Dunhill Championship der Europen Tour mit dem 51. Rang begnügen müssen.

Nach nur einem Birdie, aber fünf Bogeys und einem Doppel-Bogey, also 78 Schlägen auf dem Par-72-Kurs, fiel der Burgenländer mit dem Gesamtscore von 290 weit zurück. David Lipsky (USA) gewann mit 274 und zwei Schlägen Vorsprung auf David Drysdale (SCO).

Naturbahnrodeln

Brüggler/Angerer gewinnen Auftakt in Kühtai

Österreichs Weltmeister Rupert Brüggler/Tobias Angerer haben am Sonntag den Doppelsitzer-Bewerb beim Weltcup-Auftakt der Naturbahnrodler in Kühtai gewonnen. Zweite wurden Patrick Pigneter/Florian Clara (ITA), Dritte die Russen Pawel Porschnew/Iwan Lasarew.

„Es ist ein toller Start in die neue Saison und unser erster Heimsieg. Ein unglaublicher Start für unsere Abschiedstour“, sagte Angerer.

Im eng verlaufenen Einsitzerbewerb der Herren setzte sich Alex Gruber (ITA) vor den Österreichern Thomas Kammerlander und Florian Glatzl durch. „Es war ein sehr schwieriges Rennen, und typisch Kühtai eine sehr enge Partie“, meinte Kammerlander.

Bei den Damen setzte sich Topfavoritin Evelin Lanthaler (ITA) vor ihrer Teamkollegin Greta Pinggera sowie Tina Unterberger (AUT) durch. Im Team-Bewerb gewann Italien vor Österreich (Unterberger/Michael Scheikl/Kammerlander) und Russland.

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Bob

Deutscher Dreifachsieg in Winterberg

Auch im zweiten Viererbob-Rennen der Weltcup-Saison hat es in Winterberg einen deutschen Dreifachsieg gegeben. Am Sonntag gewann Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich mit seiner bei Olympia in Pyeongchang siegreichen Crew mit 36 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner und Auftaktsieger Nico Walther. Der Österreicher Benjamin Maier wurde Fünfter.

Im ersten Lauf war die Crew des Tirolers auf dem Weg zu einer möglichen Bestzeit von einem schweren Fehler gebremst worden. Nach Platz drei zur Halbzeit verlor die Maier-Crew dann in Lauf zwei schon im oberen Bahnteil Zeit, belegte am Ende Platz fünf und war damit eine Position besser als am Samstag. Österreich 2 mit Markus Treichl wurde wie am Samstag Zehnter.

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