Golf

Golfsuperstar Tiger Woods wird nicht zur Finalrunde der 104. PGA Championship in Tulsa antreten. Der 46 Jahre alte Kalifornier gab zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem Major-Turnier auf. Rund vier Stunden nachdem der 15-malige Major-Sieger die dritte Runde unter Schmerzen beendet hatte, teilte Woods den Veranstaltern mit, dass er am Sonntag im Southern Hills Country Club nicht an den Start gehen werde.

„Nun, ich bin wund. Ich weiß, das ist eine Tatsache. Wir werden etwas arbeiten und sehen, wie es läuft“, hatte Woods am Samstag direkt nach der schwachen 79er-Runde auf dem Par-70-Kurs im US-Bundesstaat Oklahoma gesagt und damit seine Teilnahme am Schlusstag infrage gestellt. Eine weitere Erklärung für seine Aufgabe lieferte er bisher nicht. In der Gesamtwertung lag die langjährige Nummer eins der Welt mit 222 Schlägen weit zurück. Für Woods war es erst das zweite PGA-Turnier seit seinem schweren Autounfall im Februar 2021, bei dem er sich sein rechtes Bein mehrfach gebrochen hatte.

Der Österreicher Bernd Wiesberger fiel 19 Plätze zurück und liegt nun mit 213 Strokes auf dem geteilten 36. Rang, Sepp Straka rangiert auf Position 76. Straka hatte die dritte Runde in Tulsa verpatzt, er rutschte mit 222 Strokes auf den geteilten letzten Rang ab. In Führung nach der dritten Runde liegt der Chilene Mito Pereira mit 201 Schlägen.

French Open

Dominic Thiem, der zweifache Finalist in Roland Garros, beginnt sein neuntes Pariser Grand-Slam-Turnier am Sonntag, dem ersten Turniertag, um 11.00 Uhr gegen den Bolivianer Hugo Dellien (ATP-87.). Angesetzt wurde der Ex-US-Open-Sieger als erste Partie auf dem Court Simonne-Mathieu, dem drittgrößten Platz.

French Open in Paris

Erste Runde:
Dominic Thiem (AUT) Hugo Dellien (BOL) -:- -:- -:-

Qualifikant Sebastian Ofner spielt im dritten Match nach 11.00 Uhr gegen Alexander Zverev (GER/3). Der Steirer darf ob seines prominenten Gegners auf den zweitgrößten Platz, den Court Suzanne Lenglen, wo er nach einem Frauen-Match und einer Männer-Partie angesetzt ist.

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Fußball

Hunderte radikale Anhänger des kroatischen Fußballerstligisten Hajduk Split haben sich am späten Samstagabend auf einer Autobahn bei Zagreb Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Zwei Ultras und ein Dutzend Polizisten erlitten Verletzungen, berichtete das kroatische Fernsehen HRT unter Berufung auf die Polizei. Zu den Ausschreitungen kam es nach dem Spiel von Dinamo Zagreb gegen Hajduk Split im Zagreber Maksimir-Stadion.

Das Spiel in der letzten Meisterschaftsrunde gewann Dinamo mit 3:1. Die Hajduk-Ultras durften keine Transparente ins Stadion bringen, aus Protest dagegen harrten sie vor den Stadiontoren aus.

Auf der Rückfahrt nach Split blockierten die Hajduk-Ultras bei einer Raststätte 30 Kilometer südwestlich von Zagreb mit ihren Fahrzeugen die Autobahn A1. Die Polizei löste die Blockade gewaltsam auf und setzte dabei auch Schusswaffen ein, hieß es in den Berichten. Über die Zahl der Festnahmen lagen zunächst keine Angaben vor. Die Autobahn war Sonntagfrüh weiterhin für den Verkehr gesperrt.

PAOK-Fans stossen mit Polizisten zusammen
AP/Thanassis Stavrakis

Wüste Szenen in Athen

Der 1:0 (1:0)-Sieg von Panathinaikos Athen gegen Paok Saloniki im Endspiel des griechischen Cups war ebenfalls von Ausschreitungen überschattet. Hooligans der beiden Finalisten zündeten im Olympiastadion von Athen kurz vor Spielbeginn massiv Pyrotechnik an, lieferten sich Schlägereien und schleuderten Gegenstände aufeinander. Die ebenfalls attackierte Polizei setzte Tränengas ein, um die Randalierer zu stoppen. Das Spiel begann wegen Atembeschwerden der Spieler und Trainer sowie zahlreicher Zuschauer mit 40 Minuten Verspätung.

Nach seinem Treffer in der 35. Minute wurde der Siegestorschütze Aitor Cantalapiedra von einem Stein am Arm getroffen, der aus der Fantribüne von Paok kam, wie das Fernsehen zeigte. Das Spiel wurde erneut für etwa 30 Minuten unterbrochen, erst kurz vor Mitternacht konnte die Partie dann ohne weitere Zwischenfälle abgepfiffen werden. Für Panathinaikos war es der erste Titel seit 2014.

Der FC Barcelona hat einem Medienbericht zufolge ein erstes schriftliches Angebot für Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski abgegeben. Wie die „Bild am Sonntag“ erfahren haben will, bieten die finanziell angeschlagenen Katalanen 32 Millionen Euro Ablöse für den zweifachen Weltfußballer. Zuletzt hatte die spanische Zeitung „Sport“ berichtet, dass die Bayern ihre Forderung auf 35 bis 40 Millionen heruntergeschraubt hätten.

Lewandowski hatte nach dem letzten Saisonspiel der deutschen Fußball-Bundesliga verkündet, den deutschen Rekordmeister verlassen zu wollen – wann, ist unklar. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft noch bis Sommer 2023. Wollen die Bayern für ihren Topstürmer eine Ablöse erzielen, müssen sie ihn in diesem Sommer wohl verkaufen.

Einen vorzeitigen Wechsel hatte die Münchner Vorstandsriege um Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic zuletzt jedoch immer wieder ausgeschlossen. „Robert Lewandowski hat einen Vertrag bis 2023, und den wird er erfüllen“, bekräftigte Kahn in der „Welt am Sonntag“.

Der französische Fußballstar Kylian Mbappe hat das Geheimnis um seine Zukunft gelüftet. Der 23-jährige Weltmeister hat seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain bis 30. Juni 2025 verlängert und wechselt nicht zu Real Madrid. „Ich bin überzeugt, dass ich weiter bei einem Club wachsen kann, der alles Notwendige bietet, um auf dem höchsten Level Leistung zu bringen“, sagte Mbappe am Samstag. Sein bisheriger Kontrakt in Paris lief zum Saisonende aus, damit hätte er ablösefrei wechseln können.

Damit endet eine monatelange Debatte um den Ausnahmekönner. Bereits im vergangenen Sommer wollte Mbappe nach der Verpflichtung von Superstar Lionel Messi PSG verlassen, wofür er beim Saisonstart von den eigenen Fans ausgebuht worden war. Ein neues PSG-Angebot über einen Fünfjahresvertrag mit kolportierten 50 Millionen Euro Gehalt pro Saison schlug er aus. Real gab mehrere Offerten für Mbappe ab, noch am letzten Tag des Transferfensters hatte Real über 200 Millionen Euro geboten, aber PSG lehnte ab.

Dafür hat sich Paris Saint-Germain laut französischen Medienberichten offenbar von seinem Sportdirektor Leonardo getrennt. Die Trennung von dem 52-Jährigen sei wenige Stunden nach dem letzten Saisonspiel und der Vertragsverlängerung mit Mbappe erfolgt, auf der Meisterfeier sei der Brasilianer nicht mehr erschienen. Der frühere Teamspieler war von 2011 bis 2013 und seit 2019 für Personalplanungen von PSG zuständig.

Spanische Liga will Beschwerde einlegen

Schon vor der bestätigten Vertragsunterschrift hatte Mbappes Verbleib in Paris für heftige Reaktionen in Spanien gesorgt. Der Chef der spanischen Liga, Javier Tebas, wetterte bei Twitter, die Art und Weise der wohl sehr teuren Verlängerung sei eine „Beleidigung“ für den Fußball. PSG-Präsident Nasser al-Chelaifi sei „so gefährlich wie die Super League“. Real war allerdings eines der Gründungsmitglieder eben jener Super League, die im vergangenen Jahr kläglich gescheitert war.

Die spanische Liga kündigte an, Beschwerde gegen den Vertrag beim Europäischen Fußballverband (UEFA), bei den französischen Verwaltungs- und Steuerbehörden sowie der Europäischen Union einzulegen. Diese Art von Vereinbarung würde die wirtschaftliche Stabilität des europäischen Fußballs attackieren sowie Hunderttausende Jobs und die Integrität des Sports gefährden, hieß es zur Begründung.

Mbappe schnürt Triplepack

Die ganze Aufregung um die Vertragsverlängerung dürfte bei Mbappe jedenfalls keine Spuren hinterlassen haben, unbeeindruckt davon schnürte der Superstar beim 5:0-Heimsieg der Pariser gegen Metz im letzten Ligaspiel der Saison einen Triplepack. Während Metz damit zusammen mit Bordeaux den Weg in die Zweitklassigkeit antreten muss, wurde Mbappe mit 28 Treffern zum vierten Mal in Folge Torschützenkönig der Ligue 1.

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Der belgische Nationalspieler Kevin De Bruyne von Tabellenführer Manchester City ist zum Spieler der Saison in der Premier League gewählt worden. Das gab die Liga am Samstag bekannt. Für den 30-jährigen Mittelfeldspieler ist es die zweite Auszeichnung nach der Saison 2019/20. De Bruyne erzielte in dieser Spielzeit bisher 15 Tore und leistete sieben Assists in 29 Ligaspielen.

Manchester City Spieler Kevin De Bruyne
APA/AFP/Paul Ellis

„Es gibt so viel Qualität in der Premier League und es ist eine Freude, mit so vielen anderen großartigen Spielern nominiert zu werden, die unglaubliche Saisons für ihre Vereine gespielt haben“, sagte De Bruyne. Mit einem Sieg in der letzten Runde am Sonntag gegen Aston Villa könnte ManCity um Trainer Josep Guardiola wie schon in der vergangenen Saison den Meistertitel in der Premier League fixieren und im spannenden Titelrennen vor Liverpool bleiben.

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Bundesliga

Die Einstiegstermine der österreichischen Fußball-Clubs in der Europacup-Saison 2022/23:

Red Bull Salzburg: Champions-League-Gruppenphase (6./7. September)

Sturm Graz: 3. Runde Champions-League-Qualifikation (2./3. und 9. August) – bei Aufstieg im Play-off am 16./17. und 23./24. August, bei Ausscheiden in der Europa-League-Gruppenphase ab 8. September

Austria: Europa-League-Play-off (18. und 25. August) – bei Aufstieg Europa-League-Gruppenphase, bei Ausscheiden Conference-League-Gruppenphase, jeweils ab 8. September

WAC: 3. Runde Conference-League-Qualifikation (4. und 11. August)

Rapid, WSG Tirol oder LASK: 2. Runde Conference-League-Qualifikation (21. und 28. Juli)

Eishockey-WM

Die Schweiz hat sich mit einem Sieg gegen Rekordweltmeister Kanada bei der Eishockey-WM an die Spitze der Vorrundengruppe A geschoben. Die Eidgenossen setzten sich am Samstag in Helsinki in einer hochklassigen Partie gegen die Kanadier 6:3 (3:3 1:0 2:0) durch und feierten den fünften Sieg im fünften Spiel.

Für Kanada war es im fünften Spiel die erste Niederlage. Beide Teams sind wie auch der Gruppendritte Deutschland bereits für das Viertelfinale qualifiziert. In den abschließenden Partien haben alle drei Nationen noch die Möglichkeit, den Gruppensieg zu erringen.

Dänemark wahrte mit einem 3:0 gegen Frankreich die Chance auf das Viertelfinale. KAC-Torhüter Sebastian Dahm wehrte alle 19 Torschüsse der Franzosen ab.

USA bezwingen Schweden

In Gruppe B in Tampere setzte es auch für Schweden im fünften Spiel die erste Niederlage. Das „Dreikronen“-Team verlor gegen die USA mit 2:3 nach Verlängerung und bleibt in der Österreich-Gruppe B Tabellenzweiter hinter Gastgeber Finnland.

jubelnde Amerikaner
APA/AFP/Heikki Saukkomaa

Adam Gaudette, der auch zum 1:1 (8.) getroffen hatte, entschied die Partie in der Verlängerung. Nate Schmidt steuerte den dritten Treffer der USA bei. Für Schweden trafen Rasmus Dahlin (3.) und Carl Grundström (47.).

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Giro d’Italia

Richard Carapaz hat als Tagesdritter auf der anspruchsvollen 14. Etappe die Gesamtführung beim 105. Giro d’Italia übernommen und damit den Spanier Juan Pedro Lopez nach zehn Tagen im Rosa Trikot abgelöst. Den Etappensieg in Turin nach 147 Kilometern und rund 3.000 Höhenmetern sicherte sich am Samstag der Brite Simon Yates vor dem Australier Jai Hindley und Carapaz. Der Ecuadorianer hatte den Giro bereits vor drei Jahren gewonnen.

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Handball

Die Handballerinnen von Hypo Niederösterreich haben das erste Spiel der Finalserie in der WHA-Meisterliga gegen WAT Atzgersdorf deutlich gewonnen. Der Titelverteidiger setzte sich am Samstagabend in Maria Enzersdorf gegen den Außenseiter aus Wien klar mit 27:21 (17:10) durch und ging in der „Best of three“-Serie mit 1:0 in Führung.

Das zweite und womöglich schon entscheidende Finalspiel findet am Mittwoch (20.20 Uhr, live in ORF Sport +) in Wien statt. Hypo hat den bereits 44. Meistertitel vor Augen, die seit 1977 bestehende Titelserie ist nur 2019 von Atzgersdorf unterbrochen worden.

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Leichtathletik

Lukas Weißhaidinger ist mit Platz vier in die Diamond-League-Saison der Leichtathleten gestartet. Der Olympiadritte von Tokio schleuderte den Diskus am Samstag in Birmingham in seinem besten Versuch auf 65,14 Meter, daneben hatte er mit 62,08 m noch einen weiteren gültigen. Der Sieg ging an den Slowenen Kristjan Ceh, der mit 71,27 m den nationalen Rekord markierte. Platz zwei holte der Litauer Andrius Gudzius (66,40), Platz drei der schwedische Olympiasieger Daniel Stahl (65,97).

Diskuswerfer Lukas Weisshaidinger
APA/AFP/Ben Stansall

Weißhaidinger schrieb seinem Konto damit fünf Punkte gut, die besten sechs Athleten qualifizieren sich für das Diamond-League-Finale in Zürich im September. „Mit dem vierten Rang kann ich sehr gut leben. Die Weite ist okay, aber technisch muss ich mich noch stark verbessern“, so der 30-Jährige.

Trainer Gregor Högler sah das Ziel genau erfüllt, es hatte über 65 m und mindestens Rang vier gelautet. „Lukas hat sich absolut achtbar verkauft. Alle anderen außer Ceh waren in Reichweite.“

Brown gewinnt über 100 m

Im Sprint über 100 m ging der Sieg in 10,13 Sekunden an den Kanadier Aaron Brown. Nach Fehlstarts waren Favorit Trayvon Bromell aus den USA und Lokalhoffnung Zharnel Hughes disqualifiziert worden. Der Kurzsprint bei den Frauen wurde eine Beute der Britin Dina Asher-Smith in 11,11 Sekunden.

Mehrkämpferin Ivona Dadic hat am Freitag in Ried ihren ersten Wettkampf seit den Olympischen Spielen im vergangenen Sommer in Tokio bestritten. Die Oberösterreicherin gewann beim zweiten von sieben Austrian Top-Meetings dieser Saison im Kugelstoßen mit 14,48 Metern. Mit weiteren vier Versuchen über 13,50 Meter lieferte die 28-Jährige den bisher besten Saisoneinstieg ihrer Karriere.

„Der Aufbau war heuer nicht perfekt, umso mehr freut mich diese Weite“, sagte die im April mit einer Oberschenkelverletzung aus einem Trainingscamp in Atlanta zurückgekommene Dadic. „Jetzt muss ich in den nächsten Wochen noch ins Laufen kommen, das ist jetzt wichtig.“

Mit Sarah Lagger war auch eine zweite österreichische Siebenkämpferin im Einsatz, die Kärntnerin war mit 14,50 Sek. über 100 Meter Hürden sowie 5,69 Meter im Weitsprung nicht zufrieden. Karin Strametz wurde über 100 Meter Hürden wegen eines Fehlstarts disqualifiziert, Magdalena Lindner gewann die 100 Meter in 11,89 Sek.

Eishockey

Die Colorado Avalanche sind im NHL-Play-off wieder in Führung gegangen. Bei den St. Louis Blues gewann Colorado am Samstag (Ortszeit) mit 5:2 und liegt nun in der „Best of seven“-Serie mit 2:1 in Führung. Die Blues gingen in Führung und verkürzten noch einmal auf 2:3, im letzten Drittel machten die Gäste aber alles klar. Der Finne Artturi Lehkonen war mit zwei Treffern Topscorer.

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Basketball

Die Miami Heat sind am Samstag mit einem 109:103-Auswärtserfolg bei den Boston Celtics im Play-off-Halbfinale der NBA mit 2:1 in Führung gegangen. Die Gäste dominierten mit Rückkehrer Kyle Lowry das erste Viertel mit 39:18 und bauten die Führung auf 62:37 aus. Angeführt vom überragenden Jason Tatum (40 Punkte) kamen die Gastgeber zum Ende des letzten Viertels noch einmal bis auf einen Punkt heran, doch die Heat brachten den Vorsprung über die Zeit.

Bei Miami fehlte Jimmy Butler wegen einer Knieverletzung in der zweiten Halbzeit.

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Klettern

Österreichs Kletterer Franziska Sterrer, Johanna Färber, Jessica Pilz, Jakob Schubert und Nicolai Uznik haben sich beim Boulder-Weltcup in Salt Lake City für das Halbfinale der Top 20 bei Frauen und Männern qualifiziert (19.00 Uhr MEZ). Nicht daran teilnehmen wird aber Färber, die sich einen Bändereinriss im Ellbogen zugezogen hatte.

Volleyball

Gleich zwei österreichische Volleyballnachwuchsteams haben sich für Europameisterschaften qualifiziert. Die U21 der Frauen ist von 12. bis 17. Juli in Cerignola und Andria (Italien) mit dabei, Siege beim Qualifikationsturnier in Steinbrunn gegen Färöer (3:0), Israel (3:1) und Bulgarien (3:0) am Samstag bescherten den Sieg in Gruppe D und das Finalticket. Die U22-Männer werden im selben Zeitraum im Juli in Tarnow in Polen antreten.

Die Männer waren in Tirana mit 3:0 gegen Gastgeber Albanien und mit 3:2 gegen Montenegro erfolgreich, damit wurden sie in Gruppe F Erste. „Es ist tatsächlich ein historischer Tag für den österreichischen Volleyballsport. Dass wir uns innerhalb von wenigen Stunden mit zwei Nationalteams für eine Europameisterschaft qualifizieren, hat es noch nie gegeben“, sagte der Sportdirektor des Österreichischen Volleyballverbandes (ÖVV) Gottfried Rath-Zobernig.

Football

Die Salzburg Ducks haben in der Austrian Football League (AFL) den ersten Saisonsieg gefeiert. Der Liganeuling aus Salzburg gewann am Samstag gegen die Graz Giants mit 35:20 und durfte im sechsten Spiel erstmals über einen Triumph jubeln. Für die Grazer war es unterdessen die vierte Niederlage bei fünf Partien.

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Österreichs NFL-Hoffnung Bernhard Raimann hat seinen Vertrag bei den Indianapolis Colts unterschrieben. Das gab das Team am Freitag bekannt. Der 24-jährige Burgenländer war Ende April als erster Österreicher in der Geschichte des NFL-Drafts ausgewählt worden – in der dritten Runde an 77. Stelle. Der Rookie-Vertrag des Offensive Tackles läuft für vier Jahre und soll mit rund 5,5 Millionen Dollar (5,2 Mio. Euro) dotiert sein.

Raimann hat ausgezeichnete Chancen, im Herbst als erster Österreicher, der nicht auf der Spezialposition des Kickers beheimatet ist, ein NFL-Spiel zu bestreiten. Der frühere Vienna-Vikings-Spieler bekleidete am College die Position des Left Tackles. Auf dieser könnte bei den Colts nach dem Abgang von Altstar Eric Fisher zwar Matt Pryor der erste Konkurrent sein. Der Club will laut Angaben von General Manager Chris Ballard aber die fünf besten verfügbaren Spieler in seiner Offensive Line auf dem Feld haben. Dafür hat Raimann gute Karten.

Ihr erstes Saisonspiel bestreiten die Colts am 11. September bei den Houston Texans. Davor stehen im August noch Vorbereitungsspiele gegen die Buffalo Bills, Detroit Lions und Tampa Bay Buccaneers auf dem Programm.

Motorsport

Mit einem dritten Platz beim ersten DTM-Rennen an diesem Wochenende auf dem Lausitzring hat Lucas Auer in der Gesamtwertung die Führung übernommen. Der Mercedes-Pilot, der von der Poleposition gestartet war, musste sich am Samstag Sieger Sheldon van der Linde (BMW) aus Südafrika und dem Deutschen Luca Stolz (Mercedes) geschlagen geben. Nach drei Rennen liegt der Tiroler Auer mit 44 Punkten nur einen Zähler vor dem Wiener Mirko Bortolotti.

Auer übernimmt mit Rang drei DTM-Gesamtführung

„Über die Pole war ich natürlich sehr happy. Am Start habe ich gleich gegen den BMW verloren, der heute meiner Meinung nach ohnehin eine Liga für sich war“, sagte Auer. „Leider haben wir dann beim Stopp viel Zeit verloren. Und wenn das nicht klappt, ist bei diesem engen Feld eben nicht mehr möglich.“

Bortolotti steuert für das österreichische Grasser Racing Team einen Lamborghini Huracan GT3 Evo, fährt allerdings mit italienischer Lizenz, nachdem er zu Beginn seiner Karriere noch für Österreich gestartet war. Das zweite Rennen am Lausitzring ist am Sonntag angesetzt.

Sporthilfe

Auch heuer ermöglicht die Österreichische Sporthilfe heimischen Sportfans im Rahmen ihrer traditionellen Wohltätigkeitsauktion den Zugang zu außergewöhnlichen Erlebnissen und Exponaten.

Unter den mehr als 70 attraktiven Preisen kommen unter anderem eine VIP-Reise zu Manchester United, ein exklusives DTM-Wochenende am Kommandostand eines Teams, ein „All inclusive hospitality“-Paket bei den BMW International Golf Open, VIP-Finalkarten für die Erste Bank Open mit Führung, der Besuch der ORF-Kommentatorenkabine beim Formel-1-Grand-Prix von Österreich sowie Helikopterflüge beim Red Bull Erzbergrodeo bzw. mit Thomas Morgenstern für den guten Zweck unter den Hammer.

Die Auktion läuft unter sporthilfe.at/auktion. Der Bietzeitraum für die meisten Exponate endet bereits am 23. Mai, für weitere kann noch bis 30. Juni geboten werden. Der Erlös kommt dem heimischen Nachwuchs- und Behindertensport zugute.