Tennis

Dominic Thiem kommt am letzten Tag des Laver Cups doch noch zum Einsatz. Der 26-jährige Niederösterreicher ersetzt am Sonntag im Einzel den angeschlagenen Nadal und trifft im zweiten Spiel des Tages (ca. 13.30 Uhr) auf den Australier Nick Kyrgios.

Nadal laboriert an einer Entzündung in der Hand. Im Doppel wird der Spanier von Stefanos Tsitsipas ersetzt. Der Grieche spielt an der Seite von Roger Federer gegen die US-Amerikaner John Isner und Jack Sock.

Enttäuschung bei Nadal

Nadal hatte am Samstag sein Einzel gegen Milos Raonic für sich entschieden, im Doppel mit Tsitsipas aber eine Niederlage gegen Kyrgios und Sock kassiert. „Ich bin so enttäuscht, dass ich heute nicht mehr spielen kann, aber ich habe eine Entzündung in meiner Hand und brauche eine Pause“, erklärte der Spanier. Nadal will Thiem und Co. aber neben dem Court unterstützen.

Das favorisierte Team Europa geht mit einer 7:5-Führung gegen das Team Welt in den Schlusstag, an dem es für jeden Matchsieg drei Punkte gibt.

Laver Cup 2019 in Genf

Europa Weltauswahl 7:5
Sonntag
Roger Federer / Stefanos Tsitsipas (SUI/GRE) John Isner / Jack Sock (USA) -:- -:-
Dominic Thiem (AUT) Nick Kyrgios (AUS) -:- -:-
Roger Federer (SUI) John Isner (USA) -:- -:-
Alexander Zverev (GER) Milos Raonic (CAN) -:- -:-
Samstag:
Alexander Zverev (GER) John Isner (USA) 7:6 (7/2) 4:6 1/10
Roger Federer (SUI) Nick Kyrgios (AUS) 6:7 (5/7) 7:5 10/7
Rafael Nadal (ESP) Milos Raonic (CAN) 6:3 7:6 (7/1)
Rafael Nadal / Stefanos Tsitsipas (ESP/GRE) Nick Kyrgios / Jack Sock (AUS/USA) 4:6 6:3 6/10
Freitag:
Dominic Thiem (AUT) Denis Shapovalov (CAN) 6:4 5:7 13/11
Fabio Fognini (ITA) Jack Sock (USA) 1:6 6:7 (3/7)
Stefanos Tsitsipas (GRE) Taylor Fritz (USA) 6:2 1:6 10/7
Roger Federer / Alexander Zverev (SUI/GER) Denis Shapovalov / Jack Sock (CAN/USA) 6:3 7:5
Ein Zähler pro Sieg am Freitag, zwei am Samstag, drei am Sonntag

Team Europa (Kapitän Björn Borg): Rafael Nadal (ESP), Roger Federer (SUI), Dominic Thiem (AUT), Alexander Zverev (GER), Stefanos Tsitsipas (GRE), Fabio Fognini (ITA)

Team Welt (Kapitän John McEnroe): John Isner, Jack Sock, Taylor Fritz (alle USA), Milos Raonic, Denis Shapovalov (beide CAN), Nick Kyrgios (AUS)

Naomi Osaka hat ihren ersten Titel seit den Australian Open im Jänner geholt. Die als Nummer eins gesetzte Japanerin setzte sich im Finale ihres Heimturniers in Osaka gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa mit 6:2 6:3 durch.

Naomi Osaka (JPN)
APA/AP/Jiji Press

Für Osaka war es der erste Titel in Japan, 2016 und 2018 war sie beim WTA-Turnier in Tokio jeweils im Finale gestanden. Es war ihr insgesamt vierter Turniersieg, vor den Australian Open hatte sie im Vorjahr auch die US Open sowie in Indian Wells gewonnen. Gegen Pawljutschenkowa brillierte sie vor allem mit dem Service. Die Weltranglistenvierte gab mit dem ersten Aufschlag keinen Punkt ab und musste keinen einzigen Breakball hinnehmen.

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Motorrad

Der Spanier Aron Canet hat beim Grand Prix von Aragonien in Alcaniz das Rennen in der Moto3-Klasse gewonnen. Der 19-jährige KTM-Fahrer verwies am Sonntag den Japaner Ai Ogura und den Italiener Dennis Foggia mit über vier Sekunden Vorsprung auf die Plätze zwei und drei.

Der WM-Führende Lorenzo Dalla Porta wurde nach dem Rennen um einen Rang strafversetzt und musste sich mit dem elften Platz begnügen. Der Italiener behauptete aber trotzdem die Gesamtführung nach 14 von insgesamt 19 WM-Läufen mit nun 184 Punkten zwei Zähler vor Canet.

Grand Prix von Aragonien

Moto3 (19 Runden = 96,463 km):
1. Aron Canet ESP KTM 38:01,916
2. Ai Ogura JPN Honda + 4,581
3. Dennis Foggia ITA KTM 4,663
4. John McPhee GBR Honda 4,729
5. Alonso Lopez ESP Honda 4,842
6. Tatsuki Suzuki JPN Honda 4,947
7. Sergio Garcia ESP Honda 5,085
8. Albert Arenas ESP KTM 5,483
9. Gabriel Rodrigo ARG Honda 5,773
10. Tony Arbolino ITA Honda 8,812
11. Lorenzo Dalla Porta ITA Honda 8,579
MotoGP, Qualifying:
1. Marc Marquez ESP Honda 1:47,009
2. Fabio Quartararo FRA Yamaha + 0,327
3. Maverick Vinales ESP Yamaha 0,463
4. Jack Miller AUS Ducati 0,649
5. Aleix Espargaro ESP Aprilia 0,724
6. Valentino Rossi ITA Yamaha 1,006
7. Cal Crutchlow GBR Honda 1,313
8. Franco Morbidelli ITA Yamaha 1,363
9. Joan Mir ESP Suzuki 1,449
10. Andrea Dovizioso ITA Ducati 1,599
Moto2, Qualifying:
1. Alex Marquez ESP Kalex 1:52,225
2. Augusto Fernandez ESP Kalex + 0,125
3. Brad Binder RSA KTM 0,201
4. Luca Marini ITA Kalex 0,210
5. Thomas Lüthi SUI Kalex 0,341
6. Jorge Navarro ESP Speed Up 0,355
7. Xavi Vierge ESP Kalex 0,364
8. Nicolo Bulega ITA Kalex 0,381
9. Sam Lowes GBR Kalex 0,385
10. Iker Lecuona ESP KTM 0,402

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Fußball

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat den Wunsch nach einer Weltliga für Frauen-Nationalteams bekräftigt. „Wir werden es so lange wieder auf den Tisch bringen, bis es verabschiedet wird“, sagte der Schweizer am Sonntag bei der Konferenz des Weltverbandes am Vortag der Weltfußballer-Gala in Mailand. Die WM 2019 in Frankreich habe gezeigt, dass „das, was wir brauchen, Wettbewerbe auf Toplevel sind“.

Auch eine jährliche Club-WM solle geschaffen werden. „Wir dürfen nicht denken, dass wir den Frauen-Fußball nur mit den Nationalmannschaften entwickeln können“, meinte Infantino. Verantwortlich für die Schaffung neuer Wettbewerbe im Frauen-Fußball ist das FIFA-Council, Infantino sprach von einem möglichen Start „im nächsten oder übernächsten Jahr. Ich denke nicht, dass wir viel Zeit brauchen, um einen neuen Wettbewerb zu kreieren und zu organisieren.“

Infantino versprach Investitionen in der Höhe von „einer Milliarde US-Dollar in den nächsten vier Jahren“ für den Frauen-Fußball. Grundsätzlich, äußerte der Schweizer, müsse die FIFA aufhören, „zu versuchen, das, was wir im Männer-Fußball machen, für den Frauen-Fußball kopieren zu wollen. Wir müssen investieren.“

Inter hält in der Serie A auch nach dem Mailänder Fußball-Derby beim Punktemaximum. 2:0 (0:0) siegten die „Nerazzurri“ am Samstagabend verdientermaßen gegen AC Milan. Österreichs Italien-Export Valentino Lazaro erlebte den Sieg seines Teams von der Bank aus. Inter liegt mit vier Siegen aus vier Spielen und 9:1 Toren noch vor Juventus (10 Punkte) an der Tabellenspitze.

Spieler von Inter Milan jubeln
AP/Luca Bruno

Marcelo Brozovic (49.) erzielte aus einem abgefälschten Fernschuss kurz nach der Pause die Führung für Inter. Der Treffer wurde nach VAR-Stadium gegeben. Romelu Lukaku (78.) gelang per Kopf die Entscheidung für das Team von Trainer Antonio Conte. Anstelle von Lazaro hatte Conte auf der rechten Außenbahn auf Danilo D’Ambrosio gesetzt. Milan konnte nach dem Rückstand nicht mehr nachlegen.

Ronaldo-Elfer bringt Juve Sieg gegen Verona

Durch einen Foulelfer von Cristiano Ronaldo gewann Juventus Turin das Ligaspiel gegen Hellas Verona mit 2:1 (1:1). Italiens Rekordmeister bleibt damit nach vier Runden ungeschlagen. Tormann-Altstar Gianluigi Buffon rettete den Sieg in der Nachspielzeit mit einer starken Parade bei einem Volley von Darko Lazovic (91.).

Cristiano Ronaldo (Juventus)
Reuters/Massimo Pinca

In der ersten Hälfte hatte Juve zwar deutlich mehr Ballbesitz, Verona präsentierte sich aber als aufmerksamer und durchaus ebenbürtiger Rivale. Ronaldo scheiterte da noch mit einem Kopfball und zwei Fernschüssen. Miguel Veloso (20.) brachte die Gäste mit einem Fernschuss in Führung (20.), Aaron Ramsey glich bei seinem Startelfdebüt mit einem 20-Meter-Schuss aus (31.). Bald nach der Pause verwandelte Ronaldo den Elfer nach einem Foul von Koray Günter an Juan Cuadradao (49.).

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Bayern-München-Trainer Niko Kovac rechnet mit einer Rückkehr des österreichischen Fußball-Teamspielers David Alaba in der Champions-League-Partie bei Tottenham Hotspur. „Ich hoffe, dass er da wieder dabei sein kann“, sagte Kovac am Samstagabend nach dem 4:0-Bundesliga-Sieg gegen Köln. Die Bayern müssen am 1. Oktober in London antreten.

Außenverteidiger Alaba befindet sich eine Woche nach einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel wieder im Lauftraining. Der 27-Jährige hatte sich vor dem Auswärtsspiel vergangene Woche bei RB Leipzig verletzt. Ein Einsatz schon am kommenden Samstag im Auswärtsspiel gegen SC Paderborn käme „wohl zu früh“, meinte Kovac nach dem Köln-Spiel.

Alaba wird aktuell von Lucas Hernandez auf der linken Verteidigerposition vertreten. Der Franzose dürfte wieder ins Abwehrzentrum rücken, wenn Alaba einsatzfähig ist. Mit dem ÖFB-Team trifft Alaba in der EM-Qualifikation am 10. Oktober in Wien auf Israel und am 13. Oktober in Ljubljana auf Slowenien.

Stuttgart hat seine Tabellenführung in der zweiten deutschen Bundesliga dank eines 2:0-Heimsiegs am Samstag vorerst ausgebaut. Daniel Didavi (2.) und Philipp Förster (82.) sorgten für den Erfolg der Gastgeber, die die Tabelle zumindest bis zum Spiel des Hamburger SV am Sonntag mit zwei Punkten Vorsprung vor Arminia Bielefeld anführen.

Auch Bielefeld, für das Manuel Prietl durchspielte, war erfolgreich, zeigte Schlusslicht Wehen Wiesbaden beim 5:2-Auswärtssieg die Grenzen auf.

Neuerlich keinen Erfolg konnte Coach Damir Canadi mit dem 1. FC Nürnberg verbuchen. Das 1:1 im Heimspiel gegen Karlsruhe war bereits das dritte Remis in Folge, die Assists kamen dabei von Österreichern. Nikola Dovedan holte in der 23. Minute einen Foulelfer heraus, den Johannes Geis verwandelte, den Ausgleich noch vor der Pause durch Manuel Stiefler leitete Lukas Grozurek ein. Mit neun Punkten nach sieben Spielen ist Nürnberg zumindest bis zum Sonntag Zehnter.

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Bundesliga

WSG-Tirol-Spieler David Gugganig ist am Samstagabend bei der 0:2-Heimniederlage von Bundesliga-Aufsteiger WSG Tirol gegen Rapid nach einer Stunde von der Kapsel eines Bengalen an der Schläfe getroffen worden. Das Wurfgeschoß kam aus dem Sektor der mitgereisten Gästefans. „Es geht eine Anzeige an Rapid raus“, sagte Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic nach der Partie.

Alle Verantwortlichen waren verärgert über die unnötige Aktion, bei der Gugganig unverletzt blieb. „Es ist unverständlich, dass Bengalen auf das Spielfeld fliegen. Das hat nichts auf dem Platz verloren. So etwas gehört nicht zum Sport“, verlautete Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer. Dessen Gegenüber sah es genauso. „Der Support der Rapid-Fans war überragend, es gibt aber anscheinend überall ein oder zwei ‚Volldeppn‘, die nichts im Stadion verloren haben“, sagte WSG-Coach Thomas Silberberger.

Die Chancen auf eine Einführung des Videoassistenten (VAR) in der tipico-Bundesliga mit März 2021 sind gut. Bei der Präsidiumssitzung des Österreichischen Fußball-Bunds (ÖFB) sei in der Vorwoche eine grundsätzliche Einigung mit den Clubs über die Finanzierung erzielt worden, diese müssten nun innerhalb der Liga weitere Schritte setzen. Das bestätigten beide Verbände gegenüber der APA.

„Wir sind auf einem guten Weg“, ließ die Liga wissen, man arbeite mit Hochdruck daran, die genaue Finanzierung, die technischen Details und den Zeitplan zu klären. Nach den nächsten Ligasitzungen werde es bereits mehr Klarheit geben.

Rugby-WM

Mitfavorit Irland hat sein Auftaktspiel bei der Rugby-WM in Japan klar gewonnen. Der Weltranglistenleader ließ Schottland (Nr. 7) in Gruppe A am Sonntag in Yokohama keine Chance und setzte sich mit 27:3 durch.

James Ryan, Rory Best, Tadhg Furlong und Andrew Conway sorgten mit ihren vier Tries für einen irischen Bonuspunkt, Schottland konnte nur mit einem Penaltykick anschreiben. Damit stehen – wenn es nach der Papierform geht – die ersten beiden Viertelfinal-Spiele eigentlich schon fest. Leistet sich keiner der Favoriten einen „Umfaller“, dann bekommen es die Iren im Kampf um einen Platz im Halbfinale mit Südafrika zu tun, die Schotten mit Titelverteidiger Neuseeland.

Am dritten WM-Tag steigt auch noch England ins Turnier ein. Die Weltmeister von 2003 bekommen es in Gruppe C mit Tonga zu tun.

Italien schlägt Namibia klar

Italien ist ebenfalls mit einem deutlichen Sieg in die WM eingestiegen. Der Weltranglisten-14. setzte sich in Gruppe B in Osaka gegen Namibia, die Nummer 23 der Welt, mit 47:22 durch.

Für die ersten Punkte sorgte allerdings der Außenseiter. Damian Stevens, der mit 1,64 m kleinste Spieler des gesamten Turniers, legte schon in der fünften Minute einen Try für Namibia. Die Italiener kontrollierten dann aber die Partie und ließen sich trotz eines teilweise recht fehlerhaften Spiels den klaren Sieg nicht nehmen. Namibia muss nach seiner 20. WM-Partie hingegen weiter auf den ersten Erfolg bei einer Weltmeisterschaft warten.

Rugby-WM in Japan

Gruppe A:

Tabelle:

1. Irland 1 1 0 0 27:3 5
2. Japan 1 1 0 0 30:10 5
3. Samoa 0 0 0 0 0:0 0
4. Russland 1 0 0 1 10:30 0
5. Schottland 1 0 0 1 3:27 0
Punktevergabe: Vier Punkte für einen Sieg, zwei Punkte für ein Remis, einen Bonuspunkt für einen Sieg mit vier oder mehr Tries oder eine Niederlage mit sieben oder weniger Punkten Unterschied.

Spielplan:

20.09. Japan Russland 30:10
22.09. Irland Schottland 27:3
24.09. Russland Samoa 12.15 Uhr
28.09. Japan Irland 9.15 Uhr
30.09. Schottland Samoa 12.15 Uhr
03.10. Irland Russland 12.15 Uhr
05.10. Japan Samoa 12.30 Uhr
09.10. Schottland Russland 9.15 Uhr
12.10. Irland Samoa 12.45 Uhr
13.10. Japan Schottland 12.45 Uhr
Zeiten in MESZ

Gruppe B:

Tabelle:

1. Italien 1 1 0 0 47:22 5
2. Neuseeland 1 1 0 0 23:13 4
3. Kanada 0 0 0 0 0:0 0
4. Südafrika 1 0 0 1 13:23 0
5. Namibia 1 0 0 1 22:47 0
Punktevergabe: Vier Punkte für einen Sieg, zwei Punkte für ein Remis, einen Bonuspunkt für einen Sieg mit vier oder mehr Tries oder eine Niederlage mit sieben oder weniger Punkten Unterschied.

Spielplan:

21.09. Neuseeland Südafrika 23:13
22.09. Italien Namibia 47:22
26.09. Italien Kanada 9.45 Uhr
28.09. Südafrika Namibia 11.45 Uhr
02.10. Neuseeland Kanada 12.15 Uhr
04.10. Südafrika Italien 11.45 Uhr
06.10. Neuseeland Namibia 6.45 Uhr
08.10. Südafrika Kanada 12.15 Uhr
12.10. Neuseeland Italien 6.45 Uhr
13.10. Namibia Kanada 5.15 Uhr
Zeiten in MESZ

Formel 1

Am Sonntag steht in Singapur der 15. Formel-1-GP der Saison auf dem Programm. Ferrari-Pilot Charles Leclerc nimmt das Flutlichtrennen aus der Poleposition in Angriff, neben ihm startet Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes.

In der zweiten Reihe stehen Sebastian Vettel im zweiten Ferrari und Max Verstappen im Red Bull. Das Rennen wird ab 14.10 Uhr live in ORF1 und im Livestream übertragen, die Vorberichterstattung beginnt um 13.00 Uhr.

Grand Prix von Singapur

Startaufstellung:
1. Charles Leclerc MON Ferrari
2. Lewis Hamilton GBR Mercedes
3. Sebastian Vettel GER Ferrari
4. Max Verstappen NED Red Bull
5. Valtteri Bottas FIN Mercedes
6. Alexander Albon THA Red Bull
7. Carlos Sainz ESP McLaren
8. Nico Hülkenberg GER Renault
9. Lando Norris GBR McLaren
10. Antonio Giovinazzi ITA Alfa Romeo
11. Pierre Gasly FRA Toro Rosso
12. Kimi Räikkönen FIN Alfa Romeo
13. Kevin Magnussen DEN Haas
14. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso
15. Sergio Perez * MEX Racing Point
16. Lance Stroll CAN Racing Point
17. Romain Grosjean FRA Haas
18. George Russell GBR Williams
19. Robert Kubica POL Williams
20. Daniel Ricciardo ** AUS Renault
* fünf Plätze zurückversetzt (Getriebewechsel)
* disqualifiziert, Start aus der Box

Radsport

Der frühere Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas verzichtet am Mittwoch auf das WM-Zeitfahren in der britischen Grafschaft Yorkshire. „Ich habe nach meiner Rennpause nach der Tour de France versucht, wieder in Form zu kommen. Aber ich fühle mich nicht gut genug, um mein Bestes zu zeigen“, begründete der Waliser seine Absage. Am Straßenrennen kommenden Sonntag will er aber teilnehmen.

Thomas, Tour-Sieger von 2018, war im Juni bei der Tour de Suisse gestürzt. Die Titelverteidigung bei der folgenden Frankreich-Rundfahrt gelang ihm nicht. Der 33-Jährige wurde hinter seinem elf Jahre jüngeren kolumbianischen Ineos-Teamkollegen Egan Bernal Zweiter.

Chronik

Sanel Kuljic ist in Wien festgenommen worden. Der schon wegen Wettbetrugs inhaftiert gewesene Ex-Fußballer soll Kokain konsumiert und eine geringe Menge weitergegeben haben, sagte sein Anwalt Wolfgang Blaschitz am Samstag der APA. Die Festnahme erfolgte laut Blaschitz am Freitag in der Boutique von Kuljics schwangerer Frau im 19. Wiener Gemeindebezirk. Zuerst hatte die "Kronen Zeitung (Onlineausgabe) darüber berichtet.

Kuljic sei in die Justizanstalt Josefstadt gebracht worden, erklärte Blaschitz. Er habe mit seinem Mandanten bereits telefoniert und werde ihn am Montag besuchen, um die Angelegenheit aufzuklären. Es gehe laut Kuljic um 60 Gramm, sagte Blaschitz. Bei solchen Mengen „kriegt man normalerweise Fernsehverbot, nicht monatelange Untersuchungshaft“. Er vermute einen Racheakt „des Establishments“. Man wolle Kuljic „mundtot machen“.

Vorwurf der Spielmanipulation

In der „Kronen Zeitung“ hatte Kuljic vor Kurzem behauptet, es gebe in der österreichischen Fußball-Bundesliga weiter Spielmanipulationen. Daraufhin hatten die Liga angekündigt, rechtliche Schritte gegen den Ex-Internationalen einzuleiten.

Kuljic war im Oktober 2014 wegen schweren Betrugs, Erpressung und Nötigung zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Er galt als zentrale Figur im bisher größten österreichischen Wettskandal im Sport. Im März 2017 wurde er wegen guter Führung vorzeitig entlassen.

Nach dem Geisterfahrerunfall von Dietmar Constantini am 4. Juni ist die Familie nun an die Öffentlichkeit gegangen, dass der 64-jährige Ex-ÖFB-Teamchef an Demenz leide. Die Erkrankung habe den Frontalzusammenstoß verursacht, räumten die Angehörigen in einer Erklärung an die „Tiroler Tageszeitung“ (Samstag-Ausgabe) ein. Die Familie wolle mit der Veröffentlichung auch mithelfen, Demenz zu enttabuisieren.

Didi Constantini im September 2011
GEPA/M. Hörmandinger

„Erst jetzt und damit nach allen polizeilichen Einvernahmen und der Rekonstruktion des Unfalls und der Einholung aller notwendigen Unterlagen können wir bestätigen, dass der Unfall aufgrund eines Wendemanövers von Didi passiert ist“, schreiben die Angehörigen. Bei dem Vorfall war Constantini entgegen der Fahrtrichtung auf der Brennerautobahn und in ein anderes Auto gekracht. Er und der 25-jährige Lenker des anderen Fahrzeuges wurden verletzt.

Die Familie gehe in die Öffentlichkeit, um alle „sonstigen Vermutungen“ auszuräumen und Berührungsängste gegenüber der „Volkskrankheit Demenz“ zu nehmen. Die Familie habe Klarheit wollen, so die „Tiroler Tageszeitung“, nachdem ihr „Gerüchte zu Didis Gesundheitszustand durchaus bekannt waren. Wir konnten und wollten aufgrund unzureichender Untersuchungen bisher nichts davon bestätigen.“

2. Liga

Absteiger Wacker Innsbruck hat am Samstag in Österreichs 2. Hpybet-Liga eine Niederlage abgewendet und nach zweimaligem Rückstand beim FC Liefering noch ein 2:2 (0:1) geholt. Karim Adeyemi brachte die Hausherren in Wals-Siezenheim mit einem Doppelpack (19., 66.) jeweils in Führung, Ertugrul Yildirim (59.) und Sunday Faleye (80.) sicherten den Tirolern aber noch den ersten Auswärtspunkt.

Bundesliga-Absteiger Wacker Innsbruck hat in der 2. Liga eine Niederlage abgewendet und nach zweimaligem Rückstand beim FC Liefering noch ein 2:2 geholt.

In der Tabelle bleibt Wacker mit 13 Punkten Sechster, Liefering ist nach dem fünften Spiel ohne Niederlage in Serie mit zehn Zählern Zwölfter.

FAC kassiert heimniederlage gegen Dornbirn

Der Floridsdorfer AC kassierte nach saisonübergreifend acht Heimspielen wieder eine Niederlage. Aufsteiger Mohren Dornbirn setzte sich am Samstagabend in Wien deutlich mit 3:0 (1:0) durch. Egzon Shabani (26.), Anes Omerovic (60.) und Lukas Fridrikas (69.) trafen für die Vorarlberger.

Beim FAC sah Sebastian Boenisch in der 58. Minute die Gelb-Rote Karte. Die nun achtplatzierten Wiener verpassten den Sprung auf den zweiten Tabellenrang, der bei einem vollen Erfolg möglich gewesen wäre. Dornbirn ist nach dem dritten Saisonsieg Neunter. Abgeschlossen wird die achte Runde am Sonntag (10.30 Uhr) mit dem Spiel von Vorwärts Steyr gegen die Young Violets.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Judo

Handball

Mit einem 36:26-(18:15)-Heimerfolg über die HSG Graz haben die Fivers Margareten am Samstag ihre weiße Weste behalten und die Tabellenführung der spusu Handballliga von den punktegleichen Hardern (je 8) übernommen. Auch Meister Krems hält nach einem 25:22 (13:10) über Westwien bei 8 Zählern, hat aber ein Spiel mehr auf dem Konto. Hard hatte schon am Freitag Bregenz mit 26:22 (13:12) besiegt.

Die Fivers erwischten in einem temporeichen und abwechslungsreichen Spiel einen idealen 5:1-Start, ließen die Steirer aber bis zur 20. Minute auf 11:11 herankommen. Danach behielten Markus Kolar und Co. das Heft in der Hand, spätestens nach einem 7:1-Lauf bald nach der Pause von 19:17 auf 26:18 war der vierte Saisonsieg für die nur mit Österreichern spielenden Wiener perfekt. Bereits am Dienstag (20.00 Uhr) kommt es im Nachtragsspiel der 2. Runde zum Schlager zwischen den Fivers und Hard.

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Volleyball

Österreichs Gruppengegner Deutschland und Serbien haben am Samstag das Viertelfinale der Volleyball-EM der Herren erreicht. Während sich der zweifache Europameister Serbien gegen Tschechien erwartungsgemäß mit 3:0 durchsetzte, überraschten die Deutschen in Apeldoorn mit einem 3:1-Erfolg über Mitveranstalter Niederlande. Im Viertelfinale treffen die Deutschen am Montag auf Polen.

Die Polen besiegten mit Spanien einen weiteren ÖVV-Gegner aus der Gruppenphase mit 3:0. Für Belgien kam in Antwerpen mit einer 2:3-Niederlage gegen die Ukraine das Aus. Das Viertelfinale erreichten außerdem Frankreich sowie Russland und Slowenien, die einander am Montag in Ljubljana duellieren. Österreich hatte nach fünf Niederlagen in fünf Spielen nach der Gruppenphase mit nur einem Punkt die Heimreise antreten müssen.

Eishockey

Erste Bank Eishockey Liga, vierte Runde

Beginn 17.30 Uhr:

KAC – Salzburg -:-

(-:- -:- -:-)

Graz – Bozen -:-

(-:- -:- -:-)

Capitals – Dornbirn -:-

(-:- -:- -:-)

Znojmo – VSV -:-

(-:- -:- -:-)

Fehervar – Innsbruck -:-

(-:- -:- -:-)

Tabelle Grunddurchgang

1. Red Bull Salzburg 3 2 0* 1** 0 14:6 7
2. EC Panaceo VSV 2 2 0* 0** 0 9:3 6
3. Moser Medical Graz 99ers 2 1 1* 0** 0 8:4 5
4. Fehervar AV19 3 1 1* 0** 1 4:7 5
5. KAC 3 1 0* 1** 1 7:6 4
6. spusu Vienna Capitals 3 0 1* 1** 1 5:6 3
7. Orli Znojmo 2 1 0* 0** 1 6:8 3
8. Dornbirn Bulldogs 3 0 1* 1** 1 4:9 3
9. HC Bozen Südtirol 3 1 0* 0** 2 6:12 3
10. Liwest Black Wings Linz 2 0 1* 0** 1 5:5 2
11. TWK Innsbruck Haie 2 0 0* 1** 1 3:5 1
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Mehr dazu in Erste Bank Eishockey Liga 2019/20

Fehervar AV19 hat seine Erfolgsserie gegen die Dornbirn Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) prolongiert. Die Ungarn feierten am Samstag den sechsten Sieg in Folge gegen die Vorarlberger. Trotz 0:2-Rückstands nach den ersten beiden Abschnitten holte sich Fehervar am Ende einen 3:2-Heimerfolg nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer machte Andrew Yogan (62.).

Damit blieb Fehervar auch im zweiten Heimspiel der Saison siegreich und schob sich in der Tabelle auf den vierten Gesamtrang vor. Dornbirn ist nun Achter. Beide Mannschaften sind auch am Sonntag im Einsatz. Fehervar empfängt Innsbruck, Dornbirn trifft auswärts auf die Vienna Capitals.

Mehr dazu in Erste Bank Eishockey Liga 2019/20

Golf

Bernd Wiesberger hat sich beim European-Tour-Turnier der Golfprofis in Surrey weiter nach vorne gespielt. Der Burgenländer schrieb am Samstag drei unter Par an und verbesserte sich mit insgesamt 210 Schlägen damit auf Rang 18. Der Spanier Jon Rahm und der Engländer Danny Willett führen nach drei Runden mit jeweils 201 (15 unter Par).

Matthias Schwab zeigte im Wentworth Golf Club ebenfalls eine gute Vorstellung, blieb zwei unter Par und liegt nun auf Position 45. Ein besseres Ergebnis vergab Schwab durch einen Doppelbogey.

Football

Österreichs Nationalteam hat zum Start der im neuen Turnierformat ausgetragenen American-Football-EM einen Kantersieg gefeiert. Das Team von Headcoach Shuan Fatah fertigte die Schweiz am Samstag in Chur mit 66:0 ab. „Wir haben eine sehr gute Leistung abgerufen und damit einmal einen guten Start in die EM hingelegt. Die Jungs haben alles gut umgesetzt, die Chemie im Team stimmt“, sagte Fatah.

Weiter geht es für Österreich am 6. Oktober in Wien gegen Italien. „Da erwartet uns ein anderes Kaliber, so ehrlich muss man sein“, rechnete Fatah mit härterer Gegenwehr. Gewinnt Österreichs Team die Division mit der Schweiz und Italien, spielt man gegen die Erstplatzierten der vier anderen Divisionen um die Medaillen.