Bundesliga

Schlusslicht Austria Lustenau kann am Samstag (17.00 Uhr) mit einem Heimsieg gegen Cashpoint Altach bis auf zwei Punkte an die Lokalrivalen herankommen, die Gäste können unterdessen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Ein voller Erfolg gelang beiden Teams in der Qualigruppe der Admiral Bundesliga bisher noch nicht, vieles deutet wieder auf ein Remis hin.

Sieben Runden vor Saisonende fehlen Lustenau je fünf Punkte auf Altach sowie die WSG Tirol und Blau-Weiß Linz, die sich am Samstag zur selben Zeit gegenüberstehen. Schon zwei Stunden nach Anpfiff im Ausweichstadion in Bregenz könnte sich die Situation für die Truppe von Trainer Andreas Heraf also viel freundlicher präsentieren.

„Die Ausgangssituation vor dem Spiel verspricht Hochspannung“, meinte Heraf. „Wir spielen beinhart gegen den Abstieg, die Altacher haben ein paar Punkte Vorsprung, welchen wir natürlich verringern wollen. Das muss unser Ziel sein.“

Remis als Minimalziel für Altach

Während Heraf seit seiner Amtsübernahme im Winter immerhin schon zwei Siege einfahren konnte, hat Altach 2024 noch keinen vollen Erfolg geliefert. Der bisher letzte Sieg datiert vom 5. Dezember und gelang mit einem 3:0 ausgerechnet gegen Lustenau, das man schon im ersten Saisonduell mit 3:0 geschlagen hatte. Zuletzt gab es für die Elf von Trainer Joachim Standfest fünf Remis in Serie.

Mit einem sechsten wäre der Trainer nicht unzufrieden: „Uns würde ein Unentschieden mehr helfen als Lustenau, das ist ein Minimalziel. Egal wie das Spiel ausgeht, es wird im Abstiegskampf trotzdem spannend bleiben.“ In Altach herrscht schon seit Tagen Vorfreude auf die Partie. „Es weiß jeder, um was es geht. Du wirst die ganze Woche auf das Spiel angesprochen. Das sind die schönsten Matches“, erklärte Standfest.

Admiral Bundesliga, 26. Runde

Beginn 17.00 Uhr:

Lustenau – Altach

Bregenz, ImmoAgentur-Stadion, SR Altmann

Mögliche Aufstellungen:

Lustenau: Schierl – Anderson, Gmeiner, Lins, Grujcic, Berger – Gorzel, Chato, Grabher – Fridrikas, Diaby

Altach: Schützenauer – Ingolitsch, Reiner, L. Gugganig, Koller, Ouedraogo – Demaku, Bähre, Fadinger – Gebauer, Jurcec

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In der vierten Runde der Qualifikationsgruppe der Admiral Bundesliga kommt es am Samstag (17.00 Uhr) zum Duell zwischen der WSG Tirol und Blau-Weiß Linz. Die Tiroler um Trainer Thomas Silberberger sind die einzige Mannschaft, die in der Qualigruppe bisher einen Sieg einfuhr und könnten bei einem weiteren „Dreier“ den Fünfpunktevorsprung auf Schlusslicht Lustenau vergrößern.

Die punktegleichen Linzer warten hingegen auf ihr erstes Tor seit der Teilung. Dreimal spielten die Linzer bisher in der Qualifikationsgruppe, alle drei Spiele endeten 0:0. Auch für Samstag erwartet WSG-Coach Silberberger ein ähnliches Schicksal: „Es kommt ein typisches Qualirundenspiel auf uns zu. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es kein 5:4 wird, sondern ein knappes Ergebnis mit wenig Toren.“

„So wie im Herbst darf es nicht laufen“

„So wie im Herbst darf es nicht laufen. Da waren wir einmal nach 20 und einmal nach 40 Sekunden hinten. So einen Horrorstart dürfen wir nicht haben. Blau-Weiß Linz hat eine gute Qualität, und da muss man höllisch aufpassen“, sagte Silberberger.

Sein Gegenüber Gerald Scheiblehner ist mit den vergangenen Wochen zufrieden und will erstmals voll punkten: „Die WSG ist die Mannschaft mit dem besten Start in diese Qualirunde. Aber wir fahren nach zwei sehr guten Ergebnissen gegen die Austria und den WAC nach Innsbruck, um dort zu gewinnen.“ Das gelang den Linzern zuletzt Mitte November gegen den LASK, in den elf Spielen seither stehen sechs Unentschieden und fünf Niederlagen zu Buche.

Admiral Bundesliga, 26. Runde

Samstag, 17.00 Uhr:

WSG Tirol – Blau-Weiß Linz

Innsbruck, Tivoli Stadion Tirol, SR Hameter

Mögliche Aufstellungen:

WSG Tirol: Stejskal – Sulzbacher, Bacher, Okungbowa, D. Gugganig, Schulz – Taferner, Müller, Ogrinec – Diarra, Prelec

BW Linz: Schmid – Tursch, Maranda, Strauss – Gölles, Koch, Briedl, Pirkl – Mensah, Ronivaldo, Noß

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Eishockey

Mit den Vegas Golden Knights hat sich am Freitag auch der Titelverteidiger den Einzug in das Play-off der nordamerikanischen Eishockeyliga gesichert. Das Team aus Nevada besiegte die Truppe von Österreichs Legionär Marco Rossi, die Minnesota Wild, klar mit 7:2. Rossi, der das ÖEHV-Team bei der WM im Mai verstärken will, konnte in 18:43 Minuten Eiszeit keinen Scorerpunkt beisteuern.

William Karlsson (Vegas Golden Knights) und Marco Rossi (Minnesota Wild)
Reuters/USA Today Sports/Stephen R. Sylvanie

Dank der Gala vor heimischem Publikum können die Golden Knights nicht mehr von den St. Louis Blues eingeholt werden, die daheim gegen die Carolina Hurricanes mit 2:5 verloren. Damit sind alle Play-off-Teilnehmer der Western Conference bekannt. In der Eastern Conference kämpfen noch fünf Teams um die letzten beiden vakanten Play-off-Plätze.

Coyotes vor Umzug nach Salt Lake City

Die Arizona Coyotes dürften wohl bald Geschichte sein. Mehrere Medien berichteten am Freitag, dass die Franchise nach Salt Lake City verlegt werden soll. Zwar soll das noch nicht ganz fix sein, doch die anhaltenden Probleme rund um eine adäquate Heimstätte heizen den im Raum stehenden Deal an.

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Basketball

Die National Basketball Association (NBA) steuert im Grunddurchgang auf eines der spannendsten Finale ihrer Geschichte zu. Erstmals haben mit Oklahoma, Minnesota und Denver drei Clubs nach 81 Spieltagen dieselbe Bilanz und die Chance, die Conference zu gewinnen.

Alle drei kommen aus der Northwest-Division. Denver rutschte am Freitag nach dem 120:121 bei Nachzügler San Antonio vom ersten auf den dritten Platz ab, weil es in den direkten Duellen zurückliegt.

Fünf der sechs direkten Play-off-Plätze im Westen sind schon vergeben, den letzten machen sich am Sonntag, dem letzten Spieltag der „Regular Season“, New Orleans und Phoenix im Fernduell aus. Im Osten schaffte es Cleveland ins Play-off, zwei Plätze für die K.-o.-Phase sind dort noch zu vergeben.

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Fußball

Im Rennen um die Europacup-Plätze ist dem FC Augsburg ein wichtiger Heimsieg gelungen. Der bayrische Bundesligist gewann zum Auftakt der 29. Runde am Freitagabend gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:0. Die Tore erzielten Phillip Tietz (47.) und Sven Michel (81.).

Jubel der Augsburg-Spieler
IMAGO/H. Langer

Durch den Erfolg beträgt der Augsburger Rückstand auf den Tabellensechsten Eintracht Frankfurt vorübergehend nur noch drei Punkte. Die Hessen müssen am Samstag beim Überraschungsdritten VfB Stuttgart antreten.

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Tennis

Der Serbe Novak Djokovic, der Italiener Jannik Sinner, der Grieche Stefanos Tsitsipas und der Norweger Casper Ruud sind am Freitag ins Halbfinale des ATP-Masters-1000-Turniers in Monte Carlo eingezogen.

Djokovic musste beim 7:5 6:4-Sieg gegen den Australier Alex de Minaur mehr kämpfen, als ihm lieb war, ist in Monaco aber weiter ohne Satzverlust. Sinner benötigte beim 6:4 6:7 (6/8) 6:3-Erfolg gegen den Dänen Holger Rune überhaupt drei Sätze. Tsitsipas hingegen hatte beim 6:4 6:2 gegen den Russen Karen Chatschanow einen vergleichsweise gemütlichen Arbeitstag. Ruud bezwang den Franzosen Ugo Humbert mit 6:3 4:6 6:1.

Djokovic ist mit 36 Jahren der älteste Semifinalist in der Geschichte des Sandplatzturniers. Der Weltranglistenerste überholte mit seinem 77. Masters-1000-Semifinale zudem den bisherigen Rekordhalter Rafael Nadal und trifft nun auf Ruud. Sinner bekommt es in der Vorschlussrunde mit Tsitsipas zu tun.

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Ski alpin

Bei den österreichischen alpinen Skimeisterschaften auf der Reiteralm sind am Freitag die Titel im Riesentorlauf vergeben worden. Bei den Damen setzte sich Viktoria Bürgler durch, bei den Herren Adrian Pertl.

die österreichischen RTL-Staatsmeister Adrian Pertl und Viktoria Bürgler
GEPA/Harald Steiner

Zweite hinter der Salzburgerin wurde Katharina Truppe, Rang drei ging an Katharina Liensberger. Für die zweifache Vizejuniorenweltmeisterin Bürgler war es der erste Staatsmeistertitel. Pertl setzte sich vor Patrick Feurstein und Slalom-Meister Fabio Gstrein durch. Für den Kärntner war es der zweite Titel, der erste im RTL.

Radsport

Radprofi Felix Gall hat am Freitag beim Eintagesrennen Classic Grand Besancon Doubs Platz fünf belegt. Der Osttiroler aus dem Decathlon-Team hatte nach 171 Kilometern und 2.600 Höhenmetern 26 Sekunden Rückstand auf den siegreichen französischen Jungstar Lenny Martinez (Groupama).

Am Samstag bestreitet Gall noch die Tour du Jura. Sein nächstes Highlight ist der Klassiker Lüttich – Bastogne – Lüttich am 21. April.

Tischtennis

Die ÖTTV-Mixed-Paarung Robert Gardos/Sofia Polcanova hat beim Olympiaqualifikationsturnier in Havirov (CZE) auch am zweiten Tag im Halbfinale verloren und damit ein Ticket für die Sommerspiele vorerst verpasst. Das Duo hat trotzdem noch gute Chancen, die Paris-Teilnahme für den Mixed-Bewerb über die Weltrangliste zu erreichen.

Am Freitag starteten die beiden mit einem 4:2-Sieg gegen Maria Jowkowa/Denislaw Kodjabaschew (BUL). Im Halbfinale unterlagen sie dann der slowakischen Paarung Barbora Balazova/Lubomir Pistej jedoch mit 3:4. Nur der Finalsieger qualifiziert sich direkt für Paris.

Rudern

Österreichs vier beim Weltcup-Auftakt im italienischen Varese engagierte Boote fahren am Samstag jeweils im Zwischenlauf um den A-Final-Einzug. Im Leichtgewicht-(LG)-Doppelzweier kamen im Vorlauf am Freitag Louisa Altenhuber/Lara Tiefenthaler auf Platz vier, bei den Männern wurden im direkten Vergleich in dieser Klasse Lukas Reim/Julian Schöberl Vierte und Konrad Hultsch/Paul Ruttmann Fünfte. Der Achter klassierte sich als Dritter.

Spannung ist beim LG-Doppelzweier der Männer garantiert, entscheidet sich doch, welches der beiden Boote Österreich bei der europäischen Olympiaquotenregatta Ende April vertreten wird. „Technisch haben beide Boote ein gutes Bild abgegeben, sie sind mutig ins Rennen gegangen mit dem besseren Ende für Schöberl/Reim. Von der Zeit betrachtet, ist der A-Final-Einzug für beide möglich“, sagte ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens.