Tennis

Djokovic erster Halbfinalist bei ATP-Finals

Novak Djokovic steht schon vor seinem dritten Spiel in der Gruppe „Guga Kuerten“ im Halbfinale der ATP-Finals. Nach seinem 6:4 6:1-Erfolg über den als Nummer drei gesetzten Alexander Zverev (GER) besiegte am Mittwochabend in London der Kroate Marin Cilic den US-Amerikaner John Isner mit 6:7 (2/7) 6:3 6:4 und sorgte für die erste Gruppen-Entscheidung.

Djokovic ist damit der erste Semifinalist der mit 8,5 Mio. Dollar dotierten ATP-Finals, es ist sein insgesamt achtes Masters-Halbfinale. Während der zweite Aufsteiger aus seiner Gruppe erst am Freitag ermittelt wird, kennt Djokovic seine möglichen Gegner am Donnerstag: Wenn in Gruppe „Lleyton Hewitt“ mit Dominic Thiem in der letzten Runde die beiden Aufsteiger ermittelt werden.

Der mit 31 zehn Jahre ältere Djokovic hatte nur im ersten Satz Mühe mit der Nummer drei des Turniers. Bei 4:4 fand Zverev zwei Breakchancen vor, die er aber nicht nutzen konnte. Zverev gab bei 4:5 selbst den Aufschlag ab, und ab diesem Zeitpunkt dominierte Djokovic das Match.

„Ich glaube nicht, dass wir atemberaubendes Tennis gezeigt haben, aber ein Sieg ist ein Sieg“, meinte der 14-fache Grand-Slam-Sieger. „Ich habe im zweiten Satz dann besser gespielt, und er hat viele unerzwungene Fehler gemacht, was mir geholfen hat“, erklärte der Serbe. Zverev machte insgesamt 33 „unforced errors“, Djokovic nur 13.

Mehr dazu in ATP-Finals in London

Ehemalige Nummer zwei Radwanska hört auf

Die Polin Agnieszka Radwanska hat am Mittwoch aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt vom aktiven Tennis bekanntgegeben. In einem Facebook-Posting erklärte die ehemalige Weltranglistenzweite, ihr Körper könne mit ihren Erwartungen nicht mehr mithalten. Die 29-Jährige sei nicht mehr in der Lage, so wie früher zu trainieren. Radwanska war 2012 Wimbledon-Finalistin und 2015 Masters-Siegerin.

Aktuell liegt sie auf Weltranglistenrang 75 und ist damit noch immer die Bestklassierte ihres Landes. Ihre zwei Jahre jüngere Schwester Urszula Radwanska rangiert auf Platz 329. Ihr letztes Match auf der Tour hatte Agnieszka Radwanska heuer Mitte September im Achtelfinale von Seoul gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu mit 4:6 3:6 verloren.

Darts

Suljovic bei Grand Slam nach Kampf im Viertelfinale

Mensur „The Gentle“ Suljovic steht bei dem mit 450.000 Pfund (rund 516.000 Euro) dotierten Grand Slam of Darts im Viertelfinale. Der 46-jährige Weltranglistensiebente aus Wien besiegte am Mittwochabend im englischen Wolverhampton den Lokalmatador und Weltmeister Rob Cross nach hartem Kampf und trotz einer inkonstanten Wurfleistung mit 10:7.

Suljovic spielte einen Punkteschnitt von 93,6 pro Aufnahme und traf 43,4 Prozent (zehn von 23) seiner Doppel. Allerdings war Cross noch schwächer unterwegs und traf nur sieben von 26 Doppelfelder zum Checkout. Das Spiel wogte bis zum Schluss hin und her. Immer wenn Suljovic ein Break gelang, schlug Cross kurz darauf zurück. Unter anderem kämpfte der Engländer sich von 1:5 auf 4:5 heran, ehe Suljovic wieder ein Break zum 6:4 gelang.

Nächster Gegner spielte Neundarter

So ging die Partie in die Schlussphase, wo „The Gentle“ doch noch das vorentscheidende Break zum 9:7 gelang. Suljovic trifft nun am Freitag im Viertelfinale im Aldersley Leisure Village auf den Belgier Dimitri van den Bergh, dem beim 10:6-Sieg über Steve Bunting ein Neundarter, ein perfektes Spiel, gelang.

Ein Neundarter ist bei diesem Turnier mit 25.000 Pfund (rund 28.700 Euro) dotiert. Der Grand Slam of Darts ist das einzige Major-Turnier bei dem Spieler der beiden großen Verbände Professional Darts Corporation (PDC) und British Darts Organisation (BDO) aufeinandertreffen.

Nations League

Dzeko zeigt Unverständnis für Aufregung um Arnautovic

Edin Dzeko hat mit Unverständnis auf die Aufregung reagiert, die sein im September nach Bosnien-Herzegowinas 1:0 über Österreich spätnachts gepostetes Foto mit Marko Arnautovic ausgelöst hat. Der Wiener sei in diesem Zusammenhang unfair behandelt worden, meinte Bosniens Fußballstar am Mittwochabend im Wiener Happel-Stadion.

Edin Dzeko
GEPA/Christian Ort

Wirklich überrascht habe ihn der Wirbel aber nicht. „Ich habe so etwas selbst schon auf eine ähnliche Weise erlebt, hätte aber nicht erwartet, dass er so attackiert wird“, meinte Dzeko. „Wenn wir damals verloren hätten, wäre vielleicht ich nach dem Foto am Pranger gestanden. Nach einem Match hat jeder Spieler sein Privatleben, das man respektieren soll.“

Sein Coach Robert Prosinecki versprach unterdessen, dass die Bosnier am Donnerstag (20.45 Uhr, live in ORF eins) im Duell mit der ÖFB-Auswahl kein Rückzugsgefecht liefern werden. „Wir wollen nicht nur ein Unentschieden holen, wir wollen gewinnen. Wenn man auf einen Punkt spielt, verliert man meistens“, erklärte der Kroate.

Janko ersetzt verletzten Burgstaller in ÖFB-Kader

ÖFB-Teamchef Franco Foda hat vor dem vorentscheidenden Spiel in der Nations League gegen Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 20.45 Uhr, live in ORF eins) eine Personaländerung vornehmen müssen. Guido Burgstaller fällt aufgrund von Leistenproblemen für das Spiel gegen die Bosnier und auch die Partie in Nordirland am Sonntag aus.

Für den Schalke-Stürmer wurde Marc Janko nachnominiert. „Es ist gut, wenn man so jemanden in der Hinterhand hat. Marc hat viel Erfahrung und Präsenz und wird dem Team guttun“, sagte Teamchef Franco Foda über den 35-jährigen Routinier.

Janko bekam schon nach dem Dänemark-Match im Oktober von Foda die Anweisung, für die Zeit des November-Lehrgangs keinen Urlaub einzuplanen. „Es zeugt von Charakter, dass er kurzfristig bereit ist, zur Mannschaft zu kommen“, sagte der Deutsche.

Comeback gegen Dänemark gefeiert

Janko wird abgesehen vom Aktivieren am Donnerstagvormittag nur zwei Einheiten mit der ÖFB-Auswahl absolvieren – jene am Freitag nach dem Duell mit Bosnien-Herzegowina sowie das Abschlusstraining am Samstag in Belfast vor dem Nordirland-Match.

Der Angreifer vom FC Lugano war zuletzt bereits für das Länderspieldoppel gegen Nordirland (1:0) und Dänemark (0:2) nachberufen worden. Gegen Dänemark gab er nach mehr als einem Jahr Pause ein Kurzcomeback. Mit 28 Toren in bisher 67 Länderspielen liegt Janko in der ewigen ÖFB-Schützenliste auf Rang vier. In acht Saisoneinsätzen für Lugano hat der Stürmer bisher noch nicht getroffen.

Fußball

Ribery-Entschuldigung nach Streit mit TV-Mitarbeiter

Bayern-Spieler Franck Ribery hat sich nach seinem Streit mit einem französischen TV-Mitarbeiter bei diesem entschuldigt. Wie das Fachmagazin „kicker“ berichtete, trafen sich der 35-Jährige und sein Landsmann Patrick Guillou am Mittwoch in München. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß und der Münchener Sportdirektor Hasan Salihamidzic sollen dabei gewesen sein. Der Ärger um den Vorfall sei beigelegt.

Nach der 2:3-Niederlage der Bayern bei Borussia Dortmund am vergangenen Samstag habe Ribery den Berater von beIN Sports France angepöbelt, hatte der TV-Sender mitgeteilt. Der Sender sprach von „beleidigenden Äußerungen gegenüber Patrick Guillou“, dieser sei auch körperlich angegriffen worden. Salihamidzic hatte eine Auseinandersetzung bestätigt und das klärende Gespräch angekündigt.

Deutschland gegen Russland ohne Reus

Deutschland muss im Länderspiel gegen Russland ohne Dortmund-Star Marco Reus auskommen. Der Offensivmann sei wegen einer gegen den FC Bayern zugezogenen Mittelfußprellung und eines geschwollenen Knöchels nicht einsatzfähig. „Von daher macht es keinen Sinn“, sagte DFB-Trainer Joachim Löw am Mittwoch. Ein Einsatz im abschließenden Nations-League-Spiel gegen die Niederlande am Montag ist offen.

„Schere, Stein, Papier“: Englischer Referee gesperrt

Ein Schiedsrichter in England hat bei einem Super-League-Spiel der Frauen auf das beliebte Kinderspiel „Schere, Stein, Papier“ für die Seitenwahl zurückgegriffen und wurde dafür vom englischen Verband (FA) für drei Wochen gesperrt.

David McNamara hatte die Münze vergessen und ließ deshalb die beiden Kapitäninnen – Steph Houghton von ManCity und Kirsty Pearce von Reading – per „Schere, Stein, Papier“ entscheiden. Er habe nicht „im besten Interesse des Spiels“ gehandelt, begründete die FA am Dienstagabend die Strafe für den Unparteiischen.

Fulham holt Leicesters Meistertrainer an Bord

Fulham hat am Mittwoch auf die sportliche Krise reagiert und seinen serbischen Trainer Slavisa Jokanovic entlassen. Als Nachfolger beim aktuellen Schlusslicht der Premier League wurde der Italiener Claudio Ranieri präsentiert. Fulham war in der vergangenen Saison unter Jokanovic in die höchste englische Fußballliga aufgestiegen, hat aber in bisher zwölf Spielen nur einen Sieg und zwei Remis erreicht.

Trainer Claudio Ranieri
AP/Claude Paris

Ranieri, der mit Leicester City 2016 sensationell englischer Meister geworden war, hatte zuletzt bis zum Sommer Nantes betreut. Der 67-Jährige soll Fulham nun aus der Abstiegszone führen und den Klassenerhalt mit den Londonern schaffen.

Golf

Straka geht auf zweiten Cut auf PGA-Tour los

Sepp Straka startet am Donnerstag in sein drittes Turnier auf der US-PGA-Tour. Der 25-Jährige will beim „RSM Classic“ in Sea Island im Süden Georgias zumindest seinen zweiten Cut auf der großen Profitour erreichen. Für den gebürtigen Wiener ist sein letztes Saisonturnier so etwas wie ein Heimspiel, hat er doch an der Universität von Georgia studiert.

Bei seinem Premierenauftritt auf PGA-Level Anfang Oktober in Kalifornien hatte Straka nach der ersten Runde sensationell geführt, war danach aber auf den 46. Endrang zurückgefallen. Vor drei Wochen verpasste er in Jackson, Mississippi, knapp den Cut. Das „RSM Classic“ zählt mit der Gesamtdotation von 6,4 Mio. Dollar (5,68 Mio. Euro) zu den kleineren Turnieren auf der US-Tour.

Chronik

Belgischer Fußballclub unter Geldwäscheverdacht

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Betrug beim belgischen Fußball-Erstligisten Royal Excel Mouscron hat die Polizei am Mittwoch mehrere Büros und Wohnungen durchsucht. Drei Personen wurden zum Verhör mitgenommen, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Dazu gehört nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga auch der Präsident des Vereins, Patrick Declerck, den die Ermittler nach der Anhörung wieder gehen ließen. Neben den Räumen des Vereins und zweier Sportverbände standen auch Wohnungen von Clubfunktionären im Fokus der Durchsuchungen.

Illegale Offshore-Firmen

Mouscron steht der Staatsanwaltschaft zufolge im Verdacht, in Geldwäsche verwickelt zu sein und illegal Geld über Offshore-Firmen erhalten zu haben. Außerdem soll der Club bei der Zulassung für die erste Liga falsche Angaben über die Struktur des Vereins gemacht haben – möglicherweise, um den Status des Erstligisten zu behalten. Bereits seit dem Frühjahr dieses Jahres laufen Ermittlungen gegen den Club.

Im Oktober hatte es bereits umfangreiche Durchsuchungen und Verhaftungen bei anderen belgischen Clubs gegeben. Dabei ging es ebenfalls um Geldwäsche, Korruption und organisierte Kriminalität.

80 Euro Strafe für „Kickl ride to Höll“-Plakat

Einer jener zwei Zuschauer der Radweltmeisterschaft, die beim Rennen der Herren-Elite ein Plakat mit dem Schriftzug „Kickl ride to Höll“ präsentiert hatten, hat nun eine Strafverfügung wegen Anstandsverletzung über 80 Euro erhalten. Das berichtete die „Tiroler Tageszeitung“ („TT“, Mittwoch-Ausgabe). Der Mann hat bereits Einspruch erhoben, weshalb die Strafverfügung vorerst noch nicht rechtskräftig war.

Es sei jedoch ein „ordentliches Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet worden“, erklärte Florian Greil, Leiter des Innsbrucker Strafamts, gegenüber der „TT“. Der zweite Radfan habe zwar noch keine Strafverfügung erhalten, sei aber vom Strafamt zur Rechtfertigung aufgefordert worden. Auch bei ihm sei ein Verwaltungsstrafverfahren in Bearbeitung, hieß es.

Offizialdelikt erzwingt Anzeige

Die beiden Männer hatten sich am 30. September während des Rennens am Eingang zur Schlüsselstelle „Höttinger Höll“ postiert und das offensichtlich an Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) gerichtete Plakat hochgehalten. Zwei anwesende Polizisten nahmen zunächst die Personalien der beiden auf.

Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung wurden den beiden Fans nach dem Rennen schließlich mitgeteilt, dass gegen sie Anzeigen wegen Anstandsverletzung folgen werden. Da es sich dabei um einen Offizialdelikt handelt, müsse die Polizei Anzeige erstatten, sonst wäre es Amtsmissbrauch, hatte eine Sprecherin der Exekutive nach Bekanntwerden des Falls erklärt.

Motorsport

Walkner Österreichs Motorsportler des Jahres

Rallye-Dakar-Sieger Matthias Walkner ist Österreichs Motorsportler des Jahres 2018. Der 32-jährige Salzburger erhält die vom Präsidium der Austria Motorsport Federation (AMF) vergebene Auszeichnung zum dritten Mal nach 2012 und 2015. Walkner hatte im Jänner als erster Österreicher überhaupt die Motorrad-Wertung der Rallye Dakar gewonnen.

Matthias Walkner (AUT/ KTM)
GEPA/Red Bull

2012 war Walkner als Motocross-Weltmeister in der MX3-Klasse geehrt worden, 2015 als Champion der Cross-Country-Rallye-WM. 2018 trat Walkner zum vierten Mal bei der Rallye Dakar an und entschied die Extremrallye in Südamerika erstmals für sich.

Bei der Wahl zu Österreichs Sportler des Jahres war Walkner im Oktober hinter Skistar Marcel Hirscher, Tennis-Ass Dominic Thiem und Rodelolympiasieger David Gleirscher auf Rang vier gelandet.

Volleyball

Klagenfurt scheitert im Challenge Cup klar

Der VBK Klagenfurt hat am Mittwoch das Challenge-Cup-Rückspiel bei Penzügyör Budapest 0:3 (20:25, 20:25, 20:25) verloren. Die Wörther-See-Löwen hatten bereits im ersten Duell vor einer Woche in drei Sätzen den Kürzeren gezogen und schieden somit mit dem Gesamtscore von 0:6 aus dem Bewerb aus.

Trainer Pepo Huber musste wie schon in den vergangenen Wochen Aufspieler Christian Rainer vorgeben, der nach seinem Handbruch frühestens am Wochenende sein Comeback feiern wird. Topscorer bei Klagenfurt war Markus Schloffer mit 15 Punkten.

Football

NFL-Schlager Rams – Chiefs steigt nicht in Mexiko

Der Schlager der National Football League (NFL) zwischen den Los Angeles Rams und den Kansas City Chiefs am kommenden Montag geht nicht wie geplant in Mexiko-Stadt über die Bühne. Das Duell zwischen den beiden Conference-Spitzenreitern steigt wegen der schlechten Platzverhältnisse im Estadio Azteca stattdessen im Los Angeles Memorial Coliseum, der Heimstätte der Rams. Das gab die NFL am Dienstag bekannt.

Eine Kombination aus Regenfällen und zahlreichen anderen Veranstaltungen wie Fußballspielen und Konzerten hätten dem Rasen des Aztekenstadions arg zugesetzt. Das sei ein „unnötiges Risiko“ für die Spieler, hieß es von der Liga. Zahlreiche Akteure der beiden Topteams hatten davor Bedenken geäußert und ihren Unwillen bekundet, in Mexiko anzutreten.

Superstar Le’Veon Bell pausiert

In dieser Saison gar nicht mehr spielen wird Le’Veon Bell. Der mit seiner Vertragssituation unzufriedene Star-Runningback der Pittsburgh Steelers ließ am Dienstag auch die letztmögliche Frist verstreichen, um bei seinem Club vorstellig zu werden. Der 26-Jährige opfert dadurch eine gesamte Saison und 14,5 Mio. US-Dollar (12,88 Mio. Euro) Gehalt, um sich im Frühjahr ein neues Team samt lukrativerem Vertrag suchen zu können.

Radsport

BMX-Star Strombergs beendet Karriere

Der zweifache lettische BMX-Olympiasieger Maris Strombergs hat sein Karriereende verkündet. „Es ist nicht leicht, sich von etwas zu verabschieden, was ich seit dem fünften Lebensjahr getan habe, aber es ist an der Zeit“, schrieb der 31-jährige am Dienstagabend auf Instagram.

Erster Olympiasieger der Geschichte

„Ich bin dankbar dafür, was der Sport mir gegeben hat. Ich bereue nichts und freue mich auf das, was als Nächstes passieren wird.“ Als Grund für seine Entscheidung gab Strombergs die Geburt seines Sohnes und die Entwicklung des BMX-Sports an. „Ich wollte es nicht zu einem Vollzeithobby machen“, sagte er in einem auf seiner Homepage veröffentlichten Podcast.

Der in den USA lebende Strombergs gilt als Legende im BMX-Sport und in seinem Heimatland. Lettlands erfolgreichster Olympionike gewann 2008 die Olympiapremiere der Trendsportart in Peking und wiederholte seinen Triumph 2012 in London. 2016 in Rio schied er überraschend im Viertelfinale aus.