Geldstrafen für England und Uruguay wegen Socken

Wegen Verstoßes gegen die Marketingregeln bei der Fußball-WM in Russland hat der Weltverband (FIFA) die Verbände von England und Uruguay zu fünfstelligen Geldstrafen verurteilt.

Der englische Verband muss 70.000 Schweizer Franken (knapp 60.100 Euro) zahlen, weil seine Spieler vor dem WM-Viertelfinale gegen Schweden lange Socken mit einem nicht genehmigten Logo getragen hatten. Das teilte die FIFA nach Entscheidung ihrer Disziplinarkommission am Mittwoch mit.

Uruguay erhielt eine Strafe von 50.000 Franken (gut 42.900 Euro) wegen des gleichen Vergehens, dabei war aber nur ein Spieler beteiligt. Zudem kam das Team vor dem Viertelfinale gegen Frankreich zu spät am Stadion an. Damit erhöht sich die Gesamtsumme der WM-Disziplinarstrafen nach Berechnungen der dpa auf 687.000 Franken.