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Rückkehr nach zweijähriger Pause

Besonderes Augenmerk bei den British Open gilt dem wieder genesenen Tiger Woods. Der US-Amerikaner hatte das Turnier wegen seiner Rückenprobleme sowohl 2016 als auch 2017 ausgelassen. In seinem Comebackjahr hat er nun schon teilweise starke Leistungen gezeigt.

In Carnoustie spielte der Kalifornier das britische Major-Turnier bisher zweimal. 1999 wurde er Siebenter, 2007 beim Sieg des Iren Padraig Harrington Zwölfter. Wenn er „sauberes Golf“ spiele, dann sei für ihn alles möglich, so Woods.

„Diese Herausforderung macht Spaß“

Der 42-Jährige erklärte, Links-Kurse (Golfkurse in Küstennähe, oft mit Dünen und wenig Baumbestand, Anm.) wie in Carnoustie zu bevorzugen. „Ich liebe es, auf Links-Kursen zu spielen, es ist so kreativ. Ein Schlag, von dem du glaubst, dass er wunderbar auf die Mitte des Fairways geht, kann auf eine verrückte Art irgendwohin springen. Das gehört dazu, und diese Herausforderung macht Spaß“, sagte der US-Amerikaner.

Mit seiner Rückkehr zum ältesten Major-Turnier der Welt hätte er vor einiger Zeit selbst nicht gerechnet. „Es gab Momente, da habe ich gedacht, dass ich nie wieder bei diesem Turnier spielen würde. Es ist toll, am TV-Schirm dabei zu sein, aber die persönliche Teilnahme ist besser“, sagte Woods. „Die Möglichkeit zu haben, hier in Schottland noch einmal zu spielen, ist ein Segen.“

Schöne Erinnerungen

Seit seinem Comeback nach der Rückenoperation im vergangenen Jahr hat er Höhen und Tiefen erlebt, nun kann er seinen vierten Start in Carnoustie kaum mehr erwarten. „Das ist unser ältestes Turnier, und zu so einem historischen Platz zurück zu kommen, bringt so viele tolle Erinnerungen an meine Zeit als Amateur und bei meinen zwei Open zurück“, so der langjährige Weltranglistenerste, der die British Open 2000, 2005 (jeweils St. Andrews) und 2006 (Royal Liverpool) gewonnen hat.

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