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Wie alles begann

Harte Fairways, tiefe Sandbunker, hohes Dünengras, dichtes Gestrüpp und dazu stürmischer Wind - Golf auf den Küstenplätzen der Britischen Inseln wird auch für die Stars oft zum Glücksspiel. Die Links-Kurse unterscheiden sich stark von herkömmlichen Golfplätzen und haben rein gar nichts mit links und rechts zu tun.

Gespielt wird auf Links-Land, das häufig in Dünenlandschaften liegt. Die Kurse sind den ursprünglichen Anlagen nachempfunden, auf denen der Golfsport einst begonnen hatte. Der diesjährige Austragungsort der 147. British Open, Carnoustie Golf Links, ist ein Paradebeispiel für die ursprüngliche Art des Golfspielens.

Todd Hamilton

Reuters/Paul Childs

Die Suche nach dem Ball kann sich manchmal mühsam gestalten

Golf statt Ackerbau

Da das Links-Land direkt am Meer wegen des salzhaltigen Sandbodens meistens unbrauchbar für Ackerbau und Viehzucht war, wurden auf ihm oft Golfplätze angelegt. Bis heute haben sie ihre raue Charakteristik bewahrt. Die meisten Links-Plätze gibt es auf den Britischen Inseln - der berühmteste ist der Old Course im schottischen St. Andrews.

Die Golfer müssen ihr Spiel den Links-Kursen anpassen - hier ist Strategie gefragt. Gerade bei den langen Abschlägen braucht der Spieler aber auch Glück, damit der Ball auf den im Sommer extrem harten und welligen Spielbahnen und Grüns bleibt und nicht im hohen Gras verschwindet oder in einen der vielen tiefen Sandbunker springt. Auch der oft böige Wind muss richtig eingeschätzt werden. Daher bevorzugen es die Spieler, die Bälle flach zu halten, damit der Wind die Flugbahn des Balles nicht so stark beeinflussen kann.

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