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Das Play-off bleibt das Ziel

Die Stirn geboten, die Chance gewahrt - der LASK darf nach dem 0:1 beim klaren Favoriten Besiktas Istanbul vor dem Rückspiel am kommenden Donnerstag vom Aufstieg ins Play-off der Europa League träumen. Viel Engagement und ein Quäntchen Glück brachten ein achtbares Resultat. Trainer Oliver Glasner war angetan von der Vorstellung: „Ich bin sehr zufrieden und stolz.“

Glasner versprach dem 15-fachen türkischen Meister im Rückspiel am Donnerstag auf der Linzer Gugl einen harten Kampf: „Wir werden alles daran setzen, Besiktas vielleicht aus dem Bewerb zu werfen.“ Das hofft auch Kapitän Gernot Trauner. „Zwei, drei Chancen werden wir auch im Rückspiel haben. Dann heißt es, diese zu verwerten“, sagte der 26-Jährige und gab damit die Marschroute vor.

LASK bietet Besiktas Paroli

Der LASK hat am Donnerstag in der Qualifikation zur Europa League sein Hinspiel der dritten Runde auswärts bei Besiktas Istanbul nur knapp verloren. Die Oberösterreicher mussten sich mit 0:1 geschlagen geben.

Die Vorstellung in Istanbul gibt jedenfalls Mut. „Ich denke, dass es, wenn wir so auftreten wie heute, im eigenen Stadion sicher möglich ist. Es wird sicher nicht leicht, aber die Chance lebt“, sagte Trauner. Sollte man dann tatsächlich eine Sensation schaffen, würde im Play-off wohl Partizan Belgrad warten. Serbiens Vizemeister setzte sich im Hinspiel beim dänischen Vertreter Nordsjaelland mit 2:1 durch.

Mutiger Auftritt trotz frühen Gegentores

Dabei begann das Spiel mit dem frühen Gegentor durch Ryan Babel schon in der sechsten Minute denkbar ungünstig für die Linzer. „Wir sind mutig aufgetreten, haben uns nicht einschüchtern lassen“, sagte Trauner, der die Abwehr einmal mehr recht sicher organisierte. Besiktas kam dennoch zu einigen guten Chancen.

In der Nachspielzeit rettete bei einem Schuss von Vagner Love etwa die Stange. „Wir hätten mehr Tore erzielen müssen“, sagte Besiktas-Coach Senol Günes. Auch Babel trauerte einem höheren Sieg nach. „Mit mehr Konzentration hätten wir ein viel besseres Resultat erreichen können“, sagte der niederländische Teamspieler.

Chancen hatten freilich auch die Linzer. In der ersten Hälfte verfehlten Samuel Tetteh und James Holland das Tor nur knapp, nach Seitenwechsel scheiterte Holland an Goalie Tolga Zengin. „Natürlich brauchst du Effizienz“, sagte Glasner, der seine Mannschaft gut auf den Gegner eingestellte hatte. „Wir haben gewusst, dass auch sie nur mit Wasser kochen. Wir haben Besiktas immer wieder unter Druck gesetzt“, so Glasner.

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