Zajac/Matz bleiben wegen Flaute Neunte bei WM

Die österreichischen Segler Thomas Zajac und Barbara Matz haben bei den Weltmeisterschaften vor Aarhus im Nacra 17 Endrang neun belegt. Wegen einer Windflaute war am Sonntag kein Medal Race mehr möglich. Die Olympiaquotenplatz hatten Zajac/Matz bereits fixiert. Der Titel ging an die Italiener Ruggero Tita/Caterina Banti mit 69 Punkten, das OeSV-Duo sammelte 109.

Thomas Zajac und Barbara Matz

Tobias Stoerkle - Photography

„Es wäre schön gewesen, die Briten in der Gesamtwertung noch zu überholen“, sagte Zajac. „Nichtsdestotrotz haben wir mit dem Nationenticket für Tokio und dem Einzug ins Medal Race unsere Ziele erreicht. Wenn man bedenkt, wie schwer wir uns mit der Geschwindigkeit bei Leichtwind getan haben, ist dieses Ergebnis noch höher einzustufen.“

Für die Burgenländerin Matz war es der erste Höhepunkt in ihrer Segelkarriere. „Während der Wettfahrten ist es mir aber sehr gut gegangen, ich bin mit einer gewissen Leichtigkeit in jedes Rennen gegangen. Wir haben die Leichtwindtage gut gelöst, und ich freue mich irrsinnig, dass wir unser Ziel erreicht haben“, meinte die 20-Jährige.

Das Nacra-Duo kehrt für einige Tage nach Österreich zurück, bevor es am Sonntag für sie erstmals ins Olympiarevier nach Japan geht - und zwar bis Oktober.