Enis Murati (AUT) und Panagiotis Markou (CYP)
GEPA/Philipp Brem
Basketball

Österreich beendet seine Pleitenserie

Die österreichischen Basketballer sind erfolgreich in die EM-Vorqualifikation gestartet. Die ÖBV-Auswahl setzte sich am Donnerstag zu Hause in Schwechat gegen Zypern knapp mit 72:69 (20:29 / 58:58) nach Verlängerung durch und beendete damit ihren Negativlauf.

Der bis dato letzte österreichische Sieg lag 13 Monate zurück. Am 16. August 2017 hatten Rasid Mahalbasic und Co. die Niederlande besiegt. Danach folgten sechs Niederlagen en suite. Das Rückspiel in Zypern steigt am 2. Dezember.

Mühevolle Steigerung

Erfolgreichste heimische Scorer vor etwas mehr als 300 Zuschauern im Multiversum Schwechat waren Enis Murati mit 17 Punkten , Thomas Schreiner (14) und Moritz Lanegger (11). Matchwinner im rot-weiß-roten Dress war ganz klar Murati. Der Shooting Guard aus Gmunden erzielte allein im vierten Viertel acht Punkte, auch in der fünfminütigen Verlängerung fand ein Distanzwurf zum 66:63 bei noch 1:56 Minuten auf der Uhr sein Ziel.

Wurfversuch von Enis Murati (AUT) im Match gegen Zypern
GEPA/Philipp Brem
Murati (r.) war diesmal der zielsicherste Österreicher auf dem Parkett

In den Schlusssekunden blieb Kapitän Schreiner an der Freiwurflinie eiskalt und verwandelte viermal sicher. Der letzte Dreipunkteversuch der Zyprioten verfehlte sein Ziel. Die Herren des Österreichischen Basketballverbands (ÖBV) hatten vor allem eine ganz schwache erste Spielhälfte aufs Parkett gelegt. Im zweiten Viertel waren den Heimischen gar nur vier Punkte gelungen.

Nächster Auftritt gegen Briten

Mit dem Sieg gegen das für die in der Vorqualifikation aus finanziellen Gründen nicht antretenden Armenier eingesprungene Zypern gelang den Österreichern ein erster Schritt Richtung echte EM-Qualifikation.

In der Gruppe D ist auch Großbritannien vertreten, wo Österreich am 29. November antritt. Am 24. Februar geht es zum Abschluss zu Hause gegen die Briten. Der Pool-Sieger erreicht die „echte“ EM-Quali. Für die gescheiterten Teams bietet eine dritte Runde der Vorqualifikation eine weitere Chance.

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