Piste in Sölden
APA/Georg Hochmuth
Ski alpin

Warmwetter keine Gefahr für Sölden

Das herbstliche Schönwetter stellt auch die Organisatoren des Skiweltcup-Auftakts am 27./28. Oktober in Sölden auf eine besondere Probe. Laut Pistenchef Isidor Grüner ist zweieinhalb Wochen vor den Rennen auf dem Rettenbachferner aber „alles auf Schiene“.

Selbst wenn kein Neuschnee mehr kommt, sind die Riesentorläufe für Damen und Herren dank Schneedepots offenbar gesichert. Diese riesigen Depots wurden wie zuletzt üblich schon im Frühling angelegt und über den – heuer besonders heißen – Sommer mit dicken Vliesen abgedeckt. Trotz 30 Prozent Verlust hat man damit im Herbst ausreichend Schnee zur Präparierung der Rennpiste zur Verfügung.

„Drei Viertel der Schneedepots sind bereits auf dem gesamten Weltcup-Hang“, berichtete Grüner am Mittwoch auf APA-Anfrage. „Das würde reichen, um die Rennen durchführen zu können.“

Neuschnee würde helfen

Am 18. Oktober erfolgt die offizielle Schneekontrolle durch den Internationalen Skiverband (FIS). Ob davor noch auf dem Rennhang trainiert werden kann, entscheidet sich am Montag und hängt auch vom Wetter ab. Zumindest bis dahin wird das außergewöhnliche Warmwetter auch im Tiroler Ötztal anhalten.

Grüner ist aber optimistisch. Vergangene Woche hatte es auf dem über 3.000 Meter liegenden Gletscher 20 Zentimeter geschneit bzw. war es so kalt gewesen, dass man Kunstschnee erzeugen konnte. „Das hat definitiv geholfen. Ein weiteres solches Szenario würde natürlich helfen, um die Rennen abzusichern.“

Die Pistenpräparierung mit altem Schnee aus dem Vorjahr würde vergleichsweise etwas schwieriger sein, betonte Grüner. „Mit dem muss man ein bisschen lieblicher umgehen. Das Ergebnis wird aber das Gleiche sein.“

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