Emilio Zelaya (Apollon) und Mijat Gacinovic (Frankfurt)
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Europa League

Frankfurt und Leverkusen fixieren Aufstieg

Sowohl Eintracht Frankfurt als auch Bayer Leverkusen haben am vierten Spieltag der Europa League den Aufstieg fixiert. Adi Hütters Frankfurter setzten sich am Donnerstag bei Apollon Limassol mit 3:2 durch und feierten den vierten Sieg im vierten Spiel. Leverkusen bezwang den FC Zürich mit 1:0 und ist ebenso nicht mehr aus den Top Zwei zu verdrängen.

In der Gruppe H schoss Luka Jovic die Eintracht beim Gastspiel in Zypern in der 17. Minute aus spitzem Winkel in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Sebastien Haller (55.) und Mijat Gacinovic (58.) mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten auf 3:0. Limassol kam durch Tore von Emilio Jose Zelaya (71., 94./Elfmeter) allerdings noch auf 2:3 heran.

Die Frankfurter halten zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase beim Maximum von zwölf Punkten. Auch Lazio Rom, das Olympique Marseille mit 2:1 bezwang und bei neun Zählern hält, ist von Vorjahresfinalist Marseille und Limassol (je ein Punkt) nicht mehr einzuholen.

Frankfurt-Spieler jubeln
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Frankfurt steht in der Europa League auch nach dem vierten Spieltag mit einer weißen Weste da

Leverkusen gewinnt Schlager gegen Zürich

Leverkusen entschied mit den beiden ÖFB-Teamspielern Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger den Schlager der Gruppe A gegen den FC Zürich für sich. Das Goldtor erzielte Tin Jedvaj (60.) per Kopf. Die Werkself verdrängte die punktegleichen Schweizer (je neun) damit von Platz eins und ist ebenso wie Zürich nicht mehr aus den Top Zwei zu verdrängen, da sich Ludogorets Rasgrad und AEK Larnaka im Parallelspiel mit 0:0 trennten und nur bei je zwei Zählern halten.

In der Salzburg-Gruppe B könnte es für RB Leipzig doch noch eng werden. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick verlor bei Celtic Glasgow mit 1:2 und weist hinter dem Spitzenreiter aus Salzburg (zwölf) wie die Schotten sechs Punkte auf. Immerhin spricht noch der direkte Vergleich für Leipzig – dank des 2:0 im Hinspiel. Doch in den nächsten Spielen in Salzburg (29. November) und gegen Rosenborg Trondheim (13. Dezember) sollte sich RB keinen Patzer mehr erlauben.

Kieran Tierney (11.) und Odsonne Edouard (79.) erzielten die Treffer für die Mannschaft des früheren Liverpool-Trainers Brendan Rodgers und sorgten damit im Dauerregen für eine große Party der 60.000 Fans im Celtic Park, darunter auch Rocksänger und Edelfan Rod Stewart. Die Leipziger, bei denen Marcel Sabitzer sowie Konrad Laimer durchspielten und Stefan Ilsanker in der Pause ausgetauscht wurde, kamen durch Jean-Kevin Augustin nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich (78.).

Chelsea mit weißer Weste weiter

In der Gruppe L buchte unterdessen auch Chelsea bereits vorzeitig ein Ticket für die K.-o.-Runde. Die „Blues“ feierten mit einem 1:0 bei BATE Borisow wie Frankfurt den vierten Sieg im vierten Spiel. Das Tor des Abends markierte Weltmeister Olivier Giroud (52.). Weiter ist auch Premier-League-Rivale Arsenal, dem in der Gruppe E ein torloses Heimremis gegen Sporting Lissabon zum Aufstieg reichte. In der Gruppe D ist Dinamo Zagreb nach einem 3:1 über Spartak Trnava schon fix aufgestiegen.

Europa-League-Rekordgewinner FC Sevilla liegt in Gruppe J nach einem 3:2 bei Akhisar Belediyespor auf Aufstiegskurs. Die Andalusier weisen wie der FK Krasnodar, der gegen Standard Lüttich mit 2:1 gewann, neun Zähler auf. Ex-UEFA-Cup-Sieger RSC Anderlecht ist dagegen schon ausgeschieden. Nach einem 0:2 bei Fenerbahce Istanbul liegt der belgische Rekordmeister abgeschlagen auf Platz vier der Gruppe D.

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