Szene aus dem Match Capitals gegen Znojmo
GEPA/Mario Kneisl
Eishockey

Vier Heimsiege zum Play-off-Auftakt

Das Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) hat am Mittwoch mit vier Heimsiegen begonnen. Den höchsten Play-off-Auftaktsieg in der „Best of seven“-Serie holten die spusu Vienna Capitals. Das beste Team der Zwischenrunde fertigte Znojmo mit 7:0 ab.

Die Medical Moser Graz 99ers schossen ebenso wie die Wiener sieben Tore und setzten sich nach einem 1:2-Rückstand gegen die Liwest Black Wings Linz noch klar mit 7:3 durch. Red Bull Salzburg enttäuschte indes bei der 0:1-Niederlage in Szekesfehervar. Die packendste Partie endete mit einem 5:4-Sieg des KAC nach Verlängerung gegen Bozen.

Capitals von Beginn an überlegen

Die Capitals legten konzentriert los und führten nach dem ersten Abschnitt schon mit 4:0. Znojmo hatte auch danach nichts entgegenzusetzen. Die Wiener waren an diesem Tag dominant und legten im Powerplay eine Effizienz an den Tag, die sich sehen lassen konnte. Sehr stark spielte Chris DeSousa (6., 18./PP., 23.), der dreimal traf. Patrick Peter (36./PP) zeigte mit einem schönen Abschluss nach Solo auf. Znojmo hatte im ganzen Spiel eine einzige gute Chance.

Chris DeSousa
APA/EXPA/Thomas Haumer
Chris DeSousa trug sich gegen die überforderten Tschechen dreimal in die Schützenliste ein

Die Black Wings lieferten Graz zu Beginn einen harten Schlagabtausch, im zweiten Drittel zogen die 99ers jedoch dank vier Toren auf 5:2 davon. Davon vermochten sich die Gäste nicht mehr zu erholen, Graz stellte kurz vor Schluss den 7:3-Endstand her. Salzburg lag in Szekesfehervar ab der 16. Minute 0:1 im Hintertreffen. Die „Bullen“ drückten auf den Ausgleich, der aber nicht mehr gelang, und müssen nun auf das zweite Viertelfinal-Match am Freitag hoffen.

KAC jubelt nach kurzer Verlängerung

Der KAC schaffte in einer umkämpften Partie gegen ebenfalls ersatzgeschwächte Bozener, die erstmals unter dem kanadischen Neo-Coach Clayton Beddoes angetreten waren, gleich dreimal den Ausgleich. Nach mehreren Aluminiumtreffern der Kärntner brachte Thomas Koch (43./PP) den KAC zu Beginn des Schlussabschnitts erstmals in Führung, die jedoch keine fünf Minuten währte.

Die Kärntner hatten danach mehrere Chancen, das Match zu ihren Gunsten zu entscheiden. Knapp eine Minute vor Schluss traf Andrew Kozek wenige Zentimeter vor dem Tor aber zum dritten Mal nur die Stange. In der Overtime machte es der Unglücksrabe besser und fixierte nach nur 41 Sekunden aus wesentlich größerer Distanz als zuvor den am Ende doch verdienten Sieg der Hausherren.

Erste Bank Eishockey Liga, Viertelfinale

Mittwoch:

Vienna Capitals – Znojmo 7:0

(4:0 2:0 1:0)

Erste Bank Arena, 3.400 Zuschauer

Tore: Vause (4.), DeSousa (6., 18./PP., 23.), Schneider (20./PP), Peter (36./PP), Olden (43.).

Strafminuten: 16 bzw. 12

Stand in der „Best of seven“-Serie: 1:0

Graz – Linz 7:3

(1:1 4:1 2:1)

Merkur Eisstadion Graz, 2.802 Zuschauer

Tore: Loney (11./PP), Oleksuk (29./PP2), Caito (30./PP), Oberkofler (32./PP), Weihager (37.), Moderer (50.), Hamilton (60./PP) bzw. Davies (18./PP), Matzka (22.), Carle (50.)

Strafminuten: 2 bzw. 18

Stand in der „Best of seven“-Serie: 1:0

KAC – Bozen 5:4 n.V.

(1:1 2:2 1:1 1:0)

Stadthalle Klagenfurt, 3.192 Zuschauer

Tore: Kozek (13.), Unterweger (23.), Bischofsberger (37.), Koch (43./PP), Kozek (61.) bzw. Bernard (8., 48.), Nordlund (22./PP), Blunden (29./PP)

Strafminuten: 4 bzw. 6

Stand in der „Best of seven“-Serie: 1:0

Fehervar – Salzburg 1:0

(1:0 0:0 0:0)

Szekesfehervar, 3.309 Zuschauer

Tor: Koskiranta (16.)

Strafminuten: 8 bzw. 6

Stand in der „Best of seven“-Serie: 1:0