Laut LASK noch keine offizielle Anfrage für Glasner

Oliver Glasners Wechsel zum deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg zeichnet sich immer deutlicher ab. LASK-Präsident Siegmund Gruber erklärte gegenüber den „Oberösterreichischen Nachrichten“ (Mittwoch-Ausgabe) zwar, dass es beim Verein noch keine offizielle Anfrage („An uns ist keiner herangetreten“) gebe, bestätigte aber, dass er vom konkreten Interesse am Coach der Linzer wisse.

„Oliver hat uns informiert, dass verschiedenste Clubs aus Deutschland angefragt haben und dass er sich das anhören wird. Das ist auch legitim“, sagte Gruber, ohne genauer in Details zu gehen. „Auf jeden Fall“ handle es sich nicht nur um einen Verein, so der LASK-Boss. Einen Wechsel von Glasner behindern würde er nicht: „Wir haben immer gesagt: Wenn das Angebot für ihn und für uns stimmt, dann wird man sich dem nicht querlegen können.“

Laufender Vertrag bis 2022

Glasner besitzt beim LASK noch einen bis Sommer 2022 laufenden Vertrag, in dem auch eine Ausstiegsklausel verankert ist. Der Oberösterreicher wird schon seit mehreren Wochen mit Wolfsburg in Verbindung gebracht. Noch-Trainer Bruno Labbadia hatte im März verkündet, dass er seinen mit Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Sportgeschäftsführer Jörg Schmadtke sagte am vergangenen Wochenende über die Trainersuche: „Die Gespräche sind weitestgehend abgeschlossen.“ Auch Stuttgart soll an einem Engagement von Glasner interessiert sein.