Bettina Plank (AUT)
GEPA/Christian Walgram
Karate

Plank aus Minsk verletzt zurückgekehrt

Österreichs Karate-Ass Bettina Plank hat von den Europaspielen in Minsk neben der Goldmedaille auch eine Verletzung mit nach Hause gebracht. Bei der 27-Jährigen wurde laut Mitteilung vom Dienstag ein Seitenbandriss im linken Knie diagnostiziert.

Es ist keine Operation nötig, die Vorarlbergerin muss aber sechs Wochen eine Schiene tragen. „Ich habe bis zuletzt gehofft, dass nichts gerissen ist. Andererseits ist keine Operation notwendig, nur eine externe Schiene. Zum Glück sind Innen- bzw. Kreuzband und Meniskus unbeschädigt geblieben“, erklärte Plank. Die Blessur hatte sie sich erst fünf Sekunden vor Ende des Finales zugezogen.

„Das war die Aktion, bei der ich noch einen Punkt zugesprochen bekam. Im Video sieht man, dass es mir das Knie verdreht“, sagte Österreichs einzige Goldmedaillengewinnerin, die danach bei der Schlussfeier auch noch die rot-weiß-rote Fahne getragen hatte.

Karate-Star Plank verletzt sich bei Goldgewinn

Fünf Sekunden vor Ende des Finalkampfes gegen ihre türkische Gegnerin reißt sich die Vorarlbergerin das Seitenband im linken Knie.

Am letzten Wettkampftag bei den Europaspielen von Minsk hatte Plank am Sonntag in der Kumite-Klasse bis 50 kg ihr Finale gegen die Türkin Serap Ozcelik 5:1 gewonnen. Das ÖOC beendete die Titelkämpfe mit sieben Medaillen (1x Gold, 2x Silber und 4x Bronze).