Jubel der Carolina Hurricanes
APA/AFP/Getty Images/Michael Reaves
NHL

Carolina legt besten Start seit 22 Jahren hin

Die Edmonton Oilers, die Boston Bruins und die Carolina Hurricanes sind optimal in die Saison der National Hockey League (NHL) gestartet. Carolina legte den besten Einstieg seit der Übersiedlung nach Raleigh/North Carolina im Jahr 1997 hin. Die Hurricanes gewannen am Dienstag bei den Florida Panthers mit 6:3 und damit erstmals die ersten vier Partien.

„Wir versuchen einfach, unsere beste Leistung abzurufen und so viele Punkte wie möglich zu sammeln“, sagte Carolina-Goalie James Reimer, der mit 47 parierten Schüssen bei seinem Ex-Club Florida zum Matchwinner avancierte. Head-Coach Rod Brind’Amour freute sich, dass sein Team trotz der „bisher schlechtesten“ Saisonleistung sechs Tore erzielte. „Es ist etwas seltsam, dass das aufgegangen ist“, meinte der 49-Jährige. „Aber es ist natürlich großartig, wir sind in einer guten Position.“

So gut wie schon lange nicht haben auch Edmonton und Boston begonnen. James Neal führte die Oilers am Dienstag mit vier Toren zu einem 5:2-Sieg bei den New York Islanders und zum dritten Sieg im dritten Spiel, was zuletzt 2008/09 gelungen war. Die Bruins halten nach einem 4:3 bei den Vegas Golden Knights bei drei Siegen und dem besten Saisoneinstieg seit 18 Jahren.

„Wutzimmer“ für Philadelphia-Fans

Die Philadelphia Flyers mit dem Villacher Michael Raffl bestreiten nach ihrem erfolgreichen Europatrip am Mittwoch gegen die New Jersey Devils ihr Heimdebüt. Die Flyers haben Fans, die vom Auftritt ihrer Lieblinge enttäuscht sind, seit heuer eine einzigartige Möglichkeit geschaffen, sich abzureagieren.

Im Stadion Wells Fargo Center hat Philadelphia ein „Wutzimmer“ eingerichtet, in dem Anhänger in Schutzausrüstung nach dem Spiel Gegenstände zerschmettern können. Dafür stehen Baseball-Schläger, Vorschlaghämmer und natürlich Hockeyschläger zur Verfügung, abreagieren können sich die Fans an TV-Geräten, Gitarren und Geschirr. Fünf Minuten im Wutzimmer kosten 35 Dollar oder 60 Dollar ab zwei Personen.

Mittwoch, 8. Jänner:
Toronto Winnipeg 3:4 n.P.
Philadelphia * Washington 3:2
Los Angeles Dallas 1:2
* Raffl mit Assist zum 1:0 und 16:14 Minuten Eiszeit

Tabellen Grunddurchgang

Eastern Conference

Atlantic Division SP S N OP P
Boston Bruins 60 37 11 12 86
Tampa Bay Lightning 60 40 15 5 85
Toronto Maple Leafs 60 31 21 8 70
Florida Panthers 59 31 22 6 68
Buffalo Sabres 59 27 24 8 62
Montreal Canadiens 61 27 26 8 62
Ottawa Senators 59 20 28 11 51
Detroit Red Wings 61 14 43 4 32
Metropolitan Division SP S N OP P
Washington Capitals 59 37 17 5 79
Pittsburgh Penguins 57 36 15 6 78
New York Islanders 58 33 19 6 72
Columbus Blue Jackets 60 30 18 12 72
Philadelphia Flyers 59 32 20 7 71
Carolina Hurricanes 58 33 21 4 70
New York Rangers 58 30 24 4 64
New Jersey Devils 58 22 26 10 54

Western Conference

Central Division SP S N OP P
Dallas Stars 59 34 19 6 74
St. Louis Blues 59 32 17 10 74
Colorado Avalanche 58 33 18 7 73
Nashville Predators 58 29 22 7 65
Winnipeg Jets 60 30 25 5 65
Minnesota Wild 58 27 24 7 61
Chicago Blackhawks 59 26 25 8 60
Pacific Division SP S N OP P
Edmonton Oilers 59 32 21 6 70
Vegas Golden Knights 61 31 22 8 70
Vancouver Canucks 59 32 22 5 69
Calgary Flames 61 31 24 6 68
Arizona Coyotes 62 30 24 8 68
San Jose Sharks 59 26 29 4 56
Anaheim Ducks 59 24 28 7 55
Los Angeles Kings 59 21 33 5 47
OP = Niederlage in Overtime/Penaltyschießen (ein Punkt)