Stephanie Brunner (AUT)
GEPA/Patrick Steiner
Ski-WM

Im Teambewerb „zusammen Gas geben“

Parallel-Weltmeisterin Katharina Liensberger führt das sechsköpfige österreichische Aufgebot für den Teambewerb am Mittwoch (12.15 Uhr, live in ORF1, im Livestream und ORF.at-Liveticker) bei der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo an. Der ÖSV nominierte weiters Stephanie Brunner und Chiara Mair sowie Fabio Gstrein, Roland Leitinger und Adrian Pertl. Österreichs Auftaktgegner im Achtelfinale heißt – wie 2017 in St. Moritz – Belgien.

Liensberger hatte vor zwei Jahren in Aare WM-Silber mit der ÖSV-Mannschaft gewonnen. Sie ist die einzig verbliebene Athletin aus dem Team, dem damals auch Franziska Gritsch, Katharina Truppe, Christian Hirschbühl, Michael Matt und Marco Schwarz angehörten. Gritsch und Schwarz bekamen in Cortina angesichts des Termindrucks mit zwei noch zu absolvierenden Bewerben einen Pausentag. Truppe ist verletzt, Matt auf den Slalom fokussiert und Hirschbühl nicht im WM-Kader.

Teamweltmeister 2019 war die Schweiz. Allerdings wurde damals noch ein Parallelslalom ausgeflaggt, mit wesentlich engeren Torabständen als nunmehr. „Der Teambewerb ist diesmal anders, ein Parallel-Riesentorlauf. Das ist anders wie ein Parallelslalom, da ist die Schweiz nicht im Vorteil mit Zenhäusern, der seine Technik ausspielen kann“, verwies Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher auf Slalom-Hüne Ramon Zenhäusern, dem beim Cross-Blocking der Tore seine Körpergröße von zwei Metern zugutekam.

„Immer wieder cool“

„Einfach zusammen Gas geben, dann schaut sicher was Lässiges, Gutes raus“, gab Gstrein vor seinem ersten Teambewerb die Parole aus. „Es kann sein, dass die Mädels die Herren rausreißen müssen, oder die Burschen müssen die Mädels rausreißen.“ Auch Brunner freute sich auf ihren Einsatz: „Es ist immer wieder cool, mit dem Team zu fahren.“ Gold „wäre immer schön. Aber eine Medaille ist schon das Ziel, das wir für uns aufstellen können.“

Bis auf Mair kamen alle aus dem ÖSV-Aufgebot auch im Parallel-Einzelbewerb am Dienstag zum Zug und haben damit schon Erfahrung mit den Pistenverhältnissen. Die könnten sich aber noch einmal verändern, da die Temperaturen weiter in die Höhe klettern werden.