UEFA sperrt Salzburgs Camara und Koita wegen Dopings

Die Disziplinarkommission des Europäischen Fußballverbands (UEFA) hat nach den positiven Dopingproben von Mohamed Camara und Sekou Koita eine Entscheidung getroffen: Die beiden werden für drei Monate gesperrt. Diese Sperre gilt laut Aussendung von RB Salzburg mit sofortiger Wirkung und für alle nationalen und internationalen Fußballaktivitäten.

In der Entscheidungsbegründung gegenüber den Spielern führt die UEFA u. a. an, dass es sich im konkreten Fall zwar um kein vorsätzliches Dopingvergehen handelt, allerdings, so heißt es im Dopingreglement, ist jeder Spieler persönlich dafür verantwortlich, dass keine verbotenen Wirkstoffe in seinen Körper gelangen, was jedoch nach dem Mali-Länderspiel bei Camara und Koita der Fall war.

Positiv nach Mali-Teameinsatz

Grundlage dieser Entscheidung war eine von der UEFA durchgeführte Dopingprobe, über deren positives Ergebnis die beiden Spieler Mitte Dezember informiert wurden. Camara und Koita waren davor rund zehn Tage beim Nationalteam von Mali im Einsatz und erhielten dort ein Mittel gegen Höhenkrankheit verabreicht, das einen Wirkstoff enthielt, der auf der Dopingliste steht. Der verantwortliche Teamarzt wurde damals vom malischen Verband umgehend suspendiert.