Roglic bei Paris-Nizza weiter eine Klasse für sich

Der Slowene Primoz Roglic gibt bei Paris–Nizza weiter den Ton an. Der Vuelta-Sieger gewann am Samstag auch die vorletzte Etappe von Broc zur Bergankunft in La Colmiane (119,2 km), der Jumbo-Profi holte den Schweizer Ausreißer Gino Mäder wenige Meter vor dem Ziel noch ein.

Jubel von Primoz Roglic
APA/AFP/Bas Czerwinski

Roglic baute seine Gesamtführung mit dem dritten Tageserfolg aus. Sein Vorsprung auf den drittplatzierten Vorjahressieger Maximilian Schachmann vor dem Schlussabschnitt beträgt 52 Sekunden. Neuer Gesamtdritter hinter dem deutschen Bora-Fahrer ist der Russe Alexander Wlasow (Astana/+1:11 Min.).

Bester Österreicher war am Samstag Gregor Mühlberger (Movistar) mit viereinhalb Minuten Rückstand als 34., im Gesamtklassement liegen er und seine Landsleute um Schachmanns Teamkollegen Felix Großschartner weit zurück. Das Finale geht am Sonntag aufgrund lokaler Coronavirus-Beschränkungen im Hinterland von Nizza von Le Plan du Var nach Levens über 93 hügelige Kilometer in Szene.