Wolff fordert Klarheit bei Regelauslegung

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat nach dem spektakulären Auftaktrennen der Formel 1 Klarheit bei der Regelauslegung gefordert. Selbst wenn beim Grand Prix von Bahrain Lewis Hamilton davon profitierte, sagte der Wiener: „Wir müssen konsequent sein bei den Ansagen, die gemacht werden.“ Er spielte damit darauf an, dass zunächst bei dem Rennen am Sonntag in Kurve vier das Verlassen der Strecke nicht sanktioniert worden war.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff
APA/AFP/Giusseppe Cacace

„Plötzlich haben wir während des Rennens gehört, dass es als Vorteil angesehen werden könnte, wenn man die Kurve so weit nimmt und möglicherweise eine Strafe verursacht“, sagte Wolff. Mercedes wies seine beiden Fahrer daraufhin entsprechend an.

In der Schlussphase verließ Verfolger Max Verstappen im Red Bull an der Stelle die Strecke und überholte Hamilton. Der Niederländer musste dem Briten direkt danach aber wieder die Führung überlassen. Er sei „genauso verwirrt“ wie die Zuschauer, betonte Wolff. Die Ansagen müssten „klar und heilig sein und kein Shakespeare-Roman mit Interpretationsmöglichkeiten“.