Lakers und Nets verstärken sich am „Buy-out“-Markt

Die beiden Titelanwärter Los Angeles Lakers und Brooklyn Nets haben den „Buy-out“-Markt der National Basketball Association (NBA) genutzt, um sich am Sonntag weiter zu verstärken. Die Lakers verpflichteten den 27-jährigen Center Andre Drummond, die Nets einigten sich mit dem 35-jährigen Forward-Center LaMarcus Aldridge ebenfalls auf einen Minimumvertrag bis zum Saisonende.

Sowohl Drummund, dessen bisheriger 28,75 Millionen Dollar teurer Kontrakt bei den Cleveland Cavaliers nach einer Abfindungszahlung vorzeitig aufgelöst worden („Buy-out“) war, als auch Aldrigde, der zuletzt Teamkollege des Wieners Jakob Pöltl bei den San Antonio Spurs gewesen war, hoffen auf ihren ersten NBA-Titel. Vor allem die Nets verfügen nun über ein illustres Team, das es auf insgesamt 41 All-Star-Nominierungen bringt und vom Toptrio Kevin Durant, James Harden und Kyrie Irving angeführt wird.

Die herausragenden Lakers-Spieler sind der vierfache „MVP“ LeBron James und Anthony Davis, die aber beide aktuell verletzt sind. Trotzdem feierte der amtierende NBA-Champion am Sonntag (Ortszeit) einen 96:93-Heimsieg gegen Orlando Magic und festigte somit Platz vier in der Western Conference.

Pöltl verdrängt Aldrigde

Pöltl war der Hauptgrund, warum die Spurs Aldridge nicht mehr benötigten. Mit im Schnitt 13,7 Punkten pro Spiel verbuchte der 2,11 Meter große Texaner den schlechtesten Wert seit seiner Rookie-Saison 2006/07. Doch das Hauptproblem war die schlechte Defensive von Aldrigde: Mit Pöltl als Center verzeichnete San Antonio bisher ein um 4,4 Punkte besseres „defensive rating“ als mit dem siebenfachen All-Star, der eigentlich noch 24 Millionen Dollar in dieser Saison verdient hätte. Nach dem Verzicht auf 7,25 Mio. hatte der Routinier nun die freie Teamwahl.

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