Kanada-GP laut Medienbericht fraglich

Die Austragung des Grand Prix von Kanada ist wegen der Coronavirus-Pandemie das zweite Jahr in Folge in Gefahr. Laut eines Berichts des Fachportals „Autoweek“ könnte das für den 13. Juni geplante Formel-1-Rennen aufgrund der Einreiseregelungen des Landes sowie finanzieller Schwierigkeiten der Veranstalter erneut nicht stattfinden. Spekuliert wird über eine Verlegung nach Istanbul. Noch in dieser Woche soll es eine Entscheidung geben. Eine Bestätigung für diese Pläne gibt es bisher jedoch nicht.

Da in Montreal keine Fans erlaubt sein werden, ist die Finanzierung des Events schwieriger als in der Vergangenheit. Zudem ist derzeit bei der Einreise noch eine 14-tägige Quarantäne nötig. Diese ist für den rund 2.000 Personen umfassenden Formel-1-Tross aber nicht umsetzbar, da eine Woche davor in Aserbaidschan gefahren wird. Selbst eine Verkürzung der Quarantäne auf sieben Tage – wie für andere Profisportler in Kanada – würde nichts bringen.