EM für ÖKV-Asse Standortbestimmung für Olympia

Die österreichischen Wildwasserkanuten und -kanutinnen gehen ab Donnerstag bei der EM in Ivrea auf Medaillenjagd. In Italien werden bei den Männern Felix Oschmautz, Mario Leitner und Matthias Weger jeweils im Kajak-Einer dabei sein, bei den Frauen in dieser Kategorie Viktoria Wolffhardt, Corinna Kuhnle und Antonia Oschmautz.

Im Canadier-Einer wird Nadine Weratschnig antreten. Weger und Leitner bzw. Kuhnle und A. Oschmautz werden bei der EM in Ivrea als auch bei der EM im September in Bratislava auch im Extreme Slalom antreten. Hinsichtlich Olympia ist Weratschnig im Canadier-Einer fix.

Bei den Herren benötigen Wolffhardt und Oschmautz in den Kajak-Bewerben für die Tokio-Teilnahme eine Leistungsbestätigung in Form eines Finaleinzugs oder zweier Semifinal-Teilnahmen bei EM und Weltcup vom 11. bis zum 13. Juni in Prag. Falls das nicht gelingt, rücken Kuhnle bzw. Leitner nach – allerdings ebenfalls nur bei entsprechenden Leistungen.

Konflikt im Frauenlager vor Titelkämpfen

Die sportlich guten Aussichten wurden von allerdings von internen Querelen überlagert. Der immer wieder auch medial ausgetragene Zwist zwischen Teilen des Teams um Weratschnig, Kuhnle und Wolffhardt sowie Cheftrainer Helmut Oblinger entzündete sich zuletzt am EM-Quartier.

Laut Oblinger hat sich die Situation mittlerweile aber wieder beruhigt, die Wettkämpfe in Norditalien können also kommen. Ein Hintergrund des Konflikts ist die hart umkämpfte Olympiaqualifikation.