Deandre Ayton (Suns)
Reuters/USA Today Sports/Christian Petersen
NBA

Phoenix Suns starten mit Sieg ins Finale

Die Phoenix Suns sind mit einem Heimsieg in die „Best of seven“-Finalserie der National Basketball Association (NBA) gestartet. Das Team um Chris Paul gewann am Dienstagabend (Ortszeit) mit 118:105 gegen die Milwaukee Bucks, bei denen Giannis Antetokounmpo nach zuletzt zwei Spielen Pause wegen einer Knieverletzung zurückkehrte. Nach einer lange ausgeglichenen Partie zogen die Suns im dritten Viertel auf bis zu 20 Punkte davon.

Paul überzeugte im ersten Finalspiel seiner 16 Jahre andauernden NBA-Karriere und kam auf 32 Punkte, vier Rebounds und neun Vorlagen. Herausragend war dabei das dritte Viertel, in dem der 36-Jährige mit 16 Punkten den entscheidenden Vorsprung herausholte und den Grundstein für den Sieg legte. „Wir haben die ganze Saison auf diese Momente hingearbeitet“, sagte die Nummer drei der Suns. „Wir werden weitermachen. Das war nur ein Spiel. Wir müssen konzentriert bleiben.“

Bei den Bucks war Khris Middleton mit 29 Zählern der beste Werfer. Antetokounmpo kam auf 20 Punkte. Die letzten beiden Spiele im Eastern-Conference-Finale gegen die Atlanta Hawks hatte der Grieche verletzt verpasst, erst kurz vor der Partie gab es das Go. Dann aber spielte Antetokounmpo, als habe es das überstreckte Knie und die Schmerzen nie gegeben. Dass Paul die Partie im dritten Viertel an sich riss, konnte allerdings auch der MVP der Saisonen 2018 und 2019 nicht verhindern.

Finalserie der NBA

In der NBA hat die Jagd nach dem begehrtesten Basketballtitel der Welt begonnen. Die Phoenix Suns starteten mit einem Heimsieg gegen die Milwaukee Bucks in die „Best of Seven“-Finalserie.

Paul von Milwaukee Bucks nicht zu stoppen

„Er ist ein guter Spieler“, sagte Bucks-Trainer Mike Budenholzer über Pauls Dominanz. „Wir müssen sicherstellen, dass er nicht so einfach auf seine Positionen kommt.“ Weil die Suns aber nicht nur aus dem 36-Jährigen bestehen, sondern eben auch die jungen Devin Booker (27 Punkte) und Deandre Ayton (22 Punkte) in ihren Reihen haben, stehen die Bucks vor einer großen Aufgabe.

„Wenn es so läuft, willst du das Spielfeld einfach gut abdecken und ihn alles orchestrieren lassen. Wenn er in diesem Modus ist, dann füttert uns das“, sagte Suns-Trainer Monty Williams, der zu Beginn seiner Karriere schon einmal mit Paul zusammengearbeitet hatte. „Früher war es so, dass ich alles angesagt habe. Jetzt versuche ich auch oft, ihm einfach nicht im Weg zu sein. Das ist das Verhältnis, das wir inzwischen haben. Da gibt es dieses Vertrauen.“

Spiel zwei ist in der Nacht auf Freitag (3.00 Uhr MESZ) erneut in Phoenix. Die Suns haben den Titel in der NBA noch nie gewonnen, die Bucks einmal vor genau 50 Jahren. Für beide Teams ist es die jeweils dritte Finalteilnahme.

National Basketball Association 2020/21

Finale

Milwaukee Bucks Phoenix Suns 4:2*
* Endstand in der "Best of seven"-Serie

Conference Finals

Eastern Conference:
Milwaukee Bucks Atlanta Hawks 4:2*
Western Conference:
Phoenix Suns Los Angeles Clippers 4:2*
* Endstand in der "Best of seven"-Serie